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Donnerstag, 14. Juli 2016

Richtlinienkonforme Event-Caches aber keiner geht hin?


Manchen wird vielleicht aufgefallen sein, dass die Anzahl von Event-Caches derzeit eher im Steigen begriffen ist. Das ist natürlich grundsätzlich positiv zu sehen. Allerdings kommen uns Reviewern bei dieser Schwemme an neuen Event-Caches natürlich auch genug Event-Caches vor das entzündete Auge, die vermuten lassen, dass man entweder den Sinn eines Event-Caches nicht verstanden hat oder die dazugehörenden Richtlinien noch nicht einmal gelesen haben dürfte. Diese Listings bekommt die Community ja nie zu Gesicht. Jene Althasen, welche schon zig Event-Caches organisiert haben, können diesen Beitrag getrost wegklicken; es folgt hier nichts Neues. 

Was nun folgt sind lediglich einige Erläuterungen aus reviewerlicher Sicht, die es dem zukünftigen Event-Cache-Owner(-newbie) erleichtert ein gutes Event für die Community zu gestalten.
Deswegen findet man hier die betreffenden Richtlinien für Event-Caches ergänzt mit einigen Erläuterungen bzw. Überlegungen basierend auf den bisherigen Reviewer-Erfahrungen mit eingereichten Listings hiezu. Diese Hinweise erheben natürlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit sondern sollen leidglich die häufigsten Probleme mit Event-caches hervorheben. Zusammenfassend vorausgeschickt sei, dass es nicht reicht nur die Richtlinien zu erfüllen um einen wirklich guten Event-Cache zu veranstalten. Die Community ist schon Einiges gewohnt und erwartet natürlich auch Einiges bei einem Event-Cache. Das drückt sich dann meistens auch in den Attended-Logs eines Event-Caches aus.

Wie immer gilt bei Unklarheiten; Wer vorher fragt geht nachher weniger irr.



Event-Geocaches unterstreichen den sozialen Aspekt beim Geocaching.

Ein schöner aber sehr allgemein gehaltener Satz dem man unterschiedliche Bedeutung beimessen kann. Letztendlich soll damit die Grundausrichtung eines Event-Caches betont werden. Der eigentliche Kernpunkt eines Event-Caches ist das Zusammentreffen mehrerer Geocacher. Viel später in den Richtlinien wird dann etwas genauer erwähnt, was damit im Detail gemeint ist. Aber schon in diesem allgemein gehaltenen Satz lässt sich leicht ablesen, dass ein Event-Cache, der zwar den Richtlinien völlig entspricht nicht automatisch und immer eine gute Event-Cache-Idee ist. Die Frage ob ein sozialer Aspekt bei einem Event-Cache hervorgehoben werden kann, wenn ein Event-Cache auf einem Parkplatz im nirgendwo mit einer Mindestdauer von 30 Minuten stattfindet, ist wohl eher mit nein zu beantworten. Deswegen sollten bei derartigen Events entsprechende Programmpunkte geplant und angekündigt werden um diesen Aspekt gerecht (auch) zu werden.

Diese werden von Geocacherinnen und Geocachern für die Community organisiert und sind offen für alle anderen.

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Wenn man sich schon die Arbeit antut und einen Event-Cache organisiert, dann tut man das als Geocacher und man tut es für alle anderen Geocacher. Sollten sich einmal Muggles zu einem Event-Cache „verirren“, wird man sie auch nicht gleich wegschicken. Eine gewisse Offenheit gegenüber Gleichgesinnten und Anderen ist daher immer von Vorteil.  Einschränkungen für nur einen bestimmten Teil der Community sind in der Regel daher meist ein Grund ein Listing nicht zu veröffentlichen. 

Events müssen an den im Listing angegebenen Koordinaten stattfinden. Außerdem muss im Listing eine Uhrzeit für den Anfang und das Ende der Veranstaltung angegeben werden. Die Mindestdauer für ein Event beträgt 30 Minuten.

Dass die Headerkoordinaten den Ort des Geschehens widerspiegeln sollen liegt wohl auf der Hand. Nur so ist es am Einfachsten für alle Teilnahmewilligen den Ort des Event-Caches auch zu finden.
Was die Mindestdauer angeht, so sollte man immer auch den ersten Satz der Event-Richtlinien im Hinterkopf behalten. Natürlich kann man in 30 Minuten auch Leute kennenlernen. Wenn dann aber in der Beschreibung des Events steht, man möchte möglichst viele Geocacher aus der Region kennen lernen, dann steht das im Widerspruch zur Eventdauer. Klar, sie entspricht den Richtlinien. Aber auch klar ist, dass „möglichst viele Geocacher“ nicht in 30 Minuten kennen zu lernen sind. Ganz grundsätzlich empfiehlt es sich beim Termin für das Event auch regionale Gegebenheiten zu berücksichtigen.
Beim obigen Beispiel bleibend, möglichst viele Geocacher kennen zu lernen, wird das zu einem Termin wo der Durchschnittsbürger meist seiner Erwerbstätigkeit nachgehen nicht so einfach funktionieren, wie wenn man den Termin so wählt, dass auch möglichst viele Leute Zeit haben. Netürlich muss man in diesem Zusammenhang auch die Region selbst berücksichtigen. So wird man in einem Ballungszentrum eher möglichst viele Geocacher kennen lernen als auf einer einsamen Almhütte oder auf einem Parkplatz mitten im nirgendwo. 


Events mit unterschiedlichen Elementen, eine Sequenz von Events oder Events, die räumlich und zeitlich nah beieinander liegen und sich außerdem an dieselbe Zielgruppe richten, müssen als ein gemeinsames Event gelistet werden. Zusätzliche Wegpunkte können für alle relevanten Punkte dem Listing hinzugefügt werden.

Hier handelt es sich um eine Bestimmung, die unter Anderem dazu dient, nicht zig Event-Caches am selben Ort und zur selben Zeit listen zu müssen. Es wird einfach unübersichtlich, wenn man sich den Event-Cache-Kalender ansieht und ein Haufen Eventlistings versperren einem dem Weg auf andere Event-Caches oder die Suchergebnisliste wird nur künstlich mit mehreren Event-Caches verlängert und in Wahrheit handelt es sich immer um ein und das Selbe Treffen. Gerade n der Hinsicht ist den Österreichischen Event-Ownern ein Lob auszusprechen. Bislang gab es mit dieser Regelung noch nie Probleme. 

Events müssen spätestens zwei Wochen vor dem Event-Datum eingereicht werden. Normalerweise werden Events nicht mehr als drei Monate vor der Veranstaltung veröffentlicht. Events dürfen bis zu sechs Monate vor der Veranstaltung veröffentlicht werden, wenn eine Übernachtung nötig ist oder das Event Geocacher aus weiter entfernten Regionen anziehen soll. Nach dem Ende eines Events ist das Listing vom Besitzer zu archivieren.

Beide hier erwähnten Fristen zur Einreichung eines Event-Caches sind historisch gewachsen. Man ist es mittlerweile in der Community gewöhnt, dass ein Event-Cache spätestens zwei Wochen vor dem Termin veröffentlicht wird. Gleichzeitig sollte man gerade bei (zeit)aufwändigeren Event-Caches immer berücksichtigen, dass die Teilnehmer eventuell mehr Vorlaufzeit brauchen. Es ist ein Unterschied in der Planung ob ich am Nachmittag/Abend schnell mal zu einem Treffen hirsche oder einen Wochenendausflug planen muss, weil ich eine weitere Anreise habe um den Event-Cache trotzdem besuchen zu können. 

Ein Event-Geocache darf nicht dem alleinigen Zweck dienen, Geocacherinnen/Geocacher für eine organisierte Geocache-Suche zusammen zu bringen.

