Gestern abend so gegen 22:30 Uhr war es soweit. Eine regelrechte Archive Party hat stattgefunden. Dabei ging es darum, möglichst viele Caches in möglichst schneller Zeit zu archivieren - einer der fünf zweitliebsten Beschäftigungen eines Reviewers. Hier ein Beispiel. Doch dass alleine wäre ja nicht spannend genug um berichtet zu werden. Es geht auch nicht darum, dass Reviewer jetzt wahllos und willkürlich irgendwo herum archivieren und wer erster ist , bekommt eine coin.
Viel interessanter oder eigentlich erschreckender ist der Hintergrund der Geschichte. In Österreich gibt es sie noch nicht sehr lange - die mancherorts beliebten Powertrails. Seitdem Seattle die Richtlinien hinsichtlich Power Trails fallen gelassen hat, keimen sie schön vor sich hin. Einmal tauchen 40 Dosen da auf, dann mal 10 dort (ist das schon ein Powertrail?), ein paar sehr bemühte CO legen sogar mal 100 oder 200 Dosen in die Gegend. Das ist eine feine Sache für den Punktegeier. Und für manch andere Geocacher manchmal sogar eine Qual.
Diese Situation sehe ich nunmehr viel gelassener, seitdem mir bekannt ist, dass es Geocacher gibt, die in den USA Powertrails legen und dabei nicht 200 oder 500 Dosen auslegen, sondern gleich 1000 und noch ein paar. Dummerweise sind die "land manager" auf so einen Powertrail aufmerksam geworden - warum wohl? Nachdem die Amerikaner bekanntlich mit Behörden nicht allzugerne konfrontiert werden und die "land manager" die Geocaches entfernt wissen wollten, musste Groundspeak einen Weg finden die 1000 und noch ein paar Listings in die Mülltonne zu treten.
Dafür wird eben kein script programmiert, sondern die Reviewer zu einer Archive Party eingeladen. Lustig wars und die 1000 und noch ein paar Listings waren in weniger als 30 Minuten Geschichte. Es soll auch Reviewer gegeben haben, die so etwas ähnliches wie Genugtuung oder Genuss bei diesem Exzess empfunden haben. Nett ist auch der Hinweis an den Owner in den 1000 und noch ein paar archived logs (armer Mailserver), dass er für die Entfernung der physischen Dosen verantwortlich sei und dass er dabei vorsichtig fahren möge ... ;)
Doch eigentlich geht es wie gesagt um den Powertrail. Jene die sich von powertrails umzingelt glauben und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, wissen offensichtlich noch nicht, dass sie sich eigentlich auf einer Insel der Seeligen befinden - zumindest noch.
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Mittwoch, 2. März 2011
Donnerstag, 9. September 2010
Ein Cache der nicht gefunden werden will ....
... dass es sowas geben könnte, halten die Meisten für ein Paradoxon.
Doch es gibt ihn; den Cache dessen Ziel es ist, ignoriert zu werden. Als unbeteiligter Reviewer denke ich mir erst einmal die Idee ist gar nicht so schlecht. Obwohl mir klar ist, dass dieser Cache seinen Finder finden wird (welch ein nettes Wortspiel im Zusammenhang mit Paradoxa), würde mich schon interessieren, wie lange es wirklich dauert, bis ein Geocacher den "Fehler" macht und diesen Cache zu finden.
Eigentlich wäre das Listing ja streng genommen gegen die guidelines, denn ein Geocache, der nicht gefunden werden will, braucht kein Logbuch und ohne Logbuch ist ein Geocache kein Geocache. Aber warum soll man sich nicht ansehen wollen wie lange es dauert, bis der Unglücksrabe den Cache loggt, der meint ein FTF sei wichtiger?
