Samstag, 29. Mai 2010

Pinzgau 2010 Part I



Gestern war es so weit. Das Mega-Event im Pinzgau hat mit seinem Gettogether seinen Anfang genommen.

Die Burg zur Kaprun war gesteckt voll mit Teilnehmern des Mega-Events welche die Gelegenheit des gegenseitigen Kennen Lernens intensiv nutzten. Die ersten Befürchtungen, dass dieser Almauftrieb mit 1.300 Personen unübersichtlich sei, haben sich als unberechtigt herausgestellt. Natürlich ist es nicht möglich mit allen ein persönliches Gespräch zu führen und sich danach noch zu erinnern, was mit wem alles besprochen wurde, das ist aber auch nicht Ziel der Übung. Wichtig war die lockere Atmosphäre und die Tatsache, dass sich die Teilnehmern von ein paar zwischenzeitlich fallenden Regentropfen nicht beeindrucken ließen. Und lezttendlich waren ja auch nicht alle 1.300 Teilnehmer gleichzeitig vor Ort. Das liegt wohl daran, dass die Cachedichte in der Region so hoch ist, dass man viele Möglichkeiten hat die Gegend geocachenderweise unsicher zu machen - ohne dass ein realistisches Ende abzusehen ist ....

Einen Stau gab es trotzdem, da gleich hinter der Burg ein Tradi versteckt ist, der wahrscheinlich nun täglich ein neues Logbuch braucht und sein Versteck in den nächsten zwei Tagen nicht von innen zu sehen bekommen wird, da er von einer loggenden Cacherhand an die nächste weitergegeben wird. Bin schon gespannt, wie der letzte in dieser Reihe das Ding wieder verstecken wird.....

Doch der eigentliche Höhepunkt war die Präsentation der O.C.B. Mit theatralischer Musik wurde der Einzug dieses letzten Überlebenden des ersten Geocaches der Welt eingeleitet und man konnte die Spannung direkt spüren, als Jeff den mit schwarzem Samt verdeckten Behälter auf die Bühne brachte. Der darauf folgende Ansturm auf dieses Teil ist wohl damit begründet, dass diese Dose nun nicht mehr in einem Cache liegt sondenr eine Tracking nummer hat und somit ein Püncktchen mehr in der Statistik der trackable items herumschwirrt. Ein wenig erinnerte die Situation aber doch an einen mittelalterlichen Heiltumsschrein, nur dass man keine Münzen einwerfen musste und keine Heiltumsspiegel zu sehen waren.

Der folgende Tag begann mit ähnlich wolkenverhangenem Himmel wie schon tags davor. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt und wir werden jetzt erst einmal ein paar Dosen suchen gehen.........bis es dann um 16:00 zum Meet- the-reviewer in die Burg zurück geht.

Dienstag, 25. Mai 2010

Geocaching und Pietät

Vor eingen Tage ging ein Cachelisting online, wo ein Geocache auf dem Wiener Zentralfriedhof versteckt wurde. Dieser Cache hat eine rege Diskussion verursacht, weil es Geocacher gibt, die meinen; ein Cache auf einem Friedhof sei pietätlos. Diese Meinung kann ich so generell nicht teilen.

Natürlich soll es nicht Ziel und Zweck eines Geocaches sein, dass die Wahrung des Gedenkens an die Verstorbenen ins Lächerliches gezogen oder gestört wird. Daher ist es auch wichtig, dass man sich sehr gut überlegt ob und wenn ja warum und wie man einen Geocache auf einem Friedhof versteckt.

In diesem Speziellen Fall handelt es sich um einen Geocache, der aufgrund des letzten Willens des Verstorbenen (der auch Geocacher war) direkt an seinem Grab versteckt wurde - und zwar von seiner Mutter. Somit haben die Hinterbliebenen lediglich das getan, was der Verstorbene wollte. Es ist hart genug seine eigenen Kinder zu Grabe tragen zu müssen. Umso unverständlicher ist es, dass sich zwei andere Geocacher, die nicht einmal vor Ort waren und sich auch nicht über die Hintergründe zu diesem Geocache informiert haben, sich bemüßigt gefühlt haben ein NA-Log zu posten (einer der beiden hat sein Log mittlerweile schon wieder gelöscht), weil Geocaches auf Friedhöfen nach deren Meinung per se etwas schlechtes sind.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf diesen Blogbeitrag hinweisen, der die konkrete Situation ganz gut beschreibt und auch aufzeigt was der wesentliche Unterschied ist zwischen einem Geocache, der aus reinem Spaß und Tollerei auf einem Friedhof versteckt wurde oder ob es sich um einen Geocache handelt, der das Gedenken an den Verstorbenen wachhalten soll. Letzteres war hier eindeutig der Fall und ist das Listing daher weit pietätvoller als jedes NA-Log in diesem Zusammenhang. Wobei ein paar Hintergrundinfos zu dem Cache wären in dem Listing sicherlich auch kein Fehler.

In diesem Sinne sei den Hinterbliebenen auch auf diesem Wege gesagt:
"Geocacher never die - they just become discoordinated"

Freitag, 21. Mai 2010

Ein Mega-verdächtiges Event in Kärnten

Nun ist es offiziell. Ein weiteres österreichisches Event hat es sich zum Ziel gesetzt den Mega-Status zu erhalten. Eine eingeschworene Geoaching-Community hat sich einiges einfallen lassen damit es vom 3.-5. September 2010 in Seeboden am Millstätter See recht interessant wird. Die Organisatoren lassen sich auch ein wenig in die Karten schauen und haben uns folgende Informationien zukommen lasssen:



Seeboden – Die Schatzinsel am Millstätter See

Bislang waren der Millstätter See und der Raum Oberkärnten eine für Geocacher weniger bekannte Gegend! In den letzen Monaten sind viele neue Geocacher und somit auch Caches hinzugekommen. Das war der Grund, dass sich eine kleine aber feine Community von begeisterten Geocachern gefunden hat um einen Event zu organisieren. Ziel ist es, die Region vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und neue Freunde kennen zu lernen.

