Sonntag, 6. Januar 2013

Wir trauern um frigschneck

Die traurige Kunde hat bereits die gesamte Geocaching Community erfasst. Unser allseits beliebter Geocaching-Kollege Laurenz - manchen vielleicht besser bekannt unter seinem Nickname frigschneck - hat uns nach langer schwerer Krankheit am 24.12.2012 für immer verlassen.

In seinem Innersten war Laurenz ein Naturwissenschafter, wie er im Buche steht. Die Physik war wohl die große Liebe seines Lebens. Das war zu bemerken, wenn er begonnen hat darüber zu erzählen und seine Begeisterung zu spüren war. Im Unterschied zu vielen anderen Physikern zeichnete ihn aber die Fähigkeit aus, selbst die kompliziertesten Zusammenhänge der modernen Physik auch dem einfachsten Geist verständlich näher zu bringen. Diesbezüglich ist Laurenz auf eine Stufe mit bekannten Physikern wie Steven Hawkings zu stellen. Unter dem Motto:"Man ist nie zu jung um etwas über unser Universum zu lernen" hat er sich jahrelang stetig dafür eingesetzt im Rahmen der Wiener Kinderuniversität auch den Kleinsten unter uns Physik auf eine spannende und lehrreiche Art zu vermitteln.

Als Geocacher haben wir Laurenz immer als hilfsbereiten und äußerst kreativen Mitspieler erlebt, dessen Anliegen es war nicht mit seiner eigenen Kreativität zu brilieren, sondern andere daran teilhaben zu lassen. Wie in vielen anderen Bereichen auch, war es sein oberstes Ziel nicht mit seiner Kreativität zu prahlen, sondern in aller Bescheidenheit all das zu tun, was nötig ist um anderen einen ebensolchen Erfolg oder eine ebensolche Freude zu ermöglichen. Seine Ideen haben uns oft neue Türen geöffnet, von deren Existenz wir bislang nichts gewusst haben. Selbst wenn es Streit gab, war er immer derjenige, der auf Deeskalation und Dialog gesetzt hat - meistens mit Erfolg.

Auch seine karitative Ader war stark ausgeprägt. So hat er sich mit Hingabe immer wieder jenen in der Gesellschaft gewidmet, die schwach sind und nicht im Mittelpunkt stehen. Seine Patenschaften für Kinder des S.O.S. Kinderdorfes in der Hinterbrühl haben vielen Kindern und Jugendlichen, die vom Leben benachteiligt waren, geholfen wieder auf die Beine zu kommen und ihnen ermöglicht zumindest ein Stück weit eine normale Kindheit/Jugend zu erleben um sich auch entsprechend weiter entwickeln zu können.

Mit anderen Worten verlieren wir mit Laurenz einen Mitmenschen, der nicht nur Vorbild für uns alle war, sondern der das Herz immer am rechten Fleck hatte. Um so schwerer ist es für uns Abschied zu nehmen in der Gewissheit nie wieder eines der genußvollen, lehrreichen und interessanten Gespräche mit ihm führen zu können.

Unsere Gedanken sind auch bei seinen Angehörigen - insbesondere bei seiner Mutter, die ihn bis zu letzt liebevoll gepflegt hat - die nun eine schwere Zeit durchleben müssen.

Laurenz, wir werden dich immer vermissen!

Mittwoch, 14. November 2012

Österreichs Reviewer bekommen wieder Zuwachs

Wie an vielen Umständen erkennbar, ist Geocaching nach wie vor ein boomendes Hobby in Österreich. Die Anzahl der versteckten Caches steigt kontinuierlich als auch die Anzahl der Funde. Beides begründet sich in einer ständig wachsenden Community.

Nachdem wir heuer in der heissen Phase des Sommers bemerkt haben, dass sich das Erreichen unserer Kapazitätsgrenzen zum reviewen neuer Listings als auch zum Bearbeiten der N/A-Logs in naher Zukunft  abzeichnet, haben wir uns gleichzeitig auf die Suche nach einem zusätzlichen Reviewer begeben. So ein Vorhaben ist nicht immer einfach denn zu beurteilen, ob jemand die nötigen Voraussetzungen für diese ehrenamtliche Aufgabe mitbringt, ist vom Schriebtisch weg schwierig.

Umso mehr freut es das gesamte Reviewer Team, dass wir einen würdigen Kandidaten gefunden haben und dass Qualiflyer unser mittlerweile vierter Reviewer für Österreich sein wird. 

Warum gerade Qualiflyer?

Er betreibt Geocaching seit 2009 und hat bislang eine für Österreichische Verhältnisse hohe Fundanzahl von nahezu 10.000 Geocaches. Auch die Anzahl der von ihm versteckten Geocaches ist mit über 80 beeindruckend. Die Vergagnenheit hat gezeigt, dass er somit das Spiel sowohl als Suchender als auch als Owner gut kennt. Die guidelines sind ihm bekannt und die nötigen persönlichen Voraussetzungen scheinen auch gegeben zu sein.

Gerade die Oberösterreichische Community wird ihn recht gut kennen, denn dort ist er bislang sehr positiv aufgefallen - sowhol was seine Geocaches betrifft als auch seine Hilfsbereitschaft für andere Geocacher. 

Wir begrüßen Qualiflyer sehr herzlich in unserem Team und freuen uns auf eine angenehme Zusammenarbeit!

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Österreich braucht sich nicht zu verstecken!

Letzte Woche hat der CEO von Groundspeak, Jeemy Irish, im Zuge des jährlich stattfindenden, weltweiten Reviewertreffens einige Statistiken veröffentlicht, die aus Österreichischer Sicht nicht geheim bleiben sollten.

Nebst anderem Statistikzeugs wurde auch die Anzahl der veröffentlichten Listings pro Land präsentiert. Im Ranking liegt klarerweise die U.S.A. mit weitem Abstand an erster Stelle. Was Europa betrifft, sind wohl unsere Deutschen Nachbarn Spitzenreitern. Was so ein kleines Land wie Österreich ein wenig stolz macht ist aber die Tatsache, dass unser Land mit seinen 2 1/2 Reviewern im globalen Ranking immerhin Platz 10 erreicht hat.

