Mittwoch, 18. August 2010

Urlaub macht kreativ!

Die Urlaubszeit ist voll im Gange und als Reviewer merkt man das unter anderem auch daran, dass viele CO (Cacheowner) in ihrem Urlauben wohl sehr viel Zeit hatten sich kreativ mit neuen Cacheideen auseinander setzen. Das ist ja grundsätzlich zu begrüßen, denn die vielfältige Palette an Cacheideen ist sicherlich noch lange nicht vollends ausgeschöpft.

Schwierig wird es lediglich dann, wenn diese kreativen Ideen zwar gut sind aber nicht und nicht in die guidelines hineinpassen wollen. Nachdem es sich meistens um Newbies handelt, die besondere Kreativität an den Tag legen, scheint es wohl ein gewisses Informationsmanko hinsichtlich der grundlegenden Züge der guidelines und requirements eines Geocaches zu geben. Ein paar Beispiele:

Es gibt viele wunderbare und interessante Orte auf dieser Welt. Manche CO wollen die Suchenden also in ein bestimmtes Gebiet lotsen und erklären in der Cachebeschreibung, man müsse irgendeinen bestimmten markanten Ort finden. Hat man diesen gefunden wird man anhand von Hinweisen in der Beschreibung zum Versteck geführt.
Sehr interessantes Konzept, dem ja gurndsätzlich nichts böses inhärent ist. Problem: Der Mittelpunkt des Geocachings (die Verwendung des GPS) fehlt bei dieser Idee leider gänzlich. Wir hatten vor einigen Monaten auch eine Diskussion darüber was zeigt, dass dieser Umstand - das GPS ein wesentlciher Bestandteil von Geocaching ist - offensichtlich nicht überall bekannt sein dürfte.In den letzten Wochen sehen wir immer mehr derartiger Listings in der Queue und wollen deswegen einaml generell darauf hinweisen, dasse ein Cache, der nicht mittels GPS findbar ist (es müssen also Finalkoordinaten ermittelbar sein oder sonst irgendwie in geeigneter Form zur Verfügung stehen), nicht geeignet ist auf gc.com gelistet zu werden. Auch hier gilt, dass es bereits einige solcher Caches gibt, aber deswegen keine neuen mehr veröffentlicht werden können (grandfathered-Prinzip). Das Problem löst man aber ganz einfach, in dem man auf jeden Fall eine GPS-Lösung anbietet und optional für Rätselfreaks und ähnliche auch eine nennen wir es einmal intuitive Lösug parat hält.

Im Urlaub hat man ein passendes Versteck für einen Gocache gefunden und möchte eine Dose platzieren.
Die Problematik, die wir zumindest in Österreich und da vor allem im Westen haben ist, dass derartige Urlaubscaches trotz Angabe einer mit der Wartung betrauten Person in der Nähe meistens nicht funktioniert. Auch wenn das Ansinnen der CO durchaus nachvollziehbar ist, zeigt die Erfahrung, dass in der Praxis meistens nichts so funktioniert wie es sollte. Das Resultat sind verwaiste Caches in entlegenem alpinem Gelände, oder Geocaches deren Logbücher voll, beschädigt oder aus sonst einem Grund unbrauchbar geworden sind. In der Vergangenheit haben wir im Zuge des Reviewprozesses die CO ersucht uns eine wartende Person zu nennen. Da das aber nicht funktioniert haben wir bereits seit eingier Zeit einen Gang zugelegt und akzeptieren überhaupt keine Urlaubscaches mehr. Selbst, wenn das halbe Dorf sich bereit erklärt einen Cache zu warten. So hoffen wir die Problematik besser in den Griff zu bekommen und gröbere Frustration in der Community zu vermeiden.

Zusammenfassend entsteht der Eindruck, dass aufgrund derartiger kreativer Ideen ein Trend weg von den Ursprüngen des Geocachings eingesetzt hat. Man denkt weiter und deswegen müssen auch immer wieder neue Cacheideen auf den "Markt". Ob dieser Trend sinnvoll ist, sei dahingestellt. In der Tat verlängert er den Reviewprozess und das freut niemanden weder CO noch Reviewer.

Also liebe Urlaubscache- und Kreativverstecker: Lasst euch die gudielines und requirements nochmal durch den Kopf gehen bevor ihr ein Listing in die Queue schmeißt. Erkundigt euch nötigenfalls bei einem erfahrenen Geocacher wenn ihr euch in einem Punkt nicht sicher seid und vergesst nicht worauf es wirklich ankommt bei einem Cache. Nebst dem GPS eigentlich hauptsächlich um die Location ... und nicht darum einen Orientierungslauf merhere hundert Kilometer von zu Hause entfernt stattfinden zu lassen ... ;)

Donnerstag, 22. Juli 2010

Cachen ist: ...

Ein Cacher erklärt wieder mal seine Ansichten übers Cachen.

  • wie das Fernsehen. Jeder kann drüber schimpfen und es trotzdem tun.
  • wie das Gras... auf der anderen Seite des Zaunes (also weiter weg) ists einfach schöner.
  • wie die Kirschen. Die schönsten sind nicht immer am leichtesten zu erreichen!
  • wie Smartis, alle verschieden und doch irgendwie ähnlich.
  • wie das Wetter. Es geht immer, aber am besten ists, wenn die Sonne scheint.
  • wie die Einsamkeit. Am besten genießt man sie nicht alleine!
  • für manche ein Hobby, für einige eine Obsession, und weiter möcht ich mich gerade gar nicht steigern.
aber am wichtigsten:
  • Wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man kriegt.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Pinzgau 2010 Part II

Etwas spät aber doch kommt nun der zweite Part des Mega-Event-Berichtes aus dem Pinzgau.

Nachdem unzählige Geocacher die Gelegenheit nutzen wollten einen Reviewer in ein Gespräch zu verwickeln, und nebenbei trotzdem ein paar Geocaches gefunden werden wollten, war die Zeit recht knapp bemessen.

Vorweg, das Mega-Event war in weiten Teilen ein voller Erfolg. Die Burg zu Kaprun spricht für sich und bedarf keiner weiteren Erklärungen. Das Ambiente der Burg war großartig und auch wenn das Wetter seine Kapriolen schlug, so war es doch meist trocken und zumindest nie kalt. Den einen oder anderen Regenschauer musste man schon aussitzen aber es gab weite Strecken von Sonnenschein genauso. Da will man natürlich auch die Gegend unsicher machen. Und das taten wir auch. Eine Reihe von Geocaches in der Region wurden besucht und meistens gab es wirklich irgend etwas Interessantes zu sehen oder zu erfahren.

Auch wenn der Pinzgau mancherorts schon als einziger Powertrail bezeichnet wurde, so wird in den meisten Fällen doch auch darauf Bedacht genommen, dass es auch was Interssantes vor Ort gibt. Sei es ein Wasserkraftwerk oder einfach eine Kapelle im Wald, die man dort einfach nie vermuten würde bis hin zu gesperrten Stollen, liebevoll getarnte Dosen im Cacherwald und wunderschöne Klammen.



 Es fanden sich auch einige Interessierte, die den Programmpunkt "meet your reviewer" besucht haben, obwohl das Wetter zu diesem Zeitpunkt eher zum Dosensuchen eingeladen hätte.



Es ergab sich eine interessante Diskussion über Sinn und Unsinn von Trading und Kurzlogging und die zukünftige Entwicklung unseres beliebten Spiels.  Es war ungemein interessant, auch einmal live zu hören, wie Geocacher denken und dass es mehr Gemeinsamkeiten unter Geocachern gibt als man allgemein denkt. Natürlich wurde auch Kritik laut. Die Entwicklung von WHEREiGO war so ein Punkt. Seit Jahren tut sich nur wenig auf diesem Sektor, das bremst die Entwicklung und das finden mittlerweile viele offensichtlich schade, denn die Idee ist ja nicht schlecht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und wer weiß, was sich auf diesem Sektor noch tun wird.

Alles in allem, konnte man mit dem Mega-Event bis dahin sehr zufrieden sein. Doch am Samstag Abend kam es dann doch noch anders. Die angekündigte Abendveranstaltung mit Prämierung der FTF-Hunter und der kuriosesten Cachebehälter nach ihren Lauf in der Eishalle von Zell am See. In diese Eishalle passen nach vorsichtigen Schätzungen 5.000 Personen vielleicht sogar mehr. Jetzt waren aber nur 1.300 Personen angemeldet und von denen sind - wie sich hernach herausstellte - nur knapp über 900 Personen letztendlich da gewesen. Die Halle war also heillos überdimensioniert. Das führte dazu, dass die Akustik darunter massiv gelitten hat und daher das Zuhören bei den nicht enden wollenden Prämierungen teilweise schweirig bis schmerzhaft war.

Auch die neuerliche Präsentation des O.C.B. ist in der Leere der Halle fast schon untergegangen. Ein paar Meinungen zur Abendveranstaltung konnte ich nicht verhindern aufzuschnappen, da sie mir direkt zugetragen wurden. Ein paar wenige möchte ich nicht verschweigen:
"Die Abendveranstaltung hätte genauso auf der Burg stattfinden können. Dort wäre die Atmosphäre passender gewesen."
"Schade, dass die Prämierungen so lange gedauert haben. Es war eher langweilig"
"Ein Schikurs als FTF-Preis ist mir zu kommerziell. Der Tourismusverband war mir zu präsent"
Ich denke, die Veranstalter haben selber gemerkt, dass die Veranstaltung in der Eishalle nicht das war, was ein Geocacher sich unter einem Mega-Event vorstellt.



Das führte leider auch dazu, dass viele die Location noch vor dem Konzertbeginn verlassen haben und den Abend andernorts ausklingen haben lassen. Angeblich soll es sich im Kupferkessel in Zell am See noch bis spät in der früh abgespielt haben.

Fazit: Die Region Pinzgau hat cachetechnisch einiges zu bieten. Und das in mannigfaltiger Ausführung und jedenfalls ist die Region einen Besuch wert. Sollte es ein weiteres Mega-Event dort geben, dann hoffen wir, dass die Veranstlater aus ihren Erfahrungen lernen und eine allfällige Wiederholung getoppt wird.

Letztendlich bleibt noch abzuwarten, ob das Event am Millstätter See im Septemer nicht noch mehr zu bieten haben wird......egal welches Icon das Event letztendlich haben wird.....

Samstag, 29. Mai 2010

Pinzgau 2010 Part I



Gestern war es so weit. Das Mega-Event im Pinzgau hat mit seinem Gettogether seinen Anfang genommen.

