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Dienstag, 30. April 2013

Souvenir für Österreich - Nun isses da!

Viele Jahre warten die Österreicher nun schon auf ihr eigenes Souvenir. Seit rund zwei Monaten kursiert das Souvenir nun schon auf geocaching.com herum. Nunmehr hat es auch jeder Geocacher in seiner Statistik - so er einen Geocache in Österreich gefunden  hat ;)


Hallstätter See

Mit Hallstatt und den dahinter liegenden Alpen ist nun eines der ältesten Siedlungsgebiete in unserem Land auch Botschafter für die geocachende Welt .

Auch die textliche Erklärung ist gut getroffen. Da lässt sich kaum daran rütteln wenn es heißt
From Mozart and Schubert to Kafka and Schrödinger, Austria’s contributions to the art, science, philosophy, and music are nearly unmatched. This cultural hub of Europe is also home to the majestic Alps, which make Austria a prime place for winter sports, mountaineering and, of course, geocaching.
In diesem Sinn weiterhin Happy hunting in Austria!

Mittwoch, 14. November 2012

Österreichs Reviewer bekommen wieder Zuwachs

Wie an vielen Umständen erkennbar, ist Geocaching nach wie vor ein boomendes Hobby in Österreich. Die Anzahl der versteckten Caches steigt kontinuierlich als auch die Anzahl der Funde. Beides begründet sich in einer ständig wachsenden Community.

Nachdem wir heuer in der heissen Phase des Sommers bemerkt haben, dass sich das Erreichen unserer Kapazitätsgrenzen zum reviewen neuer Listings als auch zum Bearbeiten der N/A-Logs in naher Zukunft  abzeichnet, haben wir uns gleichzeitig auf die Suche nach einem zusätzlichen Reviewer begeben. So ein Vorhaben ist nicht immer einfach denn zu beurteilen, ob jemand die nötigen Voraussetzungen für diese ehrenamtliche Aufgabe mitbringt, ist vom Schriebtisch weg schwierig.

Umso mehr freut es das gesamte Reviewer Team, dass wir einen würdigen Kandidaten gefunden haben und dass Qualiflyer unser mittlerweile vierter Reviewer für Österreich sein wird. 

Warum gerade Qualiflyer?

Er betreibt Geocaching seit 2009 und hat bislang eine für Österreichische Verhältnisse hohe Fundanzahl von nahezu 10.000 Geocaches. Auch die Anzahl der von ihm versteckten Geocaches ist mit über 80 beeindruckend. Die Vergagnenheit hat gezeigt, dass er somit das Spiel sowohl als Suchender als auch als Owner gut kennt. Die guidelines sind ihm bekannt und die nötigen persönlichen Voraussetzungen scheinen auch gegeben zu sein.

Gerade die Oberösterreichische Community wird ihn recht gut kennen, denn dort ist er bislang sehr positiv aufgefallen - sowhol was seine Geocaches betrifft als auch seine Hilfsbereitschaft für andere Geocacher. 

Wir begrüßen Qualiflyer sehr herzlich in unserem Team und freuen uns auf eine angenehme Zusammenarbeit!

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Österreich braucht sich nicht zu verstecken!

Letzte Woche hat der CEO von Groundspeak, Jeemy Irish, im Zuge des jährlich stattfindenden, weltweiten Reviewertreffens einige Statistiken veröffentlicht, die aus Österreichischer Sicht nicht geheim bleiben sollten.

Nebst anderem Statistikzeugs wurde auch die Anzahl der veröffentlichten Listings pro Land präsentiert. Im Ranking liegt klarerweise die U.S.A. mit weitem Abstand an erster Stelle. Was Europa betrifft, sind wohl unsere Deutschen Nachbarn Spitzenreitern. Was so ein kleines Land wie Österreich ein wenig stolz macht ist aber die Tatsache, dass unser Land mit seinen 2 1/2 Reviewern im globalen Ranking immerhin Platz 10 erreicht hat.

Natürlich ist die Landesgröße/Bevölkerungsdichte und einige andere Faktoren ausschlaggebend für dieses Ranking. Umnso erstaunlicher, dass Österreich trotz seiner geringen Größe so weit vorne zu finden ist. Das zeigt, dass die Geocaching Community Österreichs sehr aktiv ist. Natürlich darf an dieser Stelle nicht die Sorge um die Qualität der versteckten Geocaches fehlen. Selbstredend gibt es auf diesem Gebiet noch einges zu tun. Doch auch da hat sich Groudspeak schon Einiges überlegt und wenn man glauben darf was man hört, wird es im kommenden Jahr einige Änderungen im Einreichprozess für Cachelistings geben. Es gibt natürlich noch keine Details dazu, aber man darf gespannt sein auf das was da kommen wird. Letztendlich will Groundspeak erreichen, dass Geocaches nicht nur hinsichtlich der guidelines einen Qualitätsschub erfahren.

In einem anderen Zusammenhang ist auch erwähnenswert, dass der Anteil an Multicaches und Mysterycaches in Europa, gemessen an der Gesamtanzahl der Geocaches, weit höher ist als im nach wie vor führenden Land U.S.A. wo mehr als 97% aller Geocaches dem Typus "Traditional Cache" entsprechen.

Dieser Tradi-Anteil liegt in Europa geschätzt irgendwo zwischen 65 und 80% (je nach Land teilweise recht stark variierend). Der Anteil an Mysterycaches ist signifikant höher als jenseits des großen Teiches. Das spricht unter Anderem auch dafür, dass sich Cacheowner in Europa offensichtlich mehr antun, was die Gestaltung von Rätseln und dem damit verbundenen Abenteuereffekt betrifft. Es geht nicht nur um das Finden einer Dose sondern auch um den (wenn auch manchmal virtuellen) Weg dorthin.

Das erklärt auch den höheren Anteil an Multicaches. Vielen Ownern geht es nicht nur darum eine Location her zu zeigen; sie wollen der Community auch die Gegend dort näher bringen oder interessnate Details hervorheben, oder manchmal einfach auch ein wenig mehr fordern damit sich der Suchende den Punkt auch wirklich "verdient". In jedem Fall liegt da viel Hirnschmalz drin, dass man sich bei den meisten Tradis spart.

Fazit: Die Österreicher sind recht fleissig; kreativ und haben Spaß am Spiel. Das zeigt sich auch international und das kann und soll uns auch freuen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Kontrollbesuche durch Reviewer - Fluch oder Segen?

Erst letztes Wochenende ist es wieder passiert.