Nach einigen Treffen dieser kleinen Gruppe, stand es fest– WIR MACHEN ES!
Der Termin war bald gefunden: 3.-5. September 2010! Der Name war da schon schwieriger, aber auch das konnte gelöst werden. Da die Mehrheit des Organisations-teams am Westufer des Millstätter See’s, also in Seeboden beheimatet ist heißt der Event „Seeboden – die Schatzinsel am Millstätter See“ gelistet von „die seebodner“.

Das Vorhaben fand Anklang beim örtlichen Tourismusbüro, in dem Marlies, alias salem04 tätig ist. Mit finanzieller Unterstützung, konnte somit für den 4. September 2010 Bernhard Hoecker als Highlight gewonnen werden. Er  wird über seine Geocacher Erfahrungen philosophieren!

Das weitere Programm steht vor allem unter dem Aspekt des Erfahrungsaustausches: Beim Rittermahl auf der Burg Sommeregg oder der Beach Party am See werden sicher viele neue Freundschaften geknüpft. Im weiteren Programm sind u.a. neue Caches, Nachtcaches, Bootsrundfahrt mit cachen, Prämierung der Teilnehmer mit wertvollen Sachpreisen, Kletter ABC für Geocacher und die Möglichkeit, die Reviewer einmal persönlich kennenzulernen (Tafari wird Tipps und Erfahrungen mit euch teilen)! Da noch fleißig am Programm gearbeitet wird, heißt es immer mal wieder das Listing ansehen…

Neben dem Geocaching wird es auch die Möglichkeit geben, sich über andere Sportarten zu informieren. Unter anderem wird auch GARMIN vor Ort sein. Auch der österreichische Groundspeak Distributor muggelfrei.at wird seine Zelte in Seeboden aufschlagen und sicher mit attraktiven Angebote aufwarten. (alle Infos über die Outdoor Expo auf http://www.eventcaching.at/)

Dank der Unterstützung von Groudspeak wurde der Event bereits gelistet.
Das Team „die seebodner“ würde sich über Wünsche & Anregungen sehr freuen (seeboden@eventcaching.atVielleicht wird dann aus dem diesjährigem Event bald ein MEGA Event am Millstätter See.

Auf http://www.eventcaching.at/ findet ihr laufend News und könnt euch über den Fortschritt der Vorbereitungen informieren. 





Das Programm klingt vielversprechend und die Cacheversteckgeschwindigkeit der Kärnter der letzten Wochen lässt eine reiche Auswahl an netten Caches in der Gegend erwarten. Und wer Bernhard Hoecker einmal abseits von (Kabarett)bühnen kennen lernen will, ist hier genau richtig.


In jedem Fall ist es ein gute Alternative für jene, die gerne ein Mega-Event besuchen wollen und das Mega-Event im Pinzgau aus welchen Gründen auch immer nicht besuchen können. Sofern noch 500 Teilnehmer in Seeboden zusammenkommen.... Wobei wenn es keine 500 werden, dann wird das Wochenende in Kärnten sicherlich trotzdem ein tolles Erlebnis......

Montag, 17. Mai 2010

Zwei neue Earthcache Reviewer für den deutschsprachigen Raum

Wie aus dem Prüflabor meiner deutschen Nachbarkollegen gemeldet wurde, steht der bisherige Earthcache Reviewer aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Ist schade aber dafür wurden zwei neue Earthcache Reviewer kreiert die den deutschsprachigen Raum abdecken werden - und daher auch Österreich.

geoawareDE2 alias tupperman
geoawareDE3 alias Servatius Sebaldus

Offensichtlich gibt es hier einen ähnlichen Boom wie bei Geocaching generell!

Dann bleibt mir nur mehr den neuen Earthcache Reviewern zur "Beförderung" zu gratulieren ... ;)

Donnerstag, 13. Mai 2010

10 Jahre Geocaching - Lost & Found

Geocaching feiert 10 Jahre seines Bestehens und Groundspeak hat daraufhin eine Videoserie ins Leben gerufen wo Szenen aus dem Geocaching-Alltag zusammengesucht wurden. Damit soll das Phänomen Geocaching verdeutlicht werden.

Der erste Trailer dieser Serie ist online und lt. Groundspeak sollen wöchentlich neue Trailer folgen. Mehr Infos gibt es auf Latitude 47 dem offiziellen Blog von geocaching.com 

Mittwoch, 12. Mai 2010

Warum sind Kurzlogs unerwünscht?

Auf der Reise durch die unendlichen Weiten des Internets bin ich auf eine Seite gestoßen, die sich mit einem in Österreich momentan sehr aktuellen Thema befasst. In den letzten Monaten höre ich immer wieder, wie schade es Cacheowner finden, wenn ein Finder eines Geocaches in seinem online-log nicht mehr aufzubringen vermag als ein kurzes "TFTC". Ich kann das ganz gut verstehen.

Wer selbst schon Geocaches versteckt hat, weiß, dass das manchmal mit viel Zeit und viel Liebe zum Detail geschieht. Dafür bekommt der Owner keinen Lohn ausser das Feedback in den Logs zu seinem Cache. Wenn man sich also in die Rolle des Owners verstetzt, wird einem klar, dass es genau dieses Feedback ist, dass den Owner nicht nur erfreut sondern auch hilft. Schließlich will man doch auch wissen, ob die Location wirklich so interessant und sehenswert ist, wie der Owner in der Beschreibung (hoffentlich) beschrieben hat. Und wenn es Verbesserungsvorschläge gibt, hat sicherlich jeder ein offenes Ohr dafür, soferne man nicht gleich unfreundlich wird.