Ein heikler Punkt, denn niemand kann und will kontrollieren, ob ja kein Eent-Teilnehmer or oder nach dem Event Dosen suchen geht und dabei vielleicht andere Geocacher trifft die wegen des Event-Caches in der Gegend unterwegs sind. Es wird auch niemand etwas sagen, wenn es zu Spontanen Rudelbildungen vor/während oder nach einem Event-Cache kommt. Es sollte aber dies nicht der einzige Grund dafür sein einen Event-Cache zu listen. Es ist empfehlenswert, sic h bei jedem Event.Cache zu überlegen warum man die Leute zu einem Treffen einladen möchte und wo bzw. wann man das am besten tun kann. Meistens werden in den Event-Cache Beschreibungen ja ohnehin schon „Programmpunkte“ angeführt wie z.B. TB und Cointausch, Erfahrungsaustausch mit anderen Geocachern, gemeinsam Essen und Trinken (meist auf Selbstversorgerbasis), sich miteinander unterhalten und Anekdoten anderer Gleichgesinnter lauschen. Grundsätzlich gilt, je mehr man den potenziellen Teilnehmern schon in der Beschreibung anbietet, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit dass der Event-Cache ein Erfolg wird (auch für die Teilnehmer).

Wenn eine Veranstaltung bereits außerhalb der Geocaching-Community organisiert wird oder sie nicht bei Geocaching.com gelistet ist, ist es voraussichtlich kein Event-Geocache. Beispiele sind Musikfestivals, Nachbarschaftsfeiern sowie organisierte Sport- oder Vereinsveranstaltungen.

Mit diesem Punkt der Richtlinien haben wir es am öftesten zu tun. Oft lautet die Intention des Event-Organisators: „Da findet ein Fest / eine Veranstaltung statt. Wäre doch schön wenn sich Geocacher dort auch treffen könnten/würden.“ Natürlich wäre das schön. Aber es entpsricht nicht der Grundidee eiens Event-Caches. Wie schon oben erwähnt, sollte Dieser von Geocachern organisiert sein. Sich also als „Beiwagerl“ an ein Feuerwehrfest, einen Frühschoppen, einen Flohmarkt oder einer Veranstaltung eines ortsansässigen Vereins anzuhängen, ist leider zu wenig um es Event-Cache nennen zu können. Die passende Alternative dazu ist sich eventuell vor oder nach derartigen Veranstaltungen irgendwo anders zu treffen um einen Event-Cache veranstalten zu können. Wer möchte kann dann ja vorher oder nachher auch andere Angebote in der Gegend nutzen.

Event-Geocaches werden, wie alle anderen Geocache-Listings, nur gepublisht, sofern sie den Vorgaben für kommerzielle Geocaches entsprechen. Event-Owner dürfen grundlegende Informationen zum Veranstaltungsort nennen, auch wenn es sich um eine kommerzielle Örtlichkeit handelt.

Ist eigentlich selbsterklärend, oder? Natürlich gelten für Event-Caches diesbezüglich die gleichen Regeln wie für klassische Geocaches. Doch was ist nun kommerziell bei einem Event? Natürlich darf man den Wirten nennen, wo man sich trifft. Natürlich darf man auch einen entsprechenden Link in die Beschreibung einfügen. Natürlich kann man auf Angebote in der Gegend hinweisen um Anderen sozusagen die Rahmengestaltung des Event-Caches zu erleichtern sofern ein Geocaching-Bezug hergestellt werden kann. Aber das sollte eigentlich nicht der Grund für den Event-Cache sein. Exzessives Bewerben von derartigen Dingen führt normalerweise nicht zur Veröffentlichung des betreffenden Listings.


Das Listing darf einen Hinweis auf Spenden oder Eintrittsgebühren enthalten, wenn diese dazu dienen, die tatsächlichen Kosten des Events mit abzudecken. Eine Liste von Sponsoren (ohne Logos oder Internet-Links) darf auch im Listing enthalten sein. Verkaufsmöglichkeiten dürfen nur genannt werden, sofern es sich dabei um den Erwerb von Trackables handelt, die einen Bezug zum Event haben.

Im Prinzip gibt es bei Event-Caches auch keine Eintrittsgebühren. Soll ein Event-Cache an einem Ort stattfinden wo man Eintritt bezahlen muss (öffentliches Schwimmbad, Museen, Kletterhallen, Themenparks etc.) ist es den Organisatoren zu empfehlen sich nach einer anderen Location umzusehen. So wie die Suche nach einem Geocache in aller Regel ohne zusätzliche finanzielle Nebengeräusche möglich sein soll, gilt das auch für Event-Caches. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Denn wenn sich ein Event-Owner die Mühe macht und ein wirklich tolles Programm auf die Beine stellt. Vielleicht auch noch die Teilnehmer verköstigt und dadurch auch Kosten für den Event-Cache damit verbunden sind, dann darf der Owner diese Kosten auf die Teilnehmer übertragen. Es kann also sein, dass der Owner in der Beschreibung schreibt, dass er für seine von ihm organisierten Leistungen auch einen Kostenersatz einhebt.
Eine Bewerbung von Geocaching-shops ist nur dann erlaubt, wenn es dafür eine Genehmigung durch Groundspeak gibt außer es gibt z.B. eine zum Event-Cache gehörende (neue) Geocoin.


Listings dürfen auch einen Link enthalten zu einer nicht kommerziellen Internetseite, die einen direkten Bezug zum jeweiligen Event hat. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können aufgefordert werden, sich über eine Extraseite zu registrieren.

Ist in aller Regel bei einem Event-Cache nicht notwendig (außer es handelt sich um ein Mega- oder Giga-Event) aber sicherheitshalber hat Groundspeak hier ganz generell festgehalten, dass diese Möglichkeit durch den Owner geschaffen werden kann. Es muss dann ohnehin jeder selbst entscheiden, ob man sich das antun will oder nicht.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Groundspeaks Planungskarte hält nicht immer was sie verspricht

Der geneigte Geocache Owner der sich nachdem er einen Platz für ein Versteck seines Behälters gefunden hat, der Erstellung eines neuen Listings zuwendet wird seit einiger Zeit von geocaching.com mit einer speziellen Planungskarte unterstützt.



Diese Karte zeigt in einem bestimmten Gebiet, wo grob gesagt Geocaches liegen und wo daher keinesfalls neue versteckt werden können, da der Mindestabstand von 161 Metern nicht eingehalten werden würde. Allerdings ist der Umkehrschluß leider nicht zulässig.

Im Zuge der Bearbeitung der neu eingereichten Listings während des Reviewprozesses kommt es hie und da vor, dass ein Reviewer ein Listing nicht veröffetnlichen kann, weil eben ein anderer Geocache oder eine physische Stage eines anderen Geocaches im Weg liegt. Sehr oft wird vom Owner in solchen Fällen das Argument vorgebracht, die Planungskarte hätte gezeigt, dass der Platz frei ist und wir sollen doch das Listing nochmals überprüfen.

In diesem Zusammenhang muss einmal klar gesagt werden, dass diese Planungskarte kein vollständiges Bild aller Wegpunkte in dieser Gegend abbildet. Logischerweise - und das wird auch durch einen Hinweis auf der Karte erläutert - kann diese öffentlich einsehbare Planungskarte das gar nicht, weil ja dadurch die Positionen von Stages und Finals bekannt gemacht werden und das so gut wie jeden Geocache spoilern würde.

Deswegen auch die Meldung, die bestätigt werden muss um die Karte nutzen zu können:

This map only displays geocaches with visible waypoints and locations. Open spaces on this map don’t guarantee a location is available. Your location must still be reviewed by a community volunteer after it is submitted.

Ich ersuche daher alle Geocache Owner in Zukunft, wenn Sie von einem Reviewer den Hinweis bekommen, dass da was im Weg liegt sich nicht auf die Planungskarte zu beziehen sondern dem Reivewer ruhig so weit glauben zu schenken, da er ja sieht wie sich die Situation genau darstellt.

Dadurch wird der Reviewprozess extrem verschlankt weil eine Kommunikation mit obiger Erklärung hinsichtlich der Planungskarte wegfällt. Was derzeit leider vermehrt nötig ist.

Dienstag, 21. April 2015

Challenge-Caches - Endlich reagiert Groundspeak

Auch in Österreich hat es schon seit Entstehung der sogenannten "Challenge-Caches" Diskussionen darüber gegeben wie sinnvoll oder un-sinnvoll diese oder jene Challenge sei.

Es liegt natürlich wie bei der Schönheit auch hier immer im Auge des Betrachters, was eine tolle Challenge ist und was eher dem Reich der Unsinnigkeit oder Unnötigkeit angehört. Unter Anderem liegt das auch daran, dass die Richtlinien für derartige Geocaches hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzung massive Mängel aufweisen. Der freien Interpretation ist ja nicht gerade wenig Raum geschenkt. Letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack was des einen Freud und somit Herausforderung und was des andern Frust und manchmal sogar Neid oder Leid ist. Und das lässt sich nun schwer schnell mal in Richtlinien pressen.

