Mittwoch, 17. April 2013

Wenn es dann doch mal in die Berufung geht ...

... bedeutet das ja noch lange nicht, dass die eigene Cacheidee dem Untergang geweiht ist.

Diejenigen, die fleißig Geocaches verstecken, kennen die Situation recht gut: Man reicht ein Lising zur Veröffentliuchung ein und dann meint der zuständige Reviewer dass das Listing nicht den Richtlinien entspricht, weil ...... (hier sollte zumindest ein Grund angeführt sein; manchmal sind auch mehrere)

Dabei entsteht vereinzelt oft der Eindruck; wenn der Reviewer nein sagt, dann ist das eine in Stein gemeißelte Entscheidung deren Restauration unmöglich erscheint. Andere glauben wiederum, man könne die Entscheidung des Reviewers wegdiskutieren indem man ihm eine Fülle von Argumenten liefert, die untermauern sollen, dass die Entscheidung des Reviewers falsch sei. In diesen Diskussionsprozess wird mitunter sehr viel Energie investiert. Oft mehr als in den Geocache selbst.

Daraus resultieren dann auch oft öffentliche Diskussionen in diversen Foren und Blogs wo Reviewer dann gebrandmarkt werden; wo ihnen Willkür vorgeworfen wird und wo daraus resultierend eine sachliche Diskussion mit dem Owner meist nicht mehr möglich ist. Hiebei handelt es sich um ein normales menschliches Verhalten; denn der Owner identifiziert sich mit seinem Werk sehr stark und jede Art von Kritik oder Widerspruch möchte man dann am Besten im Keim ersticken oder zumindest bestmöglich vermeiden. Da ist eine Ablehnung durch einen Reviewer natürlich extrem kontraproduktiv - auch wenn sie noch so sachlich begründet ist.

Genau weil es sehr oft zu emotionalen Diskussioenen kommt, hat Groundspeak bereits vor Jahren einen Prozess eingerichtet, der verhindern soll, dass die Diskussion mit dem Reviewer zu emotional wird und eine Lösung des Problems dadurch immer schwieriger. Dies erreicht man indem man den Gesprächspartner wechselt. Soll heißen, wenn ein Reviewer ein Listing ablehnt und dies entpsrechend begründet, hat man die Möglichkeit sich an eine dritte "unabhängige" Stelle zu wenden, um von dritter Seite eine Entscheidung zu erhalten. Somit hat der Cacheowner die Möglichkeit sich aus den vermeindlichen Fängen des gemeinen Reviewers zu lösen und seiner sogenannten reviewerlichen Willkür zu entkommen.

Deswegen ist der Hinweis eines Reviewers auf die Berufungsstelle bei Groundpseak kein Todesurteil für den Geocache; auch wenn viele es als Solches empfinden. Nein, es ist der natürliche nächste Schritt wenn zwei Meinungen aufeinander treffen, die nicht vereinbar zu sein scheinen. Kommt es zu dieser Situation erkennt man das daran, dass der Reviewer dem Owner anbietet sich an appeals@geocaching.com zu wenden. Dadurch wird erreicht, dass in der Sache von Groundspeak entschieden wird und man erspart sich viel Nerven und Zeit wenn man auf die Diskussion mit dem Reviewer verzichtet.

Damit man den entsprechenden Support von Groundspeak auch in entsprechend kurzer Zeit bekommt, ist es wichtig die folgende Angaben im mail an Groundspeak zu machen:
  1. Dein Geocaching Nickname
  2. GC-Code des betreffenden Listings
  3. Name des Geocaches
  4. Land in dem der Geocache versteckt wurde
  5. Name des Reviewers der mit dem Review befasst war
  6. Welche Richtlinie wurde lt. Aussage des Reviewers nicht eingehalten?
  7. Kurze Erläuterung warum du glaubst, dass das Listing trotzdem in der gegenständlichen Form veröffentlicht werden soll.


Kleiner Exkurs in eigener Sache: Groundspeak bearbeitet nur appeals, wenn das betreffende Listing archiviert ist. Die Archivierung des Listings durch den Reviewer ist daher zwingende Voraussetzung damit man überhaupt berufen kann und ist keine Unfreundlichkeit des Reviewers. Keine Sorge, wenn Groundspeak will, kann die Archivierung auch wieder aufgehoben werden - sie ist nicht unbedingt endgültig!