Doch auch die Owner können etwas tun um die Finder zu ausführlicheren Logs zu bewegen ohne dass sich jeder bemüßigt fühlt ganze Epen in ein Log zu packen. Schreibt in eure Beschreibung hinein, wenn ihr keine Kurzlogs wollt......

Schreibt auch hinein, dass ihr mehr wissen wollt als nur die Tatsache, dass der Cache gefunden wurde. Wobei das andere Extrem (die Androhung der Loglöschung, wenn nur TFTC drinnen steht) auch nicht der richtige Weg ist. Aber man kann zumindest den Finder darauf hinweisen, dass man mehr wissen möchte. Und letztendlich will ja auch der Finder seine Erlebnisse teilen, denn nur geteilte Freud ist doppelte Freud. ...

Hier geht es zu den 10 Schritten zu einem erfolgreichen Log.

Und wie so oft im Leben gibt es auch eine gegenteilige Sichtweise der Dinge. Unter dem Thema "Ja, zu Kurzlogs" wird ausführlich beschrieben wie verzichtbar die Diskussion an sich eigentlich ist. Und wie wichtig sie manchen trotzdem erscheint.

Letztendlich wird die Angelegnheit auf den letzten Abatz des Blogbeitrages von alphi.at zu subsummieren sein:

 Diese ganze Moserei ist nur wieder so ein Nebeneffekt der "Die anderen spielen 'mein' Spiel nicht so wie ich's möchte"-Sichtweise. Katastrophal wird es dann wenn die "Kurzlogger" gleichteitig "Unfairtauscher" und "T5-nicht-mit-Foto-Logger" sind. Der "Bundesarbeitskreis für Lang- und Fotologs" arbeitet mit dem "Komitee gegen Überraschungseikrempel e.V." bereits an entsprechenden Aufklebern.
Es darf also auch darüber geschmunzelt werden, denn im Recht sind zu weiten Teilen sicherlich beide Sichtweisen ....und letztendlich geht es immer noch nur um ein Spiel!

Montag, 10. Mai 2010

eMedia schreibt über Geocaching

In Österreich ist diese Fachzeitschrift landläufig bekannt. Allen anderen Lesern des Blogs sei gesagt; es handelt sich um eine 14tägig erscheinende Fachzeitschrift zum Thema Internet, Computer und Technik. Also Themen, die sich bei Geocaching durchwegs vereinen.

In der Ausgabe von letztem Freitag ist ein Artikel zum Thema Geocaching erschienen, den ich niemandem hier vorenthalten will.

Viel Spaß beim Lesen!

Montag, 3. Mai 2010

23 mal "Happy birthday"

Auch wenn viele meinen, dass Österreich ein sehr kleines Land ist (was ja grundsätzlich niemand abbstreiten will) so ist es doch erstaunlich, dass sich die österr. Geocaching-Comunity 23mal am letzten Wochenende zusammengetroffen hat um den 10jährigen Geburtstag von Geocaching zu feiern.

Teilweise mit mehr als hundert Teilnehmern waren das auch keine kleinen Events wo sich gerade mal ein paar zusammenrotten. Ein weiteres Indiz dafür, dass die Gruppe der GeocacherInnen stetig wächst. Teilweise wurden auch recht kreative Ideen um gesetzt wie eine Geburtstagstorte in Klagenfurt oder die Verlosung eines FTF (!) unter allen Eventteilnehmern in Leobendorf. Wie bereits gesagt der Kreativität waren da offensichtlich wirklich keine Grenze gesetzt.

Dann gab es da noch Events, die für 40 Teilnehmer ausgelegt waren und wo sich dann doch noch 63 Teams (!) angemeldet haben. Wieder woanders wurde fleißig anlässlich des Geburtstages geklettert.

Was die geografische Dichte der Jubiläums Events betrifft hat wohl der Pinzgau den Vogel abgeschossen. Mit immerhin 7 Events im Umkreis von 18 Kilometern befindet sich hier die wohl größte Jubiläumsevent-Dichte Österreichs. Noch dazu wo es in der Gegend nahezu keine gröberen Ballungszentren gibt.


Und egal wo man hinsieht überall fast schon unüberschaubare Menschenmassen:


Auch für jene, die weniger gerne Gasthausevents besuchen gabs die Möglichkeit bei einem Picknick dabei zu sein.


Und in Erinnerung an das letztjährige Mega-Event und den Reviewer Weitwurf in Salzburg gingen die Salzburger Geocacher wieder einmal schwimmen um das Event loggen zu können. Glücklicherweise war es nicht mehr ganz so kalt ....


Und zum Glück gab auch einen Event für jene mit einem höheren Bewegungsdrang.

Zusammengefasst war für wirklich jeden etwas dabei. Wobei man natürlich nicht vergessen darf, dass das eine oder andere Event vielleicht doch etwas weiter weg ist als dass man da schnell mal hinfahren würde. Aber wer weiß, was man nicht alles für ein spezielles Icon tut.

Happy hunting!

