Freitag, 24. Oktober 2008

Cachewartung quo vadis?

Jeder der einen Cache versteckt und die guideliens von gc.com gelesen hat weiß, dass man sich um die eigenen Caches auch entsprechend kümmern muss. Eigentlich sagt einem das ja schon der Hausverstand. Die Richtlinien zum veröffentlichen von Geocaches auf gc.com sagen auch, dass der Owner eines Caches alleine die Verantwortung dafür übernimmt, dass der Cache in gutem Zustand ist, ein Logbuch inne hat und bei Bedarf möglichst zeitnah gewartet wird.

Egal ob der Cache im urbanen Gebiet oder irgendwo in der ländlichen Einöde versteckt ist. Es kann immer hunderte Gründe geben, warum ein Cache plötzlich Wartung braucht. Entweder verschwindet das ganze Teil weil ein Muggle es zufällig gefunden und mitgenopmmen hat, oder ein Tier verschleppt den Cache oder es dirngt einfach Wasser in den Cache ein, sodass das Logbuch unbrauchbar geworden ist oder, oder, oder ...

Dies ist auch der Grund, warum vor Veröffentlichung eines Cacheslistings auf gc.com immer überprüft wird. Wie weit der Owner des Caches vom Cache entfernt wohnt. Dazu ist es nötig, dass man bevor man ein Listing zur Veröffentlichung einreicht seine zumindest ungefähren Heimatkoordinaten auf gc.com erfasst. Damit kann einfach berechnet werden, wie groß die Distanz zwischen Owner und Cache ist. Sollte diese Distanz nicht berechnet werden können (weil keine Heimatkoordinaten erfasst sind) oder einfach so groß sein, dass der zuständige Reviewer nicht glaubt, dass man im Bedarfsfall den Cache rasch warten kann - dann wird es wohl eine Rückfrage des Reviewers geben, wie denn die Wartung trotz großer Distanz erfolgen soll bzw. wird man ersucht seine ungefähren Heimatkoordinaten zu erfassen, damit das Listing geprüft werden kann..

Derartige Rückfragen kommen meist so bei Distanzen von 300 und mehr km zwischen Cache und Owner. Wenn man also einen guten Grund hat, weiter weg von zu Hause mal einen Cache zu legen, dann sollte man eine zeitnahe Wartung des Caches im Bedarfsfall sichern indem man

  • selber regelmäßig in der Gegend unterwegs ist (z.B. aus beruflichen Gründen, oder weil man dort Verwandte hat die man regelmäßig besucht)
  • einen ortsansässigen Geocacher sucht, der einem freundlicherweise die Wartung übernimmt (über Leistung und Gegenleistung müssst ihr euch dann untereinander einig werden!)
  • in jedem Fall das Ergebnis seiner Bemühungen in einer Reviewernote dokumentiert (Nickname des wartenden Geocachers und gegebenenfalls seine emailadresse)

Durch diese Maßnahmen schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn sowohl die Wartung ist gesichert als auch der Reviewer darüber informiert, wer diese verantwortungsvolle Tätigkeit übernommen hat. Generell sei gesagt, dass es manchmal viel Zeit sparen kann, wenn man dem Reviewer so viele Informationen über Abnormitäten des Caches in einer Reviewernote mitteilt wie nur irgend möglich. Diese notes werden vor Veröffentlichung gelöscht, sodass man keine Angst haben braucht, dass man etwas Geheimes der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.

Fazit: Caches weiter weg von zu Hause sind kein Problem; sollten eher die Ausnahme sien und werden nur dann veröffentlicht, wenn es jemanden gibt, der die Wartung rasch erledigen kann ...