Montag, 11. Mai 2015

Veränderung im Reviewer Team für Österreich

Nachdem in den letzten Tagen sehr viele emails eingetrudelt sind, die sich auf irgendwelche Gerüchte beziehen dass es zu einer Veränderung im Reviewer-Team für Österreich kommt, hier ein paar Klarstellungen um weiteren Gerüchten den Wind aus den Segeln zu nehmen und über Tatsachen zu sprechen:

Unser Reviewerkollege Qualiflyer hat sich aus beruflichen Gründen dazu entschlossen seine Reviewertätigkeit ein zu stellen. Offiziell endet seine Tätigkeit mit Ende Mai. Er wird jedoch ab sofort nicht mehr für Anfragen oder neue Cachelistings zur Verfügung stehen.
In diesem Zusammenhang danken wir Qualiflyer für seine kompetente und ausdauernde Arbeit für die Community in den letzten Jahren. Er hat durch seine Fachkompetenz einen wesentlichen Beitrag zur Anhebung der Qualität der Geocaches in Österreich geleistet. Mit viel Hingabe und Geduld hat er zukünfitgen Ownern auf dem Weg zu Ihrem ersten/neuen Geocache geholfen und niemals seine Unterstützung verweigert.

Vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz für die Community!




Es hat natürlich nicht lange geduaert bis uns die ersten "Motivationsschreiben" erreicht haben, in denen deren Absender nicht müde wurden ihre eigenen Vorzüge als Reviewer hervor zu streichen und um Aufnahme ins Reviewer Team als Ersatz für Qualiflyer zu ersuchen. Nebenbei bemerkt entsteht bei der Vielzahl an "Bewerbungen" der Eindruck, dass "Reviewer sein" viel erstrebenswerter zu sein scheint als in manchen Teilbereichen der Community bei diversen Reviwer-Bashings immer behauptet wird. 

Bezüglich dieser "Motivationsschrieben" möchten wir hier festhalten, dass wir derzeit nicht auf der Suche nach einem Ersatz für Qualiflyer sind. Dies begründet sich unter Anderem dadurch, dass wir - die langjährigen Geocacher unter euch werden sich vielleicht noch erinnern - vor vielen vielen Jahren einen halben Reviewer nach Ungarn verliehen haben. Die Community dort war damals noch klein und überschaubar. Doch auch in Ungarn hat sich Vieles in der Community verändert und so hat Ungarn nun einen neuen Reviewer dazu bekommen womit unserer halber Reviewer nun auch wieder mehr Zeit für Österreich hat. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge müssten wir also mit unseren derzeitgien Kapazitäten das Auslangen finden.

Natürlich werden wir die Situation genau im Auge behalten, denn Diese kann sich schneller ändern als einem lieb ist. Und sobald wir Anzeichen bemerken, die erahnen lassen, dass unsere Kapazitäten nicht ausreichen, werden wir wieder aktiv nach "Nachwuchs" suchen. 

Bis dahin ersuchen wir alle Interessierten von weiteren Motivationsschrieben abzusehen. Wir ersuchen auch um Verständnis, dass wir nicht jedes Motivationsschrteiben direkt beantworten können. Die Anzahl ist einfach zu groß!

Trotzdem freut es uns zu sehen, dass großes Interesse an dem Reviewer-job besteht und danken allen die den Mut gefasst haben sich zu bewerben. Sollte sich an der derzeitigen Situation etwas ändern, lassen wir es euch wissen.

In diesem Sinne weiterhin "Happy hunting!"

Dienstag, 21. April 2015

Challenge-Caches - Endlich reagiert Groundspeak

Auch in Österreich hat es schon seit Entstehung der sogenannten "Challenge-Caches" Diskussionen darüber gegeben wie sinnvoll oder un-sinnvoll diese oder jene Challenge sei.

Es liegt natürlich wie bei der Schönheit auch hier immer im Auge des Betrachters, was eine tolle Challenge ist und was eher dem Reich der Unsinnigkeit oder Unnötigkeit angehört. Unter Anderem liegt das auch daran, dass die Richtlinien für derartige Geocaches hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzung massive Mängel aufweisen. Der freien Interpretation ist ja nicht gerade wenig Raum geschenkt. Letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack was des einen Freud und somit Herausforderung und was des andern Frust und manchmal sogar Neid oder Leid ist. Und das lässt sich nun schwer schnell mal in Richtlinien pressen.

Erst unlängst hat ein Challenge-Cache in Wien für Diskussionen unterschiedlichster Qualität gesorgt und es wurde schnell klar, dass Challenge-Caches so wie sie jetzt geregelt sind per se das Spiel nicht wirklich bereichern. Dies steht allerdings 180° Grad im Gegensatz zur Intention des Erfinders. Ich habe diesbezüglich eine Diskussion bei Groundspeak angeregt und Selbige hat zu folgenden Moratorium für Challenge-Caches geführt zu dem sich Groundspeak sinnvollerweise veranlasst sieht.

Der Originaltext lautet.

Challenge Cache Submissions Moratorium
Beginning April 21, 2015, a one-year moratorium is in effect on all new “challenge cache” submissions. The moratorium does not apply to challenge caches that are currently under review, nor does it impact previously published challenge cache listings. 
Why is a moratorium needed?
Challenge caches encourage cachers to set and achieve fun goals. They run the gamut from finding caches on every day of the calendar year to finding one for every Difficult/Terrain combination.
However, there are many aspects of challenge caches that can make them frustrating for the community. They are neither a separate cache type nor do they have a specific attribute, so the logging requirements are easily misunderstood. Challenge caches can also be very difficult to publish due to the large amount of subjectivity involved relative to other geocaches. While they account for only ~1% of all geocache submissions, challenge caches comprise the bulk of appeals made to Geocaching HQ.
In order to properly evaluate and fully focus on the challenge cache system, it is necessary to have a period of time that is free of new submissions. 
What happens during the moratorium?
HQ will work with the community and Community Volunteer Reviewers to address shortcomings in the current system, with the goal of adding clarity and retaining what makes challenge caches so much fun for players.
The process starts with you. Visit the User Insights forum to tell us what you like and don’t like about challenge caches currently. We’ll use your feedback to create a survey that will be available later this spring. Once we’ve gathered data from the community, we’ll get to work on building a better framework for challenge caches.
In the meantime, the thousands of challenge caches that already exist will still be out there, waiting for you to find them!

Dies bedeutet vorerst nichts Anderes als dass neue Challenge-Caches generell nicht veröffentlicht werden sofern sie nicht vor dem 21.04.2015 erstmalig zum review aktiviert wurden. Alle also die dies lesen und ihr in Arbeit befindliches Challenge-Cache-Listing noch nicht aktiviert haben, sind zu spät dran. Bereits bestehende, oder vor diesem Tag zum review aktivierten Challenge Caches werden so behandelt wie bisher. Nach meinem Wissensstand sind das in Österreich derzeit genau 0 Listings aber ich kann mich natürlich irren. Vielleicht gibt es ja das Eine oder Andere.