Doch es gibt ihn; den Cache dessen Ziel es ist, ignoriert zu werden. Als unbeteiligter Reviewer denke ich mir erst einmal die Idee ist gar nicht so schlecht. Obwohl mir klar ist, dass dieser Cache seinen Finder finden wird (welch ein nettes Wortspiel im Zusammenhang mit Paradoxa), würde mich schon interessieren, wie lange es wirklich dauert, bis ein Geocacher den "Fehler" macht und diesen Cache zu finden.
Eigentlich wäre das Listing ja streng genommen gegen die guidelines, denn ein Geocache, der nicht gefunden werden will, braucht kein Logbuch und ohne Logbuch ist ein Geocache kein Geocache. Aber warum soll man sich nicht ansehen wollen wie lange es dauert, bis der Unglücksrabe den Cache loggt, der meint ein FTF sei wichtiger?
Donnerstag, 26. August 2010
Es gibt zu viele Micros ...
... möchte man meinen, wenn man diesem Cachelisting Glauben schenkt.
Der Hintergrund war folgender: Nachdem es bereits einen Geocache in Oberösterreich gibt, der mit mehreren Micros befüllt war, die von den Findern mitgenommen und als Geocaches neu ausgelegt werden sollen; kam es - vom Owner eigentlich nicht gewollt - nicht nur zu einer regionalen Konzentration von Microcaches. Sogenannte SPORE-Caches gibt es mittlerweile schon in fast ganz Österreich und darüber hinaus auch schon im benachbarten Ausland. Weil die Idee haben noch mehrere gut gefunden und so gibt es bereits mehrere SPORE-Caches, die in Summe eine Legion an Pilzsporencaches verursacht haben. Die Intention war wie gesagt nicht, eine derartige Microflut zu provozieren. Keiner hätte gedacht, dass die Entwicklung derart rasant voranschreitet. Jedenfalls steht man jetzt zumindest in Oberösterreich - aber auch in anderen Ballungszentren des Geocachings ist es ähnlich - vor einer Flut von Micros, die keinen Spaß (mehr) machen.
Solange man Acht darauf gibt, dass die Caches wenigstens an schönen Locations versteckt werden ist das Grundprinzip der SPORE-Caches ja kaum zu verteufeln. Doch bis dato ist noch niemand auf die Idee gekommen anstatt über die Flut an Micros zu jammern die Initiative zu ergreifen und der Mircoschwemme ein Ende zu setzen. Mit dem eingangs erwähnten "Riesen-Sporen-Cache" ist ein Schritt in die richtige Richtung getan. Das Prinzip ist das gleiche wie bei der Microversion nur werden jetzt so richtig nette Dosengrößen angeboten. Bis zu knappe 5 Liter sind da schon abzuholen und mit ein wenig Phantasie und Geduld findet sich auch das passende Versteck für einen so großen Behälter.
Natürlich liegt es nicht nur an der Dosengröße, dass ein Cache auch qualitativ etwas hergibt. Aber es ist letztendlich doch interessanter auch eine größere Dose so zwischendurch zu finden. Schließlich braucht man ja was um seine TB und Coins los zu werden. Und das war in der Vergangenheit ohnehin manchmal schon echt schwierig.
Ich wünsche dem neuen Projekt auf diesem Wege alles Gute und hoffe auf die Kreativiät der Finder. Auf dass es mehr größere Geocaches gibt auf dieser Welt ... ;)
Der Hintergrund war folgender: Nachdem es bereits einen Geocache in Oberösterreich gibt, der mit mehreren Micros befüllt war, die von den Findern mitgenommen und als Geocaches neu ausgelegt werden sollen; kam es - vom Owner eigentlich nicht gewollt - nicht nur zu einer regionalen Konzentration von Microcaches. Sogenannte SPORE-Caches gibt es mittlerweile schon in fast ganz Österreich und darüber hinaus auch schon im benachbarten Ausland. Weil die Idee haben noch mehrere gut gefunden und so gibt es bereits mehrere SPORE-Caches, die in Summe eine Legion an Pilzsporencaches verursacht haben. Die Intention war wie gesagt nicht, eine derartige Microflut zu provozieren. Keiner hätte gedacht, dass die Entwicklung derart rasant voranschreitet. Jedenfalls steht man jetzt zumindest in Oberösterreich - aber auch in anderen Ballungszentren des Geocachings ist es ähnlich - vor einer Flut von Micros, die keinen Spaß (mehr) machen.