Die Burg zur Kaprun war gesteckt voll mit Teilnehmern des Mega-Events welche die Gelegenheit des gegenseitigen Kennen Lernens intensiv nutzten. Die ersten Befürchtungen, dass dieser Almauftrieb mit 1.300 Personen unübersichtlich sei, haben sich als unberechtigt herausgestellt. Natürlich ist es nicht möglich mit allen ein persönliches Gespräch zu führen und sich danach noch zu erinnern, was mit wem alles besprochen wurde, das ist aber auch nicht Ziel der Übung. Wichtig war die lockere Atmosphäre und die Tatsache, dass sich die Teilnehmern von ein paar zwischenzeitlich fallenden Regentropfen nicht beeindrucken ließen. Und lezttendlich waren ja auch nicht alle 1.300 Teilnehmer gleichzeitig vor Ort. Das liegt wohl daran, dass die Cachedichte in der Region so hoch ist, dass man viele Möglichkeiten hat die Gegend geocachenderweise unsicher zu machen - ohne dass ein realistisches Ende abzusehen ist ....

Einen Stau gab es trotzdem, da gleich hinter der Burg ein Tradi versteckt ist, der wahrscheinlich nun täglich ein neues Logbuch braucht und sein Versteck in den nächsten zwei Tagen nicht von innen zu sehen bekommen wird, da er von einer loggenden Cacherhand an die nächste weitergegeben wird. Bin schon gespannt, wie der letzte in dieser Reihe das Ding wieder verstecken wird.....

Doch der eigentliche Höhepunkt war die Präsentation der O.C.B. Mit theatralischer Musik wurde der Einzug dieses letzten Überlebenden des ersten Geocaches der Welt eingeleitet und man konnte die Spannung direkt spüren, als Jeff den mit schwarzem Samt verdeckten Behälter auf die Bühne brachte. Der darauf folgende Ansturm auf dieses Teil ist wohl damit begründet, dass diese Dose nun nicht mehr in einem Cache liegt sondenr eine Tracking nummer hat und somit ein Püncktchen mehr in der Statistik der trackable items herumschwirrt. Ein wenig erinnerte die Situation aber doch an einen mittelalterlichen Heiltumsschrein, nur dass man keine Münzen einwerfen musste und keine Heiltumsspiegel zu sehen waren.

Der folgende Tag begann mit ähnlich wolkenverhangenem Himmel wie schon tags davor. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt und wir werden jetzt erst einmal ein paar Dosen suchen gehen.........bis es dann um 16:00 zum Meet- the-reviewer in die Burg zurück geht.

Dienstag, 25. Mai 2010

Geocaching und Pietät

Vor eingen Tage ging ein Cachelisting online, wo ein Geocache auf dem Wiener Zentralfriedhof versteckt wurde. Dieser Cache hat eine rege Diskussion verursacht, weil es Geocacher gibt, die meinen; ein Cache auf einem Friedhof sei pietätlos. Diese Meinung kann ich so generell nicht teilen.

Natürlich soll es nicht Ziel und Zweck eines Geocaches sein, dass die Wahrung des Gedenkens an die Verstorbenen ins Lächerliches gezogen oder gestört wird. Daher ist es auch wichtig, dass man sich sehr gut überlegt ob und wenn ja warum und wie man einen Geocache auf einem Friedhof versteckt.

In diesem Speziellen Fall handelt es sich um einen Geocache, der aufgrund des letzten Willens des Verstorbenen (der auch Geocacher war) direkt an seinem Grab versteckt wurde - und zwar von seiner Mutter. Somit haben die Hinterbliebenen lediglich das getan, was der Verstorbene wollte. Es ist hart genug seine eigenen Kinder zu Grabe tragen zu müssen. Umso unverständlicher ist es, dass sich zwei andere Geocacher, die nicht einmal vor Ort waren und sich auch nicht über die Hintergründe zu diesem Geocache informiert haben, sich bemüßigt gefühlt haben ein NA-Log zu posten (einer der beiden hat sein Log mittlerweile schon wieder gelöscht), weil Geocaches auf Friedhöfen nach deren Meinung per se etwas schlechtes sind.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf diesen Blogbeitrag hinweisen, der die konkrete Situation ganz gut beschreibt und auch aufzeigt was der wesentliche Unterschied ist zwischen einem Geocache, der aus reinem Spaß und Tollerei auf einem Friedhof versteckt wurde oder ob es sich um einen Geocache handelt, der das Gedenken an den Verstorbenen wachhalten soll. Letzteres war hier eindeutig der Fall und ist das Listing daher weit pietätvoller als jedes NA-Log in diesem Zusammenhang. Wobei ein paar Hintergrundinfos zu dem Cache wären in dem Listing sicherlich auch kein Fehler.

In diesem Sinne sei den Hinterbliebenen auch auf diesem Wege gesagt:
"Geocacher never die - they just become discoordinated"

Freitag, 21. Mai 2010

Ein Mega-verdächtiges Event in Kärnten

Nun ist es offiziell. Ein weiteres österreichisches Event hat es sich zum Ziel gesetzt den Mega-Status zu erhalten. Eine eingeschworene Geoaching-Community hat sich einiges einfallen lassen damit es vom 3.-5. September 2010 in Seeboden am Millstätter See recht interessant wird. Die Organisatoren lassen sich auch ein wenig in die Karten schauen und haben uns folgende Informationien zukommen lasssen:



Seeboden – Die Schatzinsel am Millstätter See

Bislang waren der Millstätter See und der Raum Oberkärnten eine für Geocacher weniger bekannte Gegend! In den letzen Monaten sind viele neue Geocacher und somit auch Caches hinzugekommen. Das war der Grund, dass sich eine kleine aber feine Community von begeisterten Geocachern gefunden hat um einen Event zu organisieren. Ziel ist es, die Region vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und neue Freunde kennen zu lernen.

Nach einigen Treffen dieser kleinen Gruppe, stand es fest– WIR MACHEN ES!
Der Termin war bald gefunden: 3.-5. September 2010! Der Name war da schon schwieriger, aber auch das konnte gelöst werden. Da die Mehrheit des Organisations-teams am Westufer des Millstätter See’s, also in Seeboden beheimatet ist heißt der Event „Seeboden – die Schatzinsel am Millstätter See“ gelistet von „die seebodner“.

Das Vorhaben fand Anklang beim örtlichen Tourismusbüro, in dem Marlies, alias salem04 tätig ist. Mit finanzieller Unterstützung, konnte somit für den 4. September 2010 Bernhard Hoecker als Highlight gewonnen werden. Er  wird über seine Geocacher Erfahrungen philosophieren!

Das weitere Programm steht vor allem unter dem Aspekt des Erfahrungsaustausches: Beim Rittermahl auf der Burg Sommeregg oder der Beach Party am See werden sicher viele neue Freundschaften geknüpft. Im weiteren Programm sind u.a. neue Caches, Nachtcaches, Bootsrundfahrt mit cachen, Prämierung der Teilnehmer mit wertvollen Sachpreisen, Kletter ABC für Geocacher und die Möglichkeit, die Reviewer einmal persönlich kennenzulernen (Tafari wird Tipps und Erfahrungen mit euch teilen)! Da noch fleißig am Programm gearbeitet wird, heißt es immer mal wieder das Listing ansehen…

Neben dem Geocaching wird es auch die Möglichkeit geben, sich über andere Sportarten zu informieren. Unter anderem wird auch GARMIN vor Ort sein. Auch der österreichische Groundspeak Distributor muggelfrei.at wird seine Zelte in Seeboden aufschlagen und sicher mit attraktiven Angebote aufwarten. (alle Infos über die Outdoor Expo auf http://www.eventcaching.at/)

Dank der Unterstützung von Groudspeak wurde der Event bereits gelistet.
Das Team „die seebodner“ würde sich über Wünsche & Anregungen sehr freuen (seeboden@eventcaching.atVielleicht wird dann aus dem diesjährigem Event bald ein MEGA Event am Millstätter See.

Auf http://www.eventcaching.at/ findet ihr laufend News und könnt euch über den Fortschritt der Vorbereitungen informieren. 





Das Programm klingt vielversprechend und die Cacheversteckgeschwindigkeit der Kärnter der letzten Wochen lässt eine reiche Auswahl an netten Caches in der Gegend erwarten. Und wer Bernhard Hoecker einmal abseits von (Kabarett)bühnen kennen lernen will, ist hier genau richtig.


In jedem Fall ist es ein gute Alternative für jene, die gerne ein Mega-Event besuchen wollen und das Mega-Event im Pinzgau aus welchen Gründen auch immer nicht besuchen können. Sofern noch 500 Teilnehmer in Seeboden zusammenkommen.... Wobei wenn es keine 500 werden, dann wird das Wochenende in Kärnten sicherlich trotzdem ein tolles Erlebnis......

Montag, 17. Mai 2010

Zwei neue Earthcache Reviewer für den deutschsprachigen Raum

Wie aus dem Prüflabor meiner deutschen Nachbarkollegen gemeldet wurde, steht der bisherige Earthcache Reviewer aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Ist schade aber dafür wurden zwei neue Earthcache Reviewer kreiert die den deutschsprachigen Raum abdecken werden - und daher auch Österreich.

geoawareDE2 alias tupperman
geoawareDE3 alias Servatius Sebaldus

Offensichtlich gibt es hier einen ähnlichen Boom wie bei Geocaching generell!

Dann bleibt mir nur mehr den neuen Earthcache Reviewern zur "Beförderung" zu gratulieren ... ;)

Donnerstag, 13. Mai 2010

10 Jahre Geocaching - Lost & Found

Geocaching feiert 10 Jahre seines Bestehens und Groundspeak hat daraufhin eine Videoserie ins Leben gerufen wo Szenen aus dem Geocaching-Alltag zusammengesucht wurden. Damit soll das Phänomen Geocaching verdeutlicht werden.

Der erste Trailer dieser Serie ist online und lt. Groundspeak sollen wöchentlich neue Trailer folgen. Mehr Infos gibt es auf Latitude 47 dem offiziellen Blog von geocaching.com 

Mittwoch, 12. Mai 2010

Warum sind Kurzlogs unerwünscht?

Auf der Reise durch die unendlichen Weiten des Internets bin ich auf eine Seite gestoßen, die sich mit einem in Österreich momentan sehr aktuellen Thema befasst. In den letzten Monaten höre ich immer wieder, wie schade es Cacheowner finden, wenn ein Finder eines Geocaches in seinem online-log nicht mehr aufzubringen vermag als ein kurzes "TFTC". Ich kann das ganz gut verstehen.

Wer selbst schon Geocaches versteckt hat, weiß, dass das manchmal mit viel Zeit und viel Liebe zum Detail geschieht. Dafür bekommt der Owner keinen Lohn ausser das Feedback in den Logs zu seinem Cache. Wenn man sich also in die Rolle des Owners verstetzt, wird einem klar, dass es genau dieses Feedback ist, dass den Owner nicht nur erfreut sondern auch hilft. Schließlich will man doch auch wissen, ob die Location wirklich so interessant und sehenswert ist, wie der Owner in der Beschreibung (hoffentlich) beschrieben hat. Und wenn es Verbesserungsvorschläge gibt, hat sicherlich jeder ein offenes Ohr dafür, soferne man nicht gleich unfreundlich wird.