Grundsätzlich soll diese Pause dazu dienen zusätzliches feedback aus der globalen Community zu erhalten um die Sichtweise der Community betreffend dieses imaginären Cache-Typs genauer kenne zu lernen.

Worin das endet ist völlig offen. Man wird sehen ...

Sonntag, 24. August 2014

International Mountain Summit - Geocaching Event


Auszug aus einem nennenswerten Event-Cache-Listing:

Der Kiku. International Mountain Summit - IMS vereint Naturliebhaber aus aller Welt.

In Brixen, dem Tor zu den Südtiroler Dolomiten, entsteht ein Netzwerk der Generationen. Leidenschaft und Begeisterung für den Berg verbinden die Gastgeber, die Besucher und die Mitwirkenden.

Zum ersten Mal öffnet am 18. Oktober 2014 die geheimnisvolle Festung von Franzensfeste die Tore für Geocacher beim IMS Geocaching. Die Festung wurde von tausenden Soldaten, Handwerkern und Hilfskräften, aus unzähligen Ziegelsteinen und Granitblöcken errichtet. Erzählungen von einer „unendlich-unterirdischen“ Treppe im Berg bis zu einem von Geheimnissen umwobenen „Goldstollen“ in purem Granit prägen bis heute die Geschichte der Festung. Sie ist ein riesiges Labyrinth aus Räumen, Gängen und Treppen, die die Jagd nach dem brandneuen Cache, versteckt vom Kingfisherteam, zu einem Abenteuer werden lässt. Es braucht Neugier, Freude an Bewegung, Kreativität und natürlich ein funktionierendes GPS-Gerät oder Handy mit entsprechender App.

Das Event „Catch it if you can“ gipfelt am Sonntag, dem 19. Oktober 2014, beim IMS Walk Day by Gore-Tex® auf der Plose. Neben zahlreichen Caches wird noch ein einmaliges Rahmenprogramm auf den Hausberg Brixens geboten.

Ob groß oder klein, alt oder jung…es ist für alle was dabei.

Mehr Infos gibts hier.
 Viel Spaß dort!

Donnerstag, 21. August 2014

In the Ghetto - warum liegt mein Geocache genau dort?

Dieses Video ist wohl ein Aufruf an alle Geocache-owner und viel mehr an jene die es noch werden wollen, sich genau zu überlegen was sie denn eigentlich tun - und vor allem wo ...


Montag, 1. Juli 2013

Neuvorstellung: Garmin Monterra

Garmin stellt sein erstes WLAN-fähiges Outdoor-Navi vor, welches leistungsfähige Positions- und Kartenfähigkeiten mit der Vielseitigkeit des AndroidTM Betriebssystems verbindet. Von nun an können Benützer einfach in den Google Play StoreTM gehen, Apps über eine zur Verfügung stehende WLAN-Verbindung direkt auf ihr Garmin Gerät laden und so völlig neue Outdoor-Erlebnisse schaffen. Die allererste Präsentation des Garmin Monterra wird auf der Outdoor-Messe in Friedrichshaften (DE) vom 11.-14. Juli 2013 stattfinden.

„Monterra erlaubt Outdoor-Profis und -Enthusiasten die ultimative Anpassungsfähigkeit ihres GPS-Gerätes an ihre persönlichen und professionellen Bedürfnisse“, sagt Martin Resch, Garmin EMEA Produkt Manager Outdoor. „Mit seinem brillanten 4"-Multigesten-Farbdisplay und der Möglichkeit, immer neue Apps auszuprobieren, bringt das Monterra Outdoor-GPS auf eine völlig neue Ebene, und Benutzer können diese starken Eigenschaften überall nützen, egal wie unwirtlich das Gelände auch sein mag.“

VOLLSTE FLEXIBILITÄT DURCH ANDROID. Das Android Betriebssystem ermöglicht Anwendern, ihre Lieblings-Apps für Outdoor-Anwendungen über den Google Play Store direkt auf ihrem Gerät zu verwenden. Dies betrifft sogar professionelle Anwendungen für Landwirtschaft und Datenaufzeichnung, um ihre tägliche Effizienz bei der Feldarbeit zu erhöhen. Eine der populärsten Outdoor-Freizeit-Apps in Europa, PeakFinder, ist bereits auf dem Monterra vorinstalliert und nennt einem Name und Gipfelhöhe von Bergspitzen in der Umgebung, quer durch den gesamten Alpenraum. Der Monterra besitzt auch ein eingebautes UKW-Radio, und Musik kann entweder über Kopfhörer oder den integrierten Lautsprecher abgespielt werden.

RICHTUNGSWEISEND. Der Monterra verwendet führende Sensortechnologie, und dank leistungsstarker Dualbandempfänger (für GPS und GLONASS) findet der Monterra seine Position sehr schnell und behält das Signal auch unter starker Abschattung oder in tiefen Schluchten. Um die Positionsfindung noch weiter zu unterstützen, enthält das Gerät einen 3-Achsen-Kompass mit Beschleunigungs- und Neigungssensor, um die Richtung auch bei Stillstand oder nicht waagrechter Haltung verlässlich anzuzeigen. Sein barometrischer Höhensensor erkennt kleinste Druckunterschiede, um präzise Höhenangaben zu machen, und kann durch die graphische Darstellung des Luftdruckverlaufs auch zur Wetterbeobachtung- und vorhersage eingesetzt werden. Mit dem eingebauten UV-Sensor kann der Benützer sogar die Intensität des Sonnenlichts messen und entsprechend darauf reagieren.

ROBUST UND EFFIZIENT. Der Monterra besitzt eine outdooroptimierte, hoch widerstandsfähige Mineralglas-Anzeige. Sein kapazitives, transreflektives Display nützt die Kraft der Sonne, um beste Ablesbarkeit selbst bei hellster Sonneneinstrahlung zu gewährleisten. Auf diese Weise wird untertags Strom gespart, da die LED-Hintergrundbeleuchtung nur bei schlechten Lichtverhältnissen aktiviert werden muss. Der Monterra ist voll ummantelt und wasserdicht nach IPX7. Um maximale Unabhängigkeit während aller Outdoor-Abenteuer zu gewährleisten, verwendet er ein duales Batteriesystem, das dem Benützer die Wahl lässt zwischen einem wiederaufladbaren LiIon-Wechselakku (mitgeliefert) oder traditionellen AA-Batterien. Er ist außerdem kompatibel mit allen Halterungen für das Garmin Montana, sodass der Monterra überall sicher montiert und mitgenommen werden kann.

BESTENS DOKUMENTIERT. Der Monterra hat eine eingebaute 8-MP-Kamera, welche lebendige und geokodierte Photos macht (zur einfachen Rückkehrnavigation), sowie eine 1080p-HD-Videokamera mit LED-Blitz. Benützer können Photos und Videos einfach auf ihren Computer übertragen und zur Arbeitsdokumentation oder zum Austausch über Garmin Adventures nützen. Der Monterra besitzt 8 GB internen Speicher und einen Mikro-SD-Einschub zur Speichererweiterung.