Solange man Acht darauf gibt, dass die Caches wenigstens an schönen Locations versteckt werden ist das Grundprinzip der SPORE-Caches ja kaum zu verteufeln. Doch bis dato ist noch niemand auf die Idee gekommen anstatt über die Flut an Micros zu jammern die Initiative zu ergreifen und der Mircoschwemme ein Ende zu setzen. Mit dem eingangs erwähnten "Riesen-Sporen-Cache" ist ein Schritt in die richtige Richtung getan. Das Prinzip ist das gleiche wie bei der Microversion nur werden jetzt so richtig nette Dosengrößen angeboten. Bis zu knappe 5 Liter sind da schon abzuholen und mit ein wenig Phantasie und Geduld findet sich auch das passende Versteck für einen so großen Behälter.
Natürlich liegt es nicht nur an der Dosengröße, dass ein Cache auch qualitativ etwas hergibt. Aber es ist letztendlich doch interessanter auch eine größere Dose so zwischendurch zu finden. Schließlich braucht man ja was um seine TB und Coins los zu werden. Und das war in der Vergangenheit ohnehin manchmal schon echt schwierig.
Ich wünsche dem neuen Projekt auf diesem Wege alles Gute und hoffe auf die Kreativiät der Finder. Auf dass es mehr größere Geocaches gibt auf dieser Welt ... ;)
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Freitag, 11. Dezember 2009
Ad(e)vent, Ad(e)vent, der Cache verbrennt
Ganz so schlimm ist es natürlich nicht ... aber ...
... Ein paar listige Geocacher haben sich etwas besonderes zur Adventzeit einfallen lassen. Im Wesentlichen geht es um eine Art Adventkalender, wo jeden Tag ein neues Türchen geöffnet werden kann und sich dahinter Fragen mit drei Antwortmöglichkeiten finden. Was mit den Ergebnissen der richtigen Antworten dann genau gemacht werden muss ist noch unklar, denn bis Weihnachten ist ja noch ein wenig Zeit. Fest steht aber, dass am Ende des Ad(e)ventkalenders ein Event steht.
So sollen die Suchsüchtigen auch die Möglichkeit haben in der angeblich stillsten Zeit des Jahres ein adventliches Beisammensein genießen zu können.
Neben diesem Kalender gibt es noch ein paar Fleißaufgaben, an denen man sich freiwillig beteiligen kann, so wurde vor ein paar Tagen begonnen Keksrezepte zu veröffentlichen und zu sammeln. Möglicherweise gibt es diese Kekse dann auch beim Event ... Die Owner versprechen, dass auch noch gebastelt werden darf und vieles mehr ... ;)
Zusätzlich findet noch ein in Österreich recht bekanntes Spiel statt, dass sich Engerl-Bengerl oder Wichteln nennt. Ein weiterer Beitrag um innerhalb der Geocaching Community ein wenig (vor)weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen. Leider beschränkt sich diese Aktion nur auf den Raum Wien, was aus organisatorischen Gründen verständlich ist. Aber vielleicht lassen sich ja nächstes Jahr ein paar Geocacher aus anderen Regionen von dieser Idee inspirieren. Bis dato kommt sie jedenfalls ganz gut bei der Community an ...
... Ein paar listige Geocacher haben sich etwas besonderes zur Adventzeit einfallen lassen. Im Wesentlichen geht es um eine Art Adventkalender, wo jeden Tag ein neues Türchen geöffnet werden kann und sich dahinter Fragen mit drei Antwortmöglichkeiten finden. Was mit den Ergebnissen der richtigen Antworten dann genau gemacht werden muss ist noch unklar, denn bis Weihnachten ist ja noch ein wenig Zeit. Fest steht aber, dass am Ende des Ad(e)ventkalenders ein Event steht.
