Freitag, 30. April 2010

Pocket Queries werden jetzt wirklich größer

Geocaching wird 10 Jahre alt und Groundspeak wird  sein Versprechen offensichtlich doch wahr machen und liefert in Zukunft Pocket Queries mit einem Limit von 1.000 Cachelistings

Ein paar Punkte wurden gestern im Forum von Groundpseak verlautbart::

  • Wenn man nichts an PQ-Einstellungen ändert, dann wird sich an der Maximalzahl an Caches in einer PQ  nichts ändern.
  • Pocket Queries mit mehr als 500 Listings wird es "nur" als downloadbares file geben und werden nicht mehr per email versendet. Man erhält aber weiterhin ein email, wenn der file-download bereit ist.
  • PQ mit weniger als 501 Listings werden sowohl als file download zur Verfügung gestellt als auch per email anhang versendet wie bisher.
  • PQ stehen 7 Tage lang zum Download bereit
  • "My finds" PQ wird es nur mehr als download geben und nicht mehr als Emailanhang versendet.


In weiterer Folge soll auch die Pocket Query Seite auf gc.com  gepimpt werden. Dies läuft unter dem Titel "comming soon".

Jedenfalls ist neben der Erweiterung auf 1.000 Listings per PQ ein Wunsch in Erfüllung gegangen, der schon von vielen geäußert wurde. Anstatt GPX-Dateien mit email zu versenden, kann man diese direkt downloaden. Wie gut das dann in der Praxis funktionieren wird werden wir bald merken und wie lange es dauern wird bis GSAK den download automatisiert durchführen kann, bleibt auch noch eine offene Frage.

Aber immerhin endlich tut sich was ...

Montag, 26. April 2010

Warum Geocaches das G.P.S. brauchen

In letzter Zeit kommt es sehr häufig vor, das in Österreich Cachelistings eingereicht werden, die eigentlich den grundlegenden Bedingungen eines Geocaches nicht entsprechen weil die Verwendung von GPS keine Voraussetzung ist um den Cache zu lokalisieren. Dabei wird oft von den Ownern argumentiert, dass das Rätsel so toll ist, dass dies ein Grund wäre das Listing zu veröffentlichen. Und es handelt sich in diesen Fällen durchwegs eher um die Erahnung einer Location und genauere Definition durch so etwas ähnliches wie eine Wegbeschreibung. Eines sei mal hier klar gestellt. Dieses Argument reicht nicht aus um einen Geocache veröffentlicht zu sehen. 

Alleine schon der Terminus "Geocache" besagt schon, dass es sich bei Geocaching vorrangig um die Verwendung des weltweiten Positionierungssystems G.P.S. handelt - zumindest derzeit, ob andere Positionierungssysteme irgend wann einmal auch dafür herhalten dürfen bleibt abzuwarten. Es mag ja recht nett sein einen Cache zu verstecken, den man bloß durch Erahnung einer Lösung ungefähr bestimmen kann. Jedoch geht diese Art an Caches an der grundlegenden Idee von Geocaching geradlinig vorbei und würde eher dem Letterboxing entsprechen. Dafür gibt es auch eigene Platformen im Internet.

Ein Rätsel, dass zu einem Geocache führen soll, muss daher eine Lösung beinhalten, die die Ermittlung von Koordinaten enthält. Nur dann ist gewährleistet, dass GPS ein integrierter Bestandteil des Geocaches ist. Und nur dann hat das Listing auch Chance auf Veröffentlichung. Auch wenn es bereits Listings gibt, die diese Voraussetzung nicht erfüllen, gibt es keinen Grund zur berechtigten Annahme, dass ein weiteres Listing in dieser Form veröffentlicht wird. Also wenn ihr schon einen tollen Mysterycache kreiert, denkt bitte daran, dass man aus dem Rätsel Koordinaten  heraus bekommt. Damit erspart ihr euch Diskussionen mit dem jeweiligen Reviewer.... ;)

Samstag, 27. März 2010

Medialer Dialog?

Auslöser war ein Beitrag auf orf.at im Zusammenhang mit Geocaching und Tourismus. So manchem sind dabei Aussagen aufgestoßen., die man als Geocacher vielleicht nur ungern liest. Die Niederösterreich Werbung GmbH möchte dazu auch Stellung nehmen und damit, wenn möglich, mit der örtlichen Geocaching-Community in einen Dialog treten:
An die Österreichische Geocaching-Community


St. Pölten, 22. März 2010


Geocaching in Niederösterreich

Geocaching in Niederösterreich - aus dem Blickwinkel des Tourismus (ORF NÖ Beitrag über die Internationale Tourismusbörse in Berlin) - war vor kurzem ein mediales Thema. Wie oft bei komprimierten Aussagen und Beiträgen - sind vermutlich Missverständnisse entstanden, die wir gerne aufklären möchten.

Im Zuge der verstärkten Bewerbung des Themas Wandern in Niederösterreich haben wir uns aus touristischen Motiven intensiver mit Geocaching befasst. Keinesfalls wollten wir den Eindruck erwecken, Geocaching in Niederösterreich "erfunden" zu haben. Wir haben gelernt, dass diese Form der Schatzsuche seit etwa 10 Jahren unter Insidern gelebt wird und haben natürlich auch Experten um Ihre Meinung zur touristischen Nutzung gebeten. Keinesfalls wollten wir die Geocaching-Community vor den Kopf stoßen - vielmehr sehen wir unsere Caches als ergänzenden Beitrag für Gäste in Niederösterreich, die diese Motivation für Bewegung und Freizeitgestaltung in Niederösterreich ausüben möchten.