Auch Funk-Datenaustausch ist einfach mit dem Monterra. Er unterstützt WLAN, ANT+, Bluetooth 3.0 , um Daten, Karten, Wegpunkte, Tracks, Routen und Geocaches mit anderen funkfähigen Geräten auszutauschen. Er ist außerdem kompatibel mit BaseCampTM, einer frei verfügbaren SW zur Darstellung und Organisation von Karten, Wegpunkten, Routen und Tracks.

MEHR SPASS BEIM SUCHEN. Der Monterra ist ein Geocaching-Gerät, das unzählige Geocaches speichern kann. Damit können Caches beliebig von opencaching.com oder über eine Android App geladen werden, ohne dass der Speicherplatz ausgeht. Sämtliche papierbasierten Angaben wie Beschreibungen, Tipps und Aufzeichnungen sind für jeden einzelnen Cache verfügbar. Cache-Sucher können auch Fotos ansehen, Chirp-basierte Caches suchen, und  Caches nach Größe, Gelände, Schwierigkeit oder Art filtern.

Der neue Garmin Monterra wird im dritten Quartal 2013 mit vorinstallierter Europa Freizeitkarte zum empfohlenen Verkaufspreis von EUR 669,- verfügbar sein.
Mit Monterra können Benützer mobil im Freien arbeiten und sämtliche vertrauten Android Apps verwenden, jedoch mit der Sicherheit eines armierten und wasserdichten Gerätes mit längerer Batterielaufzeit, einem leicht ablesbaren Display und einer Vielzahl von Befestigungsmöglichkeiten.


Soweit das was GARMIN dazu derzeit sagt. Was das neue Gerät für Geocacher wirklich bringt, kann erst nach einem ausführlichen Test gesagt werden. Möglicherweise relativiert sich dann auch der Preis..... Wichtigste Frage wird auch sein ob Caches nur von der garmin-eigenen Plattform herunterladbar sein werden oder ob auch andere Plattformen unterstüzt werden. Vor allem davon wird der Erfolg dieses Gerätes abhängen.

Dienstag, 30. April 2013

Souvenir für Österreich - Nun isses da!

Viele Jahre warten die Österreicher nun schon auf ihr eigenes Souvenir. Seit rund zwei Monaten kursiert das Souvenir nun schon auf geocaching.com herum. Nunmehr hat es auch jeder Geocacher in seiner Statistik - so er einen Geocache in Österreich gefunden  hat ;)


Hallstätter See

Mit Hallstatt und den dahinter liegenden Alpen ist nun eines der ältesten Siedlungsgebiete in unserem Land auch Botschafter für die geocachende Welt .

Auch die textliche Erklärung ist gut getroffen. Da lässt sich kaum daran rütteln wenn es heißt
From Mozart and Schubert to Kafka and Schrödinger, Austria’s contributions to the art, science, philosophy, and music are nearly unmatched. This cultural hub of Europe is also home to the majestic Alps, which make Austria a prime place for winter sports, mountaineering and, of course, geocaching.
In diesem Sinn weiterhin Happy hunting in Austria!

Mittwoch, 17. April 2013

Wenn es dann doch mal in die Berufung geht ...

... bedeutet das ja noch lange nicht, dass die eigene Cacheidee dem Untergang geweiht ist.

Diejenigen, die fleißig Geocaches verstecken, kennen die Situation recht gut: Man reicht ein Lising zur Veröffentliuchung ein und dann meint der zuständige Reviewer dass das Listing nicht den Richtlinien entspricht, weil ...... (hier sollte zumindest ein Grund angeführt sein; manchmal sind auch mehrere)

Dabei entsteht vereinzelt oft der Eindruck; wenn der Reviewer nein sagt, dann ist das eine in Stein gemeißelte Entscheidung deren Restauration unmöglich erscheint. Andere glauben wiederum, man könne die Entscheidung des Reviewers wegdiskutieren indem man ihm eine Fülle von Argumenten liefert, die untermauern sollen, dass die Entscheidung des Reviewers falsch sei. In diesen Diskussionsprozess wird mitunter sehr viel Energie investiert. Oft mehr als in den Geocache selbst.

Daraus resultieren dann auch oft öffentliche Diskussionen in diversen Foren und Blogs wo Reviewer dann gebrandmarkt werden; wo ihnen Willkür vorgeworfen wird und wo daraus resultierend eine sachliche Diskussion mit dem Owner meist nicht mehr möglich ist. Hiebei handelt es sich um ein normales menschliches Verhalten; denn der Owner identifiziert sich mit seinem Werk sehr stark und jede Art von Kritik oder Widerspruch möchte man dann am Besten im Keim ersticken oder zumindest bestmöglich vermeiden. Da ist eine Ablehnung durch einen Reviewer natürlich extrem kontraproduktiv - auch wenn sie noch so sachlich begründet ist.

Genau weil es sehr oft zu emotionalen Diskussioenen kommt, hat Groundspeak bereits vor Jahren einen Prozess eingerichtet, der verhindern soll, dass die Diskussion mit dem Reviewer zu emotional wird und eine Lösung des Problems dadurch immer schwieriger. Dies erreicht man indem man den Gesprächspartner wechselt. Soll heißen, wenn ein Reviewer ein Listing ablehnt und dies entpsrechend begründet, hat man die Möglichkeit sich an eine dritte "unabhängige" Stelle zu wenden, um von dritter Seite eine Entscheidung zu erhalten. Somit hat der Cacheowner die Möglichkeit sich aus den vermeindlichen Fängen des gemeinen Reviewers zu lösen und seiner sogenannten reviewerlichen Willkür zu entkommen.

Deswegen ist der Hinweis eines Reviewers auf die Berufungsstelle bei Groundpseak kein Todesurteil für den Geocache; auch wenn viele es als Solches empfinden. Nein, es ist der natürliche nächste Schritt wenn zwei Meinungen aufeinander treffen, die nicht vereinbar zu sein scheinen. Kommt es zu dieser Situation erkennt man das daran, dass der Reviewer dem Owner anbietet sich an appeals@geocaching.com zu wenden. Dadurch wird erreicht, dass in der Sache von Groundspeak entschieden wird und man erspart sich viel Nerven und Zeit wenn man auf die Diskussion mit dem Reviewer verzichtet.

Damit man den entsprechenden Support von Groundspeak auch in entsprechend kurzer Zeit bekommt, ist es wichtig die folgende Angaben im mail an Groundspeak zu machen:
  1. Dein Geocaching Nickname
  2. GC-Code des betreffenden Listings
  3. Name des Geocaches
  4. Land in dem der Geocache versteckt wurde
  5. Name des Reviewers der mit dem Review befasst war
  6. Welche Richtlinie wurde lt. Aussage des Reviewers nicht eingehalten?
  7. Kurze Erläuterung warum du glaubst, dass das Listing trotzdem in der gegenständlichen Form veröffentlicht werden soll.