Erst unlängst hat ein Challenge-Cache in Wien für Diskussionen unterschiedlichster Qualität gesorgt und es wurde schnell klar, dass Challenge-Caches so wie sie jetzt geregelt sind per se das Spiel nicht wirklich bereichern. Dies steht allerdings 180° Grad im Gegensatz zur Intention des Erfinders. Ich habe diesbezüglich eine Diskussion bei Groundspeak angeregt und Selbige hat zu folgenden Moratorium für Challenge-Caches geführt zu dem sich Groundspeak sinnvollerweise veranlasst sieht.

Der Originaltext lautet.

Challenge Cache Submissions Moratorium
Beginning April 21, 2015, a one-year moratorium is in effect on all new “challenge cache” submissions. The moratorium does not apply to challenge caches that are currently under review, nor does it impact previously published challenge cache listings. 
Why is a moratorium needed?
Challenge caches encourage cachers to set and achieve fun goals. They run the gamut from finding caches on every day of the calendar year to finding one for every Difficult/Terrain combination.
However, there are many aspects of challenge caches that can make them frustrating for the community. They are neither a separate cache type nor do they have a specific attribute, so the logging requirements are easily misunderstood. Challenge caches can also be very difficult to publish due to the large amount of subjectivity involved relative to other geocaches. While they account for only ~1% of all geocache submissions, challenge caches comprise the bulk of appeals made to Geocaching HQ.
In order to properly evaluate and fully focus on the challenge cache system, it is necessary to have a period of time that is free of new submissions. 
What happens during the moratorium?
HQ will work with the community and Community Volunteer Reviewers to address shortcomings in the current system, with the goal of adding clarity and retaining what makes challenge caches so much fun for players.
The process starts with you. Visit the User Insights forum to tell us what you like and don’t like about challenge caches currently. We’ll use your feedback to create a survey that will be available later this spring. Once we’ve gathered data from the community, we’ll get to work on building a better framework for challenge caches.
In the meantime, the thousands of challenge caches that already exist will still be out there, waiting for you to find them!

Dies bedeutet vorerst nichts Anderes als dass neue Challenge-Caches generell nicht veröffentlicht werden sofern sie nicht vor dem 21.04.2015 erstmalig zum review aktiviert wurden. Alle also die dies lesen und ihr in Arbeit befindliches Challenge-Cache-Listing noch nicht aktiviert haben, sind zu spät dran. Bereits bestehende, oder vor diesem Tag zum review aktivierten Challenge Caches werden so behandelt wie bisher. Nach meinem Wissensstand sind das in Österreich derzeit genau 0 Listings aber ich kann mich natürlich irren. Vielleicht gibt es ja das Eine oder Andere.

Grundsätzlich soll diese Pause dazu dienen zusätzliches feedback aus der globalen Community zu erhalten um die Sichtweise der Community betreffend dieses imaginären Cache-Typs genauer kenne zu lernen.

Worin das endet ist völlig offen. Man wird sehen ...

Freitag, 5. April 2013

Was ein Event-Cache nicht ist ...

... steht eigentlich seit jeher in den guidelines. Trotzdem sind so manche Event-Cache-Organisatoren in letzter Zeit recht kreativ.....

Doch schön der Reihe nach: Natürlich kommt es immer wieder vor, dass sich im Laufe der Zeit Gewohnheiten ändern und Dinge wichtiger oder unwichtiger werden. So ist es auch mit Ideen für Event-Caches. Je länger man darüber nachdenkt, was man nicht alles mit einem Event verbinden kann umso mehr fallen einem Möglichkeiten für derartige Veranstaltungen ein. Klarerweise gibt es auch Überschneidungen denn nur wenige GeocacherInnen haben nur das eine Hobby. Und so finden sich mitunter auch Gruppen zusammen, die nicht nur geocachen, sondern ihre Freizeit auch mit anderen Beschäftigungen gemeinsam füllen.

Ein gutes Beispiel dafür, sind diverse Kletter-Events, Wander-Events,  andere Sportliche Events u.v.m.

Nachdem in letzter Zeit immer öfters Anfragen gestellt werden ob man diese oder jene Veranstaltung als Event-Cache listen könne, hier ein paar grundsätzliche Gedanken zum Thema:

Seit jeher ist und war der Event-Cache etwas Besonderes. Immerhin ist Geocaching ein Spiel, dass man ganz gut alleine oder mit Freunden spielen kann. Man ist aber mit sehr vielen Menschen virtuell verbunden bzw. konfrontiert. Viele kennt man nicht persönlich und trotzdem beschäftigt man sich mit deren Geocaches, die auch etwas sehr Persönliches sein können. Der Wunsch diese Personen auch einmal im echten Leben zu treffen ist daher verständlicherweise meist groß.

Wenn sich Menschen, die eine Gemeinsamkeit haben treffen, dann liegt es auf der Hand, dass der Erfahrungsaustausch (in welcher Form auch immer - andere nennen es Rätsellösungen tauschen o.ä.) sehr großes Interesse weckt. Nicht nur, dass man etwas für das Spiel dazu lernt sondern dass man dadurch auch die anderen Geocacher besser kennen lernt, Ideen mit nimmt und letztendlich durch die Anderen auch wieder motiviert wird. Mit anderen Worten Geocaching steht dabei im Mittelpunkt!

Ein Event-Cache soll nun genau diese Punkte abdecken. Es geht dabei nicht vorrangig um die Art und Weise des Events sondern um die tatsächlichen Inhalte und somit Vorteile für die Teilnehmer. Der Organisator eines Event-Caches sollte sich daher vorab überlegen, warum er einen Event-Cache organisieren möchte. Ist der einzige Grund, weil er eine andere Veranstaltung machen (bewerben) möchte und dazu Teilnehmer haben will oder ist es nur wegen dem Punkt in der Statistik, dann sollte der geneigte Owner zurück in sein Kämmerlein gehen und darüber nachdenken ob in seinem Konzept nicht der Mittelpunkt - wie oben beschrieben - fehlt. Komischerwiese schreien da aber nur wenige nach mehr Qualität. Der Community scheint es also ohnehin gleich zu sein. Ich bin jedenfalls schon gespannt ob in naher Zukunft qualitätsvollere Events organisiert werden. Wenn ja, werde ich hierüber hier berichten ....

In jedem Fall haben Kletter- und sonstige Sportveranstaltungen und schon gar kein Flash Mob auch nur irgend etwas mit Geocaching zu tun .... auch wenn's noch so lustig ist. (jm2c)

Donnerstag, 26. April 2012

Warum die Behältergröße so wichtig ist ....

... ist eine derart wesentliche Frage, dass wir sie im Reviewer Portal erörtert haben anstatt hier.

Viel Spaß beim Lesen!

Mittwoch, 5. Oktober 2011

reviewer.at ist wieder online

Es hat sehr lange gedauert, weil es nicht einfach war den Inhalt von reviewer.at wiederherzustellen, aber es ist nun endlich gelungen. Das offizielle Informationsportal der Österreischischen Reviewer ist wieder online. Bei der Gelegenheit wurde der Site auch ein passenderes Outfit verpasst. Aber seht selbst.....

Dort finden sich sämtliche Informationen im Zusammenhang mit guidelines und deren Anwendung in Österreich. Nachdem es sch um eine dynamische Website handelt, sind natürlich noch lange nicht alle Informationen dort zu finden. Wann immer es also fragen allgemeiner Natur gibt, die uns Reviewer erreichen, vesuchen wir, bei entsprechend großer Nachfrage diese Inforamtionen der (Nach)welt dauerhaft auf reviewer.at zu erhalten.

Es ist daher immer ratsam, bevor man einen Reviewer per mail etwas fragen möchte, zuerst in der Knowledge Base von Groundspeak Nachschau zu halten und/oder auf reviewer.at die Suchfunktion zu bemühen. Est wenn der Informationsbedarf dann noch immer nicht abgedeckt ist, ist es Zeit für ein mail an den oder die Reviewer.

Thematischer Input aus der Community ist - nebenbei erwähnt - ausdrücklich erwünscht und am besten hier als Kommentar zu hinterlassen. Vielen Dank im Voraus!