Doch auch die Owner können etwas tun um die Finder zu ausführlicheren Logs zu bewegen ohne dass sich jeder bemüßigt fühlt ganze Epen in ein Log zu packen. Schreibt in eure Beschreibung hinein, wenn ihr keine Kurzlogs wollt......

Schreibt auch hinein, dass ihr mehr wissen wollt als nur die Tatsache, dass der Cache gefunden wurde. Wobei das andere Extrem (die Androhung der Loglöschung, wenn nur TFTC drinnen steht) auch nicht der richtige Weg ist. Aber man kann zumindest den Finder darauf hinweisen, dass man mehr wissen möchte. Und letztendlich will ja auch der Finder seine Erlebnisse teilen, denn nur geteilte Freud ist doppelte Freud. ...

Hier geht es zu den 10 Schritten zu einem erfolgreichen Log.

Und wie so oft im Leben gibt es auch eine gegenteilige Sichtweise der Dinge. Unter dem Thema "Ja, zu Kurzlogs" wird ausführlich beschrieben wie verzichtbar die Diskussion an sich eigentlich ist. Und wie wichtig sie manchen trotzdem erscheint.

Letztendlich wird die Angelegnheit auf den letzten Abatz des Blogbeitrages von alphi.at zu subsummieren sein:

 Diese ganze Moserei ist nur wieder so ein Nebeneffekt der "Die anderen spielen 'mein' Spiel nicht so wie ich's möchte"-Sichtweise. Katastrophal wird es dann wenn die "Kurzlogger" gleichteitig "Unfairtauscher" und "T5-nicht-mit-Foto-Logger" sind. Der "Bundesarbeitskreis für Lang- und Fotologs" arbeitet mit dem "Komitee gegen Überraschungseikrempel e.V." bereits an entsprechenden Aufklebern.
Es darf also auch darüber geschmunzelt werden, denn im Recht sind zu weiten Teilen sicherlich beide Sichtweisen ....und letztendlich geht es immer noch nur um ein Spiel!

Montag, 10. Mai 2010

eMedia schreibt über Geocaching

In Österreich ist diese Fachzeitschrift landläufig bekannt. Allen anderen Lesern des Blogs sei gesagt; es handelt sich um eine 14tägig erscheinende Fachzeitschrift zum Thema Internet, Computer und Technik. Also Themen, die sich bei Geocaching durchwegs vereinen.

In der Ausgabe von letztem Freitag ist ein Artikel zum Thema Geocaching erschienen, den ich niemandem hier vorenthalten will.

Viel Spaß beim Lesen!

Montag, 3. Mai 2010

23 mal "Happy birthday"

Auch wenn viele meinen, dass Österreich ein sehr kleines Land ist (was ja grundsätzlich niemand abbstreiten will) so ist es doch erstaunlich, dass sich die österr. Geocaching-Comunity 23mal am letzten Wochenende zusammengetroffen hat um den 10jährigen Geburtstag von Geocaching zu feiern.

Teilweise mit mehr als hundert Teilnehmern waren das auch keine kleinen Events wo sich gerade mal ein paar zusammenrotten. Ein weiteres Indiz dafür, dass die Gruppe der GeocacherInnen stetig wächst. Teilweise wurden auch recht kreative Ideen um gesetzt wie eine Geburtstagstorte in Klagenfurt oder die Verlosung eines FTF (!) unter allen Eventteilnehmern in Leobendorf. Wie bereits gesagt der Kreativität waren da offensichtlich wirklich keine Grenze gesetzt.

Dann gab es da noch Events, die für 40 Teilnehmer ausgelegt waren und wo sich dann doch noch 63 Teams (!) angemeldet haben. Wieder woanders wurde fleißig anlässlich des Geburtstages geklettert.

Was die geografische Dichte der Jubiläums Events betrifft hat wohl der Pinzgau den Vogel abgeschossen. Mit immerhin 7 Events im Umkreis von 18 Kilometern befindet sich hier die wohl größte Jubiläumsevent-Dichte Österreichs. Noch dazu wo es in der Gegend nahezu keine gröberen Ballungszentren gibt.


Und egal wo man hinsieht überall fast schon unüberschaubare Menschenmassen:


Auch für jene, die weniger gerne Gasthausevents besuchen gabs die Möglichkeit bei einem Picknick dabei zu sein.


Und in Erinnerung an das letztjährige Mega-Event und den Reviewer Weitwurf in Salzburg gingen die Salzburger Geocacher wieder einmal schwimmen um das Event loggen zu können. Glücklicherweise war es nicht mehr ganz so kalt ....


Und zum Glück gab auch einen Event für jene mit einem höheren Bewegungsdrang.

Zusammengefasst war für wirklich jeden etwas dabei. Wobei man natürlich nicht vergessen darf, dass das eine oder andere Event vielleicht doch etwas weiter weg ist als dass man da schnell mal hinfahren würde. Aber wer weiß, was man nicht alles für ein spezielles Icon tut.

Happy hunting!

Samstag, 1. Mai 2010

10 Jahre Geocaching - Status quo in Österreich

Heute ist es soweit. Unser geliebtes Hobby Geocaching feiert seinen 10ten Geburtstag. Dies ist sicherlich ein ganz guter Zeitpunkt zu resümieren was bisher geschah:

Vor genau 10 Jahren hatte Dave Ullmer eine Idee. Diese Idee beinhaltete technische Spielerei, Internet und den Kontakt zur freien Natur. Was damals in seinem Bekannten-/Freundeskreis begann hat sich ziemlich schnell zu einer geheimen "Nischensportart" gemausert. Lange Zeit war die Geocaching Community in Österreich zuerst nicht existent und danach eine überschaubare Gruppe von Einzelkämpfern, denen ein Aspekt an Geocaching besonders gefiel, der heute kaum mehr denkbar wäre. Man macht etwas Geheimes. Dieser Geheimfaktor ist aufgrund der steigenden Popularität von Geocaching schon längst nicht mehr gegeben. Damals wusste niemand was Geocaching ist und wenn man davon zu erzählen begann, musste man einen mehrminütigen Vortrag voranstellen um überhaupt zu erklären worum es grundsätzlich geht. Heute sind Begriffe wie Geocaching, digitale Schnitzeljagd oder GPS-Schnitzeljagd gängige Begriffe und jeder der einen dieser Begriffe irgendwo aufschnappt findet dank Tante Google ein breites Informationsangebot im Internet.

Auch das mediale Interesse an diesem Spiel steigt nach wie vor an was letztendlich dazu führt, dass die Popularität von Geocaching in Österreich (und ich nehme an, es ist im Rest der Welt kaum anders) weiter zunehmen wird. Die Ausgangssituation ist nunmehr auch eine völlig andere. Am Beginn der Geschichte standen eingie wenige Geocaches die in Österreich zumeist von "Urlaubern" gelegt wurden bevor die ersten Caches von Einheimischen versteckt wurden. Heutzutage gibt es Regionen in Österreich wo es ganz schön emotional werden kann, wenn ein Urlauber sich erdreistet einen Geocache zu verstecken. Damals war man froh darüber, heute ist aus den verscheidensten Gründen genau das Gegenteil der Fall.

Die Anzahl der versteckten Caches in Österreich kann sich auch sehen lassen. Nach 10 Jahren Dosensuche gibt es in Österreich über 11.300 aktive Geocaches. Wurde in den Anfangsjahren gerade mal alle paar Wochen ein Cachelisting veröffentlicht, sind es heute zwischen 10 und 80 pro Tag - je nach Großwetterlage. Das Angebot wächst also mit. Ob das gut ist oder es sich letztendlich als Teufelskreis herausstellt bleibt abzuwarten. Natürlich ist die durchschnittliche Qualität der Geocaches in Österreich nicht vergleichbar mit jenen Pionierjahren, wo eine Handvoll Geocacher Dosen versteckt haben. Größere Massen bringen auch einen höheren Aufwand mit sich, will man die Qualität nur halten - geschwiege denn steigern. Auch hier hat sich in der Vergangenheit bei dem einen oder anderen Geocacher auch der Frust breit gemacht, weil lieblos in die Landschaft geworfene Micros halt weniger ansprechend sind als ein thematisch aufbereiteter Cache, mit einem tollen Versteck, Platz zum Tauschen und für TB und Co. und wo man vielleicht auch noch was über die Gegend lernt.

In den 10 Jahren haben sich Gewohnheiten herausgebildet, an die vor 10 Jahren auch niemand gedacht hätte. War Geocaching früher was Geheimes, so freuen sich heut die meisten, wenn sie auf eine Massenveranstaltung wie einen Mega-Event gehen können. Andere geiern nach Punkten und wieder andere sammeln Icons. Ein Teil bevorzugt drive-in Caches andere wiederum wollen möglichst weite und mit vielen Eindrücken bestückte Wanderungen erleben. Sieht man die Entwicklung als Ganzes, so ist die Chance, dass möglichst viele Geschmäcker befriedigt werden können heutzutage weit größer, weil auch unter den Cacheversteckern alle diese Gruppen vertreten sind.

In vielen Gesprächen mit alteingesessenen Geocachern hört man immer weider das Bedauern aufschwellen, weil früher eben alles besser war. Der Run auf das Hobby wird eher kritisch gesehen und jeder Artikel in einer Zeitung oder im Internet der noch mehr Aufmerksamkeit erregen könnte, erzeugt zumindest so etwas ähnliches wie seelischen Schmerz. Die Entwicklung die Geocaching genommen hat ist aber weder zu verhindern noch unbedingt immer schlecht. Letztendlich trennt sich die Spreu vom Weizen ohenhin fast wie von selbst demm wie die Gesetze der Gruppendynamik sagen, teilt sich eine Gruppe immer dann, wenn sie zu groß geworden ist. Deswegen reden wir heute von Klettercachern, Drive in-Cachern, Wandercachern, Rätselcachern und sontigen cachern. Das wirkt sich auch auf das Cacheangebot deutlich aus. Jede Gruppe für sich hat ihre Daseinsberchtigung und solange uns der Platz auf dem Planeten für neue Caches nicht ausgeht, sollen auch alle Gruppen das tun dürfen was sie bevorzugen - solange die guidelines nichts dagegen haben.

Zu guter letzt steht noch die Frage im Raum wohin sich Geocachig entwickeln wird. Nachdem die bisherige Entwicklung ganz ähnlich ist wie bei so manch andreren ehemaligen Trendsportarten kommt einem zwar ein flaues Gefühl im Magen auf. Letztendlich bedeutet dies aber noch lange nicht, dass Geocaching das selbe Schicksal ereilen wird, wie ehemalige Trendsportarten wie z.B. Tennis oder Golf. Dafür ist die Basis auf der Geocaching fußt einfach zu breit. Mal sehen was sich in den nächsten 10 Jahren tun wird ....

