Donnerstag, 12. Februar 2009

Update für Bundesländermakro Österreich

BREAKING NEWS +++ BREAKING NEWS +++ BREAKING NEWS

Dank eines neuen Caches im wunderschönen Burgenland knapp an der Grenze zu Ungarn - Dank an die Schnuffls dafür - musste das GSAK-Bundesländermakro angepasst werden. Ihr findet es hier oder rechts in der Linkliste zum download.

Mittwoch, 11. Februar 2009

GEO FORTRESS GOES MEGA !!!

Heute bin ich schon ein wenig früher dran mit meinem Beitrag, denn es gilt eine Premiere zu feiern. Mit 10. Februar 2009 ist das GEO FORTRESS - Event offiziell ein MEGA-EVENT.

Ja wir stecknadelkopfgroßes Land auf dem Globus haben es geschafft, den amerikanischen Grundsätzen eines solchen Mega-Ereignisses gerecht zu werden. Dafür haben viele Geocacher viel Zeit, Arbeit und Geduld investiert, sodass das Mega-Event nun endlich auch offiziell als solches bezeichnet werden darf. Für Österreich ist das ein besonderes Ereigniss in geocachlicher Hinsicht. Eine Premiere und ein großer Erfolg zugleich. 

Ich danke als Österreichischer Reviewer allen Mitgliedern des Organisationsteams und allen Geocachern, die diesen Erfolg für uns möglich gemacht haben. Egal ob sie aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Italien, den Niederlanden, den U.S.A. oder sonst woher kommen. Ihr habt es möglich gemacht, einer geocachingtechnisch hochinteressanten Gegend in Österreich weltweite Bekanntheit innerhalb der Geocaching-Community zu verschaffen. 

So bleibt mir nur mehr uns allen ein lustiges, spannendes (und einige Überraschungen warten noch auf euch - versprochen!!!) und interessantes MEGA-EVENT zu wünschen. Ich freue mich schon auf viele (neue) Gesichter ... ;)

Dienstag, 10. Februar 2009

GEO FORTRESS - CITO

Die regelmäßigen Leser dieses Blogs und auch sonst gut informierten GeocacherInnen wissen ja bereits, dass im Juni 2009 das erste Österreichische Mega-Event stattfinden wird. Mittlerweile zweifelt niemand mehr daran, dass das Event den Mega-Status erhalten wird; nicht mal Groundspeak, denn die "Buchungslage" ist exzellent.

Wem allerdings ein neues/besonderes Icon in der Statistik zu wenig ist, der hat die Gelegenheit selbige mit einem zusätzlichen Icon zu pimpen. Das Organisationsteam rund um den Mega-Event wird am Sonntag den 21. Juni 2009 auch ein CITO-Event veranstalten, sodass man nicht nur die Gegend vor Müll befreien, sondern sich auch das begehrte CITO-Event-icon holen kann.

Da die Salzburger Geocacher ja bereits zweimal ein CITO veranstaltet haben und beide male ein voller Erfolg waren, wird auch dieses mal die Stadt Salzburg diese Aktion unterstützen und nicht nur das Müllsammelverbot für diesen Event aufheben, sondern auch mit passender Ausstattung (Müllsäcke, Greifer - Handschuhe bitte selber mitbringen!) das Event unterstützen. Schließlich haben die ja auch etwas davon, wenn wieder ein Stück Natur sauberer wird und darum geht es ja vorrangig - nicht nur um das Icon.

Wer also ohnehin nach Salzburg kommt um am Mega-Event teilzunehemn, der sollte den Sonntag auch mit einplanen. Es dient ja auch einem guten Zweck. Und wenn es zu einem Mega-CITO kommt, dann ist das auch gut, denn dann sind die Aufräumarbeiten in 5 Minuten erledigt ... ;)

Montag, 9. Februar 2009

Open Street Map Wien - fertig

Vor einigen Monaten habe ich über das Projekt Open Street map berichtet. 

Seit 18. Jänner 09 ist es amtlich. Die Straßenkarte für Wien ist komplett. Wobei so eine Karte natürlich nie wirklich komplett ist. Denn ständig ändern sich Straßenbezeichnungen, Einbahnregelungen, Fahrverbote und bauliche Gegebenheiten. Daher wird die OSM-Community auch weiterhin die Unterstützung der Benutzer brauchen. Nachdem die OSM-Community aber derzeit regen Zuwachs hat, stehen die Chancen gut, dass diese Karte(n) immer besser werden. Und je mehr GeocacherInnen Ihre Tracks von Wanderwegen (natürlich ohne Wegpunkte ;) ) hochladen, umso schneller steigt die Qualität der Karten. 

Das schöne daran: Es haben dann alle etwas davon.

Also, happy mapping!

Freitag, 6. Februar 2009

Welche Sprache gehört in die Cachebeschreibung?

Erst unlängst und in der Vergangenheit schon öfters bemerke ich teilweise recht hitzige Diskussionen um die Wahl der Sprache in der die Cachebeschreibung erfasst werden muss/soll/darf.

Zu diesem Thema gibt es genau so viele Ansätze und Sichtweisen wie es GeocacherInnen gibt. Und jede dieser Ansichten hat ihre Daseinsberechtigung. Im Wesentlichen stellt sich bei jedem Cache immer die Frage für den Owner "Wen bzw. was will ich denn mit meinem Cache erreichen?". Das Motiv für das Verstecken eines Caches entscheidet also mitunter kräftig mit, ob eine Cachebeschreibung nun in Englisch, in Deutsch oder in beiden (oder anderen) Sprachen angeboten wird. So ist sicherlich einmal zu unterscheiden Wo der Cache versteckt wird. Ein Touristencache in einem Ballungszentrum ist da sicherlich anders zu bewerten als ein Cache auf einem Gipfel eines 3.000ers. Auch der Cachetyp kann mitentscheidend sein, ob man eine fremdsprachige Beschreibung anbietet oder sich auf Deutsch beschränkt.