Mittwoch, 18. August 2010

Urlaub macht kreativ!

Die Urlaubszeit ist voll im Gange und als Reviewer merkt man das unter anderem auch daran, dass viele CO (Cacheowner) in ihrem Urlauben wohl sehr viel Zeit hatten sich kreativ mit neuen Cacheideen auseinander setzen. Das ist ja grundsätzlich zu begrüßen, denn die vielfältige Palette an Cacheideen ist sicherlich noch lange nicht vollends ausgeschöpft.

Schwierig wird es lediglich dann, wenn diese kreativen Ideen zwar gut sind aber nicht und nicht in die guidelines hineinpassen wollen. Nachdem es sich meistens um Newbies handelt, die besondere Kreativität an den Tag legen, scheint es wohl ein gewisses Informationsmanko hinsichtlich der grundlegenden Züge der guidelines und requirements eines Geocaches zu geben. Ein paar Beispiele:

Es gibt viele wunderbare und interessante Orte auf dieser Welt. Manche CO wollen die Suchenden also in ein bestimmtes Gebiet lotsen und erklären in der Cachebeschreibung, man müsse irgendeinen bestimmten markanten Ort finden. Hat man diesen gefunden wird man anhand von Hinweisen in der Beschreibung zum Versteck geführt.
Sehr interessantes Konzept, dem ja gurndsätzlich nichts böses inhärent ist. Problem: Der Mittelpunkt des Geocachings (die Verwendung des GPS) fehlt bei dieser Idee leider gänzlich. Wir hatten vor einigen Monaten auch eine Diskussion darüber was zeigt, dass dieser Umstand - das GPS ein wesentlciher Bestandteil von Geocaching ist - offensichtlich nicht überall bekannt sein dürfte.In den letzten Wochen sehen wir immer mehr derartiger Listings in der Queue und wollen deswegen einaml generell darauf hinweisen, dasse ein Cache, der nicht mittels GPS findbar ist (es müssen also Finalkoordinaten ermittelbar sein oder sonst irgendwie in geeigneter Form zur Verfügung stehen), nicht geeignet ist auf gc.com gelistet zu werden. Auch hier gilt, dass es bereits einige solcher Caches gibt, aber deswegen keine neuen mehr veröffentlicht werden können (grandfathered-Prinzip). Das Problem löst man aber ganz einfach, in dem man auf jeden Fall eine GPS-Lösung anbietet und optional für Rätselfreaks und ähnliche auch eine nennen wir es einmal intuitive Lösug parat hält.

Im Urlaub hat man ein passendes Versteck für einen Gocache gefunden und möchte eine Dose platzieren.
Die Problematik, die wir zumindest in Österreich und da vor allem im Westen haben ist, dass derartige Urlaubscaches trotz Angabe einer mit der Wartung betrauten Person in der Nähe meistens nicht funktioniert. Auch wenn das Ansinnen der CO durchaus nachvollziehbar ist, zeigt die Erfahrung, dass in der Praxis meistens nichts so funktioniert wie es sollte. Das Resultat sind verwaiste Caches in entlegenem alpinem Gelände, oder Geocaches deren Logbücher voll, beschädigt oder aus sonst einem Grund unbrauchbar geworden sind. In der Vergangenheit haben wir im Zuge des Reviewprozesses die CO ersucht uns eine wartende Person zu nennen. Da das aber nicht funktioniert haben wir bereits seit eingier Zeit einen Gang zugelegt und akzeptieren überhaupt keine Urlaubscaches mehr. Selbst, wenn das halbe Dorf sich bereit erklärt einen Cache zu warten. So hoffen wir die Problematik besser in den Griff zu bekommen und gröbere Frustration in der Community zu vermeiden.

Zusammenfassend entsteht der Eindruck, dass aufgrund derartiger kreativer Ideen ein Trend weg von den Ursprüngen des Geocachings eingesetzt hat. Man denkt weiter und deswegen müssen auch immer wieder neue Cacheideen auf den "Markt". Ob dieser Trend sinnvoll ist, sei dahingestellt. In der Tat verlängert er den Reviewprozess und das freut niemanden weder CO noch Reviewer.

Also liebe Urlaubscache- und Kreativverstecker: Lasst euch die gudielines und requirements nochmal durch den Kopf gehen bevor ihr ein Listing in die Queue schmeißt. Erkundigt euch nötigenfalls bei einem erfahrenen Geocacher wenn ihr euch in einem Punkt nicht sicher seid und vergesst nicht worauf es wirklich ankommt bei einem Cache. Nebst dem GPS eigentlich hauptsächlich um die Location ... und nicht darum einen Orientierungslauf merhere hundert Kilometer von zu Hause entfernt stattfinden zu lassen ... ;)

Donnerstag, 12. November 2009

Des Reviewers Pein

Unlängst bin ich in den unendlichen Weiten der Cachelistings auf gc.com auf eines gestoßen, dass mich selbstredend persönlich sehr angepsrochen hat bzw. es noch immer tut.

Mit dem Cache Reviewers Pein wurde eine Cacheidee umgesetzt, die es auch dem "normalsterblichen" Geocacher ermöglicht einen Blick in die Welt und Sichtweise eines Reviewers zu werfen. Mit der Routine eines Reviewers ist diese Mystery sicherlich recht einfach zu lösen, auch wenn man vermutlich mehrere Feldversuche benötigen wird, weil auch reele Locations besucht werden müssen um zu den richtigen Finalkoordinaten zu kommen. Das ist auch der einzige Unterschied zu einem echten Reviewer, denn der wandert nicht den ganzen Tag durchs Land und besucht alle Dosen bevor sie veröffentlicht werden.

Wer die Routine nicht hat, braucht aber deswegen nicht die Flinte ins Korn werfen. Es müsste auch für Nicht-Reviewer durchaus möglich sein zur richtigen Lösung zu kommen.

Nichts desto trotz hat sich mein erster Eindruck bestätigt. Um ein Gefühl dafür entwickeln zu können, wie ein Reviewer arbeitet, ist dieser Cache eine sehr gut geeignete "Spielwiese". Auch wenn es mir jetzt nicht möglich war, die nur vor Ort lösbaren "Rätsel" zu lösen. Denn für Oösterreicher liegen die dann doch etwas ausserhalb des sonst üblichen Geocaching-Radius.

Letztendlich verspricht das Listing aber auch eine genauere Auseinandersetzung mit den guidleines von gc.com. Der angenehme Nebeneffekt, dass die Qualität der zu reviewenden Listings hinsichtlich ihrer Kompatibilität mit den guidelines steigt, sollte sich durch diesen Cache auch bei Zeiten einstellen.

Mal sehen ob sich jemand findet, der diese Idee auch in Österreich umsetzen kann/will ...;)

Montag, 6. April 2009

Änderung der GC.com-guidelines

Wie vorgestern veröffentlicht wurden die Guidelines zum Verstecken von Geocaches von Groundpseak geändert. Es wurde ein neues Passus betreffend zusäzlicher Logebedingungen eingefügt, der da lautet:


Geocaches can be logged online as Found once the physical log has been
signed.

If it is appropriate for your cache location or theme, you may ask the cache seeker to accomplish an optional and simple task, either close to the cache site (normally within 0.1 miles or 161 meters) or when writing their online log. For example, wear the goofy hat inside the cache container and upload a photograph. Cache finders can choose whether or not to attempt or accomplish optional tasks. Cache owners may not delete the cache seeker's log based solely on optional tasks.

This guideline change applies immediately to all logs written from April 4, 2009 and going forward. Older caches with "additional logging requirements" (ALRs) are not grandfathered under the older guideline. If you own an existing cache with mandatory additional logging requirements, we request that you:

  • Cease deleting logs based on additional logging requirements.
  • Review your own cache listing to see if the ALR can be made into an
    optional and simple task, or whether it must be removed altogether.
  • Adjust your geocache listing by editing the text then contact a reviewer to
    change the cache type, if appropriate.

