Donnerstag, 6. November 2008

Was ist/kann GSAK - Teil I

Für all jene, die bereits das Feature der PocketQueries nutzen und es noch nicht wissen:

Man kann mit den bestellten PQ von Groundspeak weit mehr anstellen, als sie nur in ein GPS oder in andere Software einzulesen, um sich Caches anzeigen zu lassen. Auf den ersten Blick wirkt das Programm GSAK (Geocaching Swiss Army Knife) etwas benutzerunfreundlich, wenn man sich aber mal an die Oberfläche gewöhnt hat, dann vollbringt die SW ware Wunder ... ;)

Nun überlebensrettend wie ein schweizer Armeemesser ist das Programm nun auch wieder nicht, aber es bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten um sich für eine paperless Cachetour vorzubereiten oder auch eine nette Statistik zu erstellen für die eigene Profilseite von GC.com uvm. Es erleichtert die Administration eines Cacherlebens in jedem Fall.

In einem Blog nun zu erklären, was GSAK genau bietet, ist ein umfangreiches Unterfangen. Vor allem, da es im Internet bereits eine Vielzahl an Dokumentation für die SW gibt. Daher erspare ich mir jetzt eine detaillierte Auflistung, was GSAK alles wirklich kann. Aber einen groben Überblick möchte ich schon anbieten:

GSAK ist vereinfacht gesagt nichts anderes als ein Offline-Datenbankverwaltungssystem. Die GSAK-eigene(n) Datenbank(en) - ja es können auch mehrere sein, wird/werden mit PQ von Groundspeak gefüttert und schon kann man sich (auch aus mehreren PQ - wodurch die 500er Grenze der PQ unwichtiger wird) aus der Datenbank ein neues GPX-files basteln lassen, dass nicht nur für die Verwendung in GPS-Geräten sondern auch für diverse Software, die zum paperless caching eingesetzt wird (Cachemate, GPX-Sonar, u.ä.) verwendet werden kann.

Weiters bietet GSAK für Intensivcacher die Möglichkeit bei Nutzung einer paperless-caching-Software (z.B. Cachemate) vor Ort einen gefundenen Cache zu markieren und diese markierten Geocaches in die GSAK-Datenbank einzulesen. Dort können der Logtext verfasst und das Log online hochgeladen werden. Für die Buchhaltung der gefundenen Caches eine gewisse Erleichterung bei mehreren an einem Tag gefundenen Caches eignet sich GSAK in Verbindung mit zusätzlicher SW also in jedem Fall.

Es soll ja - Gerüchten nach - auch Geocacher geben, die sich mit Hilfe dieser SW alle in Österreich versteckten Geocaches in einen PDA oder ein GPS-Gerät speichern, um immer für einen Spontancache gerüstet zu sein ... aber das ist noch lange nicht alles, was man mit GSAK antsellen kann.

Wie man eine Fund- und Versteckstatistik aus GSAK für die eigene Profilseite oder jegliche andere Webseite rausholt werde ich mal bei Gelegenheit in einem eigenen Beitrag ausführen. Aufgrund der Programmstruktur bietet GSAK also viele Vorteile, die dank einer immer mehr wachsenden Usercommunity weltweit immer mehr ausgebaut wird. Dank der für GSAK bereits vorhandenen Macros, kann man der SW noch viele weitere Dinge beibringen, die dann automatisiert ablaufen. Es steht auch jedem frei Macros für den eigenen Bedarf selber zu programmieren, was nach einer kurzen Einschulung sicherlich eher weniger das Problem darstellen sollte.

Der 30 Tage Gratis Test lohnt sich in jedem Fall. Der erste Eindruck lässt manche vielleicht zurückschrecken abr wenn man sich mal eine Zeit lang damit gespielt hat, scheint einem die Lizenzgebühr von USD 25,-- (derzeit ca. EUR 19,60) pro Release (derzeit aktuell GSAK 7.x.x.x - ab Release 8.x.x.x wird die Gebühr wieder fällig) durchaus gerechtfertigt - vor allem wenn man merkt, was die SW wirklich alles drauf hat. GSAK ist natürlich auch ohne Lizenzierung weiter benutzbar, wenn man starke Nerven und viel Zeit hat.... ;)

Österreichbezogene Features möchte ich in Zukunft hier vorstellen ... also viel Spaß beim Testen!