Daher haben wir eine Reihe von Caches entwickelt, speziell für Familien, um die Jugend zu motivieren, sich rauszubewegen und einen spannenden Tag zu verbringen bei frischer Luft und Bewegung. Wichtig ist es uns, dass anhand der dabei zurückgelegten Route nicht nur die Umgebung erforscht wird, sondern dass man sich dank der zu lösenden Rätsel der Single- und Multicaches auch Hintergrundwissen aneignen kann.

Eine Variante zum herkömmlichen Geocachen ist, dass bei der von uns entwickelten Cache-Serie auch die Möglichkeit besteht ohne GPS-Gerät auf Schatzsuche zu gehen. Um auch Familien, die über kein GPS-Gerät verfügen, anzusprechen, haben wir die einzelnen Caches so umgesetzt, dass die Verstecke auch ohne technische Hilfsmittel, sondern mittels Beschreibungen, Rätsel und einer Karte gefunden werden können.

Zum ersten Mal können die Caches der Niederösterreich-Serie am 2. Mai, dem 10jährigen Geocaching-Jubiläum, ausprobiert werden. Einer davon in Wienerbruck im Naturpark Ötscher-Tormäuer beim Ersten Niederösterreichischen Wanderopening, wo man im  Anschluss ans Cachen den Tag im Festzelt bei Live-Musik ausklingen lässt.
Gerne begrüßen wir dort auch Sie – allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass die dort versteckten Caches an dem Tag stark frequentiert sein werden.


Wir haben folgende 5 Orte und Themen für die Rätselcaches gewählt:

·                                                                                                                                                        „Schleier der Agnes“
Single-Cache am Gelände von Stift Klosterneuburg. Spannend und informativ in einen netten Spaziergang am Stiftgelände eingebunden am Ursprung Niederösterreichs und der Heimat des Landespatrons.

·                                                                                                                                                        „Kräuterheilige – Kräuterkundige“
Multi-Cache mitten in der Bio-Region Waldviertel. Viel Wissenswertes rund um Kräuter und Kräuterheilige kann ergangen werden.

·                                                                                                                                                        „Wachau Kulinarik“
Wunderschöner Multicache, Einstiegswanderung für Familien mit der Lust nach Mehr.

·                                                                                                                                                        „Naturprodukt Mariazellerbahn“
Mulitcache im Grand Canyon Österreichs, den Ötschergräben.

·                                                                                                                                                        „Der Schradl“
Kurzer Singelcache als Abschluss für eine Wanderung oder mal so Zwischendurch im Naturpark Ötscher am Hochbärneck.

Nach dem ersten Medienrummel hatten wir bereits ein interessantes Gespräch mit „Tafari“ um unsere Motive und unsere Herangehensweise an Geocaching zu erläutern. Wir sind sehr froh, dass wir über diesen Blog die Möglichkeit haben, die zugegeben unglücklich verlaufene  Medien-Berichterstattung zu kommentieren.

Wir wünschen allen Geocachern weiterhin viel Spaß bei der Ausübung ihres Hobbys.

Freundliche Grüße

Geschäftsfeldmanagement Sport aktiv
Niederoesterreich-Werbung GmbH

Ja es hat ein Gespräch gegeben, das eigentlich nicht den Eindruck erweckt hat, dass hier der Begriff Geocaching  vereinnahmt werden wollte. Und wie es halt so ist, wenn Information verdichtet wird, dann passiert es leider recht oft, dass diese Information einer Veränderung unterliegt. Verhindern wird man dieses mediale Interesse mit all seinen Schattenseiten nicht können.

Wie dem auch sei. Solange die Community auch einen Vorteil aus der medialen Berichterstattung hat, kann eine Belebung von Geocaching kein Schaden sein. Ob dieser Zustand aber je erreicht werden wird bleibt abzuwarten. Momentan steigt die Anzahl an Geocachern in Österreich sehr stark an. Dabei die Qualität zu halten ist keine einfache Herausforderung.

Daher kommt dieses Angebot zum Dialog vielleicht ja auch gerade zur rechten Zeit ...

Mittwoch, 17. März 2010

Wenn ein Cacher, Kein Cacher wäre...

... dann würd ich wohl auf die Frage: Der wievielte Buchstabe des Alphabets ist R nicht aus der Kanone geschossen sagen können: 18.sondern mal auf die Finger schauen und zählen.

Ich würde im Urlaub in irgendwelchen Clubs an der Bar gelangweilte Strandnixen anflirten, stattdessen bin ich immer in Gefahr irgendwo verloren zu gehen, wo selbst Einheimische mich nicht finden würden.
Generell wäre die Urlaubsplanung eine leicht andere.

Nach langweiligen Fotoabenden von Freunden würd ich niemals fragen: Hast du eigentlich noch die Filmdosen?

Ich hätte wohl noch nie etwas gemorst, Blindenschrift, und ähnliches wären Bücher mit 7 Siegeln. An hunderten Kapellen, Kirchen und deren Wirten würde ich vorbeifahren ohne auch nur einen Gedanken auf Gründungsjahre oder Wandverzierungen zu verschwenden.