Es können daraufhin zwei Dinge passieren. Entweder Groundspeak folgt der Argumentation des Owners und erlaubt den Geocache; was nicht bedeutet, dass es einen Cacheowner als Sieger und einen Reviewer als Verlierer gibt. Denn Groundspeak entscheidet mitunter auch ohne die eigenen guidelines zu berücksichtigen wenn die Cacheidee wirklich als so toll angesehen wird, dass es eine Bereicherung für die Community darstellt.

Oder Groundspeak folgt der Argumentation des Reviewers und weist den Owner darauf hin, warum die Einhaltung der betreffednen Richtlinie gerade in diesem konkreten Fall so wichtig ist. Auch hier gibt es keinen Owner als Verlierer oder Reviewer als Gewinner. Denn eines darf man nie vergessen: Der Reviewprozess ist kein "Kriegspiel" und solange Reviewer und Owner sich an gewisse Grundregeln der Kommunikation halten, sollte ein appeal in den meisten Fällen gar nicht notwendig sein.

Und wenn die Berufung doch unvermeidlich erscheint, kann man sie als Owner und Reviewer auch mit der notwendigen Sachlichkeit betreiben ....ist halt eine Frage der eigenen Kultur ...

Mittwoch, 10. April 2013

11. Internationales CITO Weekend

Am Wochenende 20. und 21. April dieses Jahres ist es wieder soweit das Internationale CITO-Weekend findet mittlerweile zum 11ten mal statt. Neben den rund 140 CITO events die weltweit an diesem Wochende geplant sind (wovon alleine 8 in Österreich stattfinden werden) ist diese "Bewegung" - wie es Groundspeak nennt - eine nicht Unbeachtliche. Immerhin sollte man sich auch einmal durch den Kopf gehen lassen wieviel Müll da zusammengetragen werden kann, wenn an zwei Tagen 140 solcher Events stattfinden.

Auch wenn Geocacher nicht bei allen in der Öffentlichkeit immer beliebt sind, so zeigt sich doch gerade an solchen Aktionen, welchen wichtigen Beitrag Geocacher für unsere Umwelt und somit auch für unsere Gesellschaft leisten. Und da spreche ich nicht nur vom weggeräumten Müll sondern auch von den vielen sozialen Aspekten die mit einem CITO-Event verbunden sind. Beispielsweise sind CITO-Events auch ein Vorbild für Muggles, die es nicht gewohnt sind Müll aus der Natur mitzunehmen und richtig zu entsorgen.

Insofern kann CITO auch ein wesentlicher Beitrag für ein geändertes Bewußtsein für unsere Umwelt sein. Vielleicht führt das ja früher oder später auch zu einer veränderten Wahrnehmung der Umwelt in unserer Gesellschaft und das Mitnehmen von Müll der achtlos in der Natur deponiert wurde, wird vielleicht sogar auch irgend wann einmal zu gewohnter Kultur für Alle. Und wenn wir schom beim Träumen sind, irgend wann einmal wird es vielleicht auch Kultur sein Müll nicht mehr in der Natur zu "hinterlegen".

Dass dieser wichtige Beitrag bei einem CITO auch mit viel Spaß und einem Gemeinschaftserlebnis verbunden ist, ist für Geocacher mittlerweile schon typisch. Denn wenn schon arbeiten, dann soll es wenigstens Spaß machen!

In diesem Sinne: Happy cleaning und ein großes Danke an alle, die sich die Teilnahme an einem CITO antun und somit für eine saubere Natur und ein positiveres Bild der Community in der öffentlichen Wahrnehmung sorgen!

Freitag, 5. April 2013

Was ein Event-Cache nicht ist ...

... steht eigentlich seit jeher in den guidelines. Trotzdem sind so manche Event-Cache-Organisatoren in letzter Zeit recht kreativ.....