In diesem Sinne gatuliere ich allen Jubliaren (Caches und Cachern) zum 10 jährigen Geburtstag!

Freitag, 30. April 2010

Pocket Queries werden jetzt wirklich größer

Geocaching wird 10 Jahre alt und Groundspeak wird  sein Versprechen offensichtlich doch wahr machen und liefert in Zukunft Pocket Queries mit einem Limit von 1.000 Cachelistings

Ein paar Punkte wurden gestern im Forum von Groundpseak verlautbart::

  • Wenn man nichts an PQ-Einstellungen ändert, dann wird sich an der Maximalzahl an Caches in einer PQ  nichts ändern.
  • Pocket Queries mit mehr als 500 Listings wird es "nur" als downloadbares file geben und werden nicht mehr per email versendet. Man erhält aber weiterhin ein email, wenn der file-download bereit ist.
  • PQ mit weniger als 501 Listings werden sowohl als file download zur Verfügung gestellt als auch per email anhang versendet wie bisher.
  • PQ stehen 7 Tage lang zum Download bereit
  • "My finds" PQ wird es nur mehr als download geben und nicht mehr als Emailanhang versendet.


In weiterer Folge soll auch die Pocket Query Seite auf gc.com  gepimpt werden. Dies läuft unter dem Titel "comming soon".

Jedenfalls ist neben der Erweiterung auf 1.000 Listings per PQ ein Wunsch in Erfüllung gegangen, der schon von vielen geäußert wurde. Anstatt GPX-Dateien mit email zu versenden, kann man diese direkt downloaden. Wie gut das dann in der Praxis funktionieren wird werden wir bald merken und wie lange es dauern wird bis GSAK den download automatisiert durchführen kann, bleibt auch noch eine offene Frage.

Aber immerhin endlich tut sich was ...

Montag, 26. April 2010

Warum Geocaches das G.P.S. brauchen

In letzter Zeit kommt es sehr häufig vor, das in Österreich Cachelistings eingereicht werden, die eigentlich den grundlegenden Bedingungen eines Geocaches nicht entsprechen weil die Verwendung von GPS keine Voraussetzung ist um den Cache zu lokalisieren. Dabei wird oft von den Ownern argumentiert, dass das Rätsel so toll ist, dass dies ein Grund wäre das Listing zu veröffentlichen. Und es handelt sich in diesen Fällen durchwegs eher um die Erahnung einer Location und genauere Definition durch so etwas ähnliches wie eine Wegbeschreibung. Eines sei mal hier klar gestellt. Dieses Argument reicht nicht aus um einen Geocache veröffentlicht zu sehen. 

Alleine schon der Terminus "Geocache" besagt schon, dass es sich bei Geocaching vorrangig um die Verwendung des weltweiten Positionierungssystems G.P.S. handelt - zumindest derzeit, ob andere Positionierungssysteme irgend wann einmal auch dafür herhalten dürfen bleibt abzuwarten. Es mag ja recht nett sein einen Cache zu verstecken, den man bloß durch Erahnung einer Lösung ungefähr bestimmen kann. Jedoch geht diese Art an Caches an der grundlegenden Idee von Geocaching geradlinig vorbei und würde eher dem Letterboxing entsprechen. Dafür gibt es auch eigene Platformen im Internet.

Ein Rätsel, dass zu einem Geocache führen soll, muss daher eine Lösung beinhalten, die die Ermittlung von Koordinaten enthält. Nur dann ist gewährleistet, dass GPS ein integrierter Bestandteil des Geocaches ist. Und nur dann hat das Listing auch Chance auf Veröffentlichung. Auch wenn es bereits Listings gibt, die diese Voraussetzung nicht erfüllen, gibt es keinen Grund zur berechtigten Annahme, dass ein weiteres Listing in dieser Form veröffentlicht wird. Also wenn ihr schon einen tollen Mysterycache kreiert, denkt bitte daran, dass man aus dem Rätsel Koordinaten  heraus bekommt. Damit erspart ihr euch Diskussionen mit dem jeweiligen Reviewer.... ;)

Samstag, 27. März 2010

Medialer Dialog?

Auslöser war ein Beitrag auf orf.at im Zusammenhang mit Geocaching und Tourismus. So manchem sind dabei Aussagen aufgestoßen., die man als Geocacher vielleicht nur ungern liest. Die Niederösterreich Werbung GmbH möchte dazu auch Stellung nehmen und damit, wenn möglich, mit der örtlichen Geocaching-Community in einen Dialog treten:
An die Österreichische Geocaching-Community


St. Pölten, 22. März 2010


Geocaching in Niederösterreich

Geocaching in Niederösterreich - aus dem Blickwinkel des Tourismus (ORF NÖ Beitrag über die Internationale Tourismusbörse in Berlin) - war vor kurzem ein mediales Thema. Wie oft bei komprimierten Aussagen und Beiträgen - sind vermutlich Missverständnisse entstanden, die wir gerne aufklären möchten.

Im Zuge der verstärkten Bewerbung des Themas Wandern in Niederösterreich haben wir uns aus touristischen Motiven intensiver mit Geocaching befasst. Keinesfalls wollten wir den Eindruck erwecken, Geocaching in Niederösterreich "erfunden" zu haben. Wir haben gelernt, dass diese Form der Schatzsuche seit etwa 10 Jahren unter Insidern gelebt wird und haben natürlich auch Experten um Ihre Meinung zur touristischen Nutzung gebeten. Keinesfalls wollten wir die Geocaching-Community vor den Kopf stoßen - vielmehr sehen wir unsere Caches als ergänzenden Beitrag für Gäste in Niederösterreich, die diese Motivation für Bewegung und Freizeitgestaltung in Niederösterreich ausüben möchten.

Daher haben wir eine Reihe von Caches entwickelt, speziell für Familien, um die Jugend zu motivieren, sich rauszubewegen und einen spannenden Tag zu verbringen bei frischer Luft und Bewegung. Wichtig ist es uns, dass anhand der dabei zurückgelegten Route nicht nur die Umgebung erforscht wird, sondern dass man sich dank der zu lösenden Rätsel der Single- und Multicaches auch Hintergrundwissen aneignen kann.

Eine Variante zum herkömmlichen Geocachen ist, dass bei der von uns entwickelten Cache-Serie auch die Möglichkeit besteht ohne GPS-Gerät auf Schatzsuche zu gehen. Um auch Familien, die über kein GPS-Gerät verfügen, anzusprechen, haben wir die einzelnen Caches so umgesetzt, dass die Verstecke auch ohne technische Hilfsmittel, sondern mittels Beschreibungen, Rätsel und einer Karte gefunden werden können.

Zum ersten Mal können die Caches der Niederösterreich-Serie am 2. Mai, dem 10jährigen Geocaching-Jubiläum, ausprobiert werden. Einer davon in Wienerbruck im Naturpark Ötscher-Tormäuer beim Ersten Niederösterreichischen Wanderopening, wo man im  Anschluss ans Cachen den Tag im Festzelt bei Live-Musik ausklingen lässt.
Gerne begrüßen wir dort auch Sie – allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass die dort versteckten Caches an dem Tag stark frequentiert sein werden.


Wir haben folgende 5 Orte und Themen für die Rätselcaches gewählt:

·                                                                                                                                                        „Schleier der Agnes“
Single-Cache am Gelände von Stift Klosterneuburg. Spannend und informativ in einen netten Spaziergang am Stiftgelände eingebunden am Ursprung Niederösterreichs und der Heimat des Landespatrons.

·                                                                                                                                                        „Kräuterheilige – Kräuterkundige“
Multi-Cache mitten in der Bio-Region Waldviertel. Viel Wissenswertes rund um Kräuter und Kräuterheilige kann ergangen werden.

·                                                                                                                                                        „Wachau Kulinarik“
Wunderschöner Multicache, Einstiegswanderung für Familien mit der Lust nach Mehr.

·                                                                                                                                                        „Naturprodukt Mariazellerbahn“
Mulitcache im Grand Canyon Österreichs, den Ötschergräben.

·                                                                                                                                                        „Der Schradl“
Kurzer Singelcache als Abschluss für eine Wanderung oder mal so Zwischendurch im Naturpark Ötscher am Hochbärneck.

Nach dem ersten Medienrummel hatten wir bereits ein interessantes Gespräch mit „Tafari“ um unsere Motive und unsere Herangehensweise an Geocaching zu erläutern. Wir sind sehr froh, dass wir über diesen Blog die Möglichkeit haben, die zugegeben unglücklich verlaufene  Medien-Berichterstattung zu kommentieren.

Wir wünschen allen Geocachern weiterhin viel Spaß bei der Ausübung ihres Hobbys.

Freundliche Grüße

Geschäftsfeldmanagement Sport aktiv
Niederoesterreich-Werbung GmbH

Ja es hat ein Gespräch gegeben, das eigentlich nicht den Eindruck erweckt hat, dass hier der Begriff Geocaching  vereinnahmt werden wollte. Und wie es halt so ist, wenn Information verdichtet wird, dann passiert es leider recht oft, dass diese Information einer Veränderung unterliegt. Verhindern wird man dieses mediale Interesse mit all seinen Schattenseiten nicht können.

Wie dem auch sei. Solange die Community auch einen Vorteil aus der medialen Berichterstattung hat, kann eine Belebung von Geocaching kein Schaden sein. Ob dieser Zustand aber je erreicht werden wird bleibt abzuwarten. Momentan steigt die Anzahl an Geocachern in Österreich sehr stark an. Dabei die Qualität zu halten ist keine einfache Herausforderung.

Daher kommt dieses Angebot zum Dialog vielleicht ja auch gerade zur rechten Zeit ...

Mittwoch, 17. März 2010

Wenn ein Cacher, Kein Cacher wäre...

... dann würd ich wohl auf die Frage: Der wievielte Buchstabe des Alphabets ist R nicht aus der Kanone geschossen sagen können: 18.sondern mal auf die Finger schauen und zählen.

Ich würde im Urlaub in irgendwelchen Clubs an der Bar gelangweilte Strandnixen anflirten, stattdessen bin ich immer in Gefahr irgendwo verloren zu gehen, wo selbst Einheimische mich nicht finden würden.
Generell wäre die Urlaubsplanung eine leicht andere.

Nach langweiligen Fotoabenden von Freunden würd ich niemals fragen: Hast du eigentlich noch die Filmdosen?

Ich hätte wohl noch nie etwas gemorst, Blindenschrift, und ähnliches wären Bücher mit 7 Siegeln. An hunderten Kapellen, Kirchen und deren Wirten würde ich vorbeifahren ohne auch nur einen Gedanken auf Gründungsjahre oder Wandverzierungen zu verschwenden.