Mein Navi würde ich nur benutzen um schnellstmöglichst von Punkt A nach Punkt B zu kommen, und nicht die "ertragreichste" Route wählen ;-)

Wahrscheinlich ginge ich immer trotzdem auf Berge, müßte aber die Jausendosen selber mithochschleppen. Auch würde ich wohl mehr Brücken OBEN überqueren als unten.

Aber was würde ich wohl mit meiner vielen Freizeit anfangen?

So long, ich flieg mal Cachen...

Dienstag, 16. März 2010

Saubere Natur auch ohne Punkt

Unsere deutschen Nachbarn machen es uns vorbildhaft vor. Nicht wegen einem Statistikpunkt sind sie ausgerückt um Müll zu sammeln, sondern nur weil Ihnen die Natur und ihre Erhaltung offensichtlich ein besonderes Anliegen sind.

Jedenfalls zeigt dieser Beitrag, dass man mit Geocaching auch für positive Medienberichte sorgen kann. Dazu braucht es nur ein wenig Liebe zur Natur. Natürlich haben wir schon C.I.T.O.-Events gesehen, wo die Geocacher in Hunderter-Scharen ausgeschwärmt sind und ganze Wälder von jedem Ding befreit haben, das dort nicht hingehört. Man denke nur an den C.I.T.O. Event anläßlich der GEO-FORTRESS letztes Jahr. Wo nicht nur Papier, Windeln und Getränkedosen entsorgt wurden, sondern auch Matratzen, Verkehrsschilder und Bauschutt, der aufgrund der Menge von mehreren Baustellen stammen musste.

Auch damals hat man gespürt, dass es nicht nur einem selber Gut tut, etwas Gutes zu tun, sondern auch andere sich daran erfreuen. Der Magistrat der Stadt Salzburg jedenfalls hat Geocacher sicherlich positiver in Erinnerung als so mancher Waidmann.....

Noch schöner ist zu sehen, wenn es auch keinen Punkt dazu braucht und die einzige Motivation augenscheinlich wirklich die Natur herself ist.

Bravo zu dieser gelungenen Publicity und Gratualtion zu 700kg gefundenem (und entsorgtem) Müll!

Donnerstag, 11. März 2010

O.C.B. kommt nach Österreich

Denjenigen die sich nun fragen wer dieser O.C.B. ist, sei gesagt, es handelt sich um einen der Tauschgegenstände aus dem ersten Geocache, der von Dave Ulmer am 3. Mai 2000 versteckt worden ist. Es handelt sich hiebei um das einzige Teil, dass von diesem ersten "Stash" oder "Geocache" bis heute noch erhalten geblieben ist.

Die O.C.B. (Old Can of Beans) ist nichts anderes als eine Konservendose, die wieder entdeckt wurde, als an der Stelle des ersten Geocaches eine Gedenktafel installiert worden ist.



Wie auf diesem Bild zu sehen ist, befindet sich die Konservendose nicht gerade in einem erbaulichen Zustand. Doch die Owner des mittlerweile zu einem Travel Bug mutierten Gegenstandes haben keine Kosten und Mühen gescheut dieses Ding vor dem Verfall zu retten. Nach aufwendigsten Restaurierungsversuchen wurde das Ding unter einen Glassturz gestellt und besucht nun ein Geocaching Event nach dem Anderen. Und auch Österreich hat die Ehre den Reisenden offiziell begrüßen zu dürfen.



Wie die Owner des Travel Bugs heute offiziell bekannt gegeben haben, ist der Besuch der O.C.B. beim Mega-Event im Pinzgau fix:


IT IS NOW OFFICIAL!!
The reservations have been booked and confirmed, all the plans have been finalized. The O.C.B. will be traveling to Austria at the end of May to make its FIRST-EVER European appearance at the PINZGAU 2010 EVENT, GC1XEDZ.
The group hosting this Event has successfully booked the O.C.B. for its first international appearance at the Burg zue Caprun, which is a castle out in the countryside! I will be flying the O.C.B. to this Austrian Mega-Event and am looking forward to meeting our geocaching brothers and sisters on the other side of the pond.

Good times, great people, geocaching, an appearance by the O.C.B. and an unforgettable 'after-party', with live music!

Now these guys know how to throw a party!
Jepp, wir wissen wie man eine Party schmeisst. Die O.C.B. wird also ihre Europapremiere in Österreich feiern, worüber wir uns besonders freuen und was ein Grund mehr ist ein tolles Programm beim Mega-Event hinzulegen. Genauso wie es bei der letztjährigen GEO-FORTRESS, dem ersten österr. Mega-Event, eine Premiere gab (Signal the frog war das erste mal live auf dem euopäischen Kontinent zu sehen) gibt es heuer wieder eine. Wir werden sehen, ob diesem Gegenstand in der Tat fast schon reliquienähnliche Eigenschaften zukommen werden - wie mancherorts vermutet wird.

Es bleibt jedenfalls spannend!

Mittwoch, 10. März 2010

Feuchthaltesackerl für Geoaches II

Wir hatten schon einmal einen Beitrag zu dem Thema, der hier gerne nachgelesen werden kann. Für jene, die Sackerl rund um Cachedosen auch nicht bevorzugen, gibts hier eine nette kleine Website, die das Problem nochmals erklärt und ein Bild für Cachebeschreibungen von Caches ohne Sackerl bereithält um Caches, die lieber nach dem Regen trocknen einfach hervorzuheben..