Natürlich ist die Landesgröße/Bevölkerungsdichte und einige andere Faktoren ausschlaggebend für dieses Ranking. Umnso erstaunlicher, dass Österreich trotz seiner geringen Größe so weit vorne zu finden ist. Das zeigt, dass die Geocaching Community Österreichs sehr aktiv ist. Natürlich darf an dieser Stelle nicht die Sorge um die Qualität der versteckten Geocaches fehlen. Selbstredend gibt es auf diesem Gebiet noch einges zu tun. Doch auch da hat sich Groudspeak schon Einiges überlegt und wenn man glauben darf was man hört, wird es im kommenden Jahr einige Änderungen im Einreichprozess für Cachelistings geben. Es gibt natürlich noch keine Details dazu, aber man darf gespannt sein auf das was da kommen wird. Letztendlich will Groundspeak erreichen, dass Geocaches nicht nur hinsichtlich der guidelines einen Qualitätsschub erfahren.

In einem anderen Zusammenhang ist auch erwähnenswert, dass der Anteil an Multicaches und Mysterycaches in Europa, gemessen an der Gesamtanzahl der Geocaches, weit höher ist als im nach wie vor führenden Land U.S.A. wo mehr als 97% aller Geocaches dem Typus "Traditional Cache" entsprechen.

Dieser Tradi-Anteil liegt in Europa geschätzt irgendwo zwischen 65 und 80% (je nach Land teilweise recht stark variierend). Der Anteil an Mysterycaches ist signifikant höher als jenseits des großen Teiches. Das spricht unter Anderem auch dafür, dass sich Cacheowner in Europa offensichtlich mehr antun, was die Gestaltung von Rätseln und dem damit verbundenen Abenteuereffekt betrifft. Es geht nicht nur um das Finden einer Dose sondern auch um den (wenn auch manchmal virtuellen) Weg dorthin.

Das erklärt auch den höheren Anteil an Multicaches. Vielen Ownern geht es nicht nur darum eine Location her zu zeigen; sie wollen der Community auch die Gegend dort näher bringen oder interessnate Details hervorheben, oder manchmal einfach auch ein wenig mehr fordern damit sich der Suchende den Punkt auch wirklich "verdient". In jedem Fall liegt da viel Hirnschmalz drin, dass man sich bei den meisten Tradis spart.

Fazit: Die Österreicher sind recht fleissig; kreativ und haben Spaß am Spiel. Das zeigt sich auch international und das kann und soll uns auch freuen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Kontrollbesuche durch Reviewer - Fluch oder Segen?

Erst letztes Wochenende ist es wieder passiert.

Da haben sich doch glatt zwei Reviewer erlaubt, eine Cachetour durch die Wiener Innenstadt zu machen. Allerdings nicht um die Caches bloß zu finden. Nein, sie haben die gefundenen Geocaches auch noch als Fund geloggt. Jetzt könnte man meinen, dass das eigentlich keine Meldung wert sei - ist doch normal. Das stimmt auch, allerdings, gibt es noch einen zusätzlichen Aspekt, der zumindest Teile der Community sagen wir mal wachgerüttelt hat.

Die beiden Herren haben nämlich nicht nur eine Cachetour im klassischen Sinn gemacht. Sie haben bei der Gelegenheit auch gleich ein besonderes Auge auf das Listing geworfen um fest zu stellen, wie es mit der Versteckkultur und der damit zusammenhängenden Kommunikation mit Groundspeak und den Reviewern bestellt ist. Schon seit einiger Zeit kommt es immer wieder vor, dass Cachelistings abgelehnt werden mussten, weil Abstandskonflikte existierten, die nicht einmal der erfahrenste Geocacher der Region identifizieren oder erklären konnte. Die logische Schlussfolgerung war, da können (einige) Finalkoordinaten in der Datenbank von geocaching.com nicht korrekt erfasst worden sein.

Es ist daher in der Vergangenheit schon öfters zu sogenannten Kontrolltouren durch sogenannte Reviewer gekommen - in verschiedenen Teilen Österreichs. Diesmal war es halt die Wiener Innenstadt. Kurzum das Ergebnis dieser Tour war erfreulicher als ursprünglich befürchtet. In der Vergangenheit wurde schon festgestellt, dass es - regional unterschiedlich oft - zu einer Mode wurde einfach irgendwelche Koordinaten als Final anzugeben.

Von den 28 Geocaches in Wien, die einer näheren Kontrolle unterzogen wurden, war nur bei einem Einzigen festzustellen, dass der Owner bereits beim Einreichen des Listings mit den Finalkoordinaten geschummelt hat. Die Dose lag nämlich dort, wo nie und nimmer ein Geocache gepublished worden wäre; allerdings der angegebene Final lt. additional waypoint ist guideline-technisch lupenrein. Logischerweise wurde das Listing auch archiviert, denn eines muss klar sein: Der gesamte Reviewprozess verliert seine Sinnhaftigkeit, wenn man nicht bei der Wahrheit bleibt und - falls es nicht anders geht - seinen Cache halt woanders versteckt, wenn andere Geocaches in irgendeiner Form im Weg liegen.

Da spielt es dann auch gar keine Rolle mehr wie beliebt der nunmehr archivierte Geocache ist/war oder wie gut durchdacht oder aufwendig er gestaltet wurde. All diese Vorzüge werden vom Owner durch die Tatsache weggewischt, dass er mit seinen Angaben nicht ehrlich ist. In dem Zusammenhang reden wir auch nicht vom Belügen des oder der Reviewer sondern von einer Unehrlichkeit, die sich gegen die gesamte Community richtet (Andere können dort wo nix liegt, nichts mehr verstecken).  Erschreckend ist nur, dass es immer wieder Geocacher gibt, die meinen, es handle sich nur um ein Kavaliersdelikt und man dürfe da nicht so streng sein (wodurch deren Geocaches gleich um einiges interessanter werden, was die nächste Kontrolltour betrifft). Denen sei gesagt, dass es sich zwar nur um ein Spiel handelt, welches aber nur funktionieren kann, wenn sich ALLE an die Regelungen halten. Wahrheitsgetreue Angaben sind für den geneigten Cacheowner dabei das um und auf und sollten abgesehen davon eine zwischenmenschliche Selbstverständlichkeit sein.

Damit kann zwar nicht verhindert werden, dass die besonders schlauen Owner trotzdem versuchen Ihr Listing, dass so nicht durch den Reviewprozess laufen würde, zu manipulieren. Aber es kann zur Meinungsbildung beitragen um jenen auch bewusst zu machen, dass man so etwas einfach nicht tut. Wohlgemerkt reden wir nicht über einige wenige Meter sondern von Distanzen, die mehr als ungewöhnlich sind und wo man mit der Abweichung der GPS-Genauigkeit argumentativ nicht mehr das Auslangen findet.