Dies soll zu detusch heissen, dass es künftig nicht mehr vorgesehen ist, bei Caches mit zusätzlichen Logbedingungen (z.B. Hochladen eines Fotos oder ähnliche Anforderungen) Foundlogs zu löschen, nur weil diese Logbedingung nicht erfüllt wurde. Hat sich der Finder ins Logbuch eingetragen, dann gilt der Cache als gefunden. Zusätzliche Bedingungen können als "nice to have" im Lsiting erwähnt werden, bestehen darf der Owner aber nicht mehr darauf. Wichtig ist, dass bisher mit Logbedingung gelistete Caches NICHT als "grandfathered caches" gelten. Das bedeutet, dass auch bisherige Caches geändert werden müssen.

Groundspeak ersucht daher alle Cacheowner, die derartige Geocaches listen,

  • Logs ohne Erfüllung der Logbedingung NICHT zu löschen.
  • Die Beschreibung dahingehend zu ändern, dass eine Logbedingung nur mehr optional möglich aber nicht zwingend erforderlich ist
  • Sollte durch wegfallen der Logebedinung eine Cachtypänderung notwendig sein, dann ist der zuständige Reviewer zwecks Typänderung des Caches zu kontaktieren (Bitte mit Link zum Listing!)

Sollten Fragen diesbezüglich auftauchen, stehe ich gerne per mail (Über mein GC-Profil) zur Verfügung.

Donnerstag, 5. März 2009

Warum ein Tradi keinen additional waypoint braucht

Ich erspare mir jezt einmal eine detaillierte Erklärung, was additional waypoints können und wie man sie richtig einsetzt, denn das alles wird bereits auf der Website der deutschsprachigen Reviewer ausführlichst erklärt oder war hier ohnehin schon mal Thema. In letzter Zeit fällt mir jedoch auf, dass diese Ausführungen zum Thema additional waypoint immer seltener bekannt sind bzw. flasch interpretiert werden. Daher ein kurzes klärendes Wort zu diesem Thema:

Wie der Name schon sagt handelt es sich um zusätzliche Wegpunkte. Jedes Listing hat zwingend zumindest einen Wegpunkt. Dieser Wegpunkt ist durch die Koordinaten im Header des Listings in der Datenbank von gc.com bereits enthalten. Nur wenn es zusätzliche Wegpunkte gibt, die der Reviewer zum Reviewen braucht, oder auch der Suchende zum finden des Weges oder von Infos brauchen kann ist das Waypoint-Tool zu verwenden. Naturgemäß sind das z.B. alle Wegpuntke wo ein Cache liegt (Final location). Soferne der Cache aufgrund des Cachetypes nicht ohnehin bei den Headerkoodrinaten liegt. So wie es bei einem Tradi der Fall sein muss.

Viele setzen aber auch bei Tradis trotzdem einen additional waypoint des Typs "Final location" was nur wenig zielführend ist, da die Koordinaten dann die selben sind wie die im Header. Vielmehr verzögert ein solches Vorgehen den Reviewprozess, da durch den Reviewer zuerst herausgefunden werden muss, warum der Owner dies tut. Es könnte ja auch der Cachetyp irrtümlich falsch angegeben worden sein - was auch sehr oft passiert, weil man einfach darauf vergißt und standardmäßig der Cachetyp Traditional Cache ausgewählt ist. Wenn man also ein wenig den Hauverstand einschaltet wird einem schnell klar, dass es bei einem Tradi so einen Wegpunkt eigentlich gar nicht geben kann. Liegt der Cache nicht bei den Headerkoordinaten handelt es sich nicht um einen Tradi und muss der Cachetyp geändert werden.

Singemäß gilt das auch für die Stage 1 eines Multis, da diese in aller Regel durch die Headerkoordinaten dargestellt wird. Obwohl es weitverbreitete Praxis ist, aber die Headerkoorddinaten eines Multis sind nicht dazu da um einen Parkplatz anzugeben, oder den Startpunkt einer Wanderung o.ä. sondern lediglich dazu um die erste Stage zu bezeichnen. Für Parkplätze, Startpunkte und Referenzpunkte bei Wanderungen, die nicht ohnehin als Stage dienen, gibt es eigene Waypointtypen.

Wer also will, dass das Listing schnell und unkompliziert durch den Reviewprozess geleitet wird, der sollte sich diese Vorgangsweise zu Eigen machen.

Mittwoch, 4. März 2009

"Änderung" der guidelines von gc.com

Gestern nacht wurde im deutschsprachigen Forum von Groundspeak eine Stellungnahme von MissJenn veröffentlicht was die Handhabung der Abstandsrichtlinie und die Mindestentfernung von Bahngleisen betrifft. Nachzulesen hier.

Im Wesentlichen geht es um zwei Punkte. der eine Punkt betrifft den Mindestabstand von 46m zu Bahngleisen. Dieser Punkt betrifft Österreich nicht, da diese Regelung nie bei uns umgessetzt wurde (auch von meinem Vorgänger nicht). Es wurde klargestellt, dass diese Vorgangsweise auch OK ist, da man die örtlichen Gesetze hier berücksichtigen muss und dieser Punkt nur in den Guidelines steht, weil es in den U.S.A. verboten ist in der Nähe von Bahngleisen etwas zu deponieren. Ist es in Ö nicht verboten (und das ist es meines Wissens nach nicht) dann braucht man die 46 Meter auch nicht einhalten. Da in Deutschland diese 46 Meter-Regelung sehr streng exekutiert wurde, gibt es nun diese Klarstellung.

Der zweite Punkt bringt eine Veränderung in der bisherigen Reviewerpraxis auch in Österreich. Es wurde kalrgestellt, dass Startkoordinaten von Multicaches nicht der 161 Meter Abstandsrichtlinie unterliegen, wenn diese nur eine Q2A darstellen. Das öffnet dem einen oder anderen Multi wieder Tür und Tor.

Jeder, dem aus obigem Grund schon einmal ein Listing abgelehnt wurde , ist von Groundspeak ezplizit eingeladen worden, diesen Cache als neues Listing nochmals einzureichen.

Es ist erfreulich, dass es nunmehr endlich eine Klarstellung zu diesen beiden Fragen gibt.
Es ist unerfreulich, dass Groundspeak diese Klarstellungen nicht gleich in die Guidleiens eingebunden hat, diese werden doch noch eher gelesen als irgendein Beitrag im deutschsprachigen Groundspeak-Forum.

In diesem Sinne: Happy hiding!

Donnerstag, 15. Januar 2009

Logtyp "needs archive"

Heute wollen wir uns enimal mit einem teilweise sehr beliebten teilweise sehr verhassten Logtyp auseinander setzen. Warum dieser Logtyp derartige Unterschiede in der Wahrnehmung verursacht, versuche ich zu erklären. Mal sehen ob mir das gelingt.

Zuerst aber einmal die Frage, wozu es diesen Logtyp gibt und was er bewirkt:

Ein NA-Log ist dazu da, um dem zuständigen Reviewer anzuzeigen, dass zumindest eine der folgenden Maßnahmen (Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!) bei einem nicht funktionierenden Cache (=verschwunden, beschädigt, etc.) oder einem Cache der die guidelines verletzt fruchtlos verlaufen sind. Voraussetzung für ein ernstgemeintes NA-Log ist, dass man sich ein genaues Bild von der Sachlage gemacht hat (in vielen Fällen muss man vor Ort gewesen sein um die Situation korrekt einschätzen zu können):


  1. Der Owner kommt seiner Wartungsverpflichtung nicht nach und reagiert auf "need maintenance-logs" nicht.
  2. Es gibt keine den Richtlinien entsprechende Möglichkeit einen Cache dort zu verstecken.
  3. Der Cache entspricht aufgrund seines Inhaltes oder sonstiger Umstände nicht den Richtlinien.
Vor allem die Punkte 2 und 3 bedingen einen Besuch vor Ort um nicht mit Vermutungen agieren zu müssen. Aufgrund der Tatsache, dass viele Cacheowner ein NA-Log auch sehr emotional auffassen, ist es in jedem Fall aber von Vorteil, wenn man VOR dem posten eines derartigen Logs mit dem Owner des Caches Kontakt aufnimmt. Dadurch lassen sich Mißverständnisse aufklären bzw. kann es sein, dass der Owner verschiedene Aspekte beim Verstecken des Caches mangels Wissen nicht beachtet hat oder der Owner über Informationen verfügt, die aus der Cachebeschreibung und vor Ort nicht ersichtlich sind. Innerhalb einer Community, die Geocaching als Hobby betreibt gehört dieser Versuch der Kontaktaufnahme zum guten Ton und ist notwendig um ein vollständiges Bild der Situation zu erhalten.