Viel Spaß!

Dienstag, 9. März 2010

Pocket Queries werden größer

Wie von Jeremy Irish persönlch angekündigt, soll es ab 2. Mai 2010 (10 jähriges Jubiläum von Geocaching) auch einige Änderungen bei der Auslieferung von Pocket Queries geben.

Neben einer Entschuldigung für die Bugs, die in letzter Zeit vermehrt bei Pocket Queries aufgetreten sind (fehlende Logs in den GPX-Dateien, keine oder zu späte Auslieferung, etc.) kündigt Jeremy Irish an, dass die Grenze von max. 500 Cachelistings pro PQ auf 1.000 angehoben werden soll. Pünktlich zum 10ten Geburtstag von Geocaching. Auch soll der Prozess der PQ-Erstellung optimiert werden, so dass es zu einer früheren/schnelleren Auslieferung als bisher kommen soll.

Das wird vor allem jene freuen die schon immer gesagt haben, dass 500 Cachelistings einfach zu wenig sind um sich ausreichend mit Daten zu versorgen damit das nächste Cachewochenende oder der zweiwöchige urlaub in Gigritzpotschn gesichert sind (und ja, es gibt Geocacher, die das meinen). Ob diese Gruppe der (möchtegern) "Powercacher" schon mit 1.000 Listings pro PQ zufrieden sein wird, wird sich zeigen.

Letztendlich geht es wohl eher weniger um die Angst zu wenig zum Cachen zu haben als eine Befriedigung in einer möglichst prall gefüllten GSAK-Datenbank zu finden. So hat halt jeder sein eigenes Spielzeug. Die Sinnhaftigkeit dahinter möge jeder selber hinterfragen. Schließlich geht es bei Geocaching nicht darum möglichst viele Cachelistings in einer eigenen Datenbank zu pflegen, sondern (möglichst viele) Gocaches in der realen Welt zu finden. Dazu ist in aller Regel aber keine Pocket Query zwingend nötig, sondern - wenn sinnvoll eingesetzt - höchstens ein wenig hilfreich.

Montag, 8. März 2010

Eine Million aktive Geocaches weltweit!

Heute so gegen 11:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit war es soweit. Die größte und weltweit agierende Geocachingdatenbank gc.com weist nunmehr über eine Million Geocaches weltweit aus.

Damit sollte man meinen, die Sorge man hätte zuwenig Dosen zum Suchen wäre Geschichte. Doch weit gefehlt, gibt es noch genug Gegend auf unserem Planeten, die ein regelrechtes Cachevakuum aufweist. Hier in Europa haben wir dieses "Problem" aber eher nicht (mehr). Ob dies nun der richtige Zeitpunkt ist um darüber nachzudenken ob es gut oder schlecht ist, dass es über eine Million Geocaches weltweit gibt sei jedem selber überlassen. Faktum ist, dass dieser Zeitpunkt von vielen bereits innigst herbeigesehnt war und er nun da ist. Am Spiel selber wird das aber eher weniger ändern.

Natürlich gab es auch einige Wetten wann die Millionen-Schallmauer durchbrochen wird. Näheres dazu findet man hier. Interessant war zu beobachten, dass doch Tipps zwischen Ende November 2009 und Oktober 2010 abgegeben wurden. Eine Zeitspanne, die doch recht mächtig ist.

Wir gratulieren jedenfalls dem stolzen Gewinner, dass er den Zeitpunkt am genauesten erraten hat. Was er dabei gewonnen hat? Viel Ehre und Anerkennung in der Community sind ihm sicher .... ;)

Mittwoch, 3. März 2010

Mega-Event Pinzgau 2010 - Voranmeldung für get2gether

Die Organisatoren des Mega-Events brauchen ein paar Details hinsichtlich der genauen Planung des Get2gether am Freitag abend .

Wer also vorhat bereits am Freitag, den 28. Mai 2010 am Vorabend des Mega-Events teilzunehmen, der möge dies hier bitte eintragen, damit die Vorbereitungen getroffen werden können.

Vielen Dank im Voraus!

Nebenbei bemerkt wurde die Eventlocation bereits einem Lokalaugenschein unterzogen. Auch wenn das Wetter nicht wirklich zum Verweilen im Freien eingeladen hat, konnte eine durchaus beeindruckende Atmosphäre attestiert werden. Die Burg zu Kaprun birgt zwar noch das eine oder andere Geheimnis in sich, was bei derartigen ehrwürdigen Mauern aber offensichtlich auch so sein soll.


Jedenfalls erwartet die Teilnehmer dort ein reichhaltiges Programm worauf wir uns schon freuen.

Freitag, 26. Februar 2010

Ein Cacher ... rechnet vor!

Tja... ich hab mich schon viel mit meiner eigenen Statistik beschäftigt. Das Ding will ja immer gefüttert werden...Aber wie sieht eigentlich die Statistik von euch da draußen aus? *)

Zuerst mal die überraschende Nachricht:
Der/Die durchschnittliche österreichische CacherIn hat im Schnitt 29 Caches/Cachinnen gefunden. BOAH. Das muß jetzt mal sitzen. Viele machen so viele an einem Freitag nach der Arbeit?