So sollen die Suchsüchtigen auch die Möglichkeit haben in der angeblich stillsten Zeit des Jahres ein adventliches Beisammensein genießen zu können.
Neben diesem Kalender gibt es noch ein paar Fleißaufgaben, an denen man sich freiwillig beteiligen kann, so wurde vor ein paar Tagen begonnen Keksrezepte zu veröffentlichen und zu sammeln. Möglicherweise gibt es diese Kekse dann auch beim Event ... Die Owner versprechen, dass auch noch gebastelt werden darf und vieles mehr ... ;)
Zusätzlich findet noch ein in Österreich recht bekanntes Spiel statt, dass sich Engerl-Bengerl oder Wichteln nennt. Ein weiterer Beitrag um innerhalb der Geocaching Community ein wenig (vor)weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen. Leider beschränkt sich diese Aktion nur auf den Raum Wien, was aus organisatorischen Gründen verständlich ist. Aber vielleicht lassen sich ja nächstes Jahr ein paar Geocacher aus anderen Regionen von dieser Idee inspirieren. Bis dato kommt sie jedenfalls ganz gut bei der Community an ...
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Freitag, 27. März 2009
Murphys Geocaching-Gesetze
Und wieder darf ich euch eine Sammlung vorstellen. Dank wientanz kennen wir nun auch die Gesetze Murphys hinsichtlich Geocaching. Vielen Dank für deinen Beitrag!
Doch nun zum eigentlichen:
Wenn Du bei einem Nacht-Multi mitten im Wald bei der vorletzten Station bist, wird entweder
1. Dein GPSr keinen Empfang mehr haben.
2. Dein GPSr keine Batterie mehr haben (und Du natürlich keine mithaben)
3. Deine Taschenlampe den Geist aufgeben
4. Es zu regnen anfangen.
Wenn Du Dich von Deinem Navi zum Cache leiten möchtest, wird es im letzten Kilometer Änderungen im Straßenplan geben (Einbahnen umgedreht, Umbauten, Kreisverkehre, …) die Dein Navi noch nicht kennt.
Dein Navi wird immer zuerst in die Brennesseln zeigen.
Wenn Du Dich mühsam dem Pfeil am Navi folgend auf den steilen Hang hinaufgekämpft hast, wirst Du merken, dass es einen anderen, einfacheren Weg gegeben hätte.
Der kürzeste Weg ist nicht immer der schnellste.
Erst wenn Du den Micro in Händen hältst wirst Du merken, dass Du Dein Schreibgerät im Auto vergessen hast.
Der neue Cache 50 m von Deiner Wohnung entfernt wird genau dann freigeschalten, wenn Du gerade im Ausland bist.
Der Cache wird genau am Tag nach Deiner letzten Cache-Kontrolle verschwunden sein. Die Wahrscheinlichkeit ist direkt proportional zur Entfernung zu Deinem Wohnort.
Der Cache, für den Du am längsten brauchst wird der mit der geringsten Difficulty sein.
Der Cache, den Du erst beim 3. Anlauf findest ist der, den alle als Sekundenfund beschreiben.
Du bist genau auf der anderen Seite eines Flusses und die nächste Brücke ist einen halbstündigen Fußmarsch entfernt. Den Cache siehst Du aber schon mit bloßem Auge.
Der Cache wird genau an dem Ort sein, den Du als erstes ausgeschlossen hast
Die Muggels, die gerade vor Dir gehen, werden sich ganz genau einen Meter neben dem Cache ausrasten.
Du wirst genau den Cache machen, der nach Deinem letzten PocketQuery archiviert wurde.
Dienstag, 24. Februar 2009
Eigenes Travelbugrennen organisieren ...
Wer sich schon mal mit dem Gedanken gespielt hat ein eigenen Travel-Bug-Rennen zu organisieren sich aber immer vor dem administrativen Aufwand gefürchtet hat, gibt es eine Lösung. Seit einiger Zeit existiert eine Internetplattform die man unter tbrace.com erreichen kann.