Da haben sich doch glatt zwei Reviewer erlaubt, eine Cachetour durch die Wiener Innenstadt zu machen. Allerdings nicht um die Caches bloß zu finden. Nein, sie haben die gefundenen Geocaches auch noch als Fund geloggt. Jetzt könnte man meinen, dass das eigentlich keine Meldung wert sei - ist doch normal. Das stimmt auch, allerdings, gibt es noch einen zusätzlichen Aspekt, der zumindest Teile der Community sagen wir mal wachgerüttelt hat.

Die beiden Herren haben nämlich nicht nur eine Cachetour im klassischen Sinn gemacht. Sie haben bei der Gelegenheit auch gleich ein besonderes Auge auf das Listing geworfen um fest zu stellen, wie es mit der Versteckkultur und der damit zusammenhängenden Kommunikation mit Groundspeak und den Reviewern bestellt ist. Schon seit einiger Zeit kommt es immer wieder vor, dass Cachelistings abgelehnt werden mussten, weil Abstandskonflikte existierten, die nicht einmal der erfahrenste Geocacher der Region identifizieren oder erklären konnte. Die logische Schlussfolgerung war, da können (einige) Finalkoordinaten in der Datenbank von geocaching.com nicht korrekt erfasst worden sein.

Es ist daher in der Vergangenheit schon öfters zu sogenannten Kontrolltouren durch sogenannte Reviewer gekommen - in verschiedenen Teilen Österreichs. Diesmal war es halt die Wiener Innenstadt. Kurzum das Ergebnis dieser Tour war erfreulicher als ursprünglich befürchtet. In der Vergangenheit wurde schon festgestellt, dass es - regional unterschiedlich oft - zu einer Mode wurde einfach irgendwelche Koordinaten als Final anzugeben.

Von den 28 Geocaches in Wien, die einer näheren Kontrolle unterzogen wurden, war nur bei einem Einzigen festzustellen, dass der Owner bereits beim Einreichen des Listings mit den Finalkoordinaten geschummelt hat. Die Dose lag nämlich dort, wo nie und nimmer ein Geocache gepublished worden wäre; allerdings der angegebene Final lt. additional waypoint ist guideline-technisch lupenrein. Logischerweise wurde das Listing auch archiviert, denn eines muss klar sein: Der gesamte Reviewprozess verliert seine Sinnhaftigkeit, wenn man nicht bei der Wahrheit bleibt und - falls es nicht anders geht - seinen Cache halt woanders versteckt, wenn andere Geocaches in irgendeiner Form im Weg liegen.

Da spielt es dann auch gar keine Rolle mehr wie beliebt der nunmehr archivierte Geocache ist/war oder wie gut durchdacht oder aufwendig er gestaltet wurde. All diese Vorzüge werden vom Owner durch die Tatsache weggewischt, dass er mit seinen Angaben nicht ehrlich ist. In dem Zusammenhang reden wir auch nicht vom Belügen des oder der Reviewer sondern von einer Unehrlichkeit, die sich gegen die gesamte Community richtet (Andere können dort wo nix liegt, nichts mehr verstecken).  Erschreckend ist nur, dass es immer wieder Geocacher gibt, die meinen, es handle sich nur um ein Kavaliersdelikt und man dürfe da nicht so streng sein (wodurch deren Geocaches gleich um einiges interessanter werden, was die nächste Kontrolltour betrifft). Denen sei gesagt, dass es sich zwar nur um ein Spiel handelt, welches aber nur funktionieren kann, wenn sich ALLE an die Regelungen halten. Wahrheitsgetreue Angaben sind für den geneigten Cacheowner dabei das um und auf und sollten abgesehen davon eine zwischenmenschliche Selbstverständlichkeit sein.

Damit kann zwar nicht verhindert werden, dass die besonders schlauen Owner trotzdem versuchen Ihr Listing, dass so nicht durch den Reviewprozess laufen würde, zu manipulieren. Aber es kann zur Meinungsbildung beitragen um jenen auch bewusst zu machen, dass man so etwas einfach nicht tut. Wohlgemerkt reden wir nicht über einige wenige Meter sondern von Distanzen, die mehr als ungewöhnlich sind und wo man mit der Abweichung der GPS-Genauigkeit argumentativ nicht mehr das Auslangen findet.

Ein gewisser Lerneffekt ist jedenfalls dank dieser Kontrolltour fest zu stellen. Manche Owner sehen ihren Fehler ein und in der Wahrnehmung der Community ist auch eine Läuterung bereits fest zu stellen. Letztendlich steigt dadurch nicht nur die Datenqualität der Datenbank, sondern auch die Chance einen Geocache in einer freien Gegend doch verstecken zu können ohne vom Reviewer überrascht werden zu müssen weil da was im Weg liegt was eigentlich ganz wo anders hingehört.

Und erstaunlicherweise sind in den letzten Tagen in manchen Gegenden deutlich mehr Änderungen von finalen Wegpunkten fest zu stellen als sonst.........


Freitag, 25. März 2011

Souvenir für Österreich III

Ich bin wirklich stolz auf euch!

In nur 4 Wochen hat es die Idee eines Souvenirs für Österreichische Geocaches auf Platz 2 aller Souvenirideen weltweit geschafft.Dadurch wird das Souvenir entsprechend höher priorisiert und eventuelle daher auch früher fertig. Termin gibts natürlich noch keinen, leider.

Was mich aber besonders freut, ist diese herzliche Art, wie die Österreicher ihrem Wunsch nach dem Souvenir Ausdruck verleihen.

Jetzt kann Seattle aber die Beine in die Hand nehmen und zusehen, dass sie alsbald fertig werden ...

Montag, 22. November 2010

Neues von opencaching.com?

Einige Aufregung hat die Information erregt, dass es eine neue Geocaching-Plattform geben soll, die unter dem Namen opencaching.com "firmiert" und dieser Name der Firma Garmin gehört. Auch Groundspeak hat natürlich Kenntnis davon erhalten, dass es eine derartige Plattform künftig im Web geben soll. Einige haben für nur kurze Zeit sogar schon die Weboberfläche im Netz erspähen können. Und viele fragen sich jetzt, was da wohl dahinter steckt.