Tja, dann könnte man das ganze ja doch mal entspannter angehen, wenn man mal die ersten Tausend hat :-)
Und was cachen wir sonst so? Um die Spannung auf den Gipfel zu treiben ... Ach vergeßt es: Ja, Tradis sind auf Platz 1. Mit AAAAAAAAAAABSTAND

Jeder Cacher (Gendert euch das mal selber, zumindest ihr hübschen Cacherinnen da draußen) der 100 Dosen gefunden hat war auf 0,03 Citos, auf 0,67 Events und auf 0,08 Megaevents.

Die Exotencaches sind wie nicht anders zu erwarten auch nicht so verbreitet.

  • Earth: 0,85 (Ich schätze mal Increasing...)
  • Letterbox: 0,31
  • Virtual 0,04... wir haben sowas in Österreich?
  • Webcam 0,22 seufz... war immer wieder lustig sich einw enig zu verrenken
  • Wherigo 0,08 jo wenn des a ned gscheid funktioniert!!!!!!
Die Top 3 sind natürlich

  • Unknown: 10,62%
  • Multi: 17,04 %
  • Tradi... TADAAAAAAAAAAAAAAA 70,6%.

Schade dass ich das nicht gerade auf 1/1-Hundstrümmerl-Drive-In-Betonmicros und interessante Dosen mit bezaubernder Location trennen kann.

ABER:
Traue nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast... (Winston Churchill)
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit (Sören Aabye Kirkegaard)
Und zu guter letzt... wer gibt sich schon mit dem Durchschnitt zufrieden?

Cache... as you like

*Alle Angaben ohne Gewähr und nicht inklusive aller Cacher. Sozusagen: Results may vary

Mittwoch, 24. Februar 2010

eDay 2010 am 04.03.2010

Beim eDay handelt es sich um eine seit vielen Jahren regelmäßig stattfindende Veranstaltung der Österr. Wirtschatskammer. Jedes Jahr treffen einander dort Vertreter aus der IT-Branche um Neuentwicklungen vorzustellen und darüber zu diskutieren.

Als eines der Themen wird auch Geocaching dort präsent sein. Neben einer einfachen Einführung ins Thema soll den Interessieten auch der Spannungsbogen der kommerziellen Nebengeräusche dieses Spiels erörtert werden. Vor allem im Tourismusbereich ist hier noch einiges an Potenzial vorhanden, dass aber entweder nur schlecht oder gar nicht genutzt wird. Um diesem Trend entgegen zu wirken, soll es neben fundieten Informationen zum Thema selbst auch die Möglichkeit zur Diskussion über die sinnvolle Nutzung dieses Spiels bei gleichzeitiger Wahrung der Interessen der Teilnehmer an diesem Spiel geben.

Für alle (auch für jene, die nicht am eDay teilnehmen) gibt es im Anschluß einen Info Event für Einsteiger. Dort weden auch Detailinformationen für Neueinsteiger angeboten. Sowohl die Teilnahme am eDay als auch am Infoevent sind selbstveständlich gratis. Wer am eDay teilnehmen will, der möge sich bitte auf der Website des eDays anmelden. Wer am Infoevent teilnehmen will, der möge ein will atend log beim Listing posten.

Ich freue mich jedenfalls dort viele neueGesichter kenne zu lernen!

Dienstag, 9. Februar 2010

Ein Cacher verlangt ...

... in Zeiten von verpflichtenden Deutschkursen für Leute mit Migrationshintergrund, Hundeführerscheinen etc... verlange ich jetzt mal Geocaching-Aufnahmeprüfungen für Newbies.

Zuerst die Definition:
Newbie ist jeder,
  • der NACH mir mit Cachen angefangen hat
  • nicht min. 2 Bundesländer becached hat
  • nicht min. 4 versch. cachetypen gemacht hat (ich mag Listen... merkt man das manchmal?)
  • nicht auch schon 10 DNFs gepostet hat (frustriert oder relaxed ist egal) oder so ähnlich.
Jedenfalls gibts dann nach dem Cache-Kurs eine Prüfung.
Wer durchfällt, muß sofort sein GPS abgeben und wird zum Muggle degradiert.
D.h. so lange Vodka saufen, bis er/sie alles was er je über Cachen wußte vergißt.

Cache-Prüfung in 10 einfachen Punkten!
  • Warum disqualifizierst du dich selbst wenn du in einem Found Log den Owner kritisierst: Cache war 3 Meter off! (Kurz-Exzerpt mit min. 10 Zeilen)
  • Multi oder Tradi.... erkläre den Unterschied
  • du hast 100 Punkte ercached... was hast du dabei gelernt? Jede Erwähnung von Leitplanken, Autobahnparkplatz, Hoferparkplatz, oder ähnliches kann zu Punkteabzügen führen! (Gibt ja Ausnahmen)
  • Peilst du's... NOSW, was will der Kerl von uns?
  • Kunstloggen. Ein Haiku. Das Erlebnis war traumhaft
  • Cachen gestern und heute... du wirst im Wald ausgesetzt mit dem gelben eTrex. (Zur Info: Das Ding hat 2 Farben und KEINE Landkarte). Finde 1-2 Caches und ZURÜCK!
  • TFTC means:
  • Erkläre 3 Mysteries deiner Wahl. Die Gesamtdifficulty muß 5 übersteigen. (Dieser Prüfungspunkt ist heiß umstritten.... hilft MIR aber ungemein weiter )
  • Was ist so toll am Power-Statistik-Punktecachen: Minimale wortanzahl: EINES
  • Such gute Caches und hab Spaß dabei. (Dieser Prüfungsteil ist sozusagen der neverending Abschluß)

Mittwoch, 20. Januar 2010

Geocaching erobert ...