In Wien z. B. sind englische Beschreibungen sehr gern gesehen, denn aus unseren östlichen Nachbarländern kommen oft und regelmäßig Geocacher zu uns, die in Deutsch eher nicht so gut bewandert sind und daher eine englische Beschreibung bevorzugen (Vor allem bei Multis und Myteries). Andere Caches, die z.B. etwas ausserhalb der Stadt liegen, werden naturgemäß nicht so oft von Touristen besucht, da kann eine englische Übersetzung schon mal überflüssig sein. Zusätzlich stellt sich auch die Frage, ob es für das Finden eines Tradis unbedingt notwendig ist, die Beschreibung verstehen zu können.

Es ist daher müßig mit absoluten Statements zu agieren. Wer also meint, es müsse eine Beschreibung immer in Englisch oder in Deutsch oder in Englisch UND in Deutsch vorhanden sein, wird sich in der Praxis schwer tun mit seiner Sichtweise, denn es kann zig Gründe geben, warum der Owner nur eine oder aber auch mehrere Sprachen anbietet. Daraus folgt, dass dieses Thema sicherlich nicht Problemfeld No. 1 ist, wenn es um Geocaching geht. Denn ändern kann man die Meinung des Owners ohnehin nur sehr sehr selten und es bleibt einem nur übrig nach dem Motto "Take it, change it or leave it" zu leben. Trotzdem steigern sich manche da ganz schön fest hinein, wenn darum diskutiert wird, welches Cachelisting das bessere sei, nur weil es eine, keine oder mehrsprachige Beschreibungen anbietet. Es ist eine Entscheidung des Owners und die kann man ohnehin nur akzeptieren - so what?

Donnerstag, 5. Februar 2009

Ein Cacher gesteht....

Hallo... ich bin ein Cacher und ... ich gebs zu... ich war punktegeil. Es hatte harmlos angefangen.. man macht, man tut... man cached. Dann wurde es schlimmer... auf einmal war nicht mehr das WO wichtig, sondern das WIE VIEL. Wie schnell kommt der nächste Meilenstein? Alles zwischen den hundertern ist ja nur eine Überbrückung. Früher konnte ich noch am Montag sagen ich bin 2 Stunden zu einer Ruine gegangen, da oben haben wir gejausnet. Usw usf. In letzter Zeit dann immer nur:

Wie war dein Wochenende?

7 am Samstag, 9 am Sonntag.

Aber nichts dabei was man erzählen könnte. Keine Erlebnisse, keine Caches die einem wirklich als WAU in Erinnerung bleiben. Auf der Digicam nichts, was einen interessieren würde. Multi mit einer Stunde? Wenn ich mich da verrechne... viel zu weit zum gehen... dauert ja EWIG, das Wetter ist auch grad nicht so toll. Du... auf dem Parkplatz in der nächsten Siedlung ist auch ein Cache. Natürlich, die Tradis in der "homezone" werden irgendwann weniger, aber dann fährt man halt einfach ein wenig weiter oder zieht um.

Doch irgendwas ist anders... die Befriedigung nach einem Autobahnparkplatz ist um einiges geringer als so eine Erlebniswanderweg.

Also braucht man schneller Nachschub. Und wieder geiert man. Ein Teufelskreis. Da ist noch schnell ein Drive In Micro. Kannst du dich noch erinnern an deine erste Munitionskiste mit Kiloweise Grabbelzeug? Das FTF-Geiern ist mir gott sei dank entgangen. Gut, freue ich mich natürlich auch wenn ich erster bin, aber hat man etwas davon wenn man mitten in der Nacht um 3 Uhr früh eine Dose findet? Am nächsten Tag kann man nicht mal sagen wo ich war und wieso der Cache zB bezaubernde Waldkapelle an einem romantischen Brunnen heißt? War da leicht sowas?

Erzähle ich nicht Muggles dass ich Cachen gehe um an interessante Orte zu kommen, um etwas zu sehen? Ne, ich will sowas nicht wieder sehen! Irgendwann nach einer längeren Autofahrt in Deutschland mit 3 Stops bei 3 stinkenden und meiner Meinung nach teilweise lebensgefährlichen 1/1er Tradis an 3 Autobahnparkplätzen die ich dann alle nicht gemacht hatte, kam die Erkenntnis: So nicht... und schon gar nicht mit mir! Bei der Rückfahrt die erste Wandlung... an 10 Autobahntradis vorbei und dafür einfach mal eine Ausfahrt raus und einen Waldfriedhof besucht. Am Wochenende dann eine Multitour. Stadtrundgang, Ruinen, rechnen, Stationen abgehen, knobeln, mal Mittagessen. Beim Kaffee die Zeit verplempern ohne mich abzuhetzen wegen nichts?

Was hast du gemacht am Wochenende?

Also ich war auf einer Ruine, hätten wir fast nicht erkannt das wir schon dort waren, so verfallen war sie schon... da gabs eine Höhle, Türme... ach ja... und eine Dose war da auch.

...

Mittwoch, 4. Februar 2009

Was ist ein FTF?

Nach kurzer aber schwerwer Krankheit (jaja, die Influenza-Viren sind hartnäckig - ich aber auch!) melde ich mich wieder zurück ins Land der Lebenden. Ich bin zwar noch nicht zu 100% genesen, aber es wird schön langsam. Ein bißchen Energie muss ich noch tanken, aber das wird schon noch in den nächsten paar Tagen.