Doch schön der Reihe nach: Natürlich kommt es immer wieder vor, dass sich im Laufe der Zeit Gewohnheiten ändern und Dinge wichtiger oder unwichtiger werden. So ist es auch mit Ideen für Event-Caches. Je länger man darüber nachdenkt, was man nicht alles mit einem Event verbinden kann umso mehr fallen einem Möglichkeiten für derartige Veranstaltungen ein. Klarerweise gibt es auch Überschneidungen denn nur wenige GeocacherInnen haben nur das eine Hobby. Und so finden sich mitunter auch Gruppen zusammen, die nicht nur geocachen, sondern ihre Freizeit auch mit anderen Beschäftigungen gemeinsam füllen.

Ein gutes Beispiel dafür, sind diverse Kletter-Events, Wander-Events,  andere Sportliche Events u.v.m.

Nachdem in letzter Zeit immer öfters Anfragen gestellt werden ob man diese oder jene Veranstaltung als Event-Cache listen könne, hier ein paar grundsätzliche Gedanken zum Thema:

Seit jeher ist und war der Event-Cache etwas Besonderes. Immerhin ist Geocaching ein Spiel, dass man ganz gut alleine oder mit Freunden spielen kann. Man ist aber mit sehr vielen Menschen virtuell verbunden bzw. konfrontiert. Viele kennt man nicht persönlich und trotzdem beschäftigt man sich mit deren Geocaches, die auch etwas sehr Persönliches sein können. Der Wunsch diese Personen auch einmal im echten Leben zu treffen ist daher verständlicherweise meist groß.

Wenn sich Menschen, die eine Gemeinsamkeit haben treffen, dann liegt es auf der Hand, dass der Erfahrungsaustausch (in welcher Form auch immer - andere nennen es Rätsellösungen tauschen o.ä.) sehr großes Interesse weckt. Nicht nur, dass man etwas für das Spiel dazu lernt sondern dass man dadurch auch die anderen Geocacher besser kennen lernt, Ideen mit nimmt und letztendlich durch die Anderen auch wieder motiviert wird. Mit anderen Worten Geocaching steht dabei im Mittelpunkt!

Ein Event-Cache soll nun genau diese Punkte abdecken. Es geht dabei nicht vorrangig um die Art und Weise des Events sondern um die tatsächlichen Inhalte und somit Vorteile für die Teilnehmer. Der Organisator eines Event-Caches sollte sich daher vorab überlegen, warum er einen Event-Cache organisieren möchte. Ist der einzige Grund, weil er eine andere Veranstaltung machen (bewerben) möchte und dazu Teilnehmer haben will oder ist es nur wegen dem Punkt in der Statistik, dann sollte der geneigte Owner zurück in sein Kämmerlein gehen und darüber nachdenken ob in seinem Konzept nicht der Mittelpunkt - wie oben beschrieben - fehlt. Komischerwiese schreien da aber nur wenige nach mehr Qualität. Der Community scheint es also ohnehin gleich zu sein. Ich bin jedenfalls schon gespannt ob in naher Zukunft qualitätsvollere Events organisiert werden. Wenn ja, werde ich hierüber hier berichten ....

In jedem Fall haben Kletter- und sonstige Sportveranstaltungen und schon gar kein Flash Mob auch nur irgend etwas mit Geocaching zu tun .... auch wenn's noch so lustig ist. (jm2c)

Freitag, 29. März 2013

W24 Spezial "Wien - Zu Fuß"

Am 27.03.2013 wurde die Sendung erstmals ausgestrahlt und ist seither auch online verfügbar und kann daher auch von allen, die den Sender W24 nicht empfangen können angesehen werden. Hier gehts zum eineinhalbstündigen Video.

Zusammenfassend gesagt, war die Gesprächsrunde recht interssant. Aus Sicht von Geocaching vor Allem deshalb, weil in vielen Bereichen das Themenwandern eine neue Entdeckung zu sein scheint obwohl es für Geocacher nichts Neues ist. In der Cachemap wimmelt es nur so von Wandermultis und Geocaches, die einem zu (mehr) Bewegung im Freien motiviert bzw. animiert.

Wir wissen schon lange, dass es einfacher ist z.B. Kinder zur Bewegung zu motivieren, wenn man nicht nur sagt, man gehe jetzt wandern oder spazieren sondern man begebe sich nun auf eine Schatzsuche. Viele von uns bewegen sich mehr seitdem sie Geocachen.