Grundsätzlich ist ja nichts schlechtes daran, wenn die Medien das Thema Geocaching aufgreifen und so dem Spiel einen etwas öffentlicheren Charakter verleihen. Das führt langfristig vielleicht sogar zu weniger Polizeieinsaätzen, weil jemand in einem Wald einen Mikrowellenherd als Cache versteckt, der dann für eine Bombe gehalten wird oder weil ein Stück Plastikrohr als Cache bei Schiffsschleusen herhalten muss - war ja alles schon mal da. Natürlich führt das auch mitunter dazu, dass die geocachende Bevölkerung anwächst. Auch dieser Umstand hat Vor- und Nachteile.

Was allerdings weniger erfreulich ist, ist die Tatsche, dass immer mehr Presseberichte und Beiträge in diversen Medien mit zunehmender Anzahl auch zunehmend schlecht recherchiert werden. Wie an diesem Beispiel zu sehen ist, ist nicht alles Gold was glänzt. Die Idee des Autors, das Thema Geocaching aufzugreifen ist ja recht nett, nur tut der Autor niemandem (schon gar nicht der Geocaching-Community) einen guten Dienst, wenn nur einige wenige Aspekte aufgegriffen werden und nicht einmal diese vollständig beleuchtet werden. Von einer falschen URL im Artikel gar nicht mal zu reden. Da wundert es auch nur wenig, wenn in der nur halbinformierten Bevölkerung ein falscher Eindruck von Geocaching entsteht.

Ja, Geocaching ist touristisch nutzbar. Dass das aber nicht ganz einfach ist, hat man schon bei diversen Tourismusbverbänden in Österreich gesehen. Also bevor jemand die Chance wittert mit Geocaching die Bettenbelegung einer Region ziemlich einfach anzukurbeln, sollte man sich zuerst mit jenen Dingen auseinander setzen, die für Geocaching am Wesentlichsten sind. Auch dafür gibt es positive Beispiele. Nämlich immer dann, wenn zumindest ein Teil der Community in derartige Projekte eingebunden ist, funktioniert das recht gut.

Aspekte wie die Liebe zur Natur, dem Bewegungsdrang im Freien und das Auffinden schöner (unbekannter) Plätze fehlen oft gänzlich. Welche Vorteile dieses Hobby dem Ausübenden bringen kann, wird oft kaum erwähnt. Bleibt nur mehr die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis auch Journalisten erkennen, dass es eine gar nicht so kleine Community in Österreich gibt die mit derartigen Infos aufwarten kann.
Gerade zum Thema Geocaching gäbe es mehr als genug Quellen. Man müsste nur mal recherchieren ...

Freitag, 15. Januar 2010

Naturverträgliches Geocaching

Es gab bereits teilweise recht heftige Reaktionen zu einem Postitionspapier des deutschen Wanderverbandes und GARMIN Deutschland.

Was sorgt für diese Aufregung?

Zuerst einmal wirkt dieses Postitionspapier ja recht vernünftig. Im Wesentlichen geht es darum bestimmte Gebiete der Natur auch mit dem ihnen zustehenden Respekt zu begegnen. Was nicht nur für Sucher, denn mehr für Verstecker selbstverständlich sein sollte. Wobei nicht vergessen werden darf, dass die dort erwähnten "Hinweise" ohnehin selbstverständlich sein sollten.

Doch es ist nicht der Inhalt, der aufregt. Es ist eher die Form, in der der Inhalt präsentiert wird. So liest sich dieses Positionspapier weit strenger/schärfer als die guidelines von gc.com. Eigentlich wird man das Gefühl nicht los hier einen Gesetzestext lesen zu müssen; es fehlt nur mehr die Androhung von Konsequenzen bei Verstößen. Womit wir auch schon bei der nächsten Frage wären: Wer kann der Geocaching Community vorschreiben was sie tun darf und was nicht. Wenn bei dieser Frage einmal der juristische Aspekt weggelassen wird (klar; Gesetze müssen eingehalten werden) bleibt wohl keine Instanz übrig die in der Lage und berufen wäre der Geocaching-Community irgendwelche Vorschriften zu machen. Jedenfalls ist es sicherlich nicht der oder die Verfasser obigen Papieres. Alleine schon aufgrund des globalen Charakters von Geocaching erscheint ein derartiges Positionspapier als nicht zielführend. Es wird nur von einem Bruchteil der Community gelesen geschweige denn verstanden. Auf die Natur achtet der durchschnittliche Geocacher ohenhin. Somit erscheint dieses Papier keinen wirklichen Sinn zu haben.

Wozu also dieses Papier?

Vielerorts werden hier strategische Überlegungen ins Treffen geführt, wonach Garmin am "Geocaching-Markt" nicht nur fest mitmischen will, sondern auch noch die Position des Platzhirschen einnehmen möchte. Gemunkelt wird, dass GARMIN nicht nur die weltweit größte Datenbank auf gc.com übernehmen will, sondern auch massives Interesse an anderen Cachedatenbanken hat (z.B. oc.de). Was sich in diese Richtung noch tun wird bleibt aber ohenhin abzuwarten.