Zum Auftakt möchte ich mich heute einmal mit einem Begriff auseinandersetzen, der weder in den guidelines von gc.com noch sonst irgendwo offiziell definiert ist. Trotzdem verwendet jede/r diesen Begriff fast wie selbstversändlich bzw. legen so manche GeocacherInnen sogar besonderen Wert darauf einen zu schaffen - den FTF (First to find).

Was hat es also mit dem FTF auf sich?

Nun wie die Abkürzung schon verrät geht es grundsätzlich darum, ob man einen Cache als erster gefunden hat. Je nach Homezone (Dank und beste Grüße an die Dosenfischer für dieses tolle Substantiv!) kann dieses Unterfangen unterschiedlich leicht bzw. schwer sein. Z.B. in Wien, Graz oder Salzburg muss man sich schon beeilen, um der erste zu sein (auch wenn das Listing erst um 1:00 Uhr früh veröffentlicht wird. Iregendwo im ländlichen Raum, wo die GeocaherInnenkonzentration nicht so hoch ist, kann es schon mal ein paar Tage im Extremfall ein paar Monate dauern (v.a. im hochalpinen Bereich), bis ein FTF geschafft wurde.

In der frühen vorantiken Zeit des Geocachings galt es als etwas besonderes, wenn man einen Cache als erster nach dessen Veröffentlichung gefunden und geloggt hat. Der FTF war bzw. ist sozusagen eine informelle Auszeichnung für den Schnellsten. Es gibt auch heute noch eine Gruppe von Geocachern, deren vorrangiges Ziel es ist, neue Caches ad hoc zu (be)suchen um ja nur der erste sein zu können, der den FTF dann für sich reklamieren kann/darf. Auf gc.com werden die FTF allerdings nicht gezählt und sagen sie in Wahrheit auch nicht viel über einen Geocacher aus, ausser, dass dieser mit seiner Freizeit sehr flexibel umgehen kann, sonst wäre es nicht oder nur schwer möglich viele FTF zu machen. Nachdem das Betatesten in unserer heutigen Zeit - vor allem bei längeren Multis etc. wäre es besonders wichtig - immer weniger in Mode ist, bezeichne ich persönlich die FTF-Junkies gerne auch als unfreiwillige Betatester. Denn wenn dann doch Fehler in der Beschreibung sind, dann hat es der FTF-Jäger schwer und nimmt im besten Fall Kontakt mit dem Owner auf.

Vor einigen Monaten durfte ich auch eine Diskussion mitverfolgen, wo es darum ging, wer denn den FTF für sich vereinnahmen dürfe, wenn ein und der selbe Cache in einer Geocachingdatenbank früher veröffentlicht wird als in einer anderen und dann zwei Geocacher hintereinander den Cache finden, jeder aber meint der erste zu sein, weil er die jeweils andere Geocachingdatenbank nicht verfolge und der erste sei, der in "seiner" Geocachingdatenbank den Cache als gefunden geloggt hat.

Da wurde erst klar, wie emotionsbehaftet für manche dieses Thema und wie wichtig es so manchem ist. Dabei komme ich nochmals auf die Bedeutung eines FTF zurück. Die einzige Aussage, die sich von einem FTF ableiten lässt, ist, dass derjenige am schnellsten war. Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage, ob es bei Geocaching darum geht der schnellste zu sein, oder ob dieses Hobby eigentlich ganz andere Aspekte für mich bringt. Im zweiteren Fall ist einem der FTF herzlich egal. Im ersteren Fall, können da schon auch mal persönliche Krisen entstehen, wenn man einmal einen FTF nicht schafft (weil jemand anderer schneller war). Im Wesentlichen sollte man aber nicht nur darauf achten immer der erste zu sein, sondern sich Geocaches nach anderen Kriterien zu suchen, die einem u.U. noch mehr Freude machen - nicht weil man schneller war, sondern weil es einfach schön/interesssant dort ist oder weil der Weg (= das Ziel) zum Cache so toll ist, oder das Verstecke so seine Reize bietet. Diese Vorzüge kann man auch als 3.712ter Finder eines Caches in vollen Zügen genießen.

Ein paar weiterführende Gedanken zum Thema FTF-Junkie findet man auch hier.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Kreative Cacheverstecke

Damit es für Einsteiger etwas einfacher wird, einmal einen Geocache zu verstecken, möchte ich denen heute einen Link vorstellen, wo man eine Vielzahl an teils sehr kreativen Cacheverstecken sieht. Diese Liste von Bildern sollen die Kreativität anregen, damit über kurz oder lang der Spaß am Hobby nicht verloren geht.

Natürlich sind auch Verstecke dabei, die meiner Meinung nacht bedenklich sein können, aber man muss ja nicht alles nachmachen. Und wer ein wenig nachdenkt, bei der Asuwahl des Cacheversteckes, der wird auch eine Möglichkeit vernünftig damit umzugehen.

Aber es sind auch ein paar Kuriositäten dabei, die einem eine Idee für einen eigene Cache liefern. Probiert es aus, manches ist mit relativ wenig Bastelarbeit hinzukriegen.

Viel Spaß beim Verstecken ... 

Dienstag, 20. Januar 2009

GeoChecker.com

Die "alten Hasen" unter den Geocachern kenne diese Seite bereits bestens. Für die Neulinge unter uns, möchte ich dieses Tool für Mysterycaches kurz vorstellen. 