Auch das Auffinden von unbekannten und trotzdem sehenswerten Plätzen ist etwas, das Geocaching schon seit jeher begleitet. Kaum andernorts gibt es eine derart große Anzahl an Lost Places zu finden wie in diversen Geocaching Datenbanken.

Nichts desto trotz waren die Beiträge aller Gesprächspartner interessant. Es zeigte sich zwar, dass man heutzutage offensichtlich nur mit einer zusätzlichen Motivation Bewegung einer breiteren Masse schmackhaft machen kann. Die dabei vorhandenen Möglichkeiten sind allerdings äußerst vielfältig.

Weitere Möglichkeiten mit einigen Infos, die auch für Wiener Geocacher neu sein können, findet man in diversen Publikationen wovon zwei hier besonders hervorgehoben werden sollen:

Mit "Wien geht" erfährt man Einiges über Spazier- und Wandermöglichkeiten in der und um die Stadt, die auch einmal einen etwas anderen Blick auf die Stadt ermöglichen. Für Hundebesitzer gibt es eine "Sonderedition" namens "Wien geht Gassi" mit Spaziertouren für Hundebesitzer die für Hund und Herrl etwas mehr Abwechlsung in den täglichen Alltag bringen sollen. Geocaches gibt es auf den vorgheschlagenen Routen natürlich mehr als genug. Einer Cachetour der etwas anderen Art durch die Stadt steht also nichts im Weg ...

In diesem Sinne: Frohe Ostern an Alle!

Sonntag, 10. Februar 2013

2 Millionen Geocaches weltweit ...

Noch ist es nicht soweit. Aber lange wird es nicht mehr dauern. Haben wir erst vor einer überschaubar kurzen Zeit den Millionsten Geocache auf geocaching.com begrüßen dürfen, so sind es in dieser kurzen Zeit gleich doppelt so viel geworden.

2 Millionen sind eine Menge Plastik das in der Welt so herum liegt. In erster Linie ist im Anblick dieser Anzahl an Geocaches all den Cacheownern zu danken die ihre Kreativität, Zeit und Arbeit in ihre Geocaches investieren. Selbstredend sind nicht alle der 2 Millionen Geocaches ein Juwel. Das erfährt man auch (manchmal schmerzhaft) im Geocacheralltag immer wieder. Deswegen hat Groundpseak diesen denkwürdigen Zeitpunkt ausgewählt uns Reviewer darum zu ersuchen nur mehr Qualitätscaches zu veröffentlichen, vorausgesetzt sie halten die guidleines ein. Diese Aufforderung kann natürlich nicht ernst genommen werden und würde eher zur Faschingszeit passend in eine Fassnachtsrede passen. Nichts desto trotz, ist es das erste mal, dass Groundspeak das Wort Qualität im Zusammenhang mit Geocaches in den Mund genommen haben. Auch wenn es nicht ernst gemeint war (denn Qualität ist ohne Referenz nicht objektiv meßbar) so ist es für einen globalen Platzhirschen doch ein beachtlicher Schritt der Veränderung indem auch einmal an die Qualität gedacht wird.

Ob sich die Qualität der kommenden 2 Millionene Geocaches massiv von der ersten Tranche abheben wird, bleibt abzuwarten und hängt in erster Linie davon ab; ob wir uns die uns nachfolgenden Geocacher entsprechen "erziehen".

Na Hauptsache es gibt ein eigenes Banner:



Freitag, 1. Februar 2013

Wald und Geocacher können sich auch vertragen

Wie in diesem Artikel zu lesen ist, geht es auch anders.

Schön ist, dass auch bei unseren deutschen Nachbarn offensichtlich der Dialog nun geschätzt wird und es kaum zu Problemen zwischen Wald- und Grundbesitzern auf der einen Seite und Geocachern auf der anderen Seite gibt zumindest in Thüringen. Wie wir auch schon in Österreich versucht haben den Dialog mit der Mugglewelt nicht nur zu pflegen sondern auch aktiv zu suchen, zeigt auch dieses Beispiel, dass unser beliebtes Hobby durchwegs positiv in der Mugglewelt aufgenommen wird.