Kleiner Exkurs in eigener Sache: Groundspeak bearbeitet nur appeals, wenn das betreffende Listing archiviert ist. Die Archivierung des Listings durch den Reviewer ist daher zwingende Voraussetzung damit man überhaupt berufen kann und ist keine Unfreundlichkeit des Reviewers. Keine Sorge, wenn Groundspeak will, kann die Archivierung auch wieder aufgehoben werden - sie ist nicht unbedingt endgültig!


Es können daraufhin zwei Dinge passieren. Entweder Groundspeak folgt der Argumentation des Owners und erlaubt den Geocache; was nicht bedeutet, dass es einen Cacheowner als Sieger und einen Reviewer als Verlierer gibt. Denn Groundspeak entscheidet mitunter auch ohne die eigenen guidelines zu berücksichtigen wenn die Cacheidee wirklich als so toll angesehen wird, dass es eine Bereicherung für die Community darstellt.

Oder Groundspeak folgt der Argumentation des Reviewers und weist den Owner darauf hin, warum die Einhaltung der betreffednen Richtlinie gerade in diesem konkreten Fall so wichtig ist. Auch hier gibt es keinen Owner als Verlierer oder Reviewer als Gewinner. Denn eines darf man nie vergessen: Der Reviewprozess ist kein "Kriegspiel" und solange Reviewer und Owner sich an gewisse Grundregeln der Kommunikation halten, sollte ein appeal in den meisten Fällen gar nicht notwendig sein.

Und wenn die Berufung doch unvermeidlich erscheint, kann man sie als Owner und Reviewer auch mit der notwendigen Sachlichkeit betreiben ....ist halt eine Frage der eigenen Kultur ...

Mittwoch, 10. April 2013

11. Internationales CITO Weekend

Am Wochenende 20. und 21. April dieses Jahres ist es wieder soweit das Internationale CITO-Weekend findet mittlerweile zum 11ten mal statt. Neben den rund 140 CITO events die weltweit an diesem Wochende geplant sind (wovon alleine 8 in Österreich stattfinden werden) ist diese "Bewegung" - wie es Groundspeak nennt - eine nicht Unbeachtliche. Immerhin sollte man sich auch einmal durch den Kopf gehen lassen wieviel Müll da zusammengetragen werden kann, wenn an zwei Tagen 140 solcher Events stattfinden.

Auch wenn Geocacher nicht bei allen in der Öffentlichkeit immer beliebt sind, so zeigt sich doch gerade an solchen Aktionen, welchen wichtigen Beitrag Geocacher für unsere Umwelt und somit auch für unsere Gesellschaft leisten. Und da spreche ich nicht nur vom weggeräumten Müll sondern auch von den vielen sozialen Aspekten die mit einem CITO-Event verbunden sind. Beispielsweise sind CITO-Events auch ein Vorbild für Muggles, die es nicht gewohnt sind Müll aus der Natur mitzunehmen und richtig zu entsorgen.

Insofern kann CITO auch ein wesentlicher Beitrag für ein geändertes Bewußtsein für unsere Umwelt sein. Vielleicht führt das ja früher oder später auch zu einer veränderten Wahrnehmung der Umwelt in unserer Gesellschaft und das Mitnehmen von Müll der achtlos in der Natur deponiert wurde, wird vielleicht sogar auch irgend wann einmal zu gewohnter Kultur für Alle. Und wenn wir schom beim Träumen sind, irgend wann einmal wird es vielleicht auch Kultur sein Müll nicht mehr in der Natur zu "hinterlegen".

Dass dieser wichtige Beitrag bei einem CITO auch mit viel Spaß und einem Gemeinschaftserlebnis verbunden ist, ist für Geocacher mittlerweile schon typisch. Denn wenn schon arbeiten, dann soll es wenigstens Spaß machen!

In diesem Sinne: Happy cleaning und ein großes Danke an alle, die sich die Teilnahme an einem CITO antun und somit für eine saubere Natur und ein positiveres Bild der Community in der öffentlichen Wahrnehmung sorgen!

Freitag, 5. April 2013

Was ein Event-Cache nicht ist ...

... steht eigentlich seit jeher in den guidelines. Trotzdem sind so manche Event-Cache-Organisatoren in letzter Zeit recht kreativ.....

Doch schön der Reihe nach: Natürlich kommt es immer wieder vor, dass sich im Laufe der Zeit Gewohnheiten ändern und Dinge wichtiger oder unwichtiger werden. So ist es auch mit Ideen für Event-Caches. Je länger man darüber nachdenkt, was man nicht alles mit einem Event verbinden kann umso mehr fallen einem Möglichkeiten für derartige Veranstaltungen ein. Klarerweise gibt es auch Überschneidungen denn nur wenige GeocacherInnen haben nur das eine Hobby. Und so finden sich mitunter auch Gruppen zusammen, die nicht nur geocachen, sondern ihre Freizeit auch mit anderen Beschäftigungen gemeinsam füllen.

Ein gutes Beispiel dafür, sind diverse Kletter-Events, Wander-Events,  andere Sportliche Events u.v.m.

Nachdem in letzter Zeit immer öfters Anfragen gestellt werden ob man diese oder jene Veranstaltung als Event-Cache listen könne, hier ein paar grundsätzliche Gedanken zum Thema:

Seit jeher ist und war der Event-Cache etwas Besonderes. Immerhin ist Geocaching ein Spiel, dass man ganz gut alleine oder mit Freunden spielen kann. Man ist aber mit sehr vielen Menschen virtuell verbunden bzw. konfrontiert. Viele kennt man nicht persönlich und trotzdem beschäftigt man sich mit deren Geocaches, die auch etwas sehr Persönliches sein können. Der Wunsch diese Personen auch einmal im echten Leben zu treffen ist daher verständlicherweise meist groß.

Wenn sich Menschen, die eine Gemeinsamkeit haben treffen, dann liegt es auf der Hand, dass der Erfahrungsaustausch (in welcher Form auch immer - andere nennen es Rätsellösungen tauschen o.ä.) sehr großes Interesse weckt. Nicht nur, dass man etwas für das Spiel dazu lernt sondern dass man dadurch auch die anderen Geocacher besser kennen lernt, Ideen mit nimmt und letztendlich durch die Anderen auch wieder motiviert wird. Mit anderen Worten Geocaching steht dabei im Mittelpunkt!

Ein Event-Cache soll nun genau diese Punkte abdecken. Es geht dabei nicht vorrangig um die Art und Weise des Events sondern um die tatsächlichen Inhalte und somit Vorteile für die Teilnehmer. Der Organisator eines Event-Caches sollte sich daher vorab überlegen, warum er einen Event-Cache organisieren möchte. Ist der einzige Grund, weil er eine andere Veranstaltung machen (bewerben) möchte und dazu Teilnehmer haben will oder ist es nur wegen dem Punkt in der Statistik, dann sollte der geneigte Owner zurück in sein Kämmerlein gehen und darüber nachdenken ob in seinem Konzept nicht der Mittelpunkt - wie oben beschrieben - fehlt. Komischerwiese schreien da aber nur wenige nach mehr Qualität. Der Community scheint es also ohnehin gleich zu sein. Ich bin jedenfalls schon gespannt ob in naher Zukunft qualitätsvollere Events organisiert werden. Wenn ja, werde ich hierüber hier berichten ....