Je nach Grund für das NA-Log und der vorher gestarteten Versuche die Situation zu bereinigen wird der zuständige Reviewer das Listing archivieren bzw. dem Owner noch eine letzte Frist stzen bevor das Listing archiviert wird. Natürlich nur wenn sich herausstellt, dass die Inhalte des NA-Logs auch nachvollziehbar sind.

Alles in Allem sollte man sich sehr gut überlegen ob man ein NA-Log postet, da damit eine Fülle von Konsequenzen verbunden sein können. Auch muss man beachten, dass je mehr NA-Logs man postet man sich auch einen entsprechenden Ruf in der Community "erarbeitet". Schließlich ist es nicht vordergründig die Aufgabe von Geocaachern andere Cachelistings zu überwachen. Deswegen ist es umso wichtiger vorher alles zu tun um ein NA-Log zu vermeiden, bevor man diesen letzten gravierenden Schritt setzt.

Einen Haken hat die Sache allerdings noch. Seit mehreren Monaten funktioniert die Reviewerbenachrichtigung für Österreich nicht. Daher genügt es in Österreich nicht, einfach nur das Log zu posten, sondern muss der Reviewer auch per mail darüber informiert werden, damit er Kenntnis von dem Log erhält. Diese Sache ist ist ebenso lang bei Groundspeak anhängig wie sie existiert. Doch bis dato konnte das Problem noch immer nicht gelöst werden.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Cacheserie richtig legen

So mancher Owner träumt davon die eine oder andere Art einer Cacheserie zu verstecken. Zumindest derzeit scheint das ziemlich in Mode gekommen zu sein. Meistens will man damit der geocachenden Community eine bestimmte Gegend oder ein größeres Areal näher bringen. Oder man meint, es gibt dort soviel zu sehen, dass dort auch eine Fülle von Traditional caches Platz haben (müssen). Zusätzlich wird dann gerne noch ein Bonuscache versteckt, der nur zu finden ist, wenn man vorher alle anderen Caches der Serie gefunden hat.

Hiezu nun ein paar klärende Worte an alle, die eine derartige Idee mit sich herumtragen,


  • was den Bonuscache betrifft:

    Ein Cachelisting kann/darf/soll erst veröffentlicht werden, wenn es auch möglich ist den Cache zu finden. Daher kann ein Bonuscache in aller Regel niemals vor den anderen Cachelistings veröffentlicht werden, deren Caches man finden muss um zu den Koordinaten des Bonuscaches zu kommen. Wenn jemand also eine derartige Serie plant, dann sollte man darauf achten, dass zuerst einmal alle Caches der Serie klar sind und der Bonuscache erst zum Schluß drankommt. Je nachdem wie viele Caches eine Serie beinhaltet, ist es mehr oder weniger von Vorteil, wenn man vorab mit dem Reviewer seines Vertrauens die Details zur Serie abklärt (auch was den Veröffentlichungszeitpunkt und die Abstände zu anderen Caches betrifft).

  • was die einzelnen Caches der Serie betrifft:

    Serien sind grundsätzlich was feines, weil die Caches alle etwas gemein haben und wenn jemandem diese Gemeinsamkeit gefällt, dann wird derjenige seine Freude damit haben. In diesem Zusammenhang möchte ich aber einen Fachausdruck aus den Guidelines in den Vordergrund stellen, der besagt, man würde zuviele Traditional caches auf zu engem Raum verstecken. Das sogenannte "Powertrailing" zeichnet sich dadurch aus, dass ein findiger Verstecker ein begrenztes Areal mit Traditional caches zupflastert, obwohl alle Caches den Guidleines insbesondere den 161 Meter Mintdestabstand entsprechen. Auch dann kann es sein, dass der zuständige Reviewer die Listings nicht veröffentlicht sondern den Owner ersucht daraus einen Multistage-Cache zu machen.

Schließlich sollte man beim Verstecken einer Cache-Serie (egal welchen Hintergrund sie hat) immer darauf achten, dass es nicht Ziel des Spieles ist eine Region mit derart vielen Caches zu beglücken, dass man auf Google-maps vor lauter Icons von der Landkarte nichts mehr sieht - um es einmal ganz landläufig zu bezeichnen.

Wer sich nicht ganz sicher ist, kann - wie so oft - den Reviewer seines Vertrauens vorab per mail befragen, wie es in einem konkreten Fall aussieht. Dadurch kann man sich unter Umständen viel Arbeit und Zeit ersparen. ... ;)

Dienstag, 13. Januar 2009

Caches die eine Logerlaubnis benötigen ...

... gibt es zuhauf - ich weiß. Doch darauf will ich heute nicht hinaus. Bei denen die es gibt, handelt es sich zumeist um kurzzeitige Alternativen, wenn ein Cache disabled wurde, aber doch noch jemand beim Cache war und keine Dose gefunden hat. In solchen Fällen kann der Owner schon mal erlauben, dass der Cache trotzdem als gefunden geloggt werden kann - muss er aber nicht.

Eigentlich möchte ich mich heute auf eine Passage der Guidelines besinnen, die nur selten in den Hinterköpfen der Verstecker schlummert. Die da wäre:

In the interest of file security, caches that require the downloading, installing or running of data and/or executables may not be published. Caches that require a geocacher to visit another website will not be published if the finder must create an account with, or provide personal information to, the other website.

Soll heissen; dass es von Groundspeak aus nicht vorgesehen ist, dass man zum Finden eines Caches (Mysterycaches wäen ja sonst prädestiniert dafür) irgendwelche Programme downloaden, installieren oder starten muss. Damit sind jetzt eher nicht Programme gemeint, die sich oihnehin auf 99,9% aller Rechner finden wie z.B. Ein Bildbetrachter um sich ein Foto ansehen zu können. Oder ein Textverarbeitungsprogramm. Sondern Programme, die man normalerweise nicht auf seinem Rechner installiert hätte und man diese aber unbedingt braucht, um zur Lösung des Rätsels zu kommen. Groundspeak will da nicht in die Verlegenheit kommen, dass jemand behauptet: "Ich musste mir ein Programm installieren wegen einem Cache und jetzt ist mein Rechner hin" - oder so ähnlich.

Ähnlich will Groundspeak auch nicht als Unterstützer von Webseiten auftreten, bei denen man sich anmelden muss um zu den Informationen zu kommen, die zur Lösung eines Rätsels notwendig sind. Also ein Besuch einer Webseite kann schon mal für das Finden der korrekten Informationen Bedingung sein. Diese Informationen müssen dann aber weltöffentlich einsehbar sein, ohne dass man sich Zugangsdaten oder ähnliches besorgen muss. Sonst ist der Cache nicht geeignet um auf gc.com gelistet zu werden.

Für den Fall dass ich jetzt 85% aller neuen Cacheideen den Todesstoß versetzt habe, schlage ich vor; man beredet die Angelegenheit vorweg mit dem Reviewer seines Vertrauens. Vielleicht gibt es ja Alternativen zu diesen Cacheideen, die eine Veröffentlichung möglich machen. Dass kann aber immer nur im Einzelfall entschieden werden. Und dafür braucht es den Dialog zwischen Cacheowner und Reviewer.

Sonntag, 11. Januar 2009

Die richtige Cachegröße

Den eifrigen Versteckern aber auch den Suchenden ist sicherlich schon einmal aufgefallen, dass man in einem Cachelisting auch die Größe des Cachebehälters angeben kann bzw. angeben soll.

In den guidelines werden folgende Maße für die 4 Cachecontainergrößen angegeben:

Micro: 35mm Filmdosen oder noch kleiner. Normalerweise enthalten solche Caches lediglich ein Logbuch manchmal auch ein kleines Schreibgerät. Für Trading items ist da meistens kein Platz mehr.

Small: Behälter in Jausendosengröße kleiner als 1 Liter. Neben dem Logbuch ist hier schon Platz für ein paar Trading items.

Regular: Behälter größer 1 Liter. Hier können auch schon mehrere oder etwas größere Trading items hineinpassen

Large: alles was ein Volumen größer 20 Liter hat. Was hier alles reinpasst kann ich hier gar nicht alles aufzählen.