Ein gewisser Lerneffekt ist jedenfalls dank dieser Kontrolltour fest zu stellen. Manche Owner sehen ihren Fehler ein und in der Wahrnehmung der Community ist auch eine Läuterung bereits fest zu stellen. Letztendlich steigt dadurch nicht nur die Datenqualität der Datenbank, sondern auch die Chance einen Geocache in einer freien Gegend doch verstecken zu können ohne vom Reviewer überrascht werden zu müssen weil da was im Weg liegt was eigentlich ganz wo anders hingehört.

Und erstaunlicherweise sind in den letzten Tagen in manchen Gegenden deutlich mehr Änderungen von finalen Wegpunkten fest zu stellen als sonst.........


Donnerstag, 13. September 2012

Umfrage der Universität für Bodenkultur Wien

Offensichtlich ist Geocaching wieder Gegendstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Die Österreichische Geocaching Commmunity wurde neben Anderen eingeladen an einer Umfrage im Rahmen eines wissenschaftlichen Projektes teilzunehmen:

Sehr geehrte Geocacherinnen und Geocacher!
Im Rahmen einer Studie der Universität für Bodenkultur Wien führen wir diese Umfrage zum Thema "Geocaching" durch. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie daran teilnehmen.

Für die Beantwortung der Fragen werden Sie ca. 10 bis 15 Minuten benötigen. Wir bitten Sie, die Fragen sorgfältig zu lesen und zu beantworten.

Ihre Angaben unterliegen dem Datenschutz und sind selbstverständlich streng vertraulich. Alle Informationen werden anonym behandelt, wir erfassen weder Name noch Adresse.

Link zur Umfrage: http://geocaching.boku.ac.at/limesurvey/index.php?sid=94297&lang=de

Wir bedanken uns bereits im Voraus für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Geocachen!

Bei der Umfrage handelt es sich vor allem um Fragen des Cacheverhaltens. Wie verhalte ich mich in der Natur. In welchen Gebieten betreibe ich vorwiegend dieses Hobby. Welche Aspekte von Geocaching stehen im persönlichen Vordergrund und vieles mehr.
Je mehr GeocacherInnen daran teilnehmen um so eher ist das Resultat der Umfrage repräsentativ für unsere Community. Eingeladen sind ALLE GeocacherInnen aus allen deutschsprachigen Ländern.

Montag, 9. Juli 2012

Neue Wege beschreiten – Topo Österreich Active Routing von Garmin

Mit der Topo Österreich Active Routing v3 bringt GPS-Spezialist Garmin die erste aktivitätsbezogene GPS-Karte auf den Markt. Über 48.000 Kilometer vorinstallierter Routen für unterschiedliche Freizeitaktivitäten warten darauf befahren, beklettert oder bewandert zu werden. Inkludiert in diese Vektorkarte sind unter anderem das gesamte offizielle Wiener Radwegenetz sowie Detailinformationen zum Neusiedlersee.

Active Routing (AR) heißt das Zauberwort – je nach gewählter Aktivität schlägt die Topo Österreich AR individuelle Routen vor. Dabei zeigt sich die Karte – je nach Einstellung – in unterschiedlichem Gewand und hebt die jeweiligen Möglichkeiten für die gewählte Aktivität farblich hervor. Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountainbiker, Tourenradfahrer, Rennradfahrer – sie alle finden in der Topo Österreich AR Routen die auf ihre Bedürf¬nisse zugeschnitten sind.

Für Radfahrer besonders interessant, ist die flächendeckende Einbindung des offiziellen Radwegenetzes der Stadt Wien - die ideale Grundlage für eine Erkundung der Stadt per Fahrrad. Für Segler und andere Wassersportler interessant sind die detailreichen Informationen zum Neusiedlersee.

Ausgesprochen individuell: Die Karte im Maßstab von bis zu 1:25.000 eignet sich für Touren¬planungen direkt am Gerät aber auch bequem zuhause auf PC oder Mac. Bei Active Routing wählt der Anwen¬der nicht nur das Ziel sonder auch wie er zum Ziel gelangen will. Dazu lässt sich noch die Intensität bzw. der Schwierigkeitsgrad der Tour vordefinieren. Schließlich gibt es ja unterschiedliche Wünsche und Anforderungen. Wo der eine noch Spaß hat, schüttelt der andere nur mehr schweißgebadet den Kopf. Auf Basis all dieser Informationen erstellt die Topo Österreich AR die Route und führt den Anwender direkt zum Ziel. Gemeinsam mit dem kostenlosen Programm BaseCamp™ (http://www.garmin.com/at/support/basecamp/) bietet die Topo Österreich AR v3 ein mächtiges Werkzeug für schnelle und einfache, aber auch für komplexe Touren¬planungen.

Großer Funktionsumfang: Die Topo Österreich AR hat 11.000 Kilometer Radwege vorinstalliert darunter etwa flächendeckend das gesamte Wiener Radwegenetz. Integrierte Straßeninformationen sorgen für ein sicheres Routing im Straßenverkehr. Dazu kommen 13.000 Kilometer Mountainbike-Touren der unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen sowie 24.000 Kilometer Berg- u. Wanderwege, Klettersteige etc.. Ein neues, digitales Höhenmodell mit Höhenschichtlinien im 20 Meter Abstand sorgt zudem für exakte Höhenangaben.

Eine Vielzahl an POIs (Points of Interest) sorgt außerdem für eine bequeme Suche nach touristischen Zielen und für zusätzliche Sicherheit, da ebenso Schutzhütten sowie Notquartiere im alpinen Bereich angeführt sind. Selbstverständlich sind auch geografische Informationen wie Berggipfel, Gewässer, Orte usw. gegeben.

Trotz dieses Detailreichtums und der Vielzahl an Informationen die auch zur Planung genutzt werden können, verfügt diese vektorbasierte Karte über die visuelle Anmutung einer Papierkarte und erleichtert so die Nutzung der Karte um ein Vielfaches.
Die Karte wird es als Kombination DVD/microSD-Karte im Handel sowie als Download auf der Garmin Website ab Mitte Juli geben.

Kompatible Geräte: Eine vollständige Active Routing-Funktionalität ist nur bei folgenden Geräten garantiert: Montana, GPSMAP 62, Oregon x50 Serie.