Mein Navi würde ich nur benutzen um schnellstmöglichst von Punkt A nach Punkt B zu kommen, und nicht die "ertragreichste" Route wählen ;-)

Wahrscheinlich ginge ich immer trotzdem auf Berge, müßte aber die Jausendosen selber mithochschleppen. Auch würde ich wohl mehr Brücken OBEN überqueren als unten.

Aber was würde ich wohl mit meiner vielen Freizeit anfangen?

So long, ich flieg mal Cachen...

Dienstag, 16. März 2010

Saubere Natur auch ohne Punkt

Unsere deutschen Nachbarn machen es uns vorbildhaft vor. Nicht wegen einem Statistikpunkt sind sie ausgerückt um Müll zu sammeln, sondern nur weil Ihnen die Natur und ihre Erhaltung offensichtlich ein besonderes Anliegen sind.

Jedenfalls zeigt dieser Beitrag, dass man mit Geocaching auch für positive Medienberichte sorgen kann. Dazu braucht es nur ein wenig Liebe zur Natur. Natürlich haben wir schon C.I.T.O.-Events gesehen, wo die Geocacher in Hunderter-Scharen ausgeschwärmt sind und ganze Wälder von jedem Ding befreit haben, das dort nicht hingehört. Man denke nur an den C.I.T.O. Event anläßlich der GEO-FORTRESS letztes Jahr. Wo nicht nur Papier, Windeln und Getränkedosen entsorgt wurden, sondern auch Matratzen, Verkehrsschilder und Bauschutt, der aufgrund der Menge von mehreren Baustellen stammen musste.

Auch damals hat man gespürt, dass es nicht nur einem selber Gut tut, etwas Gutes zu tun, sondern auch andere sich daran erfreuen. Der Magistrat der Stadt Salzburg jedenfalls hat Geocacher sicherlich positiver in Erinnerung als so mancher Waidmann.....

Noch schöner ist zu sehen, wenn es auch keinen Punkt dazu braucht und die einzige Motivation augenscheinlich wirklich die Natur herself ist.

Bravo zu dieser gelungenen Publicity und Gratualtion zu 700kg gefundenem (und entsorgtem) Müll!

Donnerstag, 11. März 2010

O.C.B. kommt nach Österreich

Denjenigen die sich nun fragen wer dieser O.C.B. ist, sei gesagt, es handelt sich um einen der Tauschgegenstände aus dem ersten Geocache, der von Dave Ulmer am 3. Mai 2000 versteckt worden ist. Es handelt sich hiebei um das einzige Teil, dass von diesem ersten "Stash" oder "Geocache" bis heute noch erhalten geblieben ist.

Die O.C.B. (Old Can of Beans) ist nichts anderes als eine Konservendose, die wieder entdeckt wurde, als an der Stelle des ersten Geocaches eine Gedenktafel installiert worden ist.



Wie auf diesem Bild zu sehen ist, befindet sich die Konservendose nicht gerade in einem erbaulichen Zustand. Doch die Owner des mittlerweile zu einem Travel Bug mutierten Gegenstandes haben keine Kosten und Mühen gescheut dieses Ding vor dem Verfall zu retten. Nach aufwendigsten Restaurierungsversuchen wurde das Ding unter einen Glassturz gestellt und besucht nun ein Geocaching Event nach dem Anderen. Und auch Österreich hat die Ehre den Reisenden offiziell begrüßen zu dürfen.



Wie die Owner des Travel Bugs heute offiziell bekannt gegeben haben, ist der Besuch der O.C.B. beim Mega-Event im Pinzgau fix:


IT IS NOW OFFICIAL!!
The reservations have been booked and confirmed, all the plans have been finalized. The O.C.B. will be traveling to Austria at the end of May to make its FIRST-EVER European appearance at the PINZGAU 2010 EVENT, GC1XEDZ.
The group hosting this Event has successfully booked the O.C.B. for its first international appearance at the Burg zue Caprun, which is a castle out in the countryside! I will be flying the O.C.B. to this Austrian Mega-Event and am looking forward to meeting our geocaching brothers and sisters on the other side of the pond.

Good times, great people, geocaching, an appearance by the O.C.B. and an unforgettable 'after-party', with live music!

Now these guys know how to throw a party!
Jepp, wir wissen wie man eine Party schmeisst. Die O.C.B. wird also ihre Europapremiere in Österreich feiern, worüber wir uns besonders freuen und was ein Grund mehr ist ein tolles Programm beim Mega-Event hinzulegen. Genauso wie es bei der letztjährigen GEO-FORTRESS, dem ersten österr. Mega-Event, eine Premiere gab (Signal the frog war das erste mal live auf dem euopäischen Kontinent zu sehen) gibt es heuer wieder eine. Wir werden sehen, ob diesem Gegenstand in der Tat fast schon reliquienähnliche Eigenschaften zukommen werden - wie mancherorts vermutet wird.

Es bleibt jedenfalls spannend!

Mittwoch, 10. März 2010

Feuchthaltesackerl für Geoaches II

Wir hatten schon einmal einen Beitrag zu dem Thema, der hier gerne nachgelesen werden kann. Für jene, die Sackerl rund um Cachedosen auch nicht bevorzugen, gibts hier eine nette kleine Website, die das Problem nochmals erklärt und ein Bild für Cachebeschreibungen von Caches ohne Sackerl bereithält um Caches, die lieber nach dem Regen trocknen einfach hervorzuheben..

Viel Spaß!

Dienstag, 9. März 2010

Pocket Queries werden größer

Wie von Jeremy Irish persönlch angekündigt, soll es ab 2. Mai 2010 (10 jähriges Jubiläum von Geocaching) auch einige Änderungen bei der Auslieferung von Pocket Queries geben.

Neben einer Entschuldigung für die Bugs, die in letzter Zeit vermehrt bei Pocket Queries aufgetreten sind (fehlende Logs in den GPX-Dateien, keine oder zu späte Auslieferung, etc.) kündigt Jeremy Irish an, dass die Grenze von max. 500 Cachelistings pro PQ auf 1.000 angehoben werden soll. Pünktlich zum 10ten Geburtstag von Geocaching. Auch soll der Prozess der PQ-Erstellung optimiert werden, so dass es zu einer früheren/schnelleren Auslieferung als bisher kommen soll.

Das wird vor allem jene freuen die schon immer gesagt haben, dass 500 Cachelistings einfach zu wenig sind um sich ausreichend mit Daten zu versorgen damit das nächste Cachewochenende oder der zweiwöchige urlaub in Gigritzpotschn gesichert sind (und ja, es gibt Geocacher, die das meinen). Ob diese Gruppe der (möchtegern) "Powercacher" schon mit 1.000 Listings pro PQ zufrieden sein wird, wird sich zeigen.

Letztendlich geht es wohl eher weniger um die Angst zu wenig zum Cachen zu haben als eine Befriedigung in einer möglichst prall gefüllten GSAK-Datenbank zu finden. So hat halt jeder sein eigenes Spielzeug. Die Sinnhaftigkeit dahinter möge jeder selber hinterfragen. Schließlich geht es bei Geocaching nicht darum möglichst viele Cachelistings in einer eigenen Datenbank zu pflegen, sondern (möglichst viele) Gocaches in der realen Welt zu finden. Dazu ist in aller Regel aber keine Pocket Query zwingend nötig, sondern - wenn sinnvoll eingesetzt - höchstens ein wenig hilfreich.

Montag, 8. März 2010

Eine Million aktive Geocaches weltweit!

Heute so gegen 11:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit war es soweit. Die größte und weltweit agierende Geocachingdatenbank gc.com weist nunmehr über eine Million Geocaches weltweit aus.

Damit sollte man meinen, die Sorge man hätte zuwenig Dosen zum Suchen wäre Geschichte. Doch weit gefehlt, gibt es noch genug Gegend auf unserem Planeten, die ein regelrechtes Cachevakuum aufweist. Hier in Europa haben wir dieses "Problem" aber eher nicht (mehr). Ob dies nun der richtige Zeitpunkt ist um darüber nachzudenken ob es gut oder schlecht ist, dass es über eine Million Geocaches weltweit gibt sei jedem selber überlassen. Faktum ist, dass dieser Zeitpunkt von vielen bereits innigst herbeigesehnt war und er nun da ist. Am Spiel selber wird das aber eher weniger ändern.

Natürlich gab es auch einige Wetten wann die Millionen-Schallmauer durchbrochen wird. Näheres dazu findet man hier. Interessant war zu beobachten, dass doch Tipps zwischen Ende November 2009 und Oktober 2010 abgegeben wurden. Eine Zeitspanne, die doch recht mächtig ist.

Wir gratulieren jedenfalls dem stolzen Gewinner, dass er den Zeitpunkt am genauesten erraten hat. Was er dabei gewonnen hat? Viel Ehre und Anerkennung in der Community sind ihm sicher .... ;)

Mittwoch, 3. März 2010

Mega-Event Pinzgau 2010 - Voranmeldung für get2gether

Die Organisatoren des Mega-Events brauchen ein paar Details hinsichtlich der genauen Planung des Get2gether am Freitag abend .

Wer also vorhat bereits am Freitag, den 28. Mai 2010 am Vorabend des Mega-Events teilzunehmen, der möge dies hier bitte eintragen, damit die Vorbereitungen getroffen werden können.

Vielen Dank im Voraus!

Nebenbei bemerkt wurde die Eventlocation bereits einem Lokalaugenschein unterzogen. Auch wenn das Wetter nicht wirklich zum Verweilen im Freien eingeladen hat, konnte eine durchaus beeindruckende Atmosphäre attestiert werden. Die Burg zu Kaprun birgt zwar noch das eine oder andere Geheimnis in sich, was bei derartigen ehrwürdigen Mauern aber offensichtlich auch so sein soll.


Jedenfalls erwartet die Teilnehmer dort ein reichhaltiges Programm worauf wir uns schon freuen.

Freitag, 26. Februar 2010

Ein Cacher ... rechnet vor!

Tja... ich hab mich schon viel mit meiner eigenen Statistik beschäftigt. Das Ding will ja immer gefüttert werden...Aber wie sieht eigentlich die Statistik von euch da draußen aus? *)

Zuerst mal die überraschende Nachricht:
Der/Die durchschnittliche österreichische CacherIn hat im Schnitt 29 Caches/Cachinnen gefunden. BOAH. Das muß jetzt mal sitzen. Viele machen so viele an einem Freitag nach der Arbeit?

Tja, dann könnte man das ganze ja doch mal entspannter angehen, wenn man mal die ersten Tausend hat :-)
Und was cachen wir sonst so? Um die Spannung auf den Gipfel zu treiben ... Ach vergeßt es: Ja, Tradis sind auf Platz 1. Mit AAAAAAAAAAABSTAND

Jeder Cacher (Gendert euch das mal selber, zumindest ihr hübschen Cacherinnen da draußen) der 100 Dosen gefunden hat war auf 0,03 Citos, auf 0,67 Events und auf 0,08 Megaevents.