Die Volumensgrenzen stellen Richtwerte dar. Es kann also schon mal vorkommen, dass ein Behälter mit einem Volumen von 1,1 Liter aufgrund seiner Bauart als Small bezeichnet wird und umgekehrt. Man sollte sich also nicht nur an die Volumensgrenzen halten, sondern auch bedenken, was in den Cache alles so reinpasst. Letztendlich gibt der Hinweis, "Small" dem Suchenden ja nur insofern eine Hilfe, als dass er mögliche Verstecke per se ausschließen und die Suche besser fokusieren kann. Wie groß dass Ding nun auf den Kubikzentimeter genau ist, ist daher eher irrelevant.

Samstag, 10. Januar 2009

(Il)legales Cacheversteck?

Schon oft durfte ich an Diskussionen zu diesem Thema teihaben bzw. konnte ich beobachten wie die unterschiedlichsten Meinungen zu diesem Thema lauten. Mit diesem Thema sind mehrere Problemfelder verbunden. Denn einerseits gibt es verschiedene Betrachtungeweisen und dann auch noch unterschiedliche Interpretationen was legal und nicht legal ist. Ein paar Aspekte aus Sicht eines Reviewers können daher nicht schaden:

  1. Zumindest mir ist kein einziges Gesetz in Österreich bekannt, dass die Begriffe Cache, Geocache, Geocahcing o.ä. enthält. In der juristischen Welt sind diese Begriffe also nicht existent und somit ergibt sich schon das erste Problem beim Unterscheiden was legal ist und was nicht. Im Wesentlichen hängt es davon ab, als was man einen Geocache betrachtet. Für den unbedarften Muggle z.B. ist es Plastikmüll; der geneigte Geocacher sieht darin den Zweck bzw. das Ziel seines geliebten Hobbies und andere widerum deuten darin das Werkzeug von einigen Verrückten.

    Je nachdem welche Interpretation nun als richtig erachtet wird, entscheidet sich dadurch auch schon, ob es z. B. legal ist einen Geocache auf öffentlich zugänglichem aber privatem Grund zu verstecken. Ist es Plastikmüll, werden die meisten meinen, das gehört dort nicht hin. Ist es Ziel und Zweck der eigenen Freizeitbeschäftigung, sieht man das genau konträr. Meint man, es sei Werkzeug von einigen Verrückten, obliegt es der eigenen Mutmaßung, ob man sowas rechtlich tolerieren soll/kann oder nicht.
  2. Lt. guidelines von gc.com ist es nicht vorgesehen, dass Caches auf privatem Grund oder in bestimmten gesetzlich geschützen Bereichen versteckt werden. Dies gilt aber nur dann, wenn es auch dafür zuständige Gesetze gibt, die dies unterbinden. Ist es z. B. in einem Land gesetzlich nicht verboten ein bestimmtes Gebiet zu betreten, dann ist es auch guidelinekonform, dort einen Cache zu verstecken. Da die Gesetze in den vielen Ländern unserer Erde teilweise extrem unterschiedlich sind, kann es auch vorkommen, dass ein Cache in einem Land rechtliche Probleme nach sich ziehen kann in anderen Ländern wieder überhaupt nicht.
  3. Streng gedacht sind 99,9% aller Geocaches weltweit illegal. Sie sind auf Grund und Boden versteckt, der nicht dem jeweiligen Owner gehört und meistens gibt es vom Grundbesitzer keine Einwilligung dafür. Oft werden Geoaches auch unter Anwendung von Sachbeschädigung versteckt (z.B. das Klemmen unter ein Fensterblech) oder tragen sonstwie dazu bei, dass der näheren Umgebung nicht gerade Gütliches angetan wird, wenn die Horde von Geocachern über den Cache hereinbricht.
Dieses Thema ist also bei weitem vielschichtiger als es in so mancher Diskussion erscheint und in Wahrheit kann niemand alle Aspekte diesbezüglich berücksichtigen, wenn man sich überlegt wo man einen Cache am besten versteckt. Es ist daher auch ziemlich müßig großartig darüber zu diskutieren, denn eine Lösung für dieses "Problem" kann es nur geben, wenn es eine juristische Meinung dazu gibt. Die gibt es aber erst, wenn ein Cacheowner entsprechend verklagt wurde (was hoffentlich nie jemandem passieren wird!) um letztendlich Klarheit in der Frage zu erhalten, wie legal Geocaches denn eigentlich sind.

Am besten ist es, wenn man ein wenig Hausverstand bei der Wahl eines Versteckes anwendet. Grundsätzlich sollte es jedem Geocacher möglich sein abzuschätzen, wie gefährlich (für die Umgebung) bzw. problematisch ein Cache sein kann und welche Maßnahmen man ergreifen muss um diesen Gefahren/Probleme entgegen zu wirken. Und wenn alle Stricke reissen, dann bleibt immer noch die Möglichkeit einen Cache garantiert legal zu verstecken, indem man sich mit dem Grundstückseigner oder -verwalter ins Einvernehmen setzt.

Letztendlich sollte man die Kuh im Dorf lassen. Denn das eigetnliche Problem ist nicht die (Il)legalität eines Geocaches, sondern die Frage ob man mit einem Geocache Schaden anrichtet, oder Freude bereitet.

Freitag, 9. Januar 2009

Wann kann/soll man ein Cachelisting aktivieren?

Fleissige Cacheverstecker wissen es ohnehin. Wenn man einen Cache erfolgreich versteckt hat und das Listing auch fertig ist, wird der Haken bei "Yes, this listing is active" unter "edit listing" angehakt und das Listing ist aktiviert. So kann der zuständige Reviewer das Listing in der Warteschleife sehen und es auch bearbeiten.

Vor einigen Wochen ist mir nun vermehrt aufgefallen, dass ein Listing bereits aktiviert wurde, obwohl noch keine Cachedose versteckt war. Manche Owner schreiben das zwar in die Reviewernote hinein, jedoch ist dieser Umstand nicht immer aus einem Cachelisting ersichtlich. Die Folge daraus ist, dass ein Listing veröffentlicht wird und die ersten FTF-Junkies hinrennen und nichts finden.

Ich ersuche daher alle in Zukunft darauf zu achten, dass ein Listing erst aktiviert wird, wenn der Cache auch vor Ort platziert wurde. Davon geht jeder Reviewer automatisch aus, wenn er ein Listing in der Warteschleife hat.

In den Guideliens ist hiezu zu lesen:
Your cache should be in place and ready to hunt at the time your cache page is submitted for review. If for any reason it is not ready, please either disable your cache page so that it won’t be seen by the reviewer until ready, or include a "note to reviewer" to explain your special circumstances (for example, waiting for a permit from a land manager).

Wobei die Option das Listing früher zu aktivieren und eine note an den Reviewer zu hinterlassen eher die seltene Ausnahme sein soll.

Auch wurden verstärkt Listings aktiviet, bei denen der Owner nur wissen wollte, ob die Mindestabstände zu den umliegenden Caches eingehalten wurden. Diesbezüglich verweise ich auf meinen Beitrag vom 19.10.08.

Und was Wünsche zu bestimmten Veröffentlichungsterminen betrifft, rufe ich auch einen meiner Beiträge in Erinnerung wo die korrekte Prozedur diesbezüglich beschrieben wird.

In all diesen Fällen ist es ratsam VORHER mit dem zuständigen Reviewer per mail Kontakt aufzunehmen. Passiert dies nicht, geht der zuständige Reviewer davon aus, dass es sich um einen sofort zu veröffentlichenden Cache handelt und das ist in diesen Fällen ja nicht das Ziel.

Ich danke schon mal im Voraus für die tätige Mitarbeit!

Samstag, 20. Dezember 2008

Anspruch auf Listingveröffentlichung

Jede/r Geocacher der einen Geocache verstecken will, wird bekanntlicherweise von Groundspeak dazu angehalten nach bestem Wissen und Gewissen die "guidelines for reporting a cache" zu berücksichtigen.

Nun sind viele Formulierungen in den guidelines so gehalten, dass sie (sehr) viel Interpretationsspielraum bieten. Abgesehen davon sind diese Richtlinien eigentlich dafür ausgelegt für die U.S.A. zu gelten. Diese beiden Aspekte bringen es mit sich, dass Listings für Geocaches nicht immer die Richtlinien für die Veröffentlichung auf gc.com zur Gänze erfüllen. Trotzdem entscheidet der zuständige Reviewer dass ein Listing veröffentlicht wird. Manchen GeocacherInnen ist dies ein Dorn im Auge. Die meisten nehmen dies jedoch gelassen hin. 