Samstag, 1. Mai 2010

10 Jahre Geocaching - Status quo in Österreich

Heute ist es soweit. Unser geliebtes Hobby Geocaching feiert seinen 10ten Geburtstag. Dies ist sicherlich ein ganz guter Zeitpunkt zu resümieren was bisher geschah:

Vor genau 10 Jahren hatte Dave Ullmer eine Idee. Diese Idee beinhaltete technische Spielerei, Internet und den Kontakt zur freien Natur. Was damals in seinem Bekannten-/Freundeskreis begann hat sich ziemlich schnell zu einer geheimen "Nischensportart" gemausert. Lange Zeit war die Geocaching Community in Österreich zuerst nicht existent und danach eine überschaubare Gruppe von Einzelkämpfern, denen ein Aspekt an Geocaching besonders gefiel, der heute kaum mehr denkbar wäre. Man macht etwas Geheimes. Dieser Geheimfaktor ist aufgrund der steigenden Popularität von Geocaching schon längst nicht mehr gegeben. Damals wusste niemand was Geocaching ist und wenn man davon zu erzählen begann, musste man einen mehrminütigen Vortrag voranstellen um überhaupt zu erklären worum es grundsätzlich geht. Heute sind Begriffe wie Geocaching, digitale Schnitzeljagd oder GPS-Schnitzeljagd gängige Begriffe und jeder der einen dieser Begriffe irgendwo aufschnappt findet dank Tante Google ein breites Informationsangebot im Internet.

Auch das mediale Interesse an diesem Spiel steigt nach wie vor an was letztendlich dazu führt, dass die Popularität von Geocaching in Österreich (und ich nehme an, es ist im Rest der Welt kaum anders) weiter zunehmen wird. Die Ausgangssituation ist nunmehr auch eine völlig andere. Am Beginn der Geschichte standen eingie wenige Geocaches die in Österreich zumeist von "Urlaubern" gelegt wurden bevor die ersten Caches von Einheimischen versteckt wurden. Heutzutage gibt es Regionen in Österreich wo es ganz schön emotional werden kann, wenn ein Urlauber sich erdreistet einen Geocache zu verstecken. Damals war man froh darüber, heute ist aus den verscheidensten Gründen genau das Gegenteil der Fall.

Die Anzahl der versteckten Caches in Österreich kann sich auch sehen lassen. Nach 10 Jahren Dosensuche gibt es in Österreich über 11.300 aktive Geocaches. Wurde in den Anfangsjahren gerade mal alle paar Wochen ein Cachelisting veröffentlicht, sind es heute zwischen 10 und 80 pro Tag - je nach Großwetterlage. Das Angebot wächst also mit. Ob das gut ist oder es sich letztendlich als Teufelskreis herausstellt bleibt abzuwarten. Natürlich ist die durchschnittliche Qualität der Geocaches in Österreich nicht vergleichbar mit jenen Pionierjahren, wo eine Handvoll Geocacher Dosen versteckt haben. Größere Massen bringen auch einen höheren Aufwand mit sich, will man die Qualität nur halten - geschwiege denn steigern. Auch hier hat sich in der Vergangenheit bei dem einen oder anderen Geocacher auch der Frust breit gemacht, weil lieblos in die Landschaft geworfene Micros halt weniger ansprechend sind als ein thematisch aufbereiteter Cache, mit einem tollen Versteck, Platz zum Tauschen und für TB und Co. und wo man vielleicht auch noch was über die Gegend lernt.

In den 10 Jahren haben sich Gewohnheiten herausgebildet, an die vor 10 Jahren auch niemand gedacht hätte. War Geocaching früher was Geheimes, so freuen sich heut die meisten, wenn sie auf eine Massenveranstaltung wie einen Mega-Event gehen können. Andere geiern nach Punkten und wieder andere sammeln Icons. Ein Teil bevorzugt drive-in Caches andere wiederum wollen möglichst weite und mit vielen Eindrücken bestückte Wanderungen erleben. Sieht man die Entwicklung als Ganzes, so ist die Chance, dass möglichst viele Geschmäcker befriedigt werden können heutzutage weit größer, weil auch unter den Cacheversteckern alle diese Gruppen vertreten sind.

In vielen Gesprächen mit alteingesessenen Geocachern hört man immer weider das Bedauern aufschwellen, weil früher eben alles besser war. Der Run auf das Hobby wird eher kritisch gesehen und jeder Artikel in einer Zeitung oder im Internet der noch mehr Aufmerksamkeit erregen könnte, erzeugt zumindest so etwas ähnliches wie seelischen Schmerz. Die Entwicklung die Geocaching genommen hat ist aber weder zu verhindern noch unbedingt immer schlecht. Letztendlich trennt sich die Spreu vom Weizen ohenhin fast wie von selbst demm wie die Gesetze der Gruppendynamik sagen, teilt sich eine Gruppe immer dann, wenn sie zu groß geworden ist. Deswegen reden wir heute von Klettercachern, Drive in-Cachern, Wandercachern, Rätselcachern und sontigen cachern. Das wirkt sich auch auf das Cacheangebot deutlich aus. Jede Gruppe für sich hat ihre Daseinsberchtigung und solange uns der Platz auf dem Planeten für neue Caches nicht ausgeht, sollen auch alle Gruppen das tun dürfen was sie bevorzugen - solange die guidelines nichts dagegen haben.

Zu guter letzt steht noch die Frage im Raum wohin sich Geocachig entwickeln wird. Nachdem die bisherige Entwicklung ganz ähnlich ist wie bei so manch andreren ehemaligen Trendsportarten kommt einem zwar ein flaues Gefühl im Magen auf. Letztendlich bedeutet dies aber noch lange nicht, dass Geocaching das selbe Schicksal ereilen wird, wie ehemalige Trendsportarten wie z.B. Tennis oder Golf. Dafür ist die Basis auf der Geocaching fußt einfach zu breit. Mal sehen was sich in den nächsten 10 Jahren tun wird ....

In diesem Sinne gatuliere ich allen Jubliaren (Caches und Cachern) zum 10 jährigen Geburtstag!