Erwartet wird landläufig, dass Garmin eine eigene Geocaching-Plattform aufziehen will. So mancher erwartet diesen Event mit Sorge andere wiederum mit Neugierde. Was da aber genau kommen soll, ist noch völlig unklar, zumindest für jene die nicht zum Kreis der Eingeweihten von Garmin gehören. Das ändert aber nichts daran, dass es konkrete Aussagen gibt, die einiges erwarten lassen. Aus gut informierten Kreisen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es sich tatsächlich um ein zusätzliches (neues) Angebot für Geocacher handeln soll. Das kurzfristige Auftauchen der Website war auch kein Zufall oder Irrtum sodern geplanter Schachzug um die Information von der Existenz dieser Website möglichst einfach in die Community zu tragen. Womit wir schon bei der eigentlichen Frage sind. Warum tut Garmin das? Vor allem warum tun sie das, ohne mit weiterführenden Infos aufzuwarten?

Dass Garmin und Groundspeak nicht (mehr) die besten Feunde sind, ist ja schon lange kein Geheimnis mehr. Das Geocaching.com Logo wurde von den Garmin-Geräten mittlerweile entfernt, WHEREiGO wird seit Jahren nicht mehr weiterentwicklet, eine engere Kooperation zwischen den beiden Unternehmen ist nur mehr in den Geschichtsbüchern nachlesbar und scheinbar gehen daher beide von nun an getrennte Wege. Nun will Garmin auch eine eigene Geocaching-Plattform ausrollen. Viele können sich das bis jetzt auch nur schwer vorstellen. Die Problematik dabei ist, dass eine Geocaching-Plattform von ihrem Content lebt. Garmin müsste also möglichst schnell nach - besser aber vor - dem Launch des Services entsprechend vielfältigen Content anbieten. Content, den man nicht kaufen kann. Es bleibt also spannend, was sich auf der Plattform letztendlich dann wirklich abspielen wird. Neben dem Content ist auch die Frage offen, warum ein Geocacher, der bei gc.com aktiv ist plötzlich zu einer anderen Plattform wechseln sollte. Es müsste also etwas geben, dass einen entsprechenden Mehrwert bietet und ein derartiges Ding ist bislang nicht in Sicht. Aber wer weiß, vielelicht gibt es ja einen schlauen Kopf bei Garmin, der die eierlegende Wollmilchsau entdeckt hat. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, wobei in dieser Frage die Hoffnung wahrscheinlich eher eine solche bleiben wird, als dass sie zur Tatsache erwachsen könnte.

Nichts desto trotz kann sich Groundspeak jedenfalls getrost zurücklehnen und sich seiner Kernaufgabe widmen. Eine echte Gefahr geht von der neuen Plattform vorerst nicht aus. Es ist eher nicht anzunehmen, dass eine neue Plattform in einer überschaubaren Zeit eine derart große Vielfalt an Caches wie gc.com anbieten wird können. Auch die globalere Sicht der gc.com-Datenbank ist nur schwer auf die Schnelle nachzumachen. Und egal was Garmin auch tun wird um die neue Platform zu forcieren, es ist nicht möglich eine Entwicklung von immerhin 10 Jahren einfach von heute auf morgen zu kopieren - und dann auch noch damit erfolgreich zu sein. Also entweder sitzt bei Garmin DER Wunderwuzzi schlecht hin auf den die Welt gewartet hat oder es bleibt der Erfolg aus. Aber egal wie es dann in der Tat aussieht. Konkurrenz belebt das Geschäft und so sieht offensichtlich auch Groundspeak trotz aller Wachsamkeit keinen Grund sich vor der weiteren Entwicklung zu fürchten - und das mit Recht.

Jedenfalls hat sich das Gesicht der Website wieder geändert. der Slogan "Open and free .... " existiert nicht mehr. Jetzt prangern dort die Worte: "Your caches, your devices, your community". Das dass ein Anliegen von Garmin sein soll, ist kaum zu glauben. Wer zahlt schafft an. In dem Fall zahlt Garmin und wird es sich auch nicht nehmen lassen anzuschaffen. Wie open die Plattform dann letztendlich sein wird, bleibt abzuwarten - wer seine Erwartungen schon jetzt zu hoch schraubt, der darf sich dann nicht wundern, wenn sie nicht erfüllt werden.

Dienstag, 12. Januar 2010

Neue Release bei gc.com

Per 12. Hänner hat Groundspeak im Zuge der Jänner-Release wieder ein paar Bugs gefixt bzw. ein paar Änderungen vorgenommen. Näheres dazu hier.

Die wohl wesentlichsten Änderungen sind:
  • Cachelistings werden nun standardmäßig mit Terrainbewertung 1,5 angelegt. Solange der Owner nichts an der Terrainbewertung ändert, wird das Listing mit T 1,5 gelistet werden.
  • Auf den Profilseiten der Groundspeak Mitarbeiter und der Reveiwer werden eigene Abzeichen angezeigt um diese Personen leichter als Lakey oder Reviewer identifizieren zu können.
  • In den TB FAQ wurden Erklärungen ergänzt, die beschreiben wie man ein Infoblatt für einnen TB (und Geocoins) erstellt und wie die Ownerrechte eines Trackables an einen anderen Mitspieler übertragen werden können (Adoption von Trackables).
  • Einige Fehler wurden behoben, damit die Distanzen bei Travel Bugs korrekt berechnet werden .
  • Die Briten bekommen jetzt endlich die korrekte Gegend angezeigt, wenn sie die Postleitzahlensuche benutzen.
  • Die standardmäßig eingestellte Hemisphäre bei additional waypoints ist nun nicht mehr automatisch West. Der defaultwert hängt nunmehr von den Headerkoordinaten ab. Das wird einige fehlerhafte Listings im Reviewprozess vermeiden, aber es gibt noch genug, die auch den Header im Atlantik versenken - da hilft diese Änderung dann natürlich nur wenig..
  • Der Text für die Benachrichtigung über den baldigen Ablauf einer Premium Mitgliedschaft wurde aktualisiert.
  • Die für den nicht kommerziellen Zweck frei verwendbaren GC.com Logos wurden aktualisiert.
  • Reviews neuer GPS-Geräte wurden implementiert.
  • Der Cachetyp "Earthcache" kann nunmehr angewählt werden.
  • Bei Änderung der emailadresse ist eine Passwortbestätigung notwendig (wie bei anderen Profiländerungen auch).
  • Im wöchentlichen Mailer von gc.com werden nun auch metrische Entfernungen angezeigt, falls dies vom Benutzer gewünscht wird.
  • Verschlüsselte Logs bei Trackables werden nunmehr korrekt verschlüsselt.
  • Nunmehr kann man bei Pocket Queries wählen, ob man die Cacheattribute in der GPX-Datei haben will oder nicht.
Neben diesen Änderungen sind noch einige andere mehr oder weniger wichtige Kleinigkeiten aktualisiert worden. Bleibt nur mehr zu hoffen, dass die Seite bald wieder funktioniert.