Grundfunktionen und Kartendarstellung sind bei allen kartenfähigen Farbgeräten mit microSD-Kartenschacht, sowie einem internen Speicher von mindestens 24 MB gegeben.

Bleibt nur mehr der Preis, der sich mit stolzen EUR 169,- zu Buche schlagen wird.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Ein Aufschrei gegen die Nörgler-Fraktion

Es stimmt schon, dass einem Reviewer so manches unter das manchmal auch schmerzende Auge kommt, dass man lieber nicht gesehen hätte. Erschwert wird dies unter anderem auch dadurch, dass Reviewer doch immerhin mit keiner kleinen Gruppe von Menschen umgehen muss und jede/r in dieser Gruppe hat seine Eigenheiten.

Viel schwerer haben es aber sicherlich die Cacheowner. Sie sind jene, die manchmal sogar sehr viel Zeit und Arbeit in ihre Cache-Ideen stecken, teilweise keine Kosten um Mühen scheuen um der Community ihren Spaß zu geben, nachdem sie verlangt - und trotzdem bekommt sie nur allzu oft blöde Logs mit teils übertriebenen teils unerklärlichen Beschwerden. Natürlich wissen wir, dass es viele Menschen gibt, die ein Hobby nur deswegen betreiben um sich ab reagieren und herum nörgeln zu können. Aber immer wieder trifft man auch auf Geocacher, die das Spiel um des Spaßes Willen teilweise auch sehr ernsthaft betreiben. All jenen wurde jetzt ein Cache gewidmet.

Die Beschreibung liest sich recht angenehm und eigentlich wird jedem gleich die Chance geboten für sich selbst zu entscheiden, ob der Cache für einen selbst geeignet ist oder nicht. Denn es gilt: Wer in der Beschreibung Teile von eigenen Logs wieder findet, der braucht gleich gar nicht hingehen. Ob die Beschreibung hält was sie verspricht, muss allerdings jemand beurteilen, der vor Ort war. Bin schon auf die Logs gespannt.

Vielleicht geht der Geocache ja irgendwann mal als erfolgreiche erzieherische Maßnahme durch - wir werden sehen ob die Nörgler weniger werden.

Donnerstag, 26. April 2012

Warum die Behältergröße so wichtig ist ....

... ist eine derart wesentliche Frage, dass wir sie im Reviewer Portal erörtert haben anstatt hier.

Viel Spaß beim Lesen!

Donnerstag, 29. März 2012

OSM Karten für Garmin Geräte

Jeder der schon einige Erfahrungen mit unserem Spiel gemacht hat weiß, wie angnehm es ist mit einer möglichst genauen Karte unterwegs zu sein. Nicht im urbanen Gebiet, sondern in der freien Natur ist man schnell dankbar, wenn man sich dank gutem Kartenmaterial den einen oder anderen Umweg erspart oder einen "Abschneider" findet.

Wer schon einige Zeit Geocaching betreibt, der weiß auch, dass OSM mittlerweile recht gutes und vor Allem kostenfreies Kartenmaterial liefert. Dank der ständigen Erweiterung der OSM- Karten durch die Benutzer selbst, zählt sie mittlerweile zu einer der beliebtesten Karten unter Geocachern. Mittlerweile gehen die OSM- Angebote schon sogar soweit, dass dieses Kartenmaterial problemlos auf ein Garmin-Gerät gespeichert werden kann. Hier fndet sich eine Freizeitkarte (routingfähige, topografische Karte) für Österreich und Deutschland. Ersten Nutzerberichten zufolge läuft die Karte, schnell, problemlos und liefert einen ungeahnten Detaillierungsgrad - gerade recht für Geocaching. Vielleicht ist gerade deswegen der Server gerade (Zeitpunkt der Beitragserstellung) nicht erreichbar. ;)

Viel Spaß mit den Karten.

Dienstag, 8. November 2011

geocaching.com update 8.11.2011

Nun ist es wieder mal soweit. geocaching.com wurde mit einer neuen Release versehen und es tut sich wieder einiges. Für jene, denen Englisch zu mühsam ist, hier nur die wichtigsten Änderungen:
  • Neues feature um Koordinaten von gelösten Multi-Stage-Caches und Mysteries für den persönlichen Gebrauch zu korrigieren. Die korrigierten Koordinaten sind im individuellen GPX-file downloadbar. Diese Funktionalität wird erst zu einem späteren Zeitpunkt auch in Pcoket Queries zur Verfügung stehen.
  • Möglichkeit für Cacheowner spoilende Fotos aus Logs zu löschen ohne das Log löschen zu müssen.
  • GSAK, Sachsencacher.de, GeoGret und Cachebox wurden der Liste der Partner Programme hinzugefügt.
  • Challenge Statistiken haben nun einen eigenen Reiter auf der Profilseite. Es wird angezeigt wieviele Challenges abgeschlossen und erstellt wurden sowie wieviele angenommen wurden.
  • Avatare werden nun von 75x75 auch 48x48 Pixel verkleinert.
  • Wir begrüßen die rumänischen Geocacher, die von nun an geocaching.com in ihrer Landessprache genießen können.
  • In den eigenen Bookmarklists werden gefundene Geocaches gesondert erkennbar gemacht.
  • Logs des Typs "Updated coordinates" werden nun in der Druckversion des Cachelistings inklusive der neuen Koordinaten angezeigt
  • Entfernung einiger Kartenbugs.
... und noch einiges mehr. Nun ein paar nette Features sind dieses mal wirklich dabei, die einem den Dosensuch-Alltag ein wenig erleichtern. Nichts desto trotz gibt es in Seattle noch viel zu tun.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

reviewer.at ist wieder online

Es hat sehr lange gedauert, weil es nicht einfach war den Inhalt von reviewer.at wiederherzustellen, aber es ist nun endlich gelungen. Das offizielle Informationsportal der Österreischischen Reviewer ist wieder online. Bei der Gelegenheit wurde der Site auch ein passenderes Outfit verpasst. Aber seht selbst.....

Dort finden sich sämtliche Informationen im Zusammenhang mit guidelines und deren Anwendung in Österreich. Nachdem es sch um eine dynamische Website handelt, sind natürlich noch lange nicht alle Informationen dort zu finden. Wann immer es also fragen allgemeiner Natur gibt, die uns Reviewer erreichen, vesuchen wir, bei entsprechend großer Nachfrage diese Inforamtionen der (Nach)welt dauerhaft auf reviewer.at zu erhalten.