Groundspeak räumt mit den nicht immer eindeutigen Forumlierungen der Richtlinien dem jeweilig zuständigen Reviewer einen gewissen Ermessensspielraum in vielen Belangen ein. Damit wird versucht auf lokale Gegebenheiten, die auf die U.S.A. unter Umständen nicht zutreffen, einzugehen. Das bedeutet, dass ein Reviewer manchmal innerhalb seines ihm eingeräutem Ermessensspielraumes agiert, was nicht immer für Jubel sorgt - verständlicherweise. 

Deswegen hat Groundspeak einen wesentlichen Passus in die Richtlinien eingebaut, der allen anderen Regelungen voransteht. Nämlich, dass es keinen Anspruch auf Veröffentlichung eines Listings gibt, nur weil bereits ein anderer Cache in ähnlicher oder gleicher Form veröffentlciht wurde. 

Normalerweise ist es der Geocaching-Öffentlichkeit nicht bekannt, warum ein Listing veröffentlicht wurde, obwohl die eine oder andere Richtlinie nicht eingehalten wurde. Und es ist nicht vorgesehen derartige Entscheidungen öffentlich zu machen. Eigentlich ist es auch in Wahrheit nebensächlich. Das besagt ja auch der Terminus "Richtlinie". Wäre diese Richtlinie eine Regel, würde die Sache schon wieder anders aussehen. Die guideliens sind aber keine Regeln, sondern sollen Orientierung bieten, um einerseits Geocaching als Spiel in gewissen Bahnen stattfinden zu lassen und andererseits Wildwüchse jeglicher Art zu vermeiden. 

Sollte ein Cacheverstecker eine Idee für einen Geocache haben, bei der schon von vorn herein klar ist, dass eine Richtlinie von Groundpseak verletzt wird, ist es in jedem Fall besser bereits VOR Übermittlung des Listings an gc.com mit dem zustädnigen Reviewer Kontakt aufzunehmen, um die konkrete Situation dieses Einzelfalles zu besprechen. Wenn es ausreichende Begründungen für eine Veröffentlichung trotz Verletzung der guidelines gibt, dann wird jeder Reviewer auf diesem Planeten diesen Argumenten auch folgen. Was sicherlich nicht als Argument für eine Ausnahme der guidelines gilt ist:
  • Es besteht keine Verwechselungsgefahr mit anderen Stages obwohl die 161 Meter unterschritten werden.
  • Der Besitzer des anderen Caches hat sein Einverständnis zur Unterschreitung des Mindesabstandes gegeben.
  • Um den Weg zwischen den beanstandeten Stages zurückzulegen muss man mehr als 161 gehen, obwohl Abstand per Luftlinie weniger als 161 Meter ist.
  • Die Stadt/Gegend ist es eh schon so eng mit Caches zugepflastert. Anders kann man da keinen Cache mehr legen.
  • Wenn dieses Listing nicht veröffentlicht wird, enterbt mich meine Oma.
Daher gibt es Reviewer eigentlich auch, denn wären die Richtlinien absolute "Gesetze", die auf Punkt und Beistrich immer einzuhalten sind, dann bräuchte es keine Menschen die als Reviewer tätig sind, sondern könnte man die Regelements in einem Script programmieren, dass voll automatisch überprüft, ob ein Geocache den Richtlinien entpsricht. Die menschliche Komponente des Reviewers gibt aber eben die eingangs erwähnte Möglichkeit auf regionale Gegebenheiten eingehen zu können. 

Diese Gegebenheiten sind aus Sicht eines Reviewers nicht immer gleich vorhanden, auch wenn zwei Caches auf den ersten oder zweiten Blick gleich oder ähnlich sind. Daher wird es immer wieder vorkommen, dass Reviewer sich auf diesen Punkt der guidelines (kein Anspruch auf Veröffentlichung, nur weil ein anderer Cache in gleicher oder ähnlicher Weise veröffentlicht wurde) beziehen, wenn sie ein Listing veröffentlichen und ein ähnliches oder gleiches Listing ablehnen. 

Wie bereits erwähnt, kann es immer dazu kommen, dass eine von einem Reviewer getroffene Entscheidung vom Owner nicht akzeptiert wird. Selbst für diese Fälle ist vorgesorgt worden. Man kann sich immer noch and die appeal-Adresse von groundspeak wenden, wenn man der Meinung ist, dass ein Reviewer seinen Ermessensspielraum zu sehr ausgereizt hat. Groundspeak wird daraufhin eine Entscheidung tretffen, die dann für diesen konkreten Fall unwiderruflich ist. 

Bei all diesen Aspekten darf jedoch nie ausser Acht gelassen werden, dass es sich bei Geocaching lediglich um ein Spiel handelt, das Spaß machen soll. Das ist wohl der wichtigste Aspekt bei alle dem. Also sollte man alles eher nicht zu eng sehen ... ;)

Freitag, 19. Dezember 2008

Logtyp "needs maintenance"

Für unsere Newbies wieder ein paar Infos zu den verschiedenen Logtypen:

Der Logtyp "needs maintenance" ist eine spezielle Form der "note". Benutzen sollte man diesen Logtyp dann, wenn man einen Cache gefunden hat oder sich sicher ist, dass er nicht mehr vorhanden ist und in diesem Zusammenhang festgestellt wurde, dass der Owner etwas unternehmen muss, um den Cache am Leben zu erhalten (Jeder Owner hat eine Wartungsverpflichtung im Zuge der Einreichung eines Listings übernommen!).

Es kann viele Gründe geben, warum ein Owner den Cache warten muss:
  • Ein volles/kaputtes Logbuch
  • Eine beschädigte Cachebox
  • Ein zerstörtes Versteck
  • Eine verschwundene Cachebox
Je nachdem worum es sich handelt, sollte man im Bedarfsfall ein Log dieses Typs absetzen, um den Owner über die Wartungsnotwendigkeit zu informieren. Mit diesem Logtyp erreicht man aber noch mehr als nur den Owner zu informieren. Gleichzeitig mit Absetzen dieses Logs wird dem Cachelisting ein eigenes Attribut hinzugeüfgt, dass allen anderen Geocachern signalisiert, dass mit der Cachebox (es können bei Multicaches auch Stages betroffen sein und der Dose selbst geht es trotzdem bestens) etwas nicht in Orndung ist.


Wer also ein solches weißes Kreuz in einem Listing entdeckt sollte sich die Logs dahingehend mal genauer ansehen um zu erkennen, ob sich ein Besuch des Caches wirklich lohnt. Dieses Attribut kann vom Cacheowner händisch wieder gelöscht werden. Normalerweise postet dieser aber ein Log des Typs "Owner perfomed maintenance" mit einer kurzen Info was er unternommen hat und dass der Cache wieder suchbar ist. Durch dieses Log wird das Maintenance-Attribut auch wieder gelöscht.

Montag, 15. Dezember 2008

Question to answer - die zweite

Es kommt immer wieder vor, deswegen werde ich nochmals darauf eingehen.

Mancherorts ist man der Meinung, dass ein versteckter Zwischenmicro, der eine Frage enthält, die man beantworten muss um zu einer Variable zu kommen, als Question to answer zu listen ist. Diese Annahme ist nicht ganz korrekt.

Bei der Unterscheidung zwischen "Stage of a multicache" und "Question to answer" geht es nicht darum, wie eine Stage zu lösen ist, sondern lediglich darum, ob die Stage den 161 Meter Mindestabstand "braucht" weil der Owner etwas vor Ort versteckt hat. Also egal was sich in besagtem Zwischenmicro bfindet; neue Koordinaten für die nächste Stage oder ein Rätsel um zu den nächsten Koordinaten zu kommen. Ein vom Owner verstecktes Teil bedingt immer den waypointtyp "Stage of a multicache". Nur wenn eine Frage gestellt wird, die auch ohne zutun des Owners vor Ort beantwortet werden kann (z.B. das Notieren einer Information auf einer bereits vorhandenen Infotafel) gelten als Q2A und müssen auch nicht den 161 Meter Mindestabstand zu anderen Caches und "echten" Stages einhalten.