Dort hat man die Möglichkeit das Rennen publik zu machen und zu organisieren. Wer also eine Idee für ein privates oder öffentliches Travel Bug Rennen hat, dem ist hiermit schon recht gut geholfen.
Die Seite ist sehr einfach struktiriert und man kann daher kaum Fehler machen. Das Einzige worauf man achten sollte ist, wenn ein TB einmal zu einem Rennen hinzugefügt wurde, gibt es offensichtlich keine Möglichkeit diesen wieder vom Rennen zu entfernen - auch nicht, wenn das Rennen noch gar nicht gestartet ist. Zumindest habe ich keine gefunden.
Ich habe einmal ein öffentliches Rennen angelegt nur um zu sehen, wie das so funktioniert. Wer will, kann sich an dem Test gerne beteiligen. Einfach registrieren und einen TB hier dem Rennen hinzufügen und zusehen, wieviele Meilen der TB bis Jahresende zurücklegt. Es kann auch ruhig ein bereits aktiver reisender TB sein, die Distanzen werden erst ab Rennstart (01.04.09) berücksichtigt. Am Jahresende wird es für die Gewinner (der der die größte Distanz zurückgelegt hat und der der die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht hat) einen kleinen aber feinen Preis geben.
Wer meint schummeln zu müssen indem er seinen eigneen TB weiterbefördert oder andere damit beauftragt, schließt sich selbst vom Rennen aus. Von Vorteil ist es daher einen TB zum Rennen anzumelden, der schon einiges gereist ist und sich möglichst weit weg vom Owner befindet - das fördert das Vertrauen immens ... ;)
Mittwoch, 21. Januar 2009
Kreative Cacheverstecke
Damit es für Einsteiger etwas einfacher wird, einmal einen Geocache zu verstecken, möchte ich denen heute einen Link vorstellen, wo man eine Vielzahl an teils sehr kreativen Cacheverstecken sieht. Diese Liste von Bildern sollen die Kreativität anregen, damit über kurz oder lang der Spaß am Hobby nicht verloren geht.
Natürlich sind auch Verstecke dabei, die meiner Meinung nacht bedenklich sein können, aber man muss ja nicht alles nachmachen. Und wer ein wenig nachdenkt, bei der Asuwahl des Cacheversteckes, der wird auch eine Möglichkeit vernünftig damit umzugehen.
Aber es sind auch ein paar Kuriositäten dabei, die einem eine Idee für einen eigene Cache liefern. Probiert es aus, manches ist mit relativ wenig Bastelarbeit hinzukriegen.
Viel Spaß beim Verstecken ...
Montag, 19. Januar 2009
Sogar Frauenzeitschriften schreiben über GC
Link habe ich leider keinene, aber ich habe den Text des ARtikels der aktuellen MAXIMA-Ausgabe Jän./Feb. 2009 hier einmal reingestellt um zu zeigen, dass Geocaching immer populärer wird. Der eine oder andere Recherchefehler fällt zwar alsbald auf, aber es ist schön zu sehen, dass auch für die Frauenmedienwelt Geocaching offenstchtlich immer interessanter wird.

Geo Caching ist ein globales Spiel an dem jede/r teilnehmen kann. Auf der "Official Global GPS Cache hunt site haben sich schon mehrere Hunderttausende SchatzsucherInnen registriert. Ob in den Straßen von Rom, Wien oder Shanghai, auf den Gipfeln der Alpen, in Meeresgrotten oder im unwegsamen Unterholz einsamer Waldgebiete - überall auf dieser Welt sind kleine Schätze versteckt, die es zu entdecken gilt. Wer eine "Schatzkiste", ob Tupperware oder Filmdose, findet, darf sie öffnen, einen Gegenstand entnehmen, muss aber dafür einen neuen hineinlegen und sich ins Logbuch vor Ort eintragen. Der Fund wird im Internet vermerkt und eventuell auch bildlich dokumentiert. Idealerweise wird das Gefundene gleich wieder an anderer Stelle für die nächsten Suchenden versteckt.