Die Exotencaches sind wie nicht anders zu erwarten auch nicht so verbreitet.

  • Earth: 0,85 (Ich schätze mal Increasing...)
  • Letterbox: 0,31
  • Virtual 0,04... wir haben sowas in Österreich?
  • Webcam 0,22 seufz... war immer wieder lustig sich einw enig zu verrenken
  • Wherigo 0,08 jo wenn des a ned gscheid funktioniert!!!!!!
Die Top 3 sind natürlich

  • Unknown: 10,62%
  • Multi: 17,04 %
  • Tradi... TADAAAAAAAAAAAAAAA 70,6%.

Schade dass ich das nicht gerade auf 1/1-Hundstrümmerl-Drive-In-Betonmicros und interessante Dosen mit bezaubernder Location trennen kann.

ABER:
Traue nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast... (Winston Churchill)
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit (Sören Aabye Kirkegaard)
Und zu guter letzt... wer gibt sich schon mit dem Durchschnitt zufrieden?

Cache... as you like

*Alle Angaben ohne Gewähr und nicht inklusive aller Cacher. Sozusagen: Results may vary

Mittwoch, 24. Februar 2010

eDay 2010 am 04.03.2010

Beim eDay handelt es sich um eine seit vielen Jahren regelmäßig stattfindende Veranstaltung der Österr. Wirtschatskammer. Jedes Jahr treffen einander dort Vertreter aus der IT-Branche um Neuentwicklungen vorzustellen und darüber zu diskutieren.

Als eines der Themen wird auch Geocaching dort präsent sein. Neben einer einfachen Einführung ins Thema soll den Interessieten auch der Spannungsbogen der kommerziellen Nebengeräusche dieses Spiels erörtert werden. Vor allem im Tourismusbereich ist hier noch einiges an Potenzial vorhanden, dass aber entweder nur schlecht oder gar nicht genutzt wird. Um diesem Trend entgegen zu wirken, soll es neben fundieten Informationen zum Thema selbst auch die Möglichkeit zur Diskussion über die sinnvolle Nutzung dieses Spiels bei gleichzeitiger Wahrung der Interessen der Teilnehmer an diesem Spiel geben.

Für alle (auch für jene, die nicht am eDay teilnehmen) gibt es im Anschluß einen Info Event für Einsteiger. Dort weden auch Detailinformationen für Neueinsteiger angeboten. Sowohl die Teilnahme am eDay als auch am Infoevent sind selbstveständlich gratis. Wer am eDay teilnehmen will, der möge sich bitte auf der Website des eDays anmelden. Wer am Infoevent teilnehmen will, der möge ein will atend log beim Listing posten.

Ich freue mich jedenfalls dort viele neueGesichter kenne zu lernen!

Dienstag, 9. Februar 2010

Ein Cacher verlangt ...

... in Zeiten von verpflichtenden Deutschkursen für Leute mit Migrationshintergrund, Hundeführerscheinen etc... verlange ich jetzt mal Geocaching-Aufnahmeprüfungen für Newbies.

Zuerst die Definition:
Newbie ist jeder,
  • der NACH mir mit Cachen angefangen hat
  • nicht min. 2 Bundesländer becached hat
  • nicht min. 4 versch. cachetypen gemacht hat (ich mag Listen... merkt man das manchmal?)
  • nicht auch schon 10 DNFs gepostet hat (frustriert oder relaxed ist egal) oder so ähnlich.
Jedenfalls gibts dann nach dem Cache-Kurs eine Prüfung.
Wer durchfällt, muß sofort sein GPS abgeben und wird zum Muggle degradiert.
D.h. so lange Vodka saufen, bis er/sie alles was er je über Cachen wußte vergißt.

Cache-Prüfung in 10 einfachen Punkten!
  • Warum disqualifizierst du dich selbst wenn du in einem Found Log den Owner kritisierst: Cache war 3 Meter off! (Kurz-Exzerpt mit min. 10 Zeilen)
  • Multi oder Tradi.... erkläre den Unterschied
  • du hast 100 Punkte ercached... was hast du dabei gelernt? Jede Erwähnung von Leitplanken, Autobahnparkplatz, Hoferparkplatz, oder ähnliches kann zu Punkteabzügen führen! (Gibt ja Ausnahmen)
  • Peilst du's... NOSW, was will der Kerl von uns?
  • Kunstloggen. Ein Haiku. Das Erlebnis war traumhaft
  • Cachen gestern und heute... du wirst im Wald ausgesetzt mit dem gelben eTrex. (Zur Info: Das Ding hat 2 Farben und KEINE Landkarte). Finde 1-2 Caches und ZURÜCK!
  • TFTC means:
  • Erkläre 3 Mysteries deiner Wahl. Die Gesamtdifficulty muß 5 übersteigen. (Dieser Prüfungspunkt ist heiß umstritten.... hilft MIR aber ungemein weiter )
  • Was ist so toll am Power-Statistik-Punktecachen: Minimale wortanzahl: EINES
  • Such gute Caches und hab Spaß dabei. (Dieser Prüfungsteil ist sozusagen der neverending Abschluß)

Mittwoch, 20. Januar 2010

Geocaching erobert ...

Grundsätzlich ist ja nichts schlechtes daran, wenn die Medien das Thema Geocaching aufgreifen und so dem Spiel einen etwas öffentlicheren Charakter verleihen. Das führt langfristig vielleicht sogar zu weniger Polizeieinsaätzen, weil jemand in einem Wald einen Mikrowellenherd als Cache versteckt, der dann für eine Bombe gehalten wird oder weil ein Stück Plastikrohr als Cache bei Schiffsschleusen herhalten muss - war ja alles schon mal da. Natürlich führt das auch mitunter dazu, dass die geocachende Bevölkerung anwächst. Auch dieser Umstand hat Vor- und Nachteile.

Was allerdings weniger erfreulich ist, ist die Tatsche, dass immer mehr Presseberichte und Beiträge in diversen Medien mit zunehmender Anzahl auch zunehmend schlecht recherchiert werden. Wie an diesem Beispiel zu sehen ist, ist nicht alles Gold was glänzt. Die Idee des Autors, das Thema Geocaching aufzugreifen ist ja recht nett, nur tut der Autor niemandem (schon gar nicht der Geocaching-Community) einen guten Dienst, wenn nur einige wenige Aspekte aufgegriffen werden und nicht einmal diese vollständig beleuchtet werden. Von einer falschen URL im Artikel gar nicht mal zu reden. Da wundert es auch nur wenig, wenn in der nur halbinformierten Bevölkerung ein falscher Eindruck von Geocaching entsteht.

Ja, Geocaching ist touristisch nutzbar. Dass das aber nicht ganz einfach ist, hat man schon bei diversen Tourismusbverbänden in Österreich gesehen. Also bevor jemand die Chance wittert mit Geocaching die Bettenbelegung einer Region ziemlich einfach anzukurbeln, sollte man sich zuerst mit jenen Dingen auseinander setzen, die für Geocaching am Wesentlichsten sind. Auch dafür gibt es positive Beispiele. Nämlich immer dann, wenn zumindest ein Teil der Community in derartige Projekte eingebunden ist, funktioniert das recht gut.

Aspekte wie die Liebe zur Natur, dem Bewegungsdrang im Freien und das Auffinden schöner (unbekannter) Plätze fehlen oft gänzlich. Welche Vorteile dieses Hobby dem Ausübenden bringen kann, wird oft kaum erwähnt. Bleibt nur mehr die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis auch Journalisten erkennen, dass es eine gar nicht so kleine Community in Österreich gibt die mit derartigen Infos aufwarten kann.
Gerade zum Thema Geocaching gäbe es mehr als genug Quellen. Man müsste nur mal recherchieren ...

Freitag, 15. Januar 2010

Naturverträgliches Geocaching

Es gab bereits teilweise recht heftige Reaktionen zu einem Postitionspapier des deutschen Wanderverbandes und GARMIN Deutschland.

Was sorgt für diese Aufregung?

Zuerst einmal wirkt dieses Postitionspapier ja recht vernünftig. Im Wesentlichen geht es darum bestimmte Gebiete der Natur auch mit dem ihnen zustehenden Respekt zu begegnen. Was nicht nur für Sucher, denn mehr für Verstecker selbstverständlich sein sollte. Wobei nicht vergessen werden darf, dass die dort erwähnten "Hinweise" ohnehin selbstverständlich sein sollten.

Doch es ist nicht der Inhalt, der aufregt. Es ist eher die Form, in der der Inhalt präsentiert wird. So liest sich dieses Positionspapier weit strenger/schärfer als die guidelines von gc.com. Eigentlich wird man das Gefühl nicht los hier einen Gesetzestext lesen zu müssen; es fehlt nur mehr die Androhung von Konsequenzen bei Verstößen. Womit wir auch schon bei der nächsten Frage wären: Wer kann der Geocaching Community vorschreiben was sie tun darf und was nicht. Wenn bei dieser Frage einmal der juristische Aspekt weggelassen wird (klar; Gesetze müssen eingehalten werden) bleibt wohl keine Instanz übrig die in der Lage und berufen wäre der Geocaching-Community irgendwelche Vorschriften zu machen. Jedenfalls ist es sicherlich nicht der oder die Verfasser obigen Papieres. Alleine schon aufgrund des globalen Charakters von Geocaching erscheint ein derartiges Positionspapier als nicht zielführend. Es wird nur von einem Bruchteil der Community gelesen geschweige denn verstanden. Auf die Natur achtet der durchschnittliche Geocacher ohenhin. Somit erscheint dieses Papier keinen wirklichen Sinn zu haben.

Wozu also dieses Papier?

Vielerorts werden hier strategische Überlegungen ins Treffen geführt, wonach Garmin am "Geocaching-Markt" nicht nur fest mitmischen will, sondern auch noch die Position des Platzhirschen einnehmen möchte. Gemunkelt wird, dass GARMIN nicht nur die weltweit größte Datenbank auf gc.com übernehmen will, sondern auch massives Interesse an anderen Cachedatenbanken hat (z.B. oc.de). Was sich in diese Richtung noch tun wird bleibt aber ohenhin abzuwarten.

Die Reaktionen aus der deutschen Community sind verständlciherweise nicht ohne. Dass wir in Österreich von derartigen Herschaftsansprüchen verschont geblieben sind, macht uns zwar glücklich; jedoch gibt es keine Garantie, dass dies immer so bleiben wird. So wie ich die österr. Community einschätze, sollten sich eventuelle Interessenten jedoch schon mal vorsorglich warm anziehen ..... ;)

Dienstag, 12. Januar 2010

Neue Release bei gc.com

Per 12. Hänner hat Groundspeak im Zuge der Jänner-Release wieder ein paar Bugs gefixt bzw. ein paar Änderungen vorgenommen. Näheres dazu hier.