Happy hunting!

Freitag, 8. Januar 2010

Neuer Reviewprozess für Earthcaches

Seit vorgestern gilt ein etwas veränderter Reviewprozess für Earthcaches auf geocaching.com.

Bevor jedoch die Euphorie ausbricht; an den Richtlinien für Earthcaches hat sich nichts verändert. Es geht lediglich um die Vorgangsweise bei der Einreichung. So ist diese nicht mehr über die Website earthcache.org möglich, sondern direkt bei geocaching.com.

Zu dem bisherigen alleinigen Earthcache-Reviewer sind weitere hinzugekommen. Unter anderem ein Kollege bei unseren nördlichen Nachbarn namens geoawareDE. Das bedeutet zwar, dass Earthcaches nun auch in deutscher Sprache eingereicht werden können, zumindest zusätzlich ist aber Englisch weiterhin Pflicht.

Mehr Infos zu den den Details gibt es hier.

In diesem Sinne Happy Earthcaching!

Mittwoch, 20. Mai 2009

GC-Vote - DAS Qualitätsbewertungstool für gc.com

Wer sich schon lange denkt, es wäre gut Geocaches auch qualitativ bewerten zu können, der ist mit dieser Firefox-Erweiterung sicherlich gut bedient. Es ist keine Registrierung nötig und man sieht auf einen Blick wie der Cache von der Community bislang aufgenommen wurde.....

Nähere Infos gibt es hier.

Einfach mal ausprobieren ...

Mittwoch, 25. März 2009

Bundesländerzuordnung für Österr. Geocaches

Wie ich vor rd. 5 Monaten schon berichtet habe, bemühe ich mich seit eingier Zeit, Groundspeak dazu zu bewegen auch für Österreich eine Bundesländerzuordnung zur Verfügung zu stellen.

Gestern war es endlich soweit. Mir wurde gestern erstmals von Groundpseak bestätigt, dass die Österreichischen Bundesländer künftig auf der gc.com Website zur Verfügung gestellt werden. Es gab zwar noch ein paar Anfragen wie offiziell die Bundesländerbezeichnungen denn seien, da es in Großbritannien offensichtlich gröbere Probleme mit der Bezeichnung der Provinzen gab; aber ich habe mich mit Groundspeak darauf geeinigt, dass wir die offiziellen Bundesländerbezeichnungen (9 an der Zahl) verwenden werden damit es nachträglich zu keinen Diskussionen kommen kann.

Damit wäre das mal erledigt - einzig die Frage bleibt offen wie lange die Techniker brauchen werden um die Bundesländer auf der Website zu implementieren....Diese Frage lässt noch etwas Sorge aufkeimen aber ich bin zuverstichtlich, dass das nicht so lange dauern wird, wie es schon gedauert hat ... ;)

Sobald ich mehr weiß, melde ich mich diesbezüglich wieder. Und dann gehts für alle Owner ans Zuordnen der Bundesländer bei jedem eigenen Cache ... bei neuen Listings ist es dann ohnehin unumgänglich.

In diesem Sinne happy hiding!

Dienstag, 11. November 2008

Header von Multis

Viele Meinungen gibt es, was die Bedeutung der Headerkoordinaten von Multistage-Caches betrifft. Heute möchte ich einmal aus Sicht des Reviewers ein paar Worte diesbezüglich verlieren.

Die Headerkoordinaten eines Multicaches unterliegen bekannterweise dem Mindestabstand von 161 Metern. Sie bezeichnen in aller Regel die erste Stage eines Multis. Manchmal ist es nicht mögich einen Multi bei der gewünschten Stage 1 starten zu lassen, da ein anderer Cache/eine Stage eines anderen Caches innerhalb der 161 Metern liegen. Daher verwenden manche Owner die Headerkoordinaten dazu einen Parkplatz anzugeben, der ausserhalb der 161 Meter liegt oder einen Beginn einer Wanderung, wo aber keine Stage liegt. Beide Vorgangsweisen sind eigentlich falsch. Für beide Varianten (Parkmöglichkeit und Beginn einer Route) gibt es eigene waypointtypen für additional waypoints. Die sind auch dafür zu verwenden.

Wenn es also nicht möglich ist eine gewünschte Stage 1 als Header zu listen, dann sollte man sich etwas anderes einfallen lassen. Es ist eigentlich recht einfach, denn eigentlich ist es ja kein Problem einen Parkplatz als Stage zu verwenden, aber es muss dort eben mit einer Stage auch beginnen, also sollte man dort zumindest eine Frage stellen, die nur dort beantwortbar ist oder man legt einen Zwischenmicro mit den nötigen Hinweisen für die nächste Stage. Stationen zwischen Header und Final könenn ja - soweit sie nur Stages des Typs "Question to answer" sind - auch innerhalb der 161 Meter zu anderen Caches oder "fremden" Stages liegen...

Mit ein wenig Kreativität kann man also auch solche ausweglosen Situationen meistern ...

Samstag, 25. Oktober 2008

Was "Member only caches" können

Manche Caches, die auf geocaching.com gelistet sind, sind nur für "Premium member" sichtbar. Wie bei sehr vielen internationalen Webseiten gibt es auch bei geocaching.com die Möglichkeit gegen Zahlung einer jährlichen Gebühr von USD 30,-- (derzeit entspricht das ungefähr EUR 22,--) zusätzliche Features der Webseite zu nutzen. Es ist nicht unbedingt notwendig, ein "Premium member" zu sein um seinem Hobby nachgehen zu können. Diese zusätzlichen Features sind also nicht überlebenswichtig für den Geocacher. Sie erleichtern ihm lediglich das Leben, wenn man das Hobby Geocaching entsprechend intensiv betreibt.

Dieser Beitrag soll jetzt aber keine Werbeeinschaltung für Premium Mitgliedschaften bei gc.com werden. Ein Nebenprodukt dieser Premium Mitgliedschaften sind die sogenannten "Member only caches" (MOC). Ein Nebenprodukt deswegen, weil sie ursprünglich gar nicht zum Repertoire von gc.com gehörten. Ein MOC hat die Eigenschaft, dass er nur Premium membern angezeigt wird. Alle anderen sehen den Cache weder in der Suche, noch auf den google maps oder google earth. Natürlich taucht da auch immer weider die Frage auf, wozu es sie gibt.