Es ist daher immer ratsam, bevor man einen Reviewer per mail etwas fragen möchte, zuerst in der Knowledge Base von Groundspeak Nachschau zu halten und/oder auf reviewer.at die Suchfunktion zu bemühen. Est wenn der Informationsbedarf dann noch immer nicht abgedeckt ist, ist es Zeit für ein mail an den oder die Reviewer.

Thematischer Input aus der Community ist - nebenbei erwähnt - ausdrücklich erwünscht und am besten hier als Kommentar zu hinterlassen. Vielen Dank im Voraus!

Montag, 3. Oktober 2011

Jäger und Förster in Oberösterreich - Nachlese

Vorgestern war es wieder soweit, dass die Reihe von Veranstaltungen rund um das internationale Jahr des Waldes und die Berührungspunkte zwischen Jäger und Förster auf der einen Seite und uns Geocachern auf der Anderen, fortgeführt wurde.

Die Podiumsdiskutanten waren sich in einigen Punkten im Großen und Ganzen einig.

  • Der Wald ist eine für uns alle wichtige Naturzone und deswegen darf diese nicht nur benutzt sondern muss auch entsprechend geschützt werden. Gut, dass ein Aspekt von Geocaching der Naturschutz ist. Dem geneigten Geocacher wird wohl völlig klar sien, dass ein richtiges Verhalten im Wald wichtig ist. Problematischer wird es, wenn das Wissen um dieses Verhalten nicht vorhanden ist. Doch dazu weiter unten mehr.
  • Der Wald ist zwar für jedermann frei betretbar und zu Erholungszwecken nutzbar. Trotzdem gehört er jemandem. Gerade in diesem Zusammenhang ist es wichtig die Rechte des Eigentümers nicht nur zu kennen sondern auch zu respektieren. Wie auch in den guidelines nachzulesen ist, ist vorgesehen, dass beim Verstecken von Geocaches das Einvernehmen mit dem Grundbesitzer herzustellen ist. Unabhängig von dieser Verpflichtung versteht es sich von selbst, dass man weit weniger Probleme verursacht, wenn man das Gespräch sucht.

    In meiner praktichen Erfahrung war es bislang auch immer so, dass man im Gespräch mit einem Grundbesitzer oder Verwalter, sei es ein Jäger, Förster oder sonst jemand, oft nicht nur das Einvernehmen herstellen kann sondern auch Unterstützung bekommt. Niemand kennt einen Wald so gut wie ein dort tätiger Jäger oder Förster. Auch Grundbesitzer selbst können mit Rat un Tat zur Seite stehen. Vor allem wenn es um die Störung es Wildes im Wald oder den Schutz der Bäume geht, kann eine derartiger Experte helfen Probleme schon im Keim zu ersticken. Ist ein Versteck nicht ideal, weil jagdliche oder forstliche Umstände dagegen sprechen, so lassen sich so leichter Alternativen finden, so dass dem Geocacher genauso gedient ist wie dem Jäger und Förster und letztendlich auch dem Wald.
  • Ist ein Waldgebiet als Sperrgebiet entsprechend gekennzeichnet, dann darf es auch nicht betreten werden. Ausser dass man sich selbst nur unnötig in Gefahr bringen kann, denn Sperrgebiete haben immer Ihren Grund.
  • Auch Das Thema Nachtcache wurde ausführlich behandelt. Wurde einerseits festgestellt, dass die bei uns berühmte aber sonst eher unbekannte "Feuernadel" einen Baum solange nicht schaden kann, solange die Borke entsprechend dick ist, wurde auch klargestellt, dass die Stirnlampe des Geocachers nicht das wirkliche Problem des Wildes ist. Natürlich darf die Verhältensmäßigkeit nicht aus dem Auge verloren werden. Denn eine Gruppe von 2-3 Geocachern sind vielleicht nicht problematisch. Größere Gruppen können es schon sein. Vor allem dann, wenn der Lärmpegel zu hoch ist.
  • Erfreulich war auch die generelle Haltung der Jäger und Förster hinsichtlich unseres Spieles/Sportes. Auch wenn Geocacher mit Klischees behaftet sind, ist die Wunsch diese aus dem Weg zu räumen und diese Information auch in der Jäger- und Försterschaft zu verbreiten, bestärkt worden.
  • Auf der anderen Seite steht auch die zumindest moralische Verpflichtung im Raum, dass wir Geocacher entsprechend reagieren, wenn wir sehen, dass ein Geocache die Anforderungen des Naturschutzes nicht erfüllt. Möglichkeiten gibt es dfür mehrere. In jedem Fall ist eine Kontaktaufnahme mit dem Owner sicherlich kein Fehler. Wenn alle Stricke reißen und der Owner kein Einsehen hat, was im Einzelfall schon mal vorkommen kann, dann bleibt immer noch der Weg offen, ein NA-log zu posten. Glücklicherweise funtkioniert das bisher ganz gut. Hoffen wir, dass das auch so bleibt.

Als Resümee kann man zusammenfassen, dass es möglich ist, dass Jäger, Förster und Geocacher im Wald nicht nur ganz gut nebeneinander sondern auch miteinander auskommen können. Wenn von beiden Seiten die Regeln eingehalten werden, gibt es nur wenige Reibungspunkte. Sicherlich weit weniger als mit Schwammerlsucher oder Mountainbiker.

Hier gehts zu den Logs des Eventcaches die einen guten Überblick über die Stimmung und die Erkenntnisse des Abends bieten.

Samstag, 10. September 2011

Jäger und Förster Teil 2

Eigentlich erfüllt es mich mit großer Freude, dass nach der erfolgreichen Diskussionsveranstaltung in Wien letzten Juni betreffend des Zusammenwirkens von Geocaching und Jagd- sowie Forstwirtschaft, nun der Dialog in Oberösterreich weitergefürht werden soll.

Schon im Juni war der Eindruck nicht von der Hand zu weisen, dass es eine Vielzahl an Mißverständnissen gibt, die die eine Gruppe betreffend der jeweils anderen Gruppe hat. Nachdem es in der Vergangenheit auch im alltäglichen Leben eines Geocachers immer wieder zu Begegnungen mit Jägern und Förstern kommt, deren Reaktion nicht unterschiedlicher sein kann (Ja, es gibt auch verständlisvolle Jäger und Förster!), ist es sicherlich nun an der Zeit den bereits begonnen Dialog mit allen Interessensgruppen, die sich mit Geocaching konfrontiert sehen, nicht nur weiter zu führen sondern auch zu intensivieren.