In jedem Fall haben Kletter- und sonstige Sportveranstaltungen und schon gar kein Flash Mob auch nur irgend etwas mit Geocaching zu tun .... auch wenn's noch so lustig ist. (jm2c)

Freitag, 29. März 2013

W24 Spezial "Wien - Zu Fuß"

Am 27.03.2013 wurde die Sendung erstmals ausgestrahlt und ist seither auch online verfügbar und kann daher auch von allen, die den Sender W24 nicht empfangen können angesehen werden. Hier gehts zum eineinhalbstündigen Video.

Zusammenfassend gesagt, war die Gesprächsrunde recht interssant. Aus Sicht von Geocaching vor Allem deshalb, weil in vielen Bereichen das Themenwandern eine neue Entdeckung zu sein scheint obwohl es für Geocacher nichts Neues ist. In der Cachemap wimmelt es nur so von Wandermultis und Geocaches, die einem zu (mehr) Bewegung im Freien motiviert bzw. animiert.

Wir wissen schon lange, dass es einfacher ist z.B. Kinder zur Bewegung zu motivieren, wenn man nicht nur sagt, man gehe jetzt wandern oder spazieren sondern man begebe sich nun auf eine Schatzsuche. Viele von uns bewegen sich mehr seitdem sie Geocachen.

Auch das Auffinden von unbekannten und trotzdem sehenswerten Plätzen ist etwas, das Geocaching schon seit jeher begleitet. Kaum andernorts gibt es eine derart große Anzahl an Lost Places zu finden wie in diversen Geocaching Datenbanken.

Nichts desto trotz waren die Beiträge aller Gesprächspartner interessant. Es zeigte sich zwar, dass man heutzutage offensichtlich nur mit einer zusätzlichen Motivation Bewegung einer breiteren Masse schmackhaft machen kann. Die dabei vorhandenen Möglichkeiten sind allerdings äußerst vielfältig.

Weitere Möglichkeiten mit einigen Infos, die auch für Wiener Geocacher neu sein können, findet man in diversen Publikationen wovon zwei hier besonders hervorgehoben werden sollen:

Mit "Wien geht" erfährt man Einiges über Spazier- und Wandermöglichkeiten in der und um die Stadt, die auch einmal einen etwas anderen Blick auf die Stadt ermöglichen. Für Hundebesitzer gibt es eine "Sonderedition" namens "Wien geht Gassi" mit Spaziertouren für Hundebesitzer die für Hund und Herrl etwas mehr Abwechlsung in den täglichen Alltag bringen sollen. Geocaches gibt es auf den vorgheschlagenen Routen natürlich mehr als genug. Einer Cachetour der etwas anderen Art durch die Stadt steht also nichts im Weg ...

In diesem Sinne: Frohe Ostern an Alle!

Sonntag, 10. Februar 2013

2 Millionen Geocaches weltweit ...

Noch ist es nicht soweit. Aber lange wird es nicht mehr dauern. Haben wir erst vor einer überschaubar kurzen Zeit den Millionsten Geocache auf geocaching.com begrüßen dürfen, so sind es in dieser kurzen Zeit gleich doppelt so viel geworden.

2 Millionen sind eine Menge Plastik das in der Welt so herum liegt. In erster Linie ist im Anblick dieser Anzahl an Geocaches all den Cacheownern zu danken die ihre Kreativität, Zeit und Arbeit in ihre Geocaches investieren. Selbstredend sind nicht alle der 2 Millionen Geocaches ein Juwel. Das erfährt man auch (manchmal schmerzhaft) im Geocacheralltag immer wieder. Deswegen hat Groundpseak diesen denkwürdigen Zeitpunkt ausgewählt uns Reviewer darum zu ersuchen nur mehr Qualitätscaches zu veröffentlichen, vorausgesetzt sie halten die guidleines ein. Diese Aufforderung kann natürlich nicht ernst genommen werden und würde eher zur Faschingszeit passend in eine Fassnachtsrede passen. Nichts desto trotz, ist es das erste mal, dass Groundspeak das Wort Qualität im Zusammenhang mit Geocaches in den Mund genommen haben. Auch wenn es nicht ernst gemeint war (denn Qualität ist ohne Referenz nicht objektiv meßbar) so ist es für einen globalen Platzhirschen doch ein beachtlicher Schritt der Veränderung indem auch einmal an die Qualität gedacht wird.

Ob sich die Qualität der kommenden 2 Millionene Geocaches massiv von der ersten Tranche abheben wird, bleibt abzuwarten und hängt in erster Linie davon ab; ob wir uns die uns nachfolgenden Geocacher entsprechen "erziehen".

Na Hauptsache es gibt ein eigenes Banner:



Freitag, 1. Februar 2013

Wald und Geocacher können sich auch vertragen

Wie in diesem Artikel zu lesen ist, geht es auch anders.

Schön ist, dass auch bei unseren deutschen Nachbarn offensichtlich der Dialog nun geschätzt wird und es kaum zu Problemen zwischen Wald- und Grundbesitzern auf der einen Seite und Geocachern auf der anderen Seite gibt zumindest in Thüringen. Wie wir auch schon in Österreich versucht haben den Dialog mit der Mugglewelt nicht nur zu pflegen sondern auch aktiv zu suchen, zeigt auch dieses Beispiel, dass unser beliebtes Hobby durchwegs positiv in der Mugglewelt aufgenommen wird.

Letztendlich geht es auch darum all jenen, die schon einmal mit Geocaching als Grundbesitzer in Kontakt gekommen sind, näher zu bringen was Geocaching wirklich ist und wie Geocaching auch einen Vorteil für Mensch und Natur haben kann. Wie immer an dieser Stelle der Hinweis auf ein paar einfache Punkte, bei deren Einhaltung man sich relativ sicher sein kann, dass es zu keinen Problemen kommen wird.

Sollten alle Stricke reißen und ein Grundbesitzer gar nicht kooperieren wollen, dann muss man das ohnehin zur Kenntnis nehmen. Nichts desto trotz kann ein wenig Überzeugungsarbeit auch im Einzelfall nie schaden. Wie der oben verlinkte Artikel zeigt, ist im Falle des Dialoges Vieles möglich und man spart sich jede Menge Nerven = Energie, die man dann wieder ins Spiel stecken kann.

Eine klassische Win-Win-Win-Situation ... ;)

Sonntag, 6. Januar 2013

Wir trauern um frigschneck

Die traurige Kunde hat bereits die gesamte Geocaching Community erfasst. Unser allseits beliebter Geocaching-Kollege Laurenz - manchen vielleicht besser bekannt unter seinem Nickname frigschneck - hat uns nach langer schwerer Krankheit am 24.12.2012 für immer verlassen.