Die wohl wesentlichsten Änderungen sind:
  • Cachelistings werden nun standardmäßig mit Terrainbewertung 1,5 angelegt. Solange der Owner nichts an der Terrainbewertung ändert, wird das Listing mit T 1,5 gelistet werden.
  • Auf den Profilseiten der Groundspeak Mitarbeiter und der Reveiwer werden eigene Abzeichen angezeigt um diese Personen leichter als Lakey oder Reviewer identifizieren zu können.
  • In den TB FAQ wurden Erklärungen ergänzt, die beschreiben wie man ein Infoblatt für einnen TB (und Geocoins) erstellt und wie die Ownerrechte eines Trackables an einen anderen Mitspieler übertragen werden können (Adoption von Trackables).
  • Einige Fehler wurden behoben, damit die Distanzen bei Travel Bugs korrekt berechnet werden .
  • Die Briten bekommen jetzt endlich die korrekte Gegend angezeigt, wenn sie die Postleitzahlensuche benutzen.
  • Die standardmäßig eingestellte Hemisphäre bei additional waypoints ist nun nicht mehr automatisch West. Der defaultwert hängt nunmehr von den Headerkoordinaten ab. Das wird einige fehlerhafte Listings im Reviewprozess vermeiden, aber es gibt noch genug, die auch den Header im Atlantik versenken - da hilft diese Änderung dann natürlich nur wenig..
  • Der Text für die Benachrichtigung über den baldigen Ablauf einer Premium Mitgliedschaft wurde aktualisiert.
  • Die für den nicht kommerziellen Zweck frei verwendbaren GC.com Logos wurden aktualisiert.
  • Reviews neuer GPS-Geräte wurden implementiert.
  • Der Cachetyp "Earthcache" kann nunmehr angewählt werden.
  • Bei Änderung der emailadresse ist eine Passwortbestätigung notwendig (wie bei anderen Profiländerungen auch).
  • Im wöchentlichen Mailer von gc.com werden nun auch metrische Entfernungen angezeigt, falls dies vom Benutzer gewünscht wird.
  • Verschlüsselte Logs bei Trackables werden nunmehr korrekt verschlüsselt.
  • Nunmehr kann man bei Pocket Queries wählen, ob man die Cacheattribute in der GPX-Datei haben will oder nicht.
Neben diesen Änderungen sind noch einige andere mehr oder weniger wichtige Kleinigkeiten aktualisiert worden. Bleibt nur mehr zu hoffen, dass die Seite bald wieder funktioniert.

Happy hunting!

Freitag, 8. Januar 2010

Neuer Reviewprozess für Earthcaches

Seit vorgestern gilt ein etwas veränderter Reviewprozess für Earthcaches auf geocaching.com.

Bevor jedoch die Euphorie ausbricht; an den Richtlinien für Earthcaches hat sich nichts verändert. Es geht lediglich um die Vorgangsweise bei der Einreichung. So ist diese nicht mehr über die Website earthcache.org möglich, sondern direkt bei geocaching.com.

Zu dem bisherigen alleinigen Earthcache-Reviewer sind weitere hinzugekommen. Unter anderem ein Kollege bei unseren nördlichen Nachbarn namens geoawareDE. Das bedeutet zwar, dass Earthcaches nun auch in deutscher Sprache eingereicht werden können, zumindest zusätzlich ist aber Englisch weiterhin Pflicht.

Mehr Infos zu den den Details gibt es hier.

In diesem Sinne Happy Earthcaching!

Ein neues Jahr - ein neues Glück

Zuerst einmal möchte ich diesen Beitrag nutzen und den vielen GeocacherInenn danken, die mir anlässlich der Weihanchtsfeiertage und des Jahreswechsel Grüße und Wünsche übermittelt haben. Nachdem die Anzahl der mails und SMS die mich erreicht haben zu hoch ist, als dass ich auf jede einzelne Nachricht antworten könnte, möchte ich diese Gelegenheit nutzen um mich bei allen dafür zu bedanken. Schließlich ist es für einen Reviewer auch so etwas ähnliches wie ein Lohn derart viel positives Feed back aus der Community zu erhalten und - was viel wichtiger ist - es ist nicht selbstverständlich.

Daher möchte ich auf diesem Weg allen nachträglich ein gutes neues Jahr wünschen und hoffe, dass es auch in diesem Jahr genug Dosen zum suchen geben wird. So wie es bisher aussieht, wird sich der boomende Trend beim Geocaching auch in Österreich nahtlos forsetzen, sodass mit einem weiteren massiven Anstieg an Geocaches als auch an Geocacher zu rechnen ist. Erkennbar ist dies auch am steigenden Interesse der Öffentlichkeit an unserem Hobby. Noch nie gab es soviele Medienanfragen wie 2009. Wir werden sehen, ob 2010 dieser "Rekord" gebrochen wird.

Grundsätzlich kann man diesem Trend positiv gegenüberstehen, jedoch darf man nicht aus den Augen verlieren, dass damit auch eine Veränderung in der Cachelandschaft und in der Community einhergeht. Kannten sich vor 3 - 4 Jahren noch fast alle Geocacher untereinander persönlich, ist die Gruppe geocachender ÖsterreicherInnen mittlerweile so groß, dass sie anonymer geworden ist. Auch der Trend zum sofortigen Verstecken von Geocaches ohne gröbere Erfahrungen beim Suchen zu sammeln, wird immer stärker. So wird auch die Auswahl der für einen selbst passenden Caches auch immer schwieriger, da dieses Phänomen die Qualität der Caches im Durchschnitt drückt. Das merkt auch der Reviewer, wenn er im Schnitt mehr als die Häfte der eingereichten Listings zurück an den Start schicken muss, weil irgendwelche Kleinigkeiten nicht in Ordnung sind, dies aber offensichtlich ist.

Auf der anderen Seite können wir auf ein positives altes Jahr zurückblicken. Wir durften vorigen Sommer das erste österr. Mega-Event erleben, dass nicht nur perfekt organisiert war, sondern auch an Spaß und Spiel nichts missen ließ. Doch wir wollen auch in die Zukunft blicken und da freut es schon sehr, wenn man auf ein neues Mega-Event hinwarten darf. Mit den Erfahrungen des letzten Jahres sollte es kein Problem sein, die Erwartungen der "Mega-Event-geschädigten" Teilnehmer erneut zu übertreffen.

Letztendlich "feiern" wir in diesem Jahr ein Jubiläum. Vor genau 10 Jahren ist unser Hobby/Spiel/Sport entstanden. In diesen 10 Jahren hat sich viel getan und Geocaching hat ein völlig neues Gesicht bekommen und das nicht nur in technischer Hinsicht. Manche bedauern dies in Erinnerung an die gute alte Zeit. Andere sehen darin einen Fortschritt oder zumindest eine Entwicklung in die richtige Richtung. Egal zu welcher Gruppe man sich zählt. Geocaching macht offensichtlich noch immer vielen Leuten Spaß und das ist die Hauptsache. Und wer weiß, vielelicht gibts auch noch die eine oder andere Überraschung anläßlich des Jubiläums ...

Freitag, 11. Dezember 2009

Ad(e)vent, Ad(e)vent, der Cache verbrennt

Ganz so schlimm ist es natürlich nicht ... aber ...

... Ein paar listige Geocacher haben sich etwas besonderes zur Adventzeit einfallen lassen. Im Wesentlichen geht es um eine Art Adventkalender, wo jeden Tag ein neues Türchen geöffnet werden kann und sich dahinter Fragen mit drei Antwortmöglichkeiten finden. Was mit den Ergebnissen der richtigen Antworten dann genau gemacht werden muss ist noch unklar, denn bis Weihnachten ist ja noch ein wenig Zeit. Fest steht aber, dass am Ende des Ad(e)ventkalenders ein Event steht.

So sollen die Suchsüchtigen auch die Möglichkeit haben in der angeblich stillsten Zeit des Jahres ein adventliches Beisammensein genießen zu können.

Neben diesem Kalender gibt es noch ein paar Fleißaufgaben, an denen man sich freiwillig beteiligen kann, so wurde vor ein paar Tagen begonnen Keksrezepte zu veröffentlichen und zu sammeln. Möglicherweise gibt es diese Kekse dann auch beim Event ... Die Owner versprechen, dass auch noch gebastelt werden darf und vieles mehr ... ;)

Zusätzlich findet noch ein in Österreich recht bekanntes Spiel statt, dass sich Engerl-Bengerl oder Wichteln nennt. Ein weiterer Beitrag um innerhalb der Geocaching Community ein wenig (vor)weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen. Leider beschränkt sich diese Aktion nur auf den Raum Wien, was aus organisatorischen Gründen verständlich ist. Aber vielleicht lassen sich ja nächstes Jahr ein paar Geocacher aus anderen Regionen von dieser Idee inspirieren. Bis dato kommt sie jedenfalls ganz gut bei der Community an ...

Mittwoch, 9. Dezember 2009

CACH'EYE - Ein neues Mapping Tool für Geocacher

Seit heute ist unter http://www.cacheye.org/ ein neues, kostenfreies Geocaching-Mapping Service verfügbar.

In CACH‘EYE bestimmt nach Aussage der Entwickler jeder Geocacher individuell die Inhalte seiner persönlichen Cachemap, die Daten werden aus GSAK exportiert. Neben bereits aus anderen Kartenlösungen bekannten Features werden auch einige Besonderheiten geboten:
  • Anzeige von Waypoints
  • Filtermöglichkeitnach GCVote-Bewertungen
  • Suche nach Locations
  • Unterstützung vonCorrected Coordinates (gelöste Mysteries)
  • Anlegen von persönliche Views und Markers, uvm.
Die persönliche Cachemap ist passwortgeschützt. Empfohlen für die sinnvolle Nutzung ist eine Premium-Membership bei geocaching.com.Entwickelt wurde CACH’EYE von einer Softwarefirma aus Österreich. Es besteht der begründete Verdacht, dass die Entwickler selbst der Jagd nach Dosen verfallen sind ...

Donnerstag, 19. November 2009

Earthtrek - wieder etwas für's GPS

Die Geological Society of America hat gemeinsam mit ihren Partnern ein neues Spiel/Projekt vorgestellt.

Mit Earthtrekking gibt es eine neue Möglichkeit sein GPS zu nutzen und in einer eigenen Statistik Punkte und Auszeichnungen zu sammeln. Gleichzeitig soll auch der Wissenschaft der entsprechende Obulus gezollt werden, in dem Daten für bestimmte Projekte gesammelt werden.

Derzeit sind 3 Projekte online wovon zwei auch für Europa interessant sind. Einerseits werden (Geo)Daten über die Knoblauchsrauke gesammelt. Im anderen geht es um Grabsteine. In jedem Fall ist es eine Möglichkeit das althergebrachte Hobby ein wenig auszuweiten, denn wenn man schon mal in der Nähe ist, kann man ja auch schnell einmal einen Grabstein vermessen....