Bei GeoChecker.com hat man die Möglichkeit seine finalen Cachekoordinaten in einer Datenbank zu hinterlegen. Damit kann jeder, der das Rätsel zum Cache zu lösen versucht online die errechneten Daten überprüfen lassen. GeoChecker teilt dem Apsiranten mit, ob die Final Koordinaten richtig sind oder nicht, ohne natürlich zu verraten, wo die richtigen Koordinaten liegen. ;)

Als Cacheverstecker hat man die Möglichkeit festzulegen, ob das Koordinatenergebnis genau stimmen muss oder ob Abweichungen toleriert werden. Gleichzeitig erhält man einen Link, wo man als Owner sehen kann, wieviele Abfragen zu diesem Final schon stattgefunden haben, wieviele davon erfolgreich und wieviele nicht. Den Link sollte man sich aber gleich speichern, weil er zu einem späteren Zeitpunkt nicht mer reproduzierbar ist. 

Ein nettes Gratis-Tool, das man in die Cachebeschreibung verlinken kann, und das einem so manch mühsame Mailanfrage erspart, ob die errechneten Koordinaten auch stimmen könnten.

Montag, 19. Januar 2009

Nachtrag Artikel in der Zeitschrift MAXIMA

Sorry, aber das Bild zum Artikel muss ich hier nachliefern ...



Sogar Frauenzeitschriften schreiben über GC

Link habe ich leider keinene, aber ich habe den Text des ARtikels der aktuellen MAXIMA-Ausgabe Jän./Feb. 2009 hier einmal reingestellt um zu zeigen, dass Geocaching immer populärer wird. Der eine oder andere Recherchefehler fällt zwar alsbald auf, aber es ist schön zu sehen, dass auch für die Frauenmedienwelt Geocaching offenstchtlich immer interessanter wird.

Geo Caching ist ein globales Spiel an dem jede/r teilnehmen kann. Auf der "Official Global GPS Cache hunt site haben sich schon mehrere Hunderttausende SchatzsucherInnen registriert. Ob in den Straßen von Rom, Wien oder Shanghai, auf den Gipfeln der Alpen, in Meeresgrotten oder im unwegsamen Unterholz einsamer Waldgebiete - überall auf dieser Welt sind kleine Schätze versteckt, die es zu entdecken gilt. Wer eine "Schatzkiste", ob Tupperware oder Filmdose, findet, darf sie öffnen, einen Gegenstand entnehmen, muss aber dafür einen neuen hineinlegen und sich ins Logbuch vor Ort eintragen. Der Fund wird im Internet vermerkt und eventuell auch bildlich dokumentiert. Idealerweise wird das Gefundene gleich wieder an anderer Stelle für die nächsten Suchenden versteckt.

Auch die Tourismusbranche hat die "neue Trendsportart" entdeckt. In manchen Regionen Österreichs werden die Gäste mithilfe von GPS-Geräten und Caches auf abenteuerliche Wald- und Wiesen-Wanderungen gelockt. Die Idee der Schnitzeljagd an sich ist nicht wirklich neu. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts amüsierten sich englische Gesellschaften beim "Letterboxing". Dank High-Tech-Ausstattung lassen sich mittlerweile sogar hochkomplexe Adventure Games ins reale Leben übertragen (WhereIGo-Cache). Ein Hinweis führt zum anderen, von einer Umgebung in die nächste - der Weg ist das Ziel.

Vorsicht vor den Muggles
Unbekannte Personen, die aus unerfindlichen Gründen längere Zeit um einen Ort herumschleichen, wirken verdächtig und erregen mitunter die Aufmerksamkeit von Aussenstehenden. Diese werden "Muggles" genannt und wissen nicht, warum es bei der Sache geht. Besser ist es, sie in ihrer Unwissenehit zu belassen und abzuwimmeln, um den jeweiligen Schatz nicht zu gefährden. Selbstverständlich darf dabei keine Gewalt ausgeübt werden. Auch sonst sollten Verhaltensregeln eingehalten werden. So gilt es als unfair, den Schatz in einem stinkenen Müllhaufen zu verstecken oder zu verbuddeln. Wertvolles gegen Wertloses auszutauschen, den Cache mit Lebensmitteln zu füllen oder die Umgebung des Caches niederzutrampeln. Ein harmloses Vergnügen soll es sein. Nach Book Crossing, Flash Mobbing und Speed Dating ist Geo Caching eine gute Gelegenheit, nette Leute kennen zu lernen und Spaß zu haben.

Danach folgt noch eine Auflistung ohnehin bekannter Links, die ebenso mangelhaft ist, wie so manches Detail im Artikel, deswegen erspare ich mir hier die Erwähnung der Links.




Samstag, 17. Januar 2009

Mega-Event "Geofortress" - Zwischenstand

Nun ist es schon fast einen Monat her, dass das Listing für das erste Mega-Event in Österreich online ist. Daher wollen wir uns einmal dem derzeitigen Stand der Anmeldungen zu diesem Mega-Ereignis widmen:

Mit Stand heute 10:00 Uhr haben sich insgesamt 355 GeocacherInnen angemeldet. Diese Zahl ist ganz schön gewaltig, wenn man bedenkt, dass es noch 5 Monate hin sind, bis zum Veranstaltugnstermin. Die Chance, dass das Event den Mega-Status erhält ist daher also ziemilch groß. Vor allem wenn man bedenkt, wie viel Zeit noch ist. Als kleine Zusatzinformation, anbei eine Aufstellung, wie sich die Anmeldungen auf die einzelnen Länder aufteilen:

Österreich      131 
Deutschland    164 
Tschechien    51
Slowakei        5 
Schweiz      2
USA        1
Italien             1 

Erfreulich ist, dass der Event bei unseren Nachbarn so gut ankommt und wir frueen uns über jeden, egal woher er/sie kommt! 