Die Reaktionen aus der deutschen Community sind verständlciherweise nicht ohne. Dass wir in Österreich von derartigen Herschaftsansprüchen verschont geblieben sind, macht uns zwar glücklich; jedoch gibt es keine Garantie, dass dies immer so bleiben wird. So wie ich die österr. Community einschätze, sollten sich eventuelle Interessenten jedoch schon mal vorsorglich warm anziehen ..... ;)

Dienstag, 12. Januar 2010

Neue Release bei gc.com

Per 12. Hänner hat Groundspeak im Zuge der Jänner-Release wieder ein paar Bugs gefixt bzw. ein paar Änderungen vorgenommen. Näheres dazu hier.

Die wohl wesentlichsten Änderungen sind:
  • Cachelistings werden nun standardmäßig mit Terrainbewertung 1,5 angelegt. Solange der Owner nichts an der Terrainbewertung ändert, wird das Listing mit T 1,5 gelistet werden.
  • Auf den Profilseiten der Groundspeak Mitarbeiter und der Reveiwer werden eigene Abzeichen angezeigt um diese Personen leichter als Lakey oder Reviewer identifizieren zu können.
  • In den TB FAQ wurden Erklärungen ergänzt, die beschreiben wie man ein Infoblatt für einnen TB (und Geocoins) erstellt und wie die Ownerrechte eines Trackables an einen anderen Mitspieler übertragen werden können (Adoption von Trackables).
  • Einige Fehler wurden behoben, damit die Distanzen bei Travel Bugs korrekt berechnet werden .
  • Die Briten bekommen jetzt endlich die korrekte Gegend angezeigt, wenn sie die Postleitzahlensuche benutzen.
  • Die standardmäßig eingestellte Hemisphäre bei additional waypoints ist nun nicht mehr automatisch West. Der defaultwert hängt nunmehr von den Headerkoordinaten ab. Das wird einige fehlerhafte Listings im Reviewprozess vermeiden, aber es gibt noch genug, die auch den Header im Atlantik versenken - da hilft diese Änderung dann natürlich nur wenig..
  • Der Text für die Benachrichtigung über den baldigen Ablauf einer Premium Mitgliedschaft wurde aktualisiert.
  • Die für den nicht kommerziellen Zweck frei verwendbaren GC.com Logos wurden aktualisiert.
  • Reviews neuer GPS-Geräte wurden implementiert.
  • Der Cachetyp "Earthcache" kann nunmehr angewählt werden.
  • Bei Änderung der emailadresse ist eine Passwortbestätigung notwendig (wie bei anderen Profiländerungen auch).
  • Im wöchentlichen Mailer von gc.com werden nun auch metrische Entfernungen angezeigt, falls dies vom Benutzer gewünscht wird.
  • Verschlüsselte Logs bei Trackables werden nunmehr korrekt verschlüsselt.
  • Nunmehr kann man bei Pocket Queries wählen, ob man die Cacheattribute in der GPX-Datei haben will oder nicht.
Neben diesen Änderungen sind noch einige andere mehr oder weniger wichtige Kleinigkeiten aktualisiert worden. Bleibt nur mehr zu hoffen, dass die Seite bald wieder funktioniert.

Happy hunting!

Freitag, 8. Januar 2010

Neuer Reviewprozess für Earthcaches

Seit vorgestern gilt ein etwas veränderter Reviewprozess für Earthcaches auf geocaching.com.

Bevor jedoch die Euphorie ausbricht; an den Richtlinien für Earthcaches hat sich nichts verändert. Es geht lediglich um die Vorgangsweise bei der Einreichung. So ist diese nicht mehr über die Website earthcache.org möglich, sondern direkt bei geocaching.com.

Zu dem bisherigen alleinigen Earthcache-Reviewer sind weitere hinzugekommen. Unter anderem ein Kollege bei unseren nördlichen Nachbarn namens geoawareDE. Das bedeutet zwar, dass Earthcaches nun auch in deutscher Sprache eingereicht werden können, zumindest zusätzlich ist aber Englisch weiterhin Pflicht.

Mehr Infos zu den den Details gibt es hier.

In diesem Sinne Happy Earthcaching!

Ein neues Jahr - ein neues Glück

Zuerst einmal möchte ich diesen Beitrag nutzen und den vielen GeocacherInenn danken, die mir anlässlich der Weihanchtsfeiertage und des Jahreswechsel Grüße und Wünsche übermittelt haben. Nachdem die Anzahl der mails und SMS die mich erreicht haben zu hoch ist, als dass ich auf jede einzelne Nachricht antworten könnte, möchte ich diese Gelegenheit nutzen um mich bei allen dafür zu bedanken. Schließlich ist es für einen Reviewer auch so etwas ähnliches wie ein Lohn derart viel positives Feed back aus der Community zu erhalten und - was viel wichtiger ist - es ist nicht selbstverständlich.

Daher möchte ich auf diesem Weg allen nachträglich ein gutes neues Jahr wünschen und hoffe, dass es auch in diesem Jahr genug Dosen zum suchen geben wird. So wie es bisher aussieht, wird sich der boomende Trend beim Geocaching auch in Österreich nahtlos forsetzen, sodass mit einem weiteren massiven Anstieg an Geocaches als auch an Geocacher zu rechnen ist. Erkennbar ist dies auch am steigenden Interesse der Öffentlichkeit an unserem Hobby. Noch nie gab es soviele Medienanfragen wie 2009. Wir werden sehen, ob 2010 dieser "Rekord" gebrochen wird.