Freitag, 30. April 2010

Pocket Queries werden jetzt wirklich größer

Geocaching wird 10 Jahre alt und Groundspeak wird  sein Versprechen offensichtlich doch wahr machen und liefert in Zukunft Pocket Queries mit einem Limit von 1.000 Cachelistings

Ein paar Punkte wurden gestern im Forum von Groundpseak verlautbart::

  • Wenn man nichts an PQ-Einstellungen ändert, dann wird sich an der Maximalzahl an Caches in einer PQ  nichts ändern.
  • Pocket Queries mit mehr als 500 Listings wird es "nur" als downloadbares file geben und werden nicht mehr per email versendet. Man erhält aber weiterhin ein email, wenn der file-download bereit ist.
  • PQ mit weniger als 501 Listings werden sowohl als file download zur Verfügung gestellt als auch per email anhang versendet wie bisher.
  • PQ stehen 7 Tage lang zum Download bereit
  • "My finds" PQ wird es nur mehr als download geben und nicht mehr als Emailanhang versendet.


In weiterer Folge soll auch die Pocket Query Seite auf gc.com  gepimpt werden. Dies läuft unter dem Titel "comming soon".

Jedenfalls ist neben der Erweiterung auf 1.000 Listings per PQ ein Wunsch in Erfüllung gegangen, der schon von vielen geäußert wurde. Anstatt GPX-Dateien mit email zu versenden, kann man diese direkt downloaden. Wie gut das dann in der Praxis funktionieren wird werden wir bald merken und wie lange es dauern wird bis GSAK den download automatisiert durchführen kann, bleibt auch noch eine offene Frage.

Aber immerhin endlich tut sich was ...

Montag, 26. April 2010

Warum Geocaches das G.P.S. brauchen

In letzter Zeit kommt es sehr häufig vor, das in Österreich Cachelistings eingereicht werden, die eigentlich den grundlegenden Bedingungen eines Geocaches nicht entsprechen weil die Verwendung von GPS keine Voraussetzung ist um den Cache zu lokalisieren. Dabei wird oft von den Ownern argumentiert, dass das Rätsel so toll ist, dass dies ein Grund wäre das Listing zu veröffentlichen. Und es handelt sich in diesen Fällen durchwegs eher um die Erahnung einer Location und genauere Definition durch so etwas ähnliches wie eine Wegbeschreibung. Eines sei mal hier klar gestellt. Dieses Argument reicht nicht aus um einen Geocache veröffentlicht zu sehen. 

Alleine schon der Terminus "Geocache" besagt schon, dass es sich bei Geocaching vorrangig um die Verwendung des weltweiten Positionierungssystems G.P.S. handelt - zumindest derzeit, ob andere Positionierungssysteme irgend wann einmal auch dafür herhalten dürfen bleibt abzuwarten. Es mag ja recht nett sein einen Cache zu verstecken, den man bloß durch Erahnung einer Lösung ungefähr bestimmen kann. Jedoch geht diese Art an Caches an der grundlegenden Idee von Geocaching geradlinig vorbei und würde eher dem Letterboxing entsprechen. Dafür gibt es auch eigene Platformen im Internet.

Ein Rätsel, dass zu einem Geocache führen soll, muss daher eine Lösung beinhalten, die die Ermittlung von Koordinaten enthält. Nur dann ist gewährleistet, dass GPS ein integrierter Bestandteil des Geocaches ist. Und nur dann hat das Listing auch Chance auf Veröffentlichung. Auch wenn es bereits Listings gibt, die diese Voraussetzung nicht erfüllen, gibt es keinen Grund zur berechtigten Annahme, dass ein weiteres Listing in dieser Form veröffentlicht wird. Also wenn ihr schon einen tollen Mysterycache kreiert, denkt bitte daran, dass man aus dem Rätsel Koordinaten  heraus bekommt. Damit erspart ihr euch Diskussionen mit dem jeweiligen Reviewer.... ;)

Samstag, 27. März 2010

Medialer Dialog?

Auslöser war ein Beitrag auf orf.at im Zusammenhang mit Geocaching und Tourismus. So manchem sind dabei Aussagen aufgestoßen., die man als Geocacher vielleicht nur ungern liest. Die Niederösterreich Werbung GmbH möchte dazu auch Stellung nehmen und damit, wenn möglich, mit der örtlichen Geocaching-Community in einen Dialog treten:
An die Österreichische Geocaching-Community


St. Pölten, 22. März 2010


Geocaching in Niederösterreich

Geocaching in Niederösterreich - aus dem Blickwinkel des Tourismus (ORF NÖ Beitrag über die Internationale Tourismusbörse in Berlin) - war vor kurzem ein mediales Thema. Wie oft bei komprimierten Aussagen und Beiträgen - sind vermutlich Missverständnisse entstanden, die wir gerne aufklären möchten.

Im Zuge der verstärkten Bewerbung des Themas Wandern in Niederösterreich haben wir uns aus touristischen Motiven intensiver mit Geocaching befasst. Keinesfalls wollten wir den Eindruck erwecken, Geocaching in Niederösterreich "erfunden" zu haben. Wir haben gelernt, dass diese Form der Schatzsuche seit etwa 10 Jahren unter Insidern gelebt wird und haben natürlich auch Experten um Ihre Meinung zur touristischen Nutzung gebeten. Keinesfalls wollten wir die Geocaching-Community vor den Kopf stoßen - vielmehr sehen wir unsere Caches als ergänzenden Beitrag für Gäste in Niederösterreich, die diese Motivation für Bewegung und Freizeitgestaltung in Niederösterreich ausüben möchten.

Daher haben wir eine Reihe von Caches entwickelt, speziell für Familien, um die Jugend zu motivieren, sich rauszubewegen und einen spannenden Tag zu verbringen bei frischer Luft und Bewegung. Wichtig ist es uns, dass anhand der dabei zurückgelegten Route nicht nur die Umgebung erforscht wird, sondern dass man sich dank der zu lösenden Rätsel der Single- und Multicaches auch Hintergrundwissen aneignen kann.