In seinem Innersten war Laurenz ein Naturwissenschafter, wie er im Buche steht. Die Physik war wohl die große Liebe seines Lebens. Das war zu bemerken, wenn er begonnen hat darüber zu erzählen und seine Begeisterung zu spüren war. Im Unterschied zu vielen anderen Physikern zeichnete ihn aber die Fähigkeit aus, selbst die kompliziertesten Zusammenhänge der modernen Physik auch dem einfachsten Geist verständlich näher zu bringen. Diesbezüglich ist Laurenz auf eine Stufe mit bekannten Physikern wie Steven Hawkings zu stellen. Unter dem Motto:"Man ist nie zu jung um etwas über unser Universum zu lernen" hat er sich jahrelang stetig dafür eingesetzt im Rahmen der Wiener Kinderuniversität auch den Kleinsten unter uns Physik auf eine spannende und lehrreiche Art zu vermitteln.

Als Geocacher haben wir Laurenz immer als hilfsbereiten und äußerst kreativen Mitspieler erlebt, dessen Anliegen es war nicht mit seiner eigenen Kreativität zu brilieren, sondern andere daran teilhaben zu lassen. Wie in vielen anderen Bereichen auch, war es sein oberstes Ziel nicht mit seiner Kreativität zu prahlen, sondern in aller Bescheidenheit all das zu tun, was nötig ist um anderen einen ebensolchen Erfolg oder eine ebensolche Freude zu ermöglichen. Seine Ideen haben uns oft neue Türen geöffnet, von deren Existenz wir bislang nichts gewusst haben. Selbst wenn es Streit gab, war er immer derjenige, der auf Deeskalation und Dialog gesetzt hat - meistens mit Erfolg.

Auch seine karitative Ader war stark ausgeprägt. So hat er sich mit Hingabe immer wieder jenen in der Gesellschaft gewidmet, die schwach sind und nicht im Mittelpunkt stehen. Seine Patenschaften für Kinder des S.O.S. Kinderdorfes in der Hinterbrühl haben vielen Kindern und Jugendlichen, die vom Leben benachteiligt waren, geholfen wieder auf die Beine zu kommen und ihnen ermöglicht zumindest ein Stück weit eine normale Kindheit/Jugend zu erleben um sich auch entsprechend weiter entwickeln zu können.

Mit anderen Worten verlieren wir mit Laurenz einen Mitmenschen, der nicht nur Vorbild für uns alle war, sondern der das Herz immer am rechten Fleck hatte. Um so schwerer ist es für uns Abschied zu nehmen in der Gewissheit nie wieder eines der genußvollen, lehrreichen und interessanten Gespräche mit ihm führen zu können.

Unsere Gedanken sind auch bei seinen Angehörigen - insbesondere bei seiner Mutter, die ihn bis zu letzt liebevoll gepflegt hat - die nun eine schwere Zeit durchleben müssen.

Laurenz, wir werden dich immer vermissen!

Mittwoch, 14. November 2012

Österreichs Reviewer bekommen wieder Zuwachs

Wie an vielen Umständen erkennbar, ist Geocaching nach wie vor ein boomendes Hobby in Österreich. Die Anzahl der versteckten Caches steigt kontinuierlich als auch die Anzahl der Funde. Beides begründet sich in einer ständig wachsenden Community.

Nachdem wir heuer in der heissen Phase des Sommers bemerkt haben, dass sich das Erreichen unserer Kapazitätsgrenzen zum reviewen neuer Listings als auch zum Bearbeiten der N/A-Logs in naher Zukunft  abzeichnet, haben wir uns gleichzeitig auf die Suche nach einem zusätzlichen Reviewer begeben. So ein Vorhaben ist nicht immer einfach denn zu beurteilen, ob jemand die nötigen Voraussetzungen für diese ehrenamtliche Aufgabe mitbringt, ist vom Schriebtisch weg schwierig.

Umso mehr freut es das gesamte Reviewer Team, dass wir einen würdigen Kandidaten gefunden haben und dass Qualiflyer unser mittlerweile vierter Reviewer für Österreich sein wird. 

Warum gerade Qualiflyer?

Er betreibt Geocaching seit 2009 und hat bislang eine für Österreichische Verhältnisse hohe Fundanzahl von nahezu 10.000 Geocaches. Auch die Anzahl der von ihm versteckten Geocaches ist mit über 80 beeindruckend. Die Vergagnenheit hat gezeigt, dass er somit das Spiel sowohl als Suchender als auch als Owner gut kennt. Die guidelines sind ihm bekannt und die nötigen persönlichen Voraussetzungen scheinen auch gegeben zu sein.

Gerade die Oberösterreichische Community wird ihn recht gut kennen, denn dort ist er bislang sehr positiv aufgefallen - sowhol was seine Geocaches betrifft als auch seine Hilfsbereitschaft für andere Geocacher. 

Wir begrüßen Qualiflyer sehr herzlich in unserem Team und freuen uns auf eine angenehme Zusammenarbeit!

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Österreich braucht sich nicht zu verstecken!

Letzte Woche hat der CEO von Groundspeak, Jeemy Irish, im Zuge des jährlich stattfindenden, weltweiten Reviewertreffens einige Statistiken veröffentlicht, die aus Österreichischer Sicht nicht geheim bleiben sollten.

Nebst anderem Statistikzeugs wurde auch die Anzahl der veröffentlichten Listings pro Land präsentiert. Im Ranking liegt klarerweise die U.S.A. mit weitem Abstand an erster Stelle. Was Europa betrifft, sind wohl unsere Deutschen Nachbarn Spitzenreitern. Was so ein kleines Land wie Österreich ein wenig stolz macht ist aber die Tatsache, dass unser Land mit seinen 2 1/2 Reviewern im globalen Ranking immerhin Platz 10 erreicht hat.

Natürlich ist die Landesgröße/Bevölkerungsdichte und einige andere Faktoren ausschlaggebend für dieses Ranking. Umnso erstaunlicher, dass Österreich trotz seiner geringen Größe so weit vorne zu finden ist. Das zeigt, dass die Geocaching Community Österreichs sehr aktiv ist. Natürlich darf an dieser Stelle nicht die Sorge um die Qualität der versteckten Geocaches fehlen. Selbstredend gibt es auf diesem Gebiet noch einges zu tun. Doch auch da hat sich Groudspeak schon Einiges überlegt und wenn man glauben darf was man hört, wird es im kommenden Jahr einige Änderungen im Einreichprozess für Cachelistings geben. Es gibt natürlich noch keine Details dazu, aber man darf gespannt sein auf das was da kommen wird. Letztendlich will Groundspeak erreichen, dass Geocaches nicht nur hinsichtlich der guidelines einen Qualitätsschub erfahren.

In einem anderen Zusammenhang ist auch erwähnenswert, dass der Anteil an Multicaches und Mysterycaches in Europa, gemessen an der Gesamtanzahl der Geocaches, weit höher ist als im nach wie vor führenden Land U.S.A. wo mehr als 97% aller Geocaches dem Typus "Traditional Cache" entsprechen.