Grundsätzlich kann man diesem Trend positiv gegenüberstehen, jedoch darf man nicht aus den Augen verlieren, dass damit auch eine Veränderung in der Cachelandschaft und in der Community einhergeht. Kannten sich vor 3 - 4 Jahren noch fast alle Geocacher untereinander persönlich, ist die Gruppe geocachender ÖsterreicherInnen mittlerweile so groß, dass sie anonymer geworden ist. Auch der Trend zum sofortigen Verstecken von Geocaches ohne gröbere Erfahrungen beim Suchen zu sammeln, wird immer stärker. So wird auch die Auswahl der für einen selbst passenden Caches auch immer schwieriger, da dieses Phänomen die Qualität der Caches im Durchschnitt drückt. Das merkt auch der Reviewer, wenn er im Schnitt mehr als die Häfte der eingereichten Listings zurück an den Start schicken muss, weil irgendwelche Kleinigkeiten nicht in Ordnung sind, dies aber offensichtlich ist.

Auf der anderen Seite können wir auf ein positives altes Jahr zurückblicken. Wir durften vorigen Sommer das erste österr. Mega-Event erleben, dass nicht nur perfekt organisiert war, sondern auch an Spaß und Spiel nichts missen ließ. Doch wir wollen auch in die Zukunft blicken und da freut es schon sehr, wenn man auf ein neues Mega-Event hinwarten darf. Mit den Erfahrungen des letzten Jahres sollte es kein Problem sein, die Erwartungen der "Mega-Event-geschädigten" Teilnehmer erneut zu übertreffen.

Letztendlich "feiern" wir in diesem Jahr ein Jubiläum. Vor genau 10 Jahren ist unser Hobby/Spiel/Sport entstanden. In diesen 10 Jahren hat sich viel getan und Geocaching hat ein völlig neues Gesicht bekommen und das nicht nur in technischer Hinsicht. Manche bedauern dies in Erinnerung an die gute alte Zeit. Andere sehen darin einen Fortschritt oder zumindest eine Entwicklung in die richtige Richtung. Egal zu welcher Gruppe man sich zählt. Geocaching macht offensichtlich noch immer vielen Leuten Spaß und das ist die Hauptsache. Und wer weiß, vielelicht gibts auch noch die eine oder andere Überraschung anläßlich des Jubiläums ...

Freitag, 11. Dezember 2009

Ad(e)vent, Ad(e)vent, der Cache verbrennt

Ganz so schlimm ist es natürlich nicht ... aber ...

... Ein paar listige Geocacher haben sich etwas besonderes zur Adventzeit einfallen lassen. Im Wesentlichen geht es um eine Art Adventkalender, wo jeden Tag ein neues Türchen geöffnet werden kann und sich dahinter Fragen mit drei Antwortmöglichkeiten finden. Was mit den Ergebnissen der richtigen Antworten dann genau gemacht werden muss ist noch unklar, denn bis Weihnachten ist ja noch ein wenig Zeit. Fest steht aber, dass am Ende des Ad(e)ventkalenders ein Event steht.

So sollen die Suchsüchtigen auch die Möglichkeit haben in der angeblich stillsten Zeit des Jahres ein adventliches Beisammensein genießen zu können.

Neben diesem Kalender gibt es noch ein paar Fleißaufgaben, an denen man sich freiwillig beteiligen kann, so wurde vor ein paar Tagen begonnen Keksrezepte zu veröffentlichen und zu sammeln. Möglicherweise gibt es diese Kekse dann auch beim Event ... Die Owner versprechen, dass auch noch gebastelt werden darf und vieles mehr ... ;)

Zusätzlich findet noch ein in Österreich recht bekanntes Spiel statt, dass sich Engerl-Bengerl oder Wichteln nennt. Ein weiterer Beitrag um innerhalb der Geocaching Community ein wenig (vor)weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen. Leider beschränkt sich diese Aktion nur auf den Raum Wien, was aus organisatorischen Gründen verständlich ist. Aber vielleicht lassen sich ja nächstes Jahr ein paar Geocacher aus anderen Regionen von dieser Idee inspirieren. Bis dato kommt sie jedenfalls ganz gut bei der Community an ...

Mittwoch, 9. Dezember 2009

CACH'EYE - Ein neues Mapping Tool für Geocacher

Seit heute ist unter http://www.cacheye.org/ ein neues, kostenfreies Geocaching-Mapping Service verfügbar.

In CACH‘EYE bestimmt nach Aussage der Entwickler jeder Geocacher individuell die Inhalte seiner persönlichen Cachemap, die Daten werden aus GSAK exportiert. Neben bereits aus anderen Kartenlösungen bekannten Features werden auch einige Besonderheiten geboten:
  • Anzeige von Waypoints
  • Filtermöglichkeitnach GCVote-Bewertungen
  • Suche nach Locations
  • Unterstützung vonCorrected Coordinates (gelöste Mysteries)
  • Anlegen von persönliche Views und Markers, uvm.
Die persönliche Cachemap ist passwortgeschützt. Empfohlen für die sinnvolle Nutzung ist eine Premium-Membership bei geocaching.com.Entwickelt wurde CACH’EYE von einer Softwarefirma aus Österreich. Es besteht der begründete Verdacht, dass die Entwickler selbst der Jagd nach Dosen verfallen sind ...