Letztendlich geht es auch darum all jenen, die schon einmal mit Geocaching als Grundbesitzer in Kontakt gekommen sind, näher zu bringen was Geocaching wirklich ist und wie Geocaching auch einen Vorteil für Mensch und Natur haben kann. Wie immer an dieser Stelle der Hinweis auf ein paar einfache Punkte, bei deren Einhaltung man sich relativ sicher sein kann, dass es zu keinen Problemen kommen wird.

Sollten alle Stricke reißen und ein Grundbesitzer gar nicht kooperieren wollen, dann muss man das ohnehin zur Kenntnis nehmen. Nichts desto trotz kann ein wenig Überzeugungsarbeit auch im Einzelfall nie schaden. Wie der oben verlinkte Artikel zeigt, ist im Falle des Dialoges Vieles möglich und man spart sich jede Menge Nerven = Energie, die man dann wieder ins Spiel stecken kann.

Eine klassische Win-Win-Win-Situation ... ;)

Sonntag, 6. Januar 2013

Wir trauern um frigschneck

Die traurige Kunde hat bereits die gesamte Geocaching Community erfasst. Unser allseits beliebter Geocaching-Kollege Laurenz - manchen vielleicht besser bekannt unter seinem Nickname frigschneck - hat uns nach langer schwerer Krankheit am 24.12.2012 für immer verlassen.

In seinem Innersten war Laurenz ein Naturwissenschafter, wie er im Buche steht. Die Physik war wohl die große Liebe seines Lebens. Das war zu bemerken, wenn er begonnen hat darüber zu erzählen und seine Begeisterung zu spüren war. Im Unterschied zu vielen anderen Physikern zeichnete ihn aber die Fähigkeit aus, selbst die kompliziertesten Zusammenhänge der modernen Physik auch dem einfachsten Geist verständlich näher zu bringen. Diesbezüglich ist Laurenz auf eine Stufe mit bekannten Physikern wie Steven Hawkings zu stellen. Unter dem Motto:"Man ist nie zu jung um etwas über unser Universum zu lernen" hat er sich jahrelang stetig dafür eingesetzt im Rahmen der Wiener Kinderuniversität auch den Kleinsten unter uns Physik auf eine spannende und lehrreiche Art zu vermitteln.

Als Geocacher haben wir Laurenz immer als hilfsbereiten und äußerst kreativen Mitspieler erlebt, dessen Anliegen es war nicht mit seiner eigenen Kreativität zu brilieren, sondern andere daran teilhaben zu lassen. Wie in vielen anderen Bereichen auch, war es sein oberstes Ziel nicht mit seiner Kreativität zu prahlen, sondern in aller Bescheidenheit all das zu tun, was nötig ist um anderen einen ebensolchen Erfolg oder eine ebensolche Freude zu ermöglichen. Seine Ideen haben uns oft neue Türen geöffnet, von deren Existenz wir bislang nichts gewusst haben. Selbst wenn es Streit gab, war er immer derjenige, der auf Deeskalation und Dialog gesetzt hat - meistens mit Erfolg.

Auch seine karitative Ader war stark ausgeprägt. So hat er sich mit Hingabe immer wieder jenen in der Gesellschaft gewidmet, die schwach sind und nicht im Mittelpunkt stehen. Seine Patenschaften für Kinder des S.O.S. Kinderdorfes in der Hinterbrühl haben vielen Kindern und Jugendlichen, die vom Leben benachteiligt waren, geholfen wieder auf die Beine zu kommen und ihnen ermöglicht zumindest ein Stück weit eine normale Kindheit/Jugend zu erleben um sich auch entsprechend weiter entwickeln zu können.

Mit anderen Worten verlieren wir mit Laurenz einen Mitmenschen, der nicht nur Vorbild für uns alle war, sondern der das Herz immer am rechten Fleck hatte. Um so schwerer ist es für uns Abschied zu nehmen in der Gewissheit nie wieder eines der genußvollen, lehrreichen und interessanten Gespräche mit ihm führen zu können.

Unsere Gedanken sind auch bei seinen Angehörigen - insbesondere bei seiner Mutter, die ihn bis zu letzt liebevoll gepflegt hat - die nun eine schwere Zeit durchleben müssen.

Laurenz, wir werden dich immer vermissen!