Dieser Tradi-Anteil liegt in Europa geschätzt irgendwo zwischen 65 und 80% (je nach Land teilweise recht stark variierend). Der Anteil an Mysterycaches ist signifikant höher als jenseits des großen Teiches. Das spricht unter Anderem auch dafür, dass sich Cacheowner in Europa offensichtlich mehr antun, was die Gestaltung von Rätseln und dem damit verbundenen Abenteuereffekt betrifft. Es geht nicht nur um das Finden einer Dose sondern auch um den (wenn auch manchmal virtuellen) Weg dorthin.

Das erklärt auch den höheren Anteil an Multicaches. Vielen Ownern geht es nicht nur darum eine Location her zu zeigen; sie wollen der Community auch die Gegend dort näher bringen oder interessnate Details hervorheben, oder manchmal einfach auch ein wenig mehr fordern damit sich der Suchende den Punkt auch wirklich "verdient". In jedem Fall liegt da viel Hirnschmalz drin, dass man sich bei den meisten Tradis spart.

Fazit: Die Österreicher sind recht fleissig; kreativ und haben Spaß am Spiel. Das zeigt sich auch international und das kann und soll uns auch freuen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Kontrollbesuche durch Reviewer - Fluch oder Segen?

Erst letztes Wochenende ist es wieder passiert.

Da haben sich doch glatt zwei Reviewer erlaubt, eine Cachetour durch die Wiener Innenstadt zu machen. Allerdings nicht um die Caches bloß zu finden. Nein, sie haben die gefundenen Geocaches auch noch als Fund geloggt. Jetzt könnte man meinen, dass das eigentlich keine Meldung wert sei - ist doch normal. Das stimmt auch, allerdings, gibt es noch einen zusätzlichen Aspekt, der zumindest Teile der Community sagen wir mal wachgerüttelt hat.

Die beiden Herren haben nämlich nicht nur eine Cachetour im klassischen Sinn gemacht. Sie haben bei der Gelegenheit auch gleich ein besonderes Auge auf das Listing geworfen um fest zu stellen, wie es mit der Versteckkultur und der damit zusammenhängenden Kommunikation mit Groundspeak und den Reviewern bestellt ist. Schon seit einiger Zeit kommt es immer wieder vor, dass Cachelistings abgelehnt werden mussten, weil Abstandskonflikte existierten, die nicht einmal der erfahrenste Geocacher der Region identifizieren oder erklären konnte. Die logische Schlussfolgerung war, da können (einige) Finalkoordinaten in der Datenbank von geocaching.com nicht korrekt erfasst worden sein.

Es ist daher in der Vergangenheit schon öfters zu sogenannten Kontrolltouren durch sogenannte Reviewer gekommen - in verschiedenen Teilen Österreichs. Diesmal war es halt die Wiener Innenstadt. Kurzum das Ergebnis dieser Tour war erfreulicher als ursprünglich befürchtet. In der Vergangenheit wurde schon festgestellt, dass es - regional unterschiedlich oft - zu einer Mode wurde einfach irgendwelche Koordinaten als Final anzugeben.

Von den 28 Geocaches in Wien, die einer näheren Kontrolle unterzogen wurden, war nur bei einem Einzigen festzustellen, dass der Owner bereits beim Einreichen des Listings mit den Finalkoordinaten geschummelt hat. Die Dose lag nämlich dort, wo nie und nimmer ein Geocache gepublished worden wäre; allerdings der angegebene Final lt. additional waypoint ist guideline-technisch lupenrein. Logischerweise wurde das Listing auch archiviert, denn eines muss klar sein: Der gesamte Reviewprozess verliert seine Sinnhaftigkeit, wenn man nicht bei der Wahrheit bleibt und - falls es nicht anders geht - seinen Cache halt woanders versteckt, wenn andere Geocaches in irgendeiner Form im Weg liegen.

Da spielt es dann auch gar keine Rolle mehr wie beliebt der nunmehr archivierte Geocache ist/war oder wie gut durchdacht oder aufwendig er gestaltet wurde. All diese Vorzüge werden vom Owner durch die Tatsache weggewischt, dass er mit seinen Angaben nicht ehrlich ist. In dem Zusammenhang reden wir auch nicht vom Belügen des oder der Reviewer sondern von einer Unehrlichkeit, die sich gegen die gesamte Community richtet (Andere können dort wo nix liegt, nichts mehr verstecken).  Erschreckend ist nur, dass es immer wieder Geocacher gibt, die meinen, es handle sich nur um ein Kavaliersdelikt und man dürfe da nicht so streng sein (wodurch deren Geocaches gleich um einiges interessanter werden, was die nächste Kontrolltour betrifft). Denen sei gesagt, dass es sich zwar nur um ein Spiel handelt, welches aber nur funktionieren kann, wenn sich ALLE an die Regelungen halten. Wahrheitsgetreue Angaben sind für den geneigten Cacheowner dabei das um und auf und sollten abgesehen davon eine zwischenmenschliche Selbstverständlichkeit sein.

Damit kann zwar nicht verhindert werden, dass die besonders schlauen Owner trotzdem versuchen Ihr Listing, dass so nicht durch den Reviewprozess laufen würde, zu manipulieren. Aber es kann zur Meinungsbildung beitragen um jenen auch bewusst zu machen, dass man so etwas einfach nicht tut. Wohlgemerkt reden wir nicht über einige wenige Meter sondern von Distanzen, die mehr als ungewöhnlich sind und wo man mit der Abweichung der GPS-Genauigkeit argumentativ nicht mehr das Auslangen findet.

Ein gewisser Lerneffekt ist jedenfalls dank dieser Kontrolltour fest zu stellen. Manche Owner sehen ihren Fehler ein und in der Wahrnehmung der Community ist auch eine Läuterung bereits fest zu stellen. Letztendlich steigt dadurch nicht nur die Datenqualität der Datenbank, sondern auch die Chance einen Geocache in einer freien Gegend doch verstecken zu können ohne vom Reviewer überrascht werden zu müssen weil da was im Weg liegt was eigentlich ganz wo anders hingehört.

Und erstaunlicherweise sind in den letzten Tagen in manchen Gegenden deutlich mehr Änderungen von finalen Wegpunkten fest zu stellen als sonst.........


Donnerstag, 13. September 2012

Umfrage der Universität für Bodenkultur Wien

Offensichtlich ist Geocaching wieder Gegendstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Die Österreichische Geocaching Commmunity wurde neben Anderen eingeladen an einer Umfrage im Rahmen eines wissenschaftlichen Projektes teilzunehmen:

Sehr geehrte Geocacherinnen und Geocacher!
Im Rahmen einer Studie der Universität für Bodenkultur Wien führen wir diese Umfrage zum Thema "Geocaching" durch. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie daran teilnehmen.

Für die Beantwortung der Fragen werden Sie ca. 10 bis 15 Minuten benötigen. Wir bitten Sie, die Fragen sorgfältig zu lesen und zu beantworten.

Ihre Angaben unterliegen dem Datenschutz und sind selbstverständlich streng vertraulich. Alle Informationen werden anonym behandelt, wir erfassen weder Name noch Adresse.