Aus Sicht des Geocachers sind die Erwartungen recht klar. Die ungestörte Nutzung des Waldes, im Sinne des österr. Forstgesetztes zu unserer Art der Erholung ist es, die wir in Anspruch nehmen wollen. Diesen Anspruch habe ich schon des öfteren aus des Geocachers Mund vernommen. Wiewohl mir im Zusammenhang mit solchen Äußerungen auch oft abgeht, dass die mit diesem Anrecht auf Nutzung des Waldes verbundene Verantwortung hinsichtlich des Naturschutzes genauso ein Recht ist, das es zu wahren gilt und es somit unsere Pflicht als Geocacher ist diese Verantwortung zumindest nicht abzustreiten.

Um eine Bewußtseinsbildung auf beiden Seiten zu fördern um damit ein gemeinsames Nebeneinander in der freien Natur zu ermöglichen, sind Veranstaltungen die dr 28. OÖ Geocaching Stammtisch ein willkommener Anlass über unsere Verantwortung als Geocacher und (Be)nutzer der Natur nachzudenken und wenn nötig auch gegenüber Dritten hervorzustreichen. Wir sind keine Wilden, die Wälder niedertrampeln um zu unserem Punkt zu kommen - zumindest nicht in der Mehrheit. Veranstaltungen wie der erwähnte Event sollen auch zeigen, dass wir uns der uns umgebenden Natur bewußt sind und uns deren Schutz nicht nur am Herzen liegt.

Vielmehr ist das gleichzeitige Achten auf die Natur ein Additivum, dass unseren Spaß am Spiel mit einer guten Portion Zufriedenheit - etwas FÜR die Natur getan zu haben - verstärken soll.

In diesem Sinne freue ich mich darauf beim OÖ Stammtisch nicht nur mit Jägern und Förstern in ein interessantes Gespräch einzutauchen, sondern auch die OÖ Community wieder einmal persönlich erleben zu dürfen. Ich freue mich auch auf viele neue und die sehr vielen alten Gesichter aus OÖ, die ich bei diesem Event anzutreffen hoffe.

Montag, 20. Juni 2011

2. Geocaching-Gedankenaustausch im MIC am 29.06.2011

Es ist wieder soweit. Das Microsoft Innovation Center in Wien lädt wieder zu einem Geocaching-Gedankenaustausch ein. Nachdem die erste Veranstaltung aus dieser Reihe sehr positiven Anklang gefunden hat, hat sich auch schon damals gezeigt, dass es noch viele Themen gibt, die rund um Geocaching auch anderen Gruppen in der Öffentlichkeit betreffen unter den Nägeln brennen.

Voriges mal ist der Kommerz im Zusammenhang mit unserem Spiel im Vordergrund gestanden. Diesmal sollen es sie Konfliktpotenziale zwischen Geocachern, Jägern, Förstern und sonstigen Teilen der Mugglewelt sein. Die Geocaching-Community in Österreich wächst weiterhin stetig und eine Reihe von Presseberichten - die zwar meistens schlecht recherchiert sind - lassen nicht immer nur ein gutes Haar am Geocacher. Der dadurch ausgelöste Meinungsbildungsprozess in der Öffentlichkeit ist nicht zu unterschätzen. Denn schon im Vorfeld hat sioch gezeigt, dass es nicht so einfach ist einen Vertreter der Jägerschhaft zu finden, der zu einem Dialog bereit ist. Um diesen Meinungsbildungsprozess nicht auf Stereotypen fußen zu lassen, soll auch einmal darüber in der Öffentlichkeit gesprochen werden, was Geocaching mit Naturschutz und nachhaltiger Nutzung des Waldes zu Erholungszwecken zu tun hat.

Die Einladung gilt natürlich für alle, die an diesem Gedankenaustausch interessiert sind. Anmeldungen bitte direkt per mail an anna.jung@cip.at senden.

Vielen Dank!

Samstag, 21. Mai 2011

Virtuals are back - but later

Wie Jeremy gestern nachmittag veröffentlicht hat, wurde das Projekt rund um die neuen Virtual Caches bereits gestartet. Wie zu erwarten war, wird der Termin Ende Mai natürlich nicht zu halten sein. Macht nix, denn Groundspeak hat sich eine eigene Deadline gesetzt mit Ende August und an der kommen sie offensichtlich nicht vorbei.....

Also was immer da kommen mag, es wird schnell entwickelt werden. Was das bedeutet, ist dem geneigten Geocacher ja kein Geheimnis ....

Freitag, 20. Mai 2011

Ungarn wird jetzt MEGA

Wer auf die Überschrift klickt wird derzeit zwar nur ein normales Event Cache Lising vorfinden. Das Ziel ist jedoch das erste Ungarische Mega-Event daraus werden zu lassen. Die Ungarische Geocaching Community wurde in den letzten Jahren oft nur milde belächelt. Aber da steckt sehr viel Potenzial hinter dieser Community. Eine Schar an motivierten Helfern wird dafür sorgen, dass das Mega-Event auch ein voller Erfolg wird.

Man höre und staune:

Im Zuge des Mega-Events werden 400 (in Worten vierhundert) neue Caches veröffentlicht werden. Somit handelt es sich auch hier um eine Premiere. Es gab noch nie die Chance auf 400 FTF an einem Tag - zumindest nicht in Europa. Die Arbeit die da dahinter steckt ist nicht ohne und neben einigen Sideevents wie Nachtbaden, und einigen informativen Vorträgen/Präsentationen, die lt. Listing sogar professionell sein sollen - warten sicherlich noch einige Überraschungen auf den geneigten Besucher.

Geocachingtechnisch ist Budapest aber in jedem Fall eine Reise wert. In den letzten zwei Jahren hat sich vor eine große Community gebildet, die immer wieder großes vollbringt. Abgesehen davon bietet die Stadt innerhalb ihrer Grenzen eine Fülle an Locations, die man in einer Stadt gar nicht vermuten würde. Höhlencaches mitten in der Stadt oder Klettersteige, die sich aus dem dicht bebauten Gebiet erheben sind genau so Teil des Geocaching-Alltags in Budapest wie die beliebten Drive-In-Caches in großer Zahl oder dem kniffligen Mysterycache. Sogar Wandermultis gibt es in Budapest! Es ist einfach für jeden Geschmack etwas vorhanden.