Wie man unschwer aus dieser Statistik entnehmen kann, haben sich die Österreicheichen GeocacherInnen noch ziemlich zurückgehalten mit den Anmeldungen. Ich weiß zwar nicht warum dies so ist (kann ja viele Gründe haben), möchte aber zu bedenken geben, dass eine rechtzietige (=möglichst frühe) Anmeldung wichtig ist. Beim Event selber (Registrierung, Cachetouren untertags) gibt es kein Problem. Schwierig wird es beim Abend-Event, wo sich alle Teilnehmer im Bräu-Stübl zusammenfinden sollen. Dort stehen (bei Schlechtwetter) rd. 750 Sitzplätze zur Verfügung. Deswegen wird es ab der 751 Person keine Sitzplätze mehr dort geben. Natürlich werden nicht immer alle Teilnehmer gleichzeitig anwesend sein, weil es ja auch Nachtcaches gibt, die gefunden werden wollen. Und so mancher wird die Abendveanstaltung auch meiden. Aber wir wollen nichts dem Zufall überlassen und müssen rechtzeitig erkennen können, wie sich die Sache entwickelt, um die Zeit nutzen zu können um Abhilfe zu schafffen.

Derzeit gibt es keine andere Möglichkeit als den Spätanmeldern schon vorweg zu sagen, dass Ihnen kein Sitzplatz beim Abendevent zugesichert werden kann und das kann die Freude am Event schon etwas trüben. Noch ist es zum Glück aber nicht so weit.

Darum liebe ÖsterreicherInnen und Österreicher: Sichert euch euren Sitzplatz - sonst müsst ihr stehen ... ;)

Freitag, 16. Januar 2009

FON - der gratis Interntzugang weltweit

In letzter Zeit nehme ich immer mehr zur Kenntnis, dass viele Geocacher nach möglichst kostenfreiem Internetzugang lechzen. Natürlich hat es immense Vorteile, wenn man unterwegs mal schnell nachschauen kann was die letzten Logs hergeben und überhaupt können so Fragen wie "Was sagt der additional hint" oder "Was steht in der Beschreibung genau", oftmlas trotz genauester Vorbereitung mit Pocket Queries oder Ausdrucken, "lebensrettend" sein.


Nun, alleine im Wald stehend und ohnehin erst 2 Sekunden vor Abfahrt von zu Hause die Beschreibung ausgedruckt wird man das Problem eher nicht haben. Aber wenn man sich auf eine ausladende Cachetour vorbereitet hat und die Ausdrucke oder Pocketqueries schon ein paar Tage alt sind, kann es schon sein, dass die vorhandenen Infos veraltet sind. Ein mobiler Internetzugang ist da manchmal Goldes wert. Nun es gibt eine Möglichkeit wie man vom Internetzugang anderer profitieren kann - vielelicht nicht mittem im finsteren Wald, aber vor allem wenn man im Ausland unterwegs ist und der Internetzugang so richtig kostenintensiv zu werden droht, kann FON helfen.

Das Prinzip ist einfach. Man stellt seinen eigenen Internetzugang - genauer gesagt seine Bandbreite - gratis zur Verfügung, für alle, die jemals in die eigene Gegend kommen und schnell mal ins Internet wollen/müssen und kann im Gegenzug dazu weltweit alle Internetzugänge von den anderen Mitgliedern gratis nutzen. Ein Geben und nehmen also.



Schaut euch die Webseite an, sofern ihr sie nicht ohnehin kennt, und genießt die Vorteile.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Logtyp "needs archive"

Heute wollen wir uns enimal mit einem teilweise sehr beliebten teilweise sehr verhassten Logtyp auseinander setzen. Warum dieser Logtyp derartige Unterschiede in der Wahrnehmung verursacht, versuche ich zu erklären. Mal sehen ob mir das gelingt.

Zuerst aber einmal die Frage, wozu es diesen Logtyp gibt und was er bewirkt:

Ein NA-Log ist dazu da, um dem zuständigen Reviewer anzuzeigen, dass zumindest eine der folgenden Maßnahmen (Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!) bei einem nicht funktionierenden Cache (=verschwunden, beschädigt, etc.) oder einem Cache der die guidelines verletzt fruchtlos verlaufen sind. Voraussetzung für ein ernstgemeintes NA-Log ist, dass man sich ein genaues Bild von der Sachlage gemacht hat (in vielen Fällen muss man vor Ort gewesen sein um die Situation korrekt einschätzen zu können):


  1. Der Owner kommt seiner Wartungsverpflichtung nicht nach und reagiert auf "need maintenance-logs" nicht.
  2. Es gibt keine den Richtlinien entsprechende Möglichkeit einen Cache dort zu verstecken.
  3. Der Cache entspricht aufgrund seines Inhaltes oder sonstiger Umstände nicht den Richtlinien.
Vor allem die Punkte 2 und 3 bedingen einen Besuch vor Ort um nicht mit Vermutungen agieren zu müssen. Aufgrund der Tatsache, dass viele Cacheowner ein NA-Log auch sehr emotional auffassen, ist es in jedem Fall aber von Vorteil, wenn man VOR dem posten eines derartigen Logs mit dem Owner des Caches Kontakt aufnimmt. Dadurch lassen sich Mißverständnisse aufklären bzw. kann es sein, dass der Owner verschiedene Aspekte beim Verstecken des Caches mangels Wissen nicht beachtet hat oder der Owner über Informationen verfügt, die aus der Cachebeschreibung und vor Ort nicht ersichtlich sind. Innerhalb einer Community, die Geocaching als Hobby betreibt gehört dieser Versuch der Kontaktaufnahme zum guten Ton und ist notwendig um ein vollständiges Bild der Situation zu erhalten.

Je nach Grund für das NA-Log und der vorher gestarteten Versuche die Situation zu bereinigen wird der zuständige Reviewer das Listing archivieren bzw. dem Owner noch eine letzte Frist stzen bevor das Listing archiviert wird. Natürlich nur wenn sich herausstellt, dass die Inhalte des NA-Logs auch nachvollziehbar sind.