Eine Variante zum herkömmlichen Geocachen ist, dass bei der von uns entwickelten Cache-Serie auch die Möglichkeit besteht ohne GPS-Gerät auf Schatzsuche zu gehen. Um auch Familien, die über kein GPS-Gerät verfügen, anzusprechen, haben wir die einzelnen Caches so umgesetzt, dass die Verstecke auch ohne technische Hilfsmittel, sondern mittels Beschreibungen, Rätsel und einer Karte gefunden werden können.

Zum ersten Mal können die Caches der Niederösterreich-Serie am 2. Mai, dem 10jährigen Geocaching-Jubiläum, ausprobiert werden. Einer davon in Wienerbruck im Naturpark Ötscher-Tormäuer beim Ersten Niederösterreichischen Wanderopening, wo man im  Anschluss ans Cachen den Tag im Festzelt bei Live-Musik ausklingen lässt.
Gerne begrüßen wir dort auch Sie – allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass die dort versteckten Caches an dem Tag stark frequentiert sein werden.


Wir haben folgende 5 Orte und Themen für die Rätselcaches gewählt:

·                                                                                                                                                        „Schleier der Agnes“
Single-Cache am Gelände von Stift Klosterneuburg. Spannend und informativ in einen netten Spaziergang am Stiftgelände eingebunden am Ursprung Niederösterreichs und der Heimat des Landespatrons.

·                                                                                                                                                        „Kräuterheilige – Kräuterkundige“
Multi-Cache mitten in der Bio-Region Waldviertel. Viel Wissenswertes rund um Kräuter und Kräuterheilige kann ergangen werden.

·                                                                                                                                                        „Wachau Kulinarik“
Wunderschöner Multicache, Einstiegswanderung für Familien mit der Lust nach Mehr.

·                                                                                                                                                        „Naturprodukt Mariazellerbahn“
Mulitcache im Grand Canyon Österreichs, den Ötschergräben.

·                                                                                                                                                        „Der Schradl“
Kurzer Singelcache als Abschluss für eine Wanderung oder mal so Zwischendurch im Naturpark Ötscher am Hochbärneck.

Nach dem ersten Medienrummel hatten wir bereits ein interessantes Gespräch mit „Tafari“ um unsere Motive und unsere Herangehensweise an Geocaching zu erläutern. Wir sind sehr froh, dass wir über diesen Blog die Möglichkeit haben, die zugegeben unglücklich verlaufene  Medien-Berichterstattung zu kommentieren.

Wir wünschen allen Geocachern weiterhin viel Spaß bei der Ausübung ihres Hobbys.

Freundliche Grüße

Geschäftsfeldmanagement Sport aktiv
Niederoesterreich-Werbung GmbH

Ja es hat ein Gespräch gegeben, das eigentlich nicht den Eindruck erweckt hat, dass hier der Begriff Geocaching  vereinnahmt werden wollte. Und wie es halt so ist, wenn Information verdichtet wird, dann passiert es leider recht oft, dass diese Information einer Veränderung unterliegt. Verhindern wird man dieses mediale Interesse mit all seinen Schattenseiten nicht können.

Wie dem auch sei. Solange die Community auch einen Vorteil aus der medialen Berichterstattung hat, kann eine Belebung von Geocaching kein Schaden sein. Ob dieser Zustand aber je erreicht werden wird bleibt abzuwarten. Momentan steigt die Anzahl an Geocachern in Österreich sehr stark an. Dabei die Qualität zu halten ist keine einfache Herausforderung.

Daher kommt dieses Angebot zum Dialog vielleicht ja auch gerade zur rechten Zeit ...

Mittwoch, 17. März 2010

Wenn ein Cacher, Kein Cacher wäre...

... dann würd ich wohl auf die Frage: Der wievielte Buchstabe des Alphabets ist R nicht aus der Kanone geschossen sagen können: 18.sondern mal auf die Finger schauen und zählen.

Ich würde im Urlaub in irgendwelchen Clubs an der Bar gelangweilte Strandnixen anflirten, stattdessen bin ich immer in Gefahr irgendwo verloren zu gehen, wo selbst Einheimische mich nicht finden würden.
Generell wäre die Urlaubsplanung eine leicht andere.

Nach langweiligen Fotoabenden von Freunden würd ich niemals fragen: Hast du eigentlich noch die Filmdosen?

Ich hätte wohl noch nie etwas gemorst, Blindenschrift, und ähnliches wären Bücher mit 7 Siegeln. An hunderten Kapellen, Kirchen und deren Wirten würde ich vorbeifahren ohne auch nur einen Gedanken auf Gründungsjahre oder Wandverzierungen zu verschwenden.

Mein Navi würde ich nur benutzen um schnellstmöglichst von Punkt A nach Punkt B zu kommen, und nicht die "ertragreichste" Route wählen ;-)

Wahrscheinlich ginge ich immer trotzdem auf Berge, müßte aber die Jausendosen selber mithochschleppen. Auch würde ich wohl mehr Brücken OBEN überqueren als unten.

Aber was würde ich wohl mit meiner vielen Freizeit anfangen?

So long, ich flieg mal Cachen...

Dienstag, 16. März 2010

Saubere Natur auch ohne Punkt

Unsere deutschen Nachbarn machen es uns vorbildhaft vor. Nicht wegen einem Statistikpunkt sind sie ausgerückt um Müll zu sammeln, sondern nur weil Ihnen die Natur und ihre Erhaltung offensichtlich ein besonderes Anliegen sind.