Mittwoch, 14. November 2012

Österreichs Reviewer bekommen wieder Zuwachs

Wie an vielen Umständen erkennbar, ist Geocaching nach wie vor ein boomendes Hobby in Österreich. Die Anzahl der versteckten Caches steigt kontinuierlich als auch die Anzahl der Funde. Beides begründet sich in einer ständig wachsenden Community.

Nachdem wir heuer in der heissen Phase des Sommers bemerkt haben, dass sich das Erreichen unserer Kapazitätsgrenzen zum reviewen neuer Listings als auch zum Bearbeiten der N/A-Logs in naher Zukunft  abzeichnet, haben wir uns gleichzeitig auf die Suche nach einem zusätzlichen Reviewer begeben. So ein Vorhaben ist nicht immer einfach denn zu beurteilen, ob jemand die nötigen Voraussetzungen für diese ehrenamtliche Aufgabe mitbringt, ist vom Schriebtisch weg schwierig.

Umso mehr freut es das gesamte Reviewer Team, dass wir einen würdigen Kandidaten gefunden haben und dass Qualiflyer unser mittlerweile vierter Reviewer für Österreich sein wird. 

Warum gerade Qualiflyer?

Er betreibt Geocaching seit 2009 und hat bislang eine für Österreichische Verhältnisse hohe Fundanzahl von nahezu 10.000 Geocaches. Auch die Anzahl der von ihm versteckten Geocaches ist mit über 80 beeindruckend. Die Vergagnenheit hat gezeigt, dass er somit das Spiel sowohl als Suchender als auch als Owner gut kennt. Die guidelines sind ihm bekannt und die nötigen persönlichen Voraussetzungen scheinen auch gegeben zu sein.

Gerade die Oberösterreichische Community wird ihn recht gut kennen, denn dort ist er bislang sehr positiv aufgefallen - sowhol was seine Geocaches betrifft als auch seine Hilfsbereitschaft für andere Geocacher. 

Wir begrüßen Qualiflyer sehr herzlich in unserem Team und freuen uns auf eine angenehme Zusammenarbeit!

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Österreich braucht sich nicht zu verstecken!

Letzte Woche hat der CEO von Groundspeak, Jeemy Irish, im Zuge des jährlich stattfindenden, weltweiten Reviewertreffens einige Statistiken veröffentlicht, die aus Österreichischer Sicht nicht geheim bleiben sollten.

Nebst anderem Statistikzeugs wurde auch die Anzahl der veröffentlichten Listings pro Land präsentiert. Im Ranking liegt klarerweise die U.S.A. mit weitem Abstand an erster Stelle. Was Europa betrifft, sind wohl unsere Deutschen Nachbarn Spitzenreitern. Was so ein kleines Land wie Österreich ein wenig stolz macht ist aber die Tatsache, dass unser Land mit seinen 2 1/2 Reviewern im globalen Ranking immerhin Platz 10 erreicht hat.

Natürlich ist die Landesgröße/Bevölkerungsdichte und einige andere Faktoren ausschlaggebend für dieses Ranking. Umnso erstaunlicher, dass Österreich trotz seiner geringen Größe so weit vorne zu finden ist. Das zeigt, dass die Geocaching Community Österreichs sehr aktiv ist. Natürlich darf an dieser Stelle nicht die Sorge um die Qualität der versteckten Geocaches fehlen. Selbstredend gibt es auf diesem Gebiet noch einges zu tun. Doch auch da hat sich Groudspeak schon Einiges überlegt und wenn man glauben darf was man hört, wird es im kommenden Jahr einige Änderungen im Einreichprozess für Cachelistings geben. Es gibt natürlich noch keine Details dazu, aber man darf gespannt sein auf das was da kommen wird. Letztendlich will Groundspeak erreichen, dass Geocaches nicht nur hinsichtlich der guidelines einen Qualitätsschub erfahren.

In einem anderen Zusammenhang ist auch erwähnenswert, dass der Anteil an Multicaches und Mysterycaches in Europa, gemessen an der Gesamtanzahl der Geocaches, weit höher ist als im nach wie vor führenden Land U.S.A. wo mehr als 97% aller Geocaches dem Typus "Traditional Cache" entsprechen.