Auch die Tourismusbranche hat die "neue Trendsportart" entdeckt. In manchen Regionen Österreichs werden die Gäste mithilfe von GPS-Geräten und Caches auf abenteuerliche Wald- und Wiesen-Wanderungen gelockt. Die Idee der Schnitzeljagd an sich ist nicht wirklich neu. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts amüsierten sich englische Gesellschaften beim "Letterboxing". Dank High-Tech-Ausstattung lassen sich mittlerweile sogar hochkomplexe Adventure Games ins reale Leben übertragen (WhereIGo-Cache). Ein Hinweis führt zum anderen, von einer Umgebung in die nächste - der Weg ist das Ziel.
Vorsicht vor den Muggles
Unbekannte Personen, die aus unerfindlichen Gründen längere Zeit um einen Ort herumschleichen, wirken verdächtig und erregen mitunter die Aufmerksamkeit von Aussenstehenden. Diese werden "Muggles" genannt und wissen nicht, warum es bei der Sache geht. Besser ist es, sie in ihrer Unwissenehit zu belassen und abzuwimmeln, um den jeweiligen Schatz nicht zu gefährden. Selbstverständlich darf dabei keine Gewalt ausgeübt werden. Auch sonst sollten Verhaltensregeln eingehalten werden. So gilt es als unfair, den Schatz in einem stinkenen Müllhaufen zu verstecken oder zu verbuddeln. Wertvolles gegen Wertloses auszutauschen, den Cache mit Lebensmitteln zu füllen oder die Umgebung des Caches niederzutrampeln. Ein harmloses Vergnügen soll es sein. Nach Book Crossing, Flash Mobbing und Speed Dating ist Geo Caching eine gute Gelegenheit, nette Leute kennen zu lernen und Spaß zu haben.
Danach folgt noch eine Auflistung ohnehin bekannter Links, die ebenso mangelhaft ist, wie so manches Detail im Artikel, deswegen erspare ich mir hier die Erwähnung der Links.
Dienstag, 16. Dezember 2008
Einsteiger Event GC1AJRM
Dieser Event für Einsteiger ist auch jetzt noch insofern für Neueinsteiger interessant, denn hier sieht man einmal was sich auf einem Event so alles abspielen kann. Man kann bei Events auch einiges lernen und sich viele Tipps und Tricks von erfahrenen Geocachern holen. Schaut euch einfach das Video an, dann bekommt man einen schönen Eindruck. Beachtlich ist vor allem die Menge an Hardware, die dort herumsteht.
In diesem Sinne - bis zum nächsten Event!
Freitag, 12. Dezember 2008
Austrian Stardust 09
Bald ist es wieder soweit. Nachdem im Jahr 2007 das erste TB-Rennen in Österreich stattgefunden hat. Gibt es im kommenden Jahr eine weiterentwickelte Fortsetzung.
Diesmal sollen die TB nicht wie vor rd. 2 Jahren in Österreich herumreisen, sondern rund um Österreich herum. Bei diesem "Orbit-race" hängt also viel davon ab, wie sehr dieses Rennen auch in den Nachbarländern bekannt ist. Die teilnehmenden TB sammeln die Difficulty- und Terrainsterne der Caches in denen sie auf dem Weg rund um Österreich Station machen. Für Sonderaufgaben - die noch nicht definiert sind - gibt es Sondersterne. Weiters kassiert man Extrasterne (-punkte) für den Besuch des TB in einer der Landeshauptstädte unserer Nachbarländer und für die Absolvierung des gesamten "Orbits".
Nähere Infos zum Rennen und zur Anmeldung gibt es hier.