Alles in Allem sollte man sich sehr gut überlegen ob man ein NA-Log postet, da damit eine Fülle von Konsequenzen verbunden sein können. Auch muss man beachten, dass je mehr NA-Logs man postet man sich auch einen entsprechenden Ruf in der Community "erarbeitet". Schließlich ist es nicht vordergründig die Aufgabe von Geocaachern andere Cachelistings zu überwachen. Deswegen ist es umso wichtiger vorher alles zu tun um ein NA-Log zu vermeiden, bevor man diesen letzten gravierenden Schritt setzt.

Einen Haken hat die Sache allerdings noch. Seit mehreren Monaten funktioniert die Reviewerbenachrichtigung für Österreich nicht. Daher genügt es in Österreich nicht, einfach nur das Log zu posten, sondern muss der Reviewer auch per mail darüber informiert werden, damit er Kenntnis von dem Log erhält. Diese Sache ist ist ebenso lang bei Groundspeak anhängig wie sie existiert. Doch bis dato konnte das Problem noch immer nicht gelöst werden.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Cacheserie richtig legen

So mancher Owner träumt davon die eine oder andere Art einer Cacheserie zu verstecken. Zumindest derzeit scheint das ziemlich in Mode gekommen zu sein. Meistens will man damit der geocachenden Community eine bestimmte Gegend oder ein größeres Areal näher bringen. Oder man meint, es gibt dort soviel zu sehen, dass dort auch eine Fülle von Traditional caches Platz haben (müssen). Zusätzlich wird dann gerne noch ein Bonuscache versteckt, der nur zu finden ist, wenn man vorher alle anderen Caches der Serie gefunden hat.

Hiezu nun ein paar klärende Worte an alle, die eine derartige Idee mit sich herumtragen,


  • was den Bonuscache betrifft:

    Ein Cachelisting kann/darf/soll erst veröffentlicht werden, wenn es auch möglich ist den Cache zu finden. Daher kann ein Bonuscache in aller Regel niemals vor den anderen Cachelistings veröffentlicht werden, deren Caches man finden muss um zu den Koordinaten des Bonuscaches zu kommen. Wenn jemand also eine derartige Serie plant, dann sollte man darauf achten, dass zuerst einmal alle Caches der Serie klar sind und der Bonuscache erst zum Schluß drankommt. Je nachdem wie viele Caches eine Serie beinhaltet, ist es mehr oder weniger von Vorteil, wenn man vorab mit dem Reviewer seines Vertrauens die Details zur Serie abklärt (auch was den Veröffentlichungszeitpunkt und die Abstände zu anderen Caches betrifft).

  • was die einzelnen Caches der Serie betrifft:

    Serien sind grundsätzlich was feines, weil die Caches alle etwas gemein haben und wenn jemandem diese Gemeinsamkeit gefällt, dann wird derjenige seine Freude damit haben. In diesem Zusammenhang möchte ich aber einen Fachausdruck aus den Guidelines in den Vordergrund stellen, der besagt, man würde zuviele Traditional caches auf zu engem Raum verstecken. Das sogenannte "Powertrailing" zeichnet sich dadurch aus, dass ein findiger Verstecker ein begrenztes Areal mit Traditional caches zupflastert, obwohl alle Caches den Guidleines insbesondere den 161 Meter Mintdestabstand entsprechen. Auch dann kann es sein, dass der zuständige Reviewer die Listings nicht veröffentlicht sondern den Owner ersucht daraus einen Multistage-Cache zu machen.

Schließlich sollte man beim Verstecken einer Cache-Serie (egal welchen Hintergrund sie hat) immer darauf achten, dass es nicht Ziel des Spieles ist eine Region mit derart vielen Caches zu beglücken, dass man auf Google-maps vor lauter Icons von der Landkarte nichts mehr sieht - um es einmal ganz landläufig zu bezeichnen.

Wer sich nicht ganz sicher ist, kann - wie so oft - den Reviewer seines Vertrauens vorab per mail befragen, wie es in einem konkreten Fall aussieht. Dadurch kann man sich unter Umständen viel Arbeit und Zeit ersparen. ... ;)

Dienstag, 13. Januar 2009

Caches die eine Logerlaubnis benötigen ...

... gibt es zuhauf - ich weiß. Doch darauf will ich heute nicht hinaus. Bei denen die es gibt, handelt es sich zumeist um kurzzeitige Alternativen, wenn ein Cache disabled wurde, aber doch noch jemand beim Cache war und keine Dose gefunden hat. In solchen Fällen kann der Owner schon mal erlauben, dass der Cache trotzdem als gefunden geloggt werden kann - muss er aber nicht.

Eigentlich möchte ich mich heute auf eine Passage der Guidelines besinnen, die nur selten in den Hinterköpfen der Verstecker schlummert. Die da wäre:

In the interest of file security, caches that require the downloading, installing or running of data and/or executables may not be published. Caches that require a geocacher to visit another website will not be published if the finder must create an account with, or provide personal information to, the other website.

Soll heissen; dass es von Groundspeak aus nicht vorgesehen ist, dass man zum Finden eines Caches (Mysterycaches wäen ja sonst prädestiniert dafür) irgendwelche Programme downloaden, installieren oder starten muss. Damit sind jetzt eher nicht Programme gemeint, die sich oihnehin auf 99,9% aller Rechner finden wie z.B. Ein Bildbetrachter um sich ein Foto ansehen zu können. Oder ein Textverarbeitungsprogramm. Sondern Programme, die man normalerweise nicht auf seinem Rechner installiert hätte und man diese aber unbedingt braucht, um zur Lösung des Rätsels zu kommen. Groundspeak will da nicht in die Verlegenheit kommen, dass jemand behauptet: "Ich musste mir ein Programm installieren wegen einem Cache und jetzt ist mein Rechner hin" - oder so ähnlich.