Jedenfalls zeigt dieser Beitrag, dass man mit Geocaching auch für positive Medienberichte sorgen kann. Dazu braucht es nur ein wenig Liebe zur Natur. Natürlich haben wir schon C.I.T.O.-Events gesehen, wo die Geocacher in Hunderter-Scharen ausgeschwärmt sind und ganze Wälder von jedem Ding befreit haben, das dort nicht hingehört. Man denke nur an den C.I.T.O. Event anläßlich der GEO-FORTRESS letztes Jahr. Wo nicht nur Papier, Windeln und Getränkedosen entsorgt wurden, sondern auch Matratzen, Verkehrsschilder und Bauschutt, der aufgrund der Menge von mehreren Baustellen stammen musste.

Auch damals hat man gespürt, dass es nicht nur einem selber Gut tut, etwas Gutes zu tun, sondern auch andere sich daran erfreuen. Der Magistrat der Stadt Salzburg jedenfalls hat Geocacher sicherlich positiver in Erinnerung als so mancher Waidmann.....

Noch schöner ist zu sehen, wenn es auch keinen Punkt dazu braucht und die einzige Motivation augenscheinlich wirklich die Natur herself ist.

Bravo zu dieser gelungenen Publicity und Gratualtion zu 700kg gefundenem (und entsorgtem) Müll!

Donnerstag, 11. März 2010

O.C.B. kommt nach Österreich

Denjenigen die sich nun fragen wer dieser O.C.B. ist, sei gesagt, es handelt sich um einen der Tauschgegenstände aus dem ersten Geocache, der von Dave Ulmer am 3. Mai 2000 versteckt worden ist. Es handelt sich hiebei um das einzige Teil, dass von diesem ersten "Stash" oder "Geocache" bis heute noch erhalten geblieben ist.

Die O.C.B. (Old Can of Beans) ist nichts anderes als eine Konservendose, die wieder entdeckt wurde, als an der Stelle des ersten Geocaches eine Gedenktafel installiert worden ist.



Wie auf diesem Bild zu sehen ist, befindet sich die Konservendose nicht gerade in einem erbaulichen Zustand. Doch die Owner des mittlerweile zu einem Travel Bug mutierten Gegenstandes haben keine Kosten und Mühen gescheut dieses Ding vor dem Verfall zu retten. Nach aufwendigsten Restaurierungsversuchen wurde das Ding unter einen Glassturz gestellt und besucht nun ein Geocaching Event nach dem Anderen. Und auch Österreich hat die Ehre den Reisenden offiziell begrüßen zu dürfen.



Wie die Owner des Travel Bugs heute offiziell bekannt gegeben haben, ist der Besuch der O.C.B. beim Mega-Event im Pinzgau fix:


IT IS NOW OFFICIAL!!
The reservations have been booked and confirmed, all the plans have been finalized. The O.C.B. will be traveling to Austria at the end of May to make its FIRST-EVER European appearance at the PINZGAU 2010 EVENT, GC1XEDZ.
The group hosting this Event has successfully booked the O.C.B. for its first international appearance at the Burg zue Caprun, which is a castle out in the countryside! I will be flying the O.C.B. to this Austrian Mega-Event and am looking forward to meeting our geocaching brothers and sisters on the other side of the pond.

Good times, great people, geocaching, an appearance by the O.C.B. and an unforgettable 'after-party', with live music!

Now these guys know how to throw a party!
Jepp, wir wissen wie man eine Party schmeisst. Die O.C.B. wird also ihre Europapremiere in Österreich feiern, worüber wir uns besonders freuen und was ein Grund mehr ist ein tolles Programm beim Mega-Event hinzulegen. Genauso wie es bei der letztjährigen GEO-FORTRESS, dem ersten österr. Mega-Event, eine Premiere gab (Signal the frog war das erste mal live auf dem euopäischen Kontinent zu sehen) gibt es heuer wieder eine. Wir werden sehen, ob diesem Gegenstand in der Tat fast schon reliquienähnliche Eigenschaften zukommen werden - wie mancherorts vermutet wird.

Es bleibt jedenfalls spannend!

Mittwoch, 10. März 2010

Feuchthaltesackerl für Geoaches II

Wir hatten schon einmal einen Beitrag zu dem Thema, der hier gerne nachgelesen werden kann. Für jene, die Sackerl rund um Cachedosen auch nicht bevorzugen, gibts hier eine nette kleine Website, die das Problem nochmals erklärt und ein Bild für Cachebeschreibungen von Caches ohne Sackerl bereithält um Caches, die lieber nach dem Regen trocknen einfach hervorzuheben..

Viel Spaß!

Dienstag, 9. März 2010

Pocket Queries werden größer

Wie von Jeremy Irish persönlch angekündigt, soll es ab 2. Mai 2010 (10 jähriges Jubiläum von Geocaching) auch einige Änderungen bei der Auslieferung von Pocket Queries geben.

Neben einer Entschuldigung für die Bugs, die in letzter Zeit vermehrt bei Pocket Queries aufgetreten sind (fehlende Logs in den GPX-Dateien, keine oder zu späte Auslieferung, etc.) kündigt Jeremy Irish an, dass die Grenze von max. 500 Cachelistings pro PQ auf 1.000 angehoben werden soll. Pünktlich zum 10ten Geburtstag von Geocaching. Auch soll der Prozess der PQ-Erstellung optimiert werden, so dass es zu einer früheren/schnelleren Auslieferung als bisher kommen soll.

Das wird vor allem jene freuen die schon immer gesagt haben, dass 500 Cachelistings einfach zu wenig sind um sich ausreichend mit Daten zu versorgen damit das nächste Cachewochenende oder der zweiwöchige urlaub in Gigritzpotschn gesichert sind (und ja, es gibt Geocacher, die das meinen). Ob diese Gruppe der (möchtegern) "Powercacher" schon mit 1.000 Listings pro PQ zufrieden sein wird, wird sich zeigen.