Diesmal sollen die TB nicht wie vor rd. 2 Jahren in Österreich herumreisen, sondern rund um Österreich herum. Bei diesem "Orbit-race" hängt also viel davon ab, wie sehr dieses Rennen auch in den Nachbarländern bekannt ist. Die teilnehmenden TB sammeln die Difficulty- und Terrainsterne der Caches in denen sie auf dem Weg rund um Österreich Station machen. Für Sonderaufgaben - die noch nicht definiert sind - gibt es Sondersterne. Weiters kassiert man Extrasterne (-punkte) für den Besuch des TB in einer der Landeshauptstädte unserer Nachbarländer und für die Absolvierung des gesamten "Orbits".
Nähere Infos zum Rennen und zur Anmeldung gibt es hier.
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Samstag, 1. November 2008
Travelbug Firedhof
Passend zu Allerheiligen/Allerseelen möchte ich all jene, die diese Einrichtung noch nicht kennen, auf den Österreichischen TravelBug Friedhof Aufmerksam machen.
Alle, die einen oder mehrere Travelbugs oder Geocoins auf Reisen geschickt haben, haben früher oder später das Problem, dass die Reisenden verschwinden oder mitsamt den Caches in denen sie liegen zerstört werden. Wer also sentimental genug ist, der kann derartig verwaiste TB oder Coins dort zu Grabe tragen. Solche Einrichtungen gibt es auch in
und wahrscheinlich zigfach in den U.S.A. Es handelt sich also nicht um ein österr. Kuriosum, sondern ist eine internationale Erscheinung. Also ihr könnt im Bedarfsfall eure TB und coins auch vor Ort "begraben" ...
Sonntag, 12. Oktober 2008
Geocaching - Keimzellen
Eine weit verbreitete Idee um Gegenden, die noch ein Cachevakuum aufweisen mit (interessanten) Caches zu versorgen ist die sogenannte Keimzelle.
Diese Caches beinhlaten einige leere Cachebehälter (werden wohl entsprechend klein sein müssen um in einen Cache reinzupassen) die der Finder dazu verwendet in der Gegend - den Richtlinien von gc.com entsprechend - zu verstecken. Vorausgesetzt es kommen Geocacher mit einer entsprechenden Affinität für diese Idee vorbei, hat man mit relativ wenig Aufwand bald eine neue Geocachingregion .... Das einzige, dass man nicht steuern kann, ist die Qualität der neu versteckten Caches. Denn es werden "wildfremde" Leute eine Dose aus dem Cache nehmen und nach ihren Vorlieben und Ideen verstecken. Man darf sich also keine Wunder erwarten, wenn man so eine Keimzelle aussetzt. Aber einen Versuch ist es wert und mit ein wenig Glück kommen auch die richtigen Geocacher mit den passenden Versteckideen hin.
In Österreich sind derartige Ideen noch nicht so häufig. denn auch ohne derartige Keimzellen, kann sich Österreich an einer stark steigenden Menge an Geocaches erfreuen. Sollte aber einmal eine bestimmte Region extrem verwaisen, dann kann man ja immer noch darauf zurückgreifen.
Donnerstag, 9. Oktober 2008
ARD - Bericht über Geocaching
Das genaue Datum der auf Youtube nachzusehenden Sendung ist mir leider nicht bekannt. Ist aber sicher nicht älte als ein Monat. Die Häufung von Medienberichten zum Thema Geocaching ist jedoch in der letzten Zeit steigend.
Schön langsam dürfte sich das einstige Nischenhobby zu einem Breitensport mausern. Die im Bericht erwähnte Zahl von 20 - 25 freigeschalteten Caches pro Tag in Deutschland mag auf den ersten Blick schockierend wirken. Ist sie aber nicht. Wenn man berücksichtigt, dass in Österreich zwischen 10 und 20 Geocaches täglich veröffentlicht werden, dann ist das im Vergleich zur Gesamtbevölkerung und zur Anzahhl der Geocacher (die in Österreich sicherlich niedriger ist als in Deutschland) weit mehr.