Also nix wie hin..........

Donnerstag, 5. Mai 2011

Code release bei gc.com

Wie im Preview schon zu sehen war, hat sich die geocaching.com Website zumindest optisch um einiges verändert.

Es dauert wohl einige Zeit, bis man sich an das neue Layout gewöhnt hat. Doch die Logik der Seite ist im Wesentlichen gleich geblieben nur, dass das gewohnt links angesiedelte Menü nun oberhalb des contents positioniert ist. Die Seite wirkt jetzt nicht mehr ganz so grün wie vorher und insgesamt erscheint die Seite doch eher moderner als vorher.

Manche Teile der Seite scheinen unverändert, vor allem hat sich leider hinsichtlich Suchfunktion nichts getan - zugegebenermaßen nur auf den ersten Blick, denn genau testen konnte ich das Teil noch nicht. Ich erwarte mir da aber eher weniger positive Überraschungen. Die aufmerksamen Besucher von geocaching.com wissen bereits, dass das Suchfeld auf der Startseite ein universelles ist. Es kann also laut Groundspeak nach allem möglichen darin gesucht werden. Ein tolles feature was die Useability betrifft. Die Ergebnisse der Cachesuche nach Namen hat aber bei einem ersten Versuch gezeigt, dass das Finden von Geocaches wo man sich hinsichtlich der Schreibweise nicht ganz sicher ist, über google doch noch einfacher ist als über die Suchfunktion der eigenen Website. Schade eigentlich. Vielleicht sollte groundspeak mal über eine "Findefunktion" nachdenken, denn wie man sucht wissen wir ja bereits zu genüge ... ;)

Nicht unerwähnt darf bleiben, dass eine Legion an Bugs gefixt wurden. Wer die Aufzählung im Groundspeak Forum gelesen hat, weiß nun auch, dass eine Unmenge an Fehlern repariert wurden, die einem selbst nie aufgefallen sind.

Fazit: Optisch hat sich eingies getan und die Antwortzeiten sind um einiges geschrumpft (Was vor allem den oft-diese Seite-aufrufenden-reviewer-eures-vertrauens freut!!!) an der Funktionalität hat sich nur wenig verändert. Ob die "neue" Website der große Wurf ist, liegt wohl - wie so oft - im Auge des geneigten Betrachters ... 

Dienstag, 3. Mai 2011

4 Jahre und 10.000 Listings später ...

Auf den Tag genau ist es heute 4 Jahre her, dass Österreich einen bzw. mitlerweile auch mehrere "eigene" Reviewer hat. In diesen Jahren ist ausser der Tatsache, dass ich ziemlich genau 10.000 Listings geholfen habe "auf die Welt zu kommen", viel in punkto Geocaching passiert. Für die Statistikgeilen sei hier noch schnell erwähnt, dass es sich um exakt 10.024 Cachelistings in 4 Jahen handelt, was 2.506 Listings pro Jahr bedeutet. Im Schnitt haben es also 6,87 Listings pro Kalendertag durch mein Zutun durch die Review Queue geschafft. Das ist eine beachtliche Leistung wobei ich hier nicht meine eigene meine, sondern jene der Community, die es sich ungebrochen nicht nehmen lässt, die Landschaft mit Plastikdosen zu verschönern.

Dem gegenüber stehen die etwas mehr als 4.800 Listiings, die im Zuge des Reviewprozesss einmal - in seltenene Fällen auch mehrmals - zurück zum Start geschickt werden mussten. Das ist zwar auch eine Leistung, wenn auch keine lobenswerte. Vor allem den klassischen Newbies sind guidelines und Termini aus diesen zumeist völlig fremd. Mein Appell richtet sich in diesem Zusammenhang an alle, die mit dem Verstecken anfangen wollen: "Nehmt euch wirklich die 15 Minuten Zeit um euch so langweiliges Zeug wie Guidelines, Tipps und Tricks auf diversen Websites und sonstige Infos [vielleicht mal bei einem Event mittels eines Fachgespräches und Kollegen] zu Gemüte zu führen, dann seid ihr in der Review Queue klar im Vorteil. Denn wer alles richtig macht, kommt früher auf den Markt.....)

Doch eigentlich gehts darum, dass in den letzten 4 Jahren viel passiert ist.

Eines vorweg: Alle Unkenrufe, die schon damals meiner Person als Reviewer vorausgeeilt sind, haben ihre Schrecklichkeit verloren, zumeist weil es anders kam als man denkt. Das mag vielleicht auch daran liegen, das gerade Österreich eine nahezu perfekt organisierte Neidgesellschaft entwickelt hat, die auch in Geocachingkreisen vertreten ist. So eine Hochkultur verstärkt derart kindliches Verhalten und dieser Umstand hat in den letzten Jahren wohl auch dazu geführt, dass die Realität doch etwas anders aussieht als so manche Unke gerufen hat. Aber das sind Vermutungen und eigentlich ist es ohenhin nicht von Belang.

Die Geocaching Community Österreichs damals ist mit der von heute in nahezu keinem Punkt mehr vergleichbar. Damals eine überschaubare Gruppe Gleichgesinnter, deren gegenseitige Unterschiede nicht größer sein konnten stehen wir heute vor einer anonymen Gruppe, deren Größe unklar aber stark steigend ist. Innerhalb der Community haben sich aufgrund der Unterschiede auch schon einige Kleingruppen entwickelt sodass die Vielfalt die Einheit überholt hat. Das geht natürlich einfacher, wenn die Gruppe größer und geografisch auch gut aufgeteilt ist. Dass die Geocaching Community in Österreich weiterhin wächst ist kein Geheimnis und haben sogar schon Marketingexperten erkannt. Regional gesehen hat auch eine Erstarkung der Community als Gemeinschaft stattgefunden. Sowohl in der Virtuellen als auch der relaen Welt trifft man sich an einschlägig bekannten Orten zu einschlägig bekannten Zeiten und tauscht aus, was es zu tauschen gibt. Infos zu technischen Geräten, Hints, Spoiler, Finalkoordinaten ... ;)

Natürlich hat das Anwachsen der Community auch in der Öffentlichkeit ihre Spuren hinterlassen. War Geocaching vor einigen Jahren noch der absolute Geheimtipp, ist es mittlerweile fast schon eine anerkannte Sportart, die kurz davor steht olympische Ehren zu erhalten. Die breite Masse hat zwar noch immer keine genaue Ahnung was wir da so machen, aber Informationen über unser Hobby werden immer wieder auch in den Medien transportiert. Manchmal sind es recht Positive in anderen Fällen nicht so sehr. Vor allem dann, wenn es Reibungspunkte mit anderen Teilen der Gesellschaft gibt, werden auch die Probleme größer. Von der Jägerschaft will ich jetzt aber nicht wieder anfangen zu reden, denn dahingehend wird der Dialog bereits gesucht und so wie es aussieht auch blad gefunden werden.