Erklärungsversuche hat es schon viele gegeben. Wer die groundspeak Foren ein wenig durchforstet wird aber den eigentlichen Grund derer Existenz erfahren... Es gab eine Zeit wo es in den U.S.A. Mode war, dass man fremde Geocaches zerstört, beschädigt, stiehlt oder sonst irgendwie unbrauchbar gemacht hat. Dieses Phänomen nahm derart überhand, dass Groundspeak versucht hat diesem Cachevandalismus ein Ende zu bereiten. Die Überlegung war: Wenn man ein Cachelisting nur jenen Geocachern zur Verfügung stellt, die für ihr Hobby bezahlen, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass auch jene darunter sind, die die Caches sabotieren. Damals konnte man gewöhnliche Cachelistings auch mit allen Koordinatenangaben auch ohne angemeldet zu sein auf gc.com lesen bzw. ausdrucken. MOC natürlich nicht; dher waren sie vor Vandalen gschützt, da offensichtlich keienr Geld in den Vandalismus investieren wollte.

Diese Maßnahme hat tatsächlich dazu geführt, dass die Anzahl der Anschläge auf fremde Geocaches wieder sehr stark zurück gegangen sind. Die Notwendigkeit einen Cache als MOC zu listen ist daher eigentlich nicht mehr vorhanden bzw. gab es dieses Problem in Österreich bis dato noch nicht in so starkem Ausmaß. Aber das Produkt ist geblieben. heutzutage verweden manche Geocahcer dieses Feature um den Besucheransturm in der Anfangszeit eines Caches in Ballungszentren zu steuern/minimieren. Manche Owner tun es aber nach wie vor, weil sie auch Geld in den Cache investiert haben (für eine besonders geeignete Dose o.ä.). 

Die Tatsache, dass es MOC gibt, heißt noch nicht, dass diese MOC bessere Caches sind als andere. Jeder Cache kann seine Reize haben, egal in welcher Form er gelistet wird. In Österreich halten sich die MOC stark in Grenzen. Nach dem derzeitigen Stand gibt es in ganz Österreich nur 4 Stk. Aber es sind um 4 Stk. mehr als noch vor einem Jahr; also wer weiß wie das in einem Jahr aussieht ...

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Wozu 161 Meter?

Kaum ein Cacher, der auch schon einen Cache versteckt hat, hat sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit der "161 Meter Abstandsrichtlinie" nicht gestellt. Und in der Geocacher-Community kursieren viele Gerüchte und Annahmen über Grund, Sinn und Unsinn dieser Richtlinie. Dieser Beitrag soll der Versuch einer Annäherung an diese Richtlinie sein.


Wozu dient sie?

Viele glauben zwei Caches müssen mindestens 161 Meter von einander entfernt liegen, damit man sie nicht verwechseln kann. Das war in den Anfangsjahren des Geocachings - und die Abstandsrichtlinie gibt es seit es das Spiel gibt - durchaus ein glaubhaftes und gängiges Argument. In Zeiten wo man von einer GPS-Genaugigkeit von unter 5 Meter nur träumen konnte, war es schon mal möglich, dass man, zig Meter vom eigentlichen Cache entfernt, bereits in dem Glauben zu suchen begann, man sei schon am Ziel. Da werden 161 Meter dann verdammt wenig. Die heutzutage erhältlichen und unter GeocacherInnen gängigen GPS-Geräte weisen aber eine Genauigkeit von weit unter 5 Metern (unter günstigsten Bedingungen) auf und das verleitet dann natürlich gleich zu der Annahme, die 161 Meter seien eigentlich nicht mehr so wichtig und man könne sie getrost dann und wann mal ignorieren. Diese Annahme würde dann korrekt sein, wenn die Verwechslungsgefahr der einzige Grund für diese Richtlinie wäre. Ist sie aber nicht.

Es gibt zwar nur wenige klare Aussagen von Groundspeak zu diesem Thema aber im Wesentlichen kann man erahnen was Groundspeak in erster Linie bezweckt. Mittlerweile stehen wir einer immer stärker wachsenden Cacheflut gegenüber. Alleine in den letzten 16 Monaten sind über 3.800 neue Caches in Österreich gelegt worden Wer eine Österreichkarte mit allen Caches in Ö vor eine Jahr und heute miteinander vergleicht, der wird schnell erkennen, dass es nur mehr eine Frage der Zeit ist - zumindest in Ballungszentren - bis man die Karte vor lauter Caches nicht mehr sieht. Neben einigen anderen Zielen ist eines der Hauptziele von Groundspeak, die Suchenden an interessante Orte zu bringen. Wenn man als "anständiger" Geocacher, dann mal einen dieser Orte besucht und einen Cache gefunden hat, dann ist es kaum reizvoll ein neuerliches mal diesen Ort (nur wenige Meter versetzt) zu besuchen. Ein Kellner geht ja auch nicht wegen jedem einzelnen, bestellten Teil, sondern optimiert seine Wege um sein Areal möglichst gleichmäßig "abzuwandern".

Natürlich gibt es Caches, wo der Besuch eines besonderen Ortes nicht das Ziel ist, jedoch gilt diese Richtlinie unabhängig davon für alle Caches gleich. Naja, fast alle; wer die guidelines mal durchgelesen hat, der wird bald ein paar Ausnahmen entdecken.......auf die ich bei nächster Gelegenheit mal hier eingehen werde.


Wie absolut ist der Mindestabstand?

Das wurde ich schon oft gefragt. Eigentlich ist die Frage falsch gestellt. Bei Absolutem gibt es keine Gradmessung. Entweder ist etwas absolut oder nicht. Aber gemeint ist damit wohl, wie streng dieser Abstand einzuhalten ist. Nun die Richtlinie besagt, dass es sich um eine Faustregel handelt. Wenn es eine ausreichend schwerwiegende Begründung gibt, dann kann der örtlich zuständige Reviewer schon einmal eine Ausnahme machen. Wobei dazu gesagt werden muss, dass es schon trifftige Gründe sein müssen, die zu so einer Ausnahme führen. Argumente wie:
  • Die Stadt/Gegend ist eh schon so eng mit Caches zugepflastert. Anders kann man da keinen Cache mehr legen.
  • Der Besitzer des anderen Caches hat sein Einverständnis zur Unterschreitung des Mindestabstandes gegeben.
  • Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit anderen Stages oder Caches obwohl die 161 Meter unterschritten werden.
  • Es wurde bereits ein ähnlicher Cache unter ähnlichen Umständen freigeschaltet.
  • Wenn der Cache nicht freigeschaltet wird, enterbt mich meine Oma.
reichen normalerweeise nicht aus um eine Ausnahme zu machen. Es muss sich also schon um etwas sehr Spezielles und Einzigartiges handeln, das womöglich den Suchspaß erhöht. Am besten wendet man sich an den zuständigen Reviewer per mail bevor man sich irgendwelche Arbeit mit einem Cache antut um die Frage für den Einzelfall zu klären. Das spart in vielen Fällen eine herbe Enttäuschung weil ein Cache nicht online gehen kann aufgrund der Abstandsrichtlinie. Also einfach ein mail über die Profilseite des Reviewers abschicken.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Additional waypoints die zweite ...