Link zur Umfrage: http://geocaching.boku.ac.at/limesurvey/index.php?sid=94297&lang=de

Wir bedanken uns bereits im Voraus für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Geocachen!

Bei der Umfrage handelt es sich vor allem um Fragen des Cacheverhaltens. Wie verhalte ich mich in der Natur. In welchen Gebieten betreibe ich vorwiegend dieses Hobby. Welche Aspekte von Geocaching stehen im persönlichen Vordergrund und vieles mehr.
Je mehr GeocacherInnen daran teilnehmen um so eher ist das Resultat der Umfrage repräsentativ für unsere Community. Eingeladen sind ALLE GeocacherInnen aus allen deutschsprachigen Ländern.

Montag, 9. Juli 2012

Neue Wege beschreiten – Topo Österreich Active Routing von Garmin

Mit der Topo Österreich Active Routing v3 bringt GPS-Spezialist Garmin die erste aktivitätsbezogene GPS-Karte auf den Markt. Über 48.000 Kilometer vorinstallierter Routen für unterschiedliche Freizeitaktivitäten warten darauf befahren, beklettert oder bewandert zu werden. Inkludiert in diese Vektorkarte sind unter anderem das gesamte offizielle Wiener Radwegenetz sowie Detailinformationen zum Neusiedlersee.

Active Routing (AR) heißt das Zauberwort – je nach gewählter Aktivität schlägt die Topo Österreich AR individuelle Routen vor. Dabei zeigt sich die Karte – je nach Einstellung – in unterschiedlichem Gewand und hebt die jeweiligen Möglichkeiten für die gewählte Aktivität farblich hervor. Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountainbiker, Tourenradfahrer, Rennradfahrer – sie alle finden in der Topo Österreich AR Routen die auf ihre Bedürf¬nisse zugeschnitten sind.

Für Radfahrer besonders interessant, ist die flächendeckende Einbindung des offiziellen Radwegenetzes der Stadt Wien - die ideale Grundlage für eine Erkundung der Stadt per Fahrrad. Für Segler und andere Wassersportler interessant sind die detailreichen Informationen zum Neusiedlersee.

Ausgesprochen individuell: Die Karte im Maßstab von bis zu 1:25.000 eignet sich für Touren¬planungen direkt am Gerät aber auch bequem zuhause auf PC oder Mac. Bei Active Routing wählt der Anwen¬der nicht nur das Ziel sonder auch wie er zum Ziel gelangen will. Dazu lässt sich noch die Intensität bzw. der Schwierigkeitsgrad der Tour vordefinieren. Schließlich gibt es ja unterschiedliche Wünsche und Anforderungen. Wo der eine noch Spaß hat, schüttelt der andere nur mehr schweißgebadet den Kopf. Auf Basis all dieser Informationen erstellt die Topo Österreich AR die Route und führt den Anwender direkt zum Ziel. Gemeinsam mit dem kostenlosen Programm BaseCamp™ (http://www.garmin.com/at/support/basecamp/) bietet die Topo Österreich AR v3 ein mächtiges Werkzeug für schnelle und einfache, aber auch für komplexe Touren¬planungen.

Großer Funktionsumfang: Die Topo Österreich AR hat 11.000 Kilometer Radwege vorinstalliert darunter etwa flächendeckend das gesamte Wiener Radwegenetz. Integrierte Straßeninformationen sorgen für ein sicheres Routing im Straßenverkehr. Dazu kommen 13.000 Kilometer Mountainbike-Touren der unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen sowie 24.000 Kilometer Berg- u. Wanderwege, Klettersteige etc.. Ein neues, digitales Höhenmodell mit Höhenschichtlinien im 20 Meter Abstand sorgt zudem für exakte Höhenangaben.

Eine Vielzahl an POIs (Points of Interest) sorgt außerdem für eine bequeme Suche nach touristischen Zielen und für zusätzliche Sicherheit, da ebenso Schutzhütten sowie Notquartiere im alpinen Bereich angeführt sind. Selbstverständlich sind auch geografische Informationen wie Berggipfel, Gewässer, Orte usw. gegeben.

Trotz dieses Detailreichtums und der Vielzahl an Informationen die auch zur Planung genutzt werden können, verfügt diese vektorbasierte Karte über die visuelle Anmutung einer Papierkarte und erleichtert so die Nutzung der Karte um ein Vielfaches.
Die Karte wird es als Kombination DVD/microSD-Karte im Handel sowie als Download auf der Garmin Website ab Mitte Juli geben.

Kompatible Geräte: Eine vollständige Active Routing-Funktionalität ist nur bei folgenden Geräten garantiert: Montana, GPSMAP 62, Oregon x50 Serie.

Grundfunktionen und Kartendarstellung sind bei allen kartenfähigen Farbgeräten mit microSD-Kartenschacht, sowie einem internen Speicher von mindestens 24 MB gegeben.

Bleibt nur mehr der Preis, der sich mit stolzen EUR 169,- zu Buche schlagen wird.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Ein Aufschrei gegen die Nörgler-Fraktion

Es stimmt schon, dass einem Reviewer so manches unter das manchmal auch schmerzende Auge kommt, dass man lieber nicht gesehen hätte. Erschwert wird dies unter anderem auch dadurch, dass Reviewer doch immerhin mit keiner kleinen Gruppe von Menschen umgehen muss und jede/r in dieser Gruppe hat seine Eigenheiten.

Viel schwerer haben es aber sicherlich die Cacheowner. Sie sind jene, die manchmal sogar sehr viel Zeit und Arbeit in ihre Cache-Ideen stecken, teilweise keine Kosten um Mühen scheuen um der Community ihren Spaß zu geben, nachdem sie verlangt - und trotzdem bekommt sie nur allzu oft blöde Logs mit teils übertriebenen teils unerklärlichen Beschwerden. Natürlich wissen wir, dass es viele Menschen gibt, die ein Hobby nur deswegen betreiben um sich ab reagieren und herum nörgeln zu können. Aber immer wieder trifft man auch auf Geocacher, die das Spiel um des Spaßes Willen teilweise auch sehr ernsthaft betreiben. All jenen wurde jetzt ein Cache gewidmet.

Die Beschreibung liest sich recht angenehm und eigentlich wird jedem gleich die Chance geboten für sich selbst zu entscheiden, ob der Cache für einen selbst geeignet ist oder nicht. Denn es gilt: Wer in der Beschreibung Teile von eigenen Logs wieder findet, der braucht gleich gar nicht hingehen. Ob die Beschreibung hält was sie verspricht, muss allerdings jemand beurteilen, der vor Ort war. Bin schon auf die Logs gespannt.

Vielleicht geht der Geocache ja irgendwann mal als erfolgreiche erzieherische Maßnahme durch - wir werden sehen ob die Nörgler weniger werden.

Donnerstag, 26. April 2012

Warum die Behältergröße so wichtig ist ....

... ist eine derart wesentliche Frage, dass wir sie im Reviewer Portal erörtert haben anstatt hier.

Viel Spaß beim Lesen!