Ähnlich will Groundspeak auch nicht als Unterstützer von Webseiten auftreten, bei denen man sich anmelden muss um zu den Informationen zu kommen, die zur Lösung eines Rätsels notwendig sind. Also ein Besuch einer Webseite kann schon mal für das Finden der korrekten Informationen Bedingung sein. Diese Informationen müssen dann aber weltöffentlich einsehbar sein, ohne dass man sich Zugangsdaten oder ähnliches besorgen muss. Sonst ist der Cache nicht geeignet um auf gc.com gelistet zu werden.

Für den Fall dass ich jetzt 85% aller neuen Cacheideen den Todesstoß versetzt habe, schlage ich vor; man beredet die Angelegenheit vorweg mit dem Reviewer seines Vertrauens. Vielleicht gibt es ja Alternativen zu diesen Cacheideen, die eine Veröffentlichung möglich machen. Dass kann aber immer nur im Einzelfall entschieden werden. Und dafür braucht es den Dialog zwischen Cacheowner und Reviewer.

Montag, 12. Januar 2009

Biegen Sie links ab - Jo woas i eh!

Und wieder begrüßen wir einen neuen Gastautor. Diesmal hat HowC seine Gedanken zur Verwendung von Navigationsgeräten für Geocaching für uns aufbereitet - spezieller Dank:


Heute mal mein Bescheidener Beitrag zum effizient-verkehrssicheren Geocachen mit TomTom.
Früher, als die Satelliten noch aus Holz waren, stand man öfter an der berühmt berüchtigten T-Kreuzung irgendwo im nirgendwo. Es geht nach Links, es geht nach Rechts und nach Hause… nur der verdammte Pfeil zeigt EXAKT gerade aus. "Sag du!" - "Nein sag du!"

Mittlerweile haben Wörter wie Navigationssystem, Routingfähige Landkarten und ähnliches unseren Sprachschatz bereichert und alles ist guter und SIRF3. Auf dem grenzgenialen www.aj-gps.net im Bereich Downloads gibt’s schon des längeren alle Geocaches Österreichs als OVI (Ort von Interesse, oder angliziert Point of Interest) Mit minimalen EDV-Sachkenntnissen kann man sie in sein Navi importieren. "Zeige Tradis in der Nähe". Drive In Powercachen also leicht gemacht. Etwas mühsam vielleicht wenn man gerade tief in den Alpen sitzt. Das Navi routet übrigens immer zu der nähestgeliegenen Straßenposition. Wenn man wieder mal auf der falschen Donauseite steht, sollte man doch eher sein Hirn, als das Navi bemühen.

Ich bin viel unterwegs und betreibe das schon lange… vor allem "OVI auf Route"… herrlich. Schon ist die Strecke viel kürzer und sinnvoller genutzt. Als eher urbaner Mensch dachte ich mir dann mal: Das kanns ja ned sein, da sind sooo viele Caches rund um mich, drum gibt’s ebenfalls auf www.aj-gps.net ein kleines handgestricktes Tool von mir. Den TOMTOMPOIFilter. Ab hier ists der Beitrag wohl nur noch interessant wenn du Premierter Member bist, oder so. Du liest noch, also hast du wahrscheinlich die 20 Euro für das wichtigste Hobby wo gibt und überhaupt gespendet?

Mein kleines Tool schnappt sich nämlich die OVI-Dateien (downloadbar bei AJ, www.GilbertLeipzig.de, http://www.geocaching-france.com/?page=download) und die wöchentliche Pocketquery deiner Founds und filtert das eine aus dem anderen raus. Das hat den Vorteil dass man zB die Straßen auf dem navi wieder erkennen kann, oder nicht ewig scrollen muß, wenn die Tradis schon wieder so weit weg von der eigenen Couch sind.


Vielleicht kann ich den Benutzerkreis mit diesem Eintrag verdoppeln? Zumindest weiß ich bisher von 2 erfreuten Usern, mich mitgerechnet. Aktuell stehen einige Entwicklungen ins Haus. Die Software ist immer noch im Alphastadium, wird aber liebevoll betreut, immer wenn mir langweilig ist. Featurerequests und Bestechungsversuche werden entgegengenommen.

Das ganze geht mit dem GSAK auch hat nur den umgekehrten Ansatz. Das und mehr halt dann in der nächsten Folge.

Sonntag, 11. Januar 2009

Die richtige Cachegröße

Den eifrigen Versteckern aber auch den Suchenden ist sicherlich schon einmal aufgefallen, dass man in einem Cachelisting auch die Größe des Cachebehälters angeben kann bzw. angeben soll.

In den guidelines werden folgende Maße für die 4 Cachecontainergrößen angegeben:

Micro: 35mm Filmdosen oder noch kleiner. Normalerweise enthalten solche Caches lediglich ein Logbuch manchmal auch ein kleines Schreibgerät. Für Trading items ist da meistens kein Platz mehr.

Small: Behälter in Jausendosengröße kleiner als 1 Liter. Neben dem Logbuch ist hier schon Platz für ein paar Trading items.

Regular: Behälter größer 1 Liter. Hier können auch schon mehrere oder etwas größere Trading items hineinpassen

Large: alles was ein Volumen größer 20 Liter hat. Was hier alles reinpasst kann ich hier gar nicht alles aufzählen.