Vor einigen Tagen habe ich ein wenig über die additonal waypoints gesprochen. Um die letzten neugierigen Newbies entgültig zu verwirren, nun ein paar weitere Infos .... ;)

Ein weiterer Grund warum es die Dinger überhaupt gibt ist, dass der Reveiwer einen Überblick über einen versteckten Cache bekommt. Immerhin muss er überprüfen, ob die Abstandsrichtlinie eingehalten wurde oder nicht. Es kann ja - vor allem in Ballungszentren - immer wieder vorkommen,  dass man einen Cache noch nicht besucht hat und dessen Final dann plötzlich "im Weg" liegt. 

Um auch wirklich alle Möglichkeiten bei einem Multi- oder Mysterycache abdecken zu können gibt es verschiedene Waypointypen. Einige unterliegen der Abstandsrichtlinie andere nicht. Das Beispiel "Stage of a mulicache" vs. "Question to answer" wurde ja schon in einem anderen Beitrag hier verdeutlicht.

Hier nun eine Aufstellung jener Wegpunkte, die von der Abstandsrichtlinie nicht betroffen sind:

  1. Event-Caches

    Da bei einem Event ja keine Dose versteckt wird, sondern sich dort eine Gruppe GeocacherInnen für eine bestimmte, überschaubare Zeitspanne einfindet, ist es unerheblich, ob im Umkreis von 161 Metern ein Cache, eine Stage oder ein Startpunkt eines Multis liegt. Die Abstandsrichtlinie kann man bei der Wahl des Eventortes getrost ignorieren.


  2. Earth Caches

    Diese Art von Cache ist eine Ausnahme, da auch hier in der Regel keine Cacheboxen versteckt werden. Daher ist es ebenfalls unerheblich, ob ein anderer Cache, dessen Stages oder Startpunkte in der Nähe liegen.


  3. Virtual- und Webcam-caches

    Diese Art von Caches bedurften auch keiner Dosen. Daher sind auch sie ausgenommen von der Abstandsrichtlinie.


  4. Stages von Multi- oder Mysterycaches, die als "Question to answer" gelistet sind

    Bei diesen Stages ist ebenfalls vom Owner nichts versteckt, worden. Lediglich sind meist Dinge/Informationen zu finden, die sich ohnehin an Ort und Stelle befinden würden. Daher benötigt diese Art von Stages ebenfalls keinen Mindestabstand.


  5. Referenzpunkte, Parkplatzkoordinaten

    Wegpunkte, die für das Finden des "richtigen" Weges zum Caches als additonal waypoint gepostet werden, sind ebenfalls Hinweise, die keine Mindestabstände einhalten müssen. Meist handelt es sich um wichtige Abzweigungen bei Wanderungen oder Angaben über günstige Rückwege vom Cache zum Auto etc.


  6. Virtuelle Startpunkte von Mysterycaches

    Jedes Listing braucht Headerkoordinaten. Auch Mysterycaches, bei denen es egal ist, wo der Header liegt, weil ohnehin vorher ein Rätsel zu lösen ist um zu Koordinaten zu kommen. Da bei diesen Caches der Header (Startpunkt) eine rein technische Notwendigkeit für das Listing darstellt, sind diese Koordinaten ebenfalls nicht von der 161 Meter Abstnadsrichtlinie betroffen.

Nun der erschütternde Teil der Nachricht:

Für alle anderen Wegpunkte - also auch für Startpunkte eines Multicaches, auch wenn sich dort nur eine Q2A-Stage befindet - gilt der Mindestabstand von 161 Metern.

Je mehr man sich dies alles zu Herzen nimmt, umso zufriedener macht man den Reviewer... ;) Wenn einmal notwendige additional waypoints im Listing fehlen, wird man vom Reviewer aber ohnehin darauf aufmerksam gemacht. Es kann also nichts passieren, wenn man sich mal nicht sicher ist. Man kann derartige Fragen aber auch schon vor Erstellung eines Listings mit dem Reviewer per mail klären .... ;)

Dienstag, 7. Oktober 2008

Rollstuhlfahrer als Geocacher oder "Wie ich einen Cache richtig bewerte"



Jeder der schon mal einen Cache versteckt hat, weiß, dass es nicht immer einfach ist eine richtige Schweirigkeits- und Terrainbewertung für einen Cache anzugeben. Von Groundspeak wird im Zuge der Erstellung eines Listings zwar ein Ratingsystem angeboten, dass aber zeitweise Fragen hinsichtlich der errechneten Ergebnisse aufwirft und daher nicht immer diesen Ergebnissen gefolgt wird sondern subjektive Einschätzungen zu einer Verwwendung anderer Bewertungen führt.

Das Problem dabhei ist, dass jeder Cache auch für jede/n GeocacherIn anders schwierig ist. So kann ein einfacher Wandercache für den einen Geocacher ein Spaziergang sein, für den anderen ist es eine unüberwindbare Aufgabe diesen Cache zu finden. Dies liegt daran, dass jede/r andere Voraussetzungen zum cachen mitbringt. Es gab schon viele Diksussionen ob ein Cache nun einen oder drei Schweirigkeitssterne verdient hätte und besonders schwierig ist dies bei einem Mysterycache festzustellen. Das eine derartige Diskussion aber kaum zu einem brauchbaren Ergebnis führen kann, liegt unter anderem daran, dass

  • eine derartige Diskussion meist nur regional geführt wird; das Spiel jedoch weltweit und international stattfindet und daher viele Aspekte aufgrund Nichtzutreffen in der Region gar nicht berücksichtigt werden. Selbst wenn sich einige Geocacher finden sollten, die sich auf bestimmte Rahmenbedingungen einigen, funktioniert dies immer nur in einer Region - niemals weltweit. Zwei verlgeichbare Caches können daher trotzdem verschiedene Bewertungen aufweisen was die Sache nur noch komplizierter macht.

  • eine allfällig darüber geführte Diskussion immer nur die Meinung der Diskutanten, niemals jedoch die aller GeocacherInnen berücksichtigen kann.