Mehr Infos unter geoearthtrek.com.

Mittwoch, 18. November 2009

Österreich wird wieder Mega...

Es ist noch gar nicht lange her, als wir im letzten Juni die GEO-FORTRESS in Salzburg genießen durften. Da das erste Österr. Mega-Event derart erfolgreich war, ist es wohl an der Zeit sich um eine Fortsetzung zu bemühen.

Wieder waren es die Salzburger - genauer gesagt Pinzgauer - Geocacher, die sich aufgerafft haben ein Mega-Event für das Jahr 2010 zu organisieren. Dafür sei ihnen schon vorweg gedankt. Das Programm kann sich wahrlich sehen lassen. Demgemäß geht es nicht nur darum eine Masse an Geocachern an einen Punkt zu "locken", sondern ein wenig mehr zu bieten. Dieses "mehr" drückt sich im Programm des Mega-Events aus. Und soweit wir von den Veranstaltern schon gehört haben, kommt da noch das eine oder andere Highlights im Laufe der nächsten Monate hinzu. Listing watchen ist daher Pflicht.... ;)

Es sind mittlerweile schon an die 480 Personen angemeldet, sodass der Mega-Status des Events kaum fraglich sein wird. Danke an Groundspeak, dem Event schon vorab den Mega-Status zu verleihen. Und jetzt trägt das Listing auch das richtige Datum .. ;)

Dienstag, 17. November 2009

Groundspeak bannt wegen GSAK-Macro Benutzung

Bei unseren deutschen Nachbarn ist es schon seit Tagen ein heiß diskutiertes Thema. In Österrreich ist es diesbezüglich noch eher ruhig.

Offensichtlich haben es aus Sicht von Groundspeak einige Benutzer von GSAK zu bunt getrieben. Ein Makro des grunssätzlich sehr beliebten Softwareproduktes GSAK, dass Daten in GSAK-Datenbanken automatisch updated und dabei die Website von gc.com spidert hat für helle Aufregung gesorgt. Nachdem die Terms of Use von Groundspeak, die die Verwendung der Daten von gc.com regeln, spidern als widerrechtliche Nutzung dargestellen, hat Groundspeak aufgrund der massiven Verwendung des Makros einige Benutzer gesperrt. Wie im GSAK-Forum nachzulesen ist, ist diese Verbannung wieder aufhebbar, indem sich die jeweilig Betroffenen einfach per mail an Groundspeak wenden um das eigenen Benutzeraccount wieder fregeschaltet zu bekommen. Jedoch sollte man tunlichst eine weitere Verwendung des beschriebenen Makros vermeiden.

Wobei es sich bei der ganzen Sache ja nicht nur um die Frage dreht, warum Groundspeak den automatisierten Zugriff auf die gc.com-Datenbank limitiert. Die eigentliche Frage die sich stellt ist, wozu braucht man eine derart große Datenmenge an Cachelistings, die noch dazu derart exzessiv upgedated werden muss?

Ausser, dass man hiebei lediglich einer technischen Spielerei fröhnt bringt es nur wenig, größere Cachedatenmengen in GSAK zu verwenden und regelmäßig upzudaten. Auch wenn das Pocket Query-System Groundspeaks nicht das technisch effizienteste ist, kann doch niemand ernsthaft annehmen, dass eine GSAK-Datenbank mit mehreren tausend Cachelistings von Nöten wäre. Selbst wenn man exzessives Geocaching betreibt und sonst nichts anderes zu tun hätte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass einem die Caches aus nur einer einzigen Pocket Query zuwenig wären um die Zeit bis zur nächsten Query zu überbrücken.

Letztendlich muss aber ohnehin jeder selber wissen, ob man sich lieber mit technischen Spielereien die Zeit vertreibt oder mit dem Suchen von Dosen.

Donnerstag, 12. November 2009

Des Reviewers Pein

Unlängst bin ich in den unendlichen Weiten der Cachelistings auf gc.com auf eines gestoßen, dass mich selbstredend persönlich sehr angepsrochen hat bzw. es noch immer tut.

Mit dem Cache Reviewers Pein wurde eine Cacheidee umgesetzt, die es auch dem "normalsterblichen" Geocacher ermöglicht einen Blick in die Welt und Sichtweise eines Reviewers zu werfen. Mit der Routine eines Reviewers ist diese Mystery sicherlich recht einfach zu lösen, auch wenn man vermutlich mehrere Feldversuche benötigen wird, weil auch reele Locations besucht werden müssen um zu den richtigen Finalkoordinaten zu kommen. Das ist auch der einzige Unterschied zu einem echten Reviewer, denn der wandert nicht den ganzen Tag durchs Land und besucht alle Dosen bevor sie veröffentlicht werden.

Wer die Routine nicht hat, braucht aber deswegen nicht die Flinte ins Korn werfen. Es müsste auch für Nicht-Reviewer durchaus möglich sein zur richtigen Lösung zu kommen.

Nichts desto trotz hat sich mein erster Eindruck bestätigt. Um ein Gefühl dafür entwickeln zu können, wie ein Reviewer arbeitet, ist dieser Cache eine sehr gut geeignete "Spielwiese". Auch wenn es mir jetzt nicht möglich war, die nur vor Ort lösbaren "Rätsel" zu lösen. Denn für Oösterreicher liegen die dann doch etwas ausserhalb des sonst üblichen Geocaching-Radius.

Letztendlich verspricht das Listing aber auch eine genauere Auseinandersetzung mit den guidleines von gc.com. Der angenehme Nebeneffekt, dass die Qualität der zu reviewenden Listings hinsichtlich ihrer Kompatibilität mit den guidelines steigt, sollte sich durch diesen Cache auch bei Zeiten einstellen.

Mal sehen ob sich jemand findet, der diese Idee auch in Österreich umsetzen kann/will ...;)

Dienstag, 10. November 2009

Ist Geocaching ein Sport, ein Hobby oder ein Spiel?

Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde diese Frage bei thegeocacher.com fast schon wissenschaftlich analysiert und behandelt. Letztendlich lohnt es sich aber von Zeit zu Zeit darüber nachzudenken und sich selbst zu fragen, welcher Apsekt für einen selbst wohl der Richtige bzw. Wichtigste ist.

Wenn man sich in der Geocaching Community in Österreich so umhört, dann erleben viele Geocaching sicherlich eher als Sport, denn als Spiel oder Hobby. Manche Aspekte werden sogar so ernst genommen, dass persönliche Feindschaften dadurch entstehen. Wobei sich der sportliche Gedanke nicht unbedingt auf die zu erreichende Fundzahl beschtränkt. In letzter Zeit sind da ganz andere "Wettbewerbe" mehr oder weniger unbeabsichtigt veranstaltet worden.

Die Frage, ob man die 1.000er Marke bei gefundenen Geocaches schon erreicht hat oder bald erreicht, stellt sich heut zu Tage kaum noch jemand. Die Teilnehmeranzahl an dem Spiel/Hobby/Sport ist in den letzten 24 Monaten derart stark angestiegen, dass sich die meisten Teilnehmer gar nicht untereinander kennen. Lediglich der eine oder andere Geocacher zählt zum eigenen Freundeskreis, aber der Rest der "Masse" bleibt anonym. Da wundert es nur wenig, wenn das Rennen um die ersten 1.000 Funde immer unbedeutender wird.

Für diejenigen, denen der 1.000er egal ist oder er in noch so weiter Ferne liegt, dass er nicht reizt, gibt es andere Betätigungsfelder die eine starken Wettbewerb vermuten lassen. Als Beispiel sei hier der Besitz einer meist schon überdimensionierten Taschenlampe genannt, um auch wirklich jeden Reflektor eines Nachtcaches gleich vom Start weg gut sehen zu können. Aber auch das neueste GPS-Gerät mit der natürlich immer am aktuellsten Stand gehaltenen Software hat schon zu Diskussionen geführt.

Da drängt sich natürlich schon auch die Frage auf, wo waren die Zeiten, wo es um den Spaß am Suchen ging und es mitunter auch egal war, wenn ein Cache mal 5-10 Meter off gelegen ist. Oder ein Reflektor zu weit weg war um ihn gleich zu sehen. Anstatt die Herausforderung anzunehmen und sich ein wenig zu bemühen wird einfach die Technik aufgemotzt und wenn dann ein Wald taghell ist, weil die Lampe auch als FLAK-Scheinwerfer herhalten könnte ist man erst glücklich, weil bequemer ist offensichtlich immer besser. Mithin stellt sich diese Bequemlichkeit auch bald als Gewohnheit ein und der Faktor des Spiels, Hobbies und oder Sports schwindet immer mehr dahin.

Manche werden jetzt sagen; Ist doch gut so. Jede/r soll dem Aspekt von Geocaching fröhnen, der einem am besten gefällt. Andere wiederum werden dann meinen, "das ist kein Geocaching mehr". Und ich sage; beide haben Recht - auf ihre Art. Natürlich hat die eine Fraktion genauso ihre Schattenseiten wie die andere. Interessanterweise freut sich aber kaum jemand darüber, dass beide Meinungen nebeneinander (über)leben dürfen. Und das sollte jedem Einzelnen wohl zu denken geben ...

... Vor allem dann, wenn echt gute Cache-Ideen deswegen nicht (über)leben dürfen....

Freitag, 30. Oktober 2009

Coinverlosug für Blog-Gastautoren

Nachdem einige wichtige Projekte im Zusammenhang mit Geocaching (in Österreich) vordringlich behandelt werden mussten und es die vorhandenen Zeitressourcen nicht früher zugelassen haben, konnte die Verlosung der vor einem Jahr versprochenen Geocoin für Gastautoren leider erst jetzt stattfinden. Dies ist auch der GRund warum es in letzter Zeit etwas ruhiger rund um den Blog geworden ist, was sich aber demnächst auch wieder ädnern wird. Versprochen!

Zuerst einmal sei aber allen Dank gesagt, die durch Ihre Beiträge zum Aufbau der Inhalte in diesem Blog ihr Schärflein beigetragen haben. Auch wenn die Geocoin, es handelt sich übrigens um eine Reviewer-Geocoin aus der 2008er Serie, bereits einen neuen Eigentümer gefunden hat besteht nach wie vor auch die Möglichkeit Themen oder Beiträge einzumelden. Denn auch in Zukunft sollen Geocacher die Möglichkeit haben die aktuellen Entwicklungen und Trends des Spiels "Geocaching" einem breiteren Publikum vor zu stellen. Nochmals vielen Dank an alle bisherigen und zukünftigen Teilnehmer!

Der Gewinner wurde bereits per mail verständigt und die Coin wartet nur mehr darauf verschickt bzw. übergeben zu werden.