Weiters würde ich der Aussage, dass man Profi sei, wenn man schon Multicaches sucht - und findet, eher nicht so ernst nehmen. Auch wer noch kein Profi ist, darf schon Multicaches suchen.... ;)
Was mich auch etwas befremdet hat, ist, dass es in Deutschland sogar einen Dozenten für Geocaching an der Volkshochschule gibt. Das ist IMHO der kurioseste Teil des Berichtes.
Schön langsam dürfte sich das einstige Nischenhobby zu einem Breitensport mausern. Die im Bericht erwähnte Zahl von 20 - 25 freigeschalteten Caches pro Tag in Deutschland mag auf den ersten Blick schockierend wirken. Ist sie aber nicht. Wenn man berücksichtigt, dass in Österreich zwischen 10 und 20 Geocaches täglich veröffentlicht werden, dann ist das im Vergleich zur Gesamtbevölkerung und zur Anzahhl der Geocacher (die in Österreich sicherlich niedriger ist als in Deutschland) weit mehr.
Weiters würde ich der Aussage, dass man Profi sei, wenn man schon Multicaches sucht - und findet, eher nicht so ernst nehmen. Auch wer noch kein Profi ist, darf schon Multicaches suchen.... ;)
Was mich auch etwas befremdet hat, ist, dass es in Deutschland sogar einen Dozenten für Geocaching an der Volkshochschule gibt. Das ist IMHO der kurioseste Teil des Berichtes.
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Dein Geocaching Nick oder Name in einem Satelliten?
Tja, kaum schreibt man etwas fest. Ist manches auch schon wieder anders. Hier gleich mal das erste Label, dass in der vorherigen Aufzählung fehlt.....Es geht um etwas kurioses.
Die NASA plant einen Forschungssatelliten in eine Erdumlaufbahn zu schicken um die Sonnenstrahlung beim Eintritt in die Erdatmosphäre zu messen und auch noch irgendwelche anderen geheimen Messungen duchzuführen. An Bord dieses Satelliten befindet sich unter anderem Chip, auf dem möglichst viele Namen gespeichert werden sollen. Nun, die Assoziation zwischen Geocaching und GPS weiter zum Satelliten und zu diesem Projekt brauchte nicht lange um in mein Bewusstsein zu treten. Auch wenn es sich in Wahrheit um eine hinterlistige Namens- und emailadressensammlungsaktion der NASA handelt, um uns die nächsten Jahrzehnte mit gefälschten Bildern von der Mondlandung per mail schwer zu machen, habe ich es als kurios und lustig empfunden.
Wer auch dereinst in einem Erdtrabanten namentlich verewigt sein will, klickt einfach auf die Überschrift dieses Beitrages.
Edit: Eins hätt ich fast vergessen: Es gibt für jeden Eintrag ein Zertifikat!!!! Ganz wichtig... ;)
Die NASA plant einen Forschungssatelliten in eine Erdumlaufbahn zu schicken um die Sonnenstrahlung beim Eintritt in die Erdatmosphäre zu messen und auch noch irgendwelche anderen geheimen Messungen duchzuführen. An Bord dieses Satelliten befindet sich unter anderem Chip, auf dem möglichst viele Namen gespeichert werden sollen. Nun, die Assoziation zwischen Geocaching und GPS weiter zum Satelliten und zu diesem Projekt brauchte nicht lange um in mein Bewusstsein zu treten. Auch wenn es sich in Wahrheit um eine hinterlistige Namens- und emailadressensammlungsaktion der NASA handelt, um uns die nächsten Jahrzehnte mit gefälschten Bildern von der Mondlandung per mail schwer zu machen, habe ich es als kurios und lustig empfunden.
Wer auch dereinst in einem Erdtrabanten namentlich verewigt sein will, klickt einfach auf die Überschrift dieses Beitrages.
Edit: Eins hätt ich fast vergessen: Es gibt für jeden Eintrag ein Zertifikat!!!! Ganz wichtig... ;)
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