  • es keine festen Regeln gibt, wie das Ratingsystem anzuwenden ist.
Nun der letzte Punkt stimmt nur teilweise. Drei Regeln oder Bedingungen gibt es für die Schwierigkeits- und Terrainbewertung. Diese Regeln werden aber nur selten eingehalten:

  1. Difficultybewertung 5

    Eine Schwierigkeitsbewertung von 5 Sternen gilt nur dann, wenn spezielle - für den Geocacher unübliche - Ausrüstungsgegenstände oder Kenntnisse (skills) verwendet werden müssen, um zu den Finalkoordinaten eines Caches zu kommen. Ein gutes Beispiel aus der Praxis sind solche Caches, wo z.B. ein WLAN-fähiges Gerät verwendet werden muss um die Variablen für den Final heraus zu finden.

  2. Terrainbewertung 1

    Diese Terrainbewertung besagt, dass der Cache auch für Rollstuhlfahrer geeignet /erreichbar ist. Diese Bewertung kann sich sowohl auf den Weg zum Cache beziehen wie auch auf die Art des Versteckes. Bei Terrainbewertung 1 muss ein Rollstuhlfahrer den Versteckplatz erreichen können und den Cache selbst heben können. Sobald ein Cache also z.B. in einer Höhe von 1,70m versteckt ist, wird es schon schwierig und müsste daher mindestens eine Terrainbewertung von 1,5 Sternen vergeben werden.

    Ist der Cache für Rollstuhlfahrer geeignet, dann gehört auch das entsprechende Attribut beim Cachelisting aktiviert (machen die wenigsten).


  3. Terrainbewertung 5

    Diese Terrainbewertung besagt, dass für das Erreichen des Final spezielle Ausrüstung notwendig ist. Jeder Cache wo man eine Taucherausrüstung, ein Boot, Kletterausrüstung oder ähnliches braucht um den Cache bzw. das Versteck zu erreichen verlangt nach dieser Bewertung.

Alle anderen Bewertungen sind keinen Regeln unterworfen und können daher nach Gutdünken verwendet werden.

Letztendlich obliegt es dem Owner eine Bewertung zu finden, die den Gegebenheiten am besten entspricht. Sollte man einmal einen Cache gefunden haben und der Meinung sein, die Bewertung stimme in keinem Fall, empfiehlt es sich, den Owner einmal diesbezüglich zu kontaktieren.

Allerdings kann es in manchen Fällen schwierig sein den Owner davon zu überzeugen, da die Subjektivität in dieser Frage immer über die Objektivität obsiegen wird ....

Sonntag, 5. Oktober 2008

Zusätzliche Wegpunkte bei Multicaches

Jeder Geocacher, der schon mal einen Geocache verstecken und auf gc.com online stellen wollte, musste sich mit dem Thema guidelines und "additional waypoints" auseinander setzen. Da es auch hier immer weider zu Fragen kommt, hier ein Versuch der Erklärung:

Ich beziehe mich jetzt mal auf alle jene "additional waypoints", die unmittelbar mit einem Multicache im Zusammenhang stehen können, also Stages und finals. Alle anderen waypointtypen lasse ich mal außen vor, denn wo der Parkplatz ist oder eine Wanderung beginnen soll, sollte jedem Owner irgendwie klar sein.

Der Final sollte eher nicht das Problem sein, denn das ist jener Koordinatenpunkt, an dem der Cache liegt. Ähnlich wie bei einem Parkplatz sollte der Owner wissen, wo der Cache liegt und diese Koordinaten als "additional waypoint" des Typs "Final location" erfassen. Soweit so gut. Ein Phänomen gibt es aber auch im Zusammenhang mit Final locations. Ich weiß nicht wie viele es sind, aber einige österr. GeocacherInnen meinen, dass auch bei einem Traditional cache ein "additional waypoint" eingegeben werden muss.

Mit diesem Irrglauben möchte ich hier und jetzt mal aufräumen: Bei einem Tradi liegt die Dose dort, wo der Header liegt. Ein weiterer waypoint für den Cache ist daher nicht nötig und kann man sich ersparen. Ein etwaiger zusätzlicher Wegpunkt macht die Kartenansicht beim Reviewen nur unübersichtlicher - sonst erreicht man damit absolut gar nichts. Also, denkt darüber nach wenn ihr das nächste mal einen Tradi listen wollt ....

Es bleiben noch die Waypointtypen "Stage of a multicache" und "Question to answer". Beide Wegpunkttypen dienen zur Darstellung von Zwischenstages eines Multis oder Mysteries. Aber es gibt einige wesentliche Unterschiede zwischen diesen beiden Wegpunkttypen und diese Unterschiede sollte man kennen:


Stage of a multicache

Diese Art von Wegpunkt dient dazu, eine Stage zu markieren, an der der findige Owner so etwas wie einen Zwischenmicro versteckt hat. Also eine Stage wo etwas gefunden werden muss, dass der Owner versteckt hat. Da in weiterer Folge bei der Stage eine Dose liegen wird, die sich von einem Cache nur dadurch unterscheidet, dass es keinen extra Punkt für das Finden dieser Dose gibt, liegt es nahe, dass für diese Art des Wegpunktes auch der Mindestabstand gemäß Richtlinie von 161 Meter gilt.


Question to answer

Diese Art von Stage bei einem Multi kommt bei weitem häufiger vor als die vorher erwähnte. Dort wurde nichts versteckt vom Owner und es gilt auch nicht irgend eine sauschwer versteckte Dose puntklos finden zu müssen. Dort angekommen werden meist einfache Fragen gestellt wie z.B.: Wie lautet die Hausnummer, welche Zahl steht auf diesem oder jenem Schild usw. Da es dort keine Dose gibt, braucht diese Stage auch keinen "Gebietsschutz".

Wichtig ist, dass man für jede Stage den passenden "additional waypoint" verwendet. Wird im Zuge des Reviewings festgestellt, dass dies nicht geschehen ist, wird der Owner ersucht dies Richtig zu stellen. Bereits bestehende falsch gelabelte "additional waypoints" werden gegebenenfalls ignoriert .......


Freitag, 3. Oktober 2008

Ein Cachelisting korrekt online stellen

Zu diesem Thema gibt es vieles zu sagen. Meiner Erfahrung nach genügt es nicht, dass Groundspeak Richtlinien zur Verfügung stellt, die wesentliche Informationen enthalten um ein Cachelisting ordnungsgemäß online zu stellen. Diese guidelines werden vor allem von Newbies kaum gelesen. Jetzt könnte man sagen, dumm gelaufen, der Owner ist zu peinigen, denn er hat ja bei der Absendung des Listings bestätigt, dass er die Richtlinien gelesen, verstanden und akzeptiert hat aber das bringt uns auch nicht wirklich viel weiter.