Die Volumensgrenzen stellen Richtwerte dar. Es kann also schon mal vorkommen, dass ein Behälter mit einem Volumen von 1,1 Liter aufgrund seiner Bauart als Small bezeichnet wird und umgekehrt. Man sollte sich also nicht nur an die Volumensgrenzen halten, sondern auch bedenken, was in den Cache alles so reinpasst. Letztendlich gibt der Hinweis, "Small" dem Suchenden ja nur insofern eine Hilfe, als dass er mögliche Verstecke per se ausschließen und die Suche besser fokusieren kann. Wie groß dass Ding nun auf den Kubikzentimeter genau ist, ist daher eher irrelevant.

Samstag, 10. Januar 2009

(Il)legales Cacheversteck?

Schon oft durfte ich an Diskussionen zu diesem Thema teihaben bzw. konnte ich beobachten wie die unterschiedlichsten Meinungen zu diesem Thema lauten. Mit diesem Thema sind mehrere Problemfelder verbunden. Denn einerseits gibt es verschiedene Betrachtungeweisen und dann auch noch unterschiedliche Interpretationen was legal und nicht legal ist. Ein paar Aspekte aus Sicht eines Reviewers können daher nicht schaden:

  1. Zumindest mir ist kein einziges Gesetz in Österreich bekannt, dass die Begriffe Cache, Geocache, Geocahcing o.ä. enthält. In der juristischen Welt sind diese Begriffe also nicht existent und somit ergibt sich schon das erste Problem beim Unterscheiden was legal ist und was nicht. Im Wesentlichen hängt es davon ab, als was man einen Geocache betrachtet. Für den unbedarften Muggle z.B. ist es Plastikmüll; der geneigte Geocacher sieht darin den Zweck bzw. das Ziel seines geliebten Hobbies und andere widerum deuten darin das Werkzeug von einigen Verrückten.

    Je nachdem welche Interpretation nun als richtig erachtet wird, entscheidet sich dadurch auch schon, ob es z. B. legal ist einen Geocache auf öffentlich zugänglichem aber privatem Grund zu verstecken. Ist es Plastikmüll, werden die meisten meinen, das gehört dort nicht hin. Ist es Ziel und Zweck der eigenen Freizeitbeschäftigung, sieht man das genau konträr. Meint man, es sei Werkzeug von einigen Verrückten, obliegt es der eigenen Mutmaßung, ob man sowas rechtlich tolerieren soll/kann oder nicht.
  2. Lt. guidelines von gc.com ist es nicht vorgesehen, dass Caches auf privatem Grund oder in bestimmten gesetzlich geschützen Bereichen versteckt werden. Dies gilt aber nur dann, wenn es auch dafür zuständige Gesetze gibt, die dies unterbinden. Ist es z. B. in einem Land gesetzlich nicht verboten ein bestimmtes Gebiet zu betreten, dann ist es auch guidelinekonform, dort einen Cache zu verstecken. Da die Gesetze in den vielen Ländern unserer Erde teilweise extrem unterschiedlich sind, kann es auch vorkommen, dass ein Cache in einem Land rechtliche Probleme nach sich ziehen kann in anderen Ländern wieder überhaupt nicht.
  3. Streng gedacht sind 99,9% aller Geocaches weltweit illegal. Sie sind auf Grund und Boden versteckt, der nicht dem jeweiligen Owner gehört und meistens gibt es vom Grundbesitzer keine Einwilligung dafür. Oft werden Geoaches auch unter Anwendung von Sachbeschädigung versteckt (z.B. das Klemmen unter ein Fensterblech) oder tragen sonstwie dazu bei, dass der näheren Umgebung nicht gerade Gütliches angetan wird, wenn die Horde von Geocachern über den Cache hereinbricht.
Dieses Thema ist also bei weitem vielschichtiger als es in so mancher Diskussion erscheint und in Wahrheit kann niemand alle Aspekte diesbezüglich berücksichtigen, wenn man sich überlegt wo man einen Cache am besten versteckt. Es ist daher auch ziemlich müßig großartig darüber zu diskutieren, denn eine Lösung für dieses "Problem" kann es nur geben, wenn es eine juristische Meinung dazu gibt. Die gibt es aber erst, wenn ein Cacheowner entsprechend verklagt wurde (was hoffentlich nie jemandem passieren wird!) um letztendlich Klarheit in der Frage zu erhalten, wie legal Geocaches denn eigentlich sind.

Am besten ist es, wenn man ein wenig Hausverstand bei der Wahl eines Versteckes anwendet. Grundsätzlich sollte es jedem Geocacher möglich sein abzuschätzen, wie gefährlich (für die Umgebung) bzw. problematisch ein Cache sein kann und welche Maßnahmen man ergreifen muss um diesen Gefahren/Probleme entgegen zu wirken. Und wenn alle Stricke reissen, dann bleibt immer noch die Möglichkeit einen Cache garantiert legal zu verstecken, indem man sich mit dem Grundstückseigner oder -verwalter ins Einvernehmen setzt.

Letztendlich sollte man die Kuh im Dorf lassen. Denn das eigetnliche Problem ist nicht die (Il)legalität eines Geocaches, sondern die Frage ob man mit einem Geocache Schaden anrichtet, oder Freude bereitet.

Neue Blogumfrage - Infoart

Ja, es ist wieder soweit. Eine neue Abstimmung in der rechten Navileiste verlangt nach eurer Meinung. Nachdem sich dieser Blog einer breiten Palette von geoccachingrelevanten Informationen widmen kann, ist nun zuerst von Interesse, welche Art von Information ihr bevorzugt. Dadurch lässt sich die Zielgruppe viel leichter einschätzen. ... ;)

Mehrfachnennungen sind möglich und die Abstimmung läuft bis 28.02.09. Also nutzt die Zeit zum Überlegen ... ;)