Letztendlich geht es wohl eher weniger um die Angst zu wenig zum Cachen zu haben als eine Befriedigung in einer möglichst prall gefüllten GSAK-Datenbank zu finden. So hat halt jeder sein eigenes Spielzeug. Die Sinnhaftigkeit dahinter möge jeder selber hinterfragen. Schließlich geht es bei Geocaching nicht darum möglichst viele Cachelistings in einer eigenen Datenbank zu pflegen, sondern (möglichst viele) Gocaches in der realen Welt zu finden. Dazu ist in aller Regel aber keine Pocket Query zwingend nötig, sondern - wenn sinnvoll eingesetzt - höchstens ein wenig hilfreich.

Montag, 8. März 2010

Eine Million aktive Geocaches weltweit!

Heute so gegen 11:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit war es soweit. Die größte und weltweit agierende Geocachingdatenbank gc.com weist nunmehr über eine Million Geocaches weltweit aus.

Damit sollte man meinen, die Sorge man hätte zuwenig Dosen zum Suchen wäre Geschichte. Doch weit gefehlt, gibt es noch genug Gegend auf unserem Planeten, die ein regelrechtes Cachevakuum aufweist. Hier in Europa haben wir dieses "Problem" aber eher nicht (mehr). Ob dies nun der richtige Zeitpunkt ist um darüber nachzudenken ob es gut oder schlecht ist, dass es über eine Million Geocaches weltweit gibt sei jedem selber überlassen. Faktum ist, dass dieser Zeitpunkt von vielen bereits innigst herbeigesehnt war und er nun da ist. Am Spiel selber wird das aber eher weniger ändern.

Natürlich gab es auch einige Wetten wann die Millionen-Schallmauer durchbrochen wird. Näheres dazu findet man hier. Interessant war zu beobachten, dass doch Tipps zwischen Ende November 2009 und Oktober 2010 abgegeben wurden. Eine Zeitspanne, die doch recht mächtig ist.

Wir gratulieren jedenfalls dem stolzen Gewinner, dass er den Zeitpunkt am genauesten erraten hat. Was er dabei gewonnen hat? Viel Ehre und Anerkennung in der Community sind ihm sicher .... ;)

Mittwoch, 3. März 2010

Mega-Event Pinzgau 2010 - Voranmeldung für get2gether

Die Organisatoren des Mega-Events brauchen ein paar Details hinsichtlich der genauen Planung des Get2gether am Freitag abend .

Wer also vorhat bereits am Freitag, den 28. Mai 2010 am Vorabend des Mega-Events teilzunehmen, der möge dies hier bitte eintragen, damit die Vorbereitungen getroffen werden können.

Vielen Dank im Voraus!

Nebenbei bemerkt wurde die Eventlocation bereits einem Lokalaugenschein unterzogen. Auch wenn das Wetter nicht wirklich zum Verweilen im Freien eingeladen hat, konnte eine durchaus beeindruckende Atmosphäre attestiert werden. Die Burg zu Kaprun birgt zwar noch das eine oder andere Geheimnis in sich, was bei derartigen ehrwürdigen Mauern aber offensichtlich auch so sein soll.


Jedenfalls erwartet die Teilnehmer dort ein reichhaltiges Programm worauf wir uns schon freuen.

Freitag, 26. Februar 2010

Ein Cacher ... rechnet vor!

Tja... ich hab mich schon viel mit meiner eigenen Statistik beschäftigt. Das Ding will ja immer gefüttert werden...Aber wie sieht eigentlich die Statistik von euch da draußen aus? *)

Zuerst mal die überraschende Nachricht:
Der/Die durchschnittliche österreichische CacherIn hat im Schnitt 29 Caches/Cachinnen gefunden. BOAH. Das muß jetzt mal sitzen. Viele machen so viele an einem Freitag nach der Arbeit?

Tja, dann könnte man das ganze ja doch mal entspannter angehen, wenn man mal die ersten Tausend hat :-)
Und was cachen wir sonst so? Um die Spannung auf den Gipfel zu treiben ... Ach vergeßt es: Ja, Tradis sind auf Platz 1. Mit AAAAAAAAAAABSTAND

Jeder Cacher (Gendert euch das mal selber, zumindest ihr hübschen Cacherinnen da draußen) der 100 Dosen gefunden hat war auf 0,03 Citos, auf 0,67 Events und auf 0,08 Megaevents.

Die Exotencaches sind wie nicht anders zu erwarten auch nicht so verbreitet.

  • Earth: 0,85 (Ich schätze mal Increasing...)
  • Letterbox: 0,31
  • Virtual 0,04... wir haben sowas in Österreich?
  • Webcam 0,22 seufz... war immer wieder lustig sich einw enig zu verrenken
  • Wherigo 0,08 jo wenn des a ned gscheid funktioniert!!!!!!
Die Top 3 sind natürlich

  • Unknown: 10,62%
  • Multi: 17,04 %
  • Tradi... TADAAAAAAAAAAAAAAA 70,6%.

Schade dass ich das nicht gerade auf 1/1-Hundstrümmerl-Drive-In-Betonmicros und interessante Dosen mit bezaubernder Location trennen kann.

ABER:
Traue nie einer Statistik die du nicht selbst gefälscht hast... (Winston Churchill)
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit (Sören Aabye Kirkegaard)
Und zu guter letzt... wer gibt sich schon mit dem Durchschnitt zufrieden?

Cache... as you like

*Alle Angaben ohne Gewähr und nicht inklusive aller Cacher. Sozusagen: Results may vary