Ein wesentlcher Unterschied im Spiel selbst ist wohl der Umstand, dass vor 4 Jahren niemand mit dem Mobiltelefon Geocaches gesucht hat. Der Trend zum Smartphone boomt ebenso wie die Community, was sicherlich auch darin seinen Grund hat, dass die Einstiegskosten für das Spiel Geocaching drastisch niedriger sind. als zu Omas Zeiten, wo wir uns von unserem Urlaubsgeld noch einen Orientierungsknochen aus dem Hause Ga**in oder M**el*a* abgespart haben. Heue tuts die Äpp um 7,99 auch. Das spart auch noch nebenbei Papier, was unsere Wälder schont, weswegen sich manche dafür herausnehmen ein paar Baumrinden zu schinden. Das regt wieder den Baumbesitzer auf, es kommt zu hitzigen Diskussionen usw., usf..

Womit wir auch schon am Ende der 4 Jahre angekommen sind, wo ich mich bei allen bedanken möchte, die redlich bemüht sind unseren ehrenamtlichen Job als Reviewerr so angenehm wie nur irgend möglich zu gestalten (Soll heißen, sie haben die guidelines sinnerfassend gelesen bevor sie ein Listing aktivieren). Danke auch einmal ganz allgemein für jedes email, dass mich erreicht und in dem konstukrives feedback enthalten ist. Danke an alle, die Reviewer auch mal zum Schmunzeln bringen und Danke für jegliche Zuwendungen aller Art. :D

Auf gehts ins 5te Jahr nach Tafari!

Freitag, 15. April 2011

Virtuals kommen wirklich zurück

Wer es noch immer nicht glauben kann, soeben kam "die Zusage" von Groundspeak.

Das Projekt mit den neuen Virtuals Caches wird also nicht nur im Mai gestartet, sondern es sieht in der Tat danach aus, als ob wir uns im Laufe des Mai (sicherheitshalber erst gegen Ende) über einen neuen Cachetyp freuen dürfen. Aus reviewerlicher Sicht wird das spannend, denn was auch immer da kommen mag, es werden einige gleichzeitig die selbe Idee haben und alle wollen ein Listing dazu. Aber dass lassen wir mal einfach auf uns zukommen.

Ich seh auch schon die Diskussionen über die Virtual-Welle, die dicht gefolgt von der T5-, Powertrail- und Nano-Welle wieder für ein Rumoren sorgen wird....

Donnerstag, 14. April 2011

Geocacher bringen Wild in Bedrängnis

Vorige Woche hat sich der Oberösterreichische Jagdverband zu seiner Jahresversammlung zusammengefunden. Im Zuge dieser Veranstaltung wurde nicht nur über die "Erfolge" der oberösterreichischen Jäger gesprochen, sondern auch die Auswirkungen thematisiert, die mit der Nutzung des Waldes durch andere Interessensgruppen zusammenhängen.

Das Ergebnis war dieser Artikel, der nicht nur mich verwundert hat. Letztendlich klingt die Darstellung in diesem Artikel nicht nur überzogen, sondern ist auch völlig am Thema vorbei geschrieben. Eine ausführliche Recherche hat es offensichtlich nicht gegeben und so durften die Geocacher den Kopf für etwas hinhalten, was sie selbst eigentlich nicht zu verantworten haben. Selbstverständlich gibt es - so wie in jeder Gruppe - immer weider Einzelne, die nicht wissen, wie man sich in einem Wald zu verhalten hat. Egal ob man eine Dose sucht oder eine verstecken will. Nur die im Artikel herbeigewähnten Horden an Geocachern gab und gibt es in Österreich (noch) nicht. Somit sind auch sämtliche daraus resultierenden Schlußfolgerungen Stumpfsinn.

Diese Aktion zum Anlass nehmend haben wir auch reagiert. Es kann nicht anstehen, dass eine Gruppe (Jäger) den Anspruch erhebt einen für alle zugänglichen Wald alleine nutzen zu dürfen. Der Wald ist für alle da. Umso wichtiger ist es für uns zu wissen, wie man mit diesem Naturgut richtig umgeht. Dass Caches in der Nähe von Futterstellen keine gute Idee sind, ist kein Geheimnis. Und eine Futterstelle sollte man auch als Nicht-Weidmann erklennen können. Sollte man sich einmal nicht sicher sein, ob ein Versteck in einem Wald auch hinsichtlich des Naturschutzes unbedenklich ist, ist der Weg zum Professionisten VORAB eine unabdingbare Notwendigkeit. Vom Autor des o.a. Artikels wissen wir nunmehr,  dass er unter Zeitdruck stand und daher keine entsprechende Recherche, die in Zeiten von Tante Google nur wenige Minuten in Anspruch genomen hätte, durchgeführt hat. Mit ein paar reisserischen Formulierungen wurde das Bild aus Sicht des Autors perfekt. Zumindest solange, bis er unsere Entgegnung zu lesen bekommen hat und sich vor seinem Chefredaktuer rechtfertigen durfte.

Seitens des Jagdverbandes haben wir eine äußerst positive Reaktion erhalten. Die sehen uns nicht als die bösen Wildtierverscheucher, gestehen ein, dass es auch unter Jägern schwarze Schafe gibt und sind sehr daran interessiert, dass es einen Meinungsaustausch samt Wissenstransfer zwischen Geocachern und Jägern gibt. Das sind genau die richtigen Voraussetzungen um konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten, mit der alle leben können. Ich werde die Angelegenheit daher mit besonderem Interesse weiter verfolgen und unterstützen.

Dieses Loch ist jetzt zu. Hoffen wir, dass keine neuen dieser Art aufgehen und wir analog zu anderen Nutzern unserer Wälder wie Mountainbiker, Schwammerlsucher, Spaziergänger, Jogger, usw. möglichst ungestört und frei genießen dürfen.