Von Zeit zu Zeit wird es hier also auch Artikel geben müssen, die sich mit dem Thema DO'S & DONT'S beim Einreichen eines Cachelsitngs auseinander setzen. Heute soll einmal der häufigste Fehler aufgezeigt werden, der sogar schon den erfahrendsten Cachern passiert ist - die leidliche westliche Hemisphäre......

Wer vor einem Globus sitzt (egal ob virutell oder real) wird bald feststellen, dass sich der Ort wo Groundspeak Inc. zu Hause ist und seine Server stehen hat in Nordamerika und damit westlich des Nullmeridians befindet. Daher haben die findigen Programmierer von Groundspeak auch N und W für Nord und West als Standardwert bei der Koordinateneingabe festgesetzt. Das bedeutet, dass alle Geocacher die entweder auf der südlichen Erdhalbkugel oder östlich des Nuillmeridians zu Hause sind mit diesem Defaultwert nicht viel anfangen.

Nicht so in Österreich. Ich weiß nicht warum, aber auffallend ist, dass viele (zukünftige) Owner von Geocaches den Standardwert "W" stehen lassen. Sie würdigen das Listing danach offensichtlich auch keines Blickes mehr, und aktivieren es um im Reviewingprozess bearbeitet zu werden. Ein Phänomen, dass mir von anderen Reviewern in anderen Ländern bis dato noch nicht bestätigt werden konnte. Hier ist Österreich also offensichtlich Vorreiter. Nun hat Groundspeak bei der Implementierung der letzten Änderungen auf der Webseite unter anderem den Defaultwert der Hemisphären an die Heimatkooridnaten des angemeldeten Benutzers geknüpft. Es sollte also automatisch "E" für "East" aufscheinen, wenn ein österr. Cacher ein Listing erstellen will. Das passiert auch. Und nun dachten sich die "people in Seattle" dass alles wieder gut sei.

Aber Österreicher sind einfallsreich und deswegen wartet die große Falle bereits bei den additional waypoints auf den teilweise überforderten Owner.

Spätestens wenn man einen adiitional waypoint erfassen will, sind die Defaultwerte wieder weltweit gleich. Spätestens hier wird dann noch lieber darauf vergessen auf östlich umzustellen und dann haben wir den Salat. Der Header liegt im wunderschönen Oberösterreich und die Stages samt Final sind dann etwas weiter weg und nur mit Boot erreichbar. In solchen Fällen könnte man jetzt hergehen und den Owner mal daruf hinweisen, dass der Final doch etwas weit weg ist , die Attributzuordnung nicht stimmt (wegen dem Boot!) und die Ratings des Listings um einiges zu erhöhen sind ... ;)

Warum der Reiewer nicht gleich die Hemisphäre ändert sondern das Listing zurück an den Start schickt?

Natürlich könnte ich jetzt hergehen und bei den additional waypoints einfach die Hemisphäre ändern. Dann passt wieder alles und jede/r ist glücklich. Das tue ich aber ganz bewußt nicht, da dann kein Lerneffekt eintritt und ich in Zukunft für tausende Caches vor der Veröffentlichung die waypoints korrigieren müsste. Das erspare ich mir, indem ich den Owner freundlich darauf hinweise, dass er das tun soll, was er eigentlich schon längst hätte tun sollen - nämlich die Koordinaten kontrollieren.

Manche lernen dann wirklich was dabei und beim nächsten Cachelisting funktioniert es dann auch. Einige sind aber extrem lernressistent und versuchen immer wieder einen Tradi im Nordatlantik, bei geschätzter Wassertiefe von mehreren Kilometern, durchzubringen und behaupten dann noch, es sei eh ein drive in und mit dem einen Difficulty-Sternchen kein Problem den Cache gleich zu finden. Hat schon mal jemand versucht auf offener See bei Windstärke 4 oder 5 etwas auf der Wasseroberfläche zu suchen, dass kleiner als eine 1 Liter dose ist? Für die, die sich noch nie in so "gfährliche Situationen" begeben haben: Es ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Mein Rat lautet daher: Schauts euch das an bevor ihr es dem Reviewer überantwortet sich ein eigenes Bild von euch zu machen.... ;)

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Österr. Bundesländer für Groundspeak Cachelistings

Wie immer, wenn man es mit riesigen Verwaltungsapparaten zu tun hat. ist dieses Thema nun schon fast ein Dauerbrenner. Ich kann mich erinnern, dass die ersten Wünsche nach einer Möglichkeit das Bundesland im Cachelisting - analog zu den Bundeststaaten in den U.S. oder den Ländern in Deutschland - erfassen zu können schon vor vielen Jahren einmal erklungen ist.

Warum sich so lange nichts getan hat, liegt wohl daran, dass sich in der Zeit niemand gefunden hat um bei Groundspeak ein entsprechend gutes Wort dafür einzulegen. Ich versuche seit geraumer Zeit eine derartige Unterteilungsmöglichkeit auf gc.com zu erreichen. Jedoch bisher trotz intensiver Bemühungen mit nur mäßigem Erfolg. Mir wurde zwar schon vor einigen Monaten zugesagt, dass eine derartige Einteilung eingerichtet wird - nur passiert ist seither leider noch nichts. Offensichtlich gibt es in Seattle andere, wichtigere Probleme als eine Bundesländereinteilung für österr. Caches einzurichten. Aber ich kann alle beruhigen. In mir hat groundspeak eine Person gefunden die regelmäßig damit antanzt und erst dann Ruhe geben wird, wenn die Sache erledigt ist.

Welche Vorteile bringt eine Unterteilung in Bundesländer?

In erster Linie hilft es bei der Suche nach Cachelistings auf gc.com. Der weit wesentlichere Vorteil ergibt sich für Premium Member (PM), denn die können dann ihre Pocket Queries nach Bundesländer unterteilen und dass macht es einfacher, wenn man meint ganz Österreich auf dem Laptop oder PC zur Verfügung haben zu müssen.

Letztendlich werden diese Vorteile aber nur dann eintreten, wenn sich möglichst alle Owner in diesem Land auch darum bemühen die richtige Bundesländereinteilung ihrer versteckten Caches nachträglich vorzunehmen sobald diese Funktion zur Verfügung steht. Sonst bringt das Ganze gar nichts. Also: Owner wappnet euch... ;)