Dieser Tradi-Anteil liegt in Europa geschätzt irgendwo zwischen 65 und 80% (je nach Land teilweise recht stark variierend). Der Anteil an Mysterycaches ist signifikant höher als jenseits des großen Teiches. Das spricht unter Anderem auch dafür, dass sich Cacheowner in Europa offensichtlich mehr antun, was die Gestaltung von Rätseln und dem damit verbundenen Abenteuereffekt betrifft. Es geht nicht nur um das Finden einer Dose sondern auch um den (wenn auch manchmal virtuellen) Weg dorthin.

Das erklärt auch den höheren Anteil an Multicaches. Vielen Ownern geht es nicht nur darum eine Location her zu zeigen; sie wollen der Community auch die Gegend dort näher bringen oder interessnate Details hervorheben, oder manchmal einfach auch ein wenig mehr fordern damit sich der Suchende den Punkt auch wirklich "verdient". In jedem Fall liegt da viel Hirnschmalz drin, dass man sich bei den meisten Tradis spart.

Fazit: Die Österreicher sind recht fleissig; kreativ und haben Spaß am Spiel. Das zeigt sich auch international und das kann und soll uns auch freuen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Kontrollbesuche durch Reviewer - Fluch oder Segen?

Erst letztes Wochenende ist es wieder passiert.

Da haben sich doch glatt zwei Reviewer erlaubt, eine Cachetour durch die Wiener Innenstadt zu machen. Allerdings nicht um die Caches bloß zu finden. Nein, sie haben die gefundenen Geocaches auch noch als Fund geloggt. Jetzt könnte man meinen, dass das eigentlich keine Meldung wert sei - ist doch normal. Das stimmt auch, allerdings, gibt es noch einen zusätzlichen Aspekt, der zumindest Teile der Community sagen wir mal wachgerüttelt hat.

Die beiden Herren haben nämlich nicht nur eine Cachetour im klassischen Sinn gemacht. Sie haben bei der Gelegenheit auch gleich ein besonderes Auge auf das Listing geworfen um fest zu stellen, wie es mit der Versteckkultur und der damit zusammenhängenden Kommunikation mit Groundspeak und den Reviewern bestellt ist. Schon seit einiger Zeit kommt es immer wieder vor, dass Cachelistings abgelehnt werden mussten, weil Abstandskonflikte existierten, die nicht einmal der erfahrenste Geocacher der Region identifizieren oder erklären konnte. Die logische Schlussfolgerung war, da können (einige) Finalkoordinaten in der Datenbank von geocaching.com nicht korrekt erfasst worden sein.

Es ist daher in der Vergangenheit schon öfters zu sogenannten Kontrolltouren durch sogenannte Reviewer gekommen - in verschiedenen Teilen Österreichs. Diesmal war es halt die Wiener Innenstadt. Kurzum das Ergebnis dieser Tour war erfreulicher als ursprünglich befürchtet. In der Vergangenheit wurde schon festgestellt, dass es - regional unterschiedlich oft - zu einer Mode wurde einfach irgendwelche Koordinaten als Final anzugeben.

Von den 28 Geocaches in Wien, die einer näheren Kontrolle unterzogen wurden, war nur bei einem Einzigen festzustellen, dass der Owner bereits beim Einreichen des Listings mit den Finalkoordinaten geschummelt hat. Die Dose lag nämlich dort, wo nie und nimmer ein Geocache gepublished worden wäre; allerdings der angegebene Final lt. additional waypoint ist guideline-technisch lupenrein. Logischerweise wurde das Listing auch archiviert, denn eines muss klar sein: Der gesamte Reviewprozess verliert seine Sinnhaftigkeit, wenn man nicht bei der Wahrheit bleibt und - falls es nicht anders geht - seinen Cache halt woanders versteckt, wenn andere Geocaches in irgendeiner Form im Weg liegen.

Da spielt es dann auch gar keine Rolle mehr wie beliebt der nunmehr archivierte Geocache ist/war oder wie gut durchdacht oder aufwendig er gestaltet wurde. All diese Vorzüge werden vom Owner durch die Tatsache weggewischt, dass er mit seinen Angaben nicht ehrlich ist. In dem Zusammenhang reden wir auch nicht vom Belügen des oder der Reviewer sondern von einer Unehrlichkeit, die sich gegen die gesamte Community richtet (Andere können dort wo nix liegt, nichts mehr verstecken).  Erschreckend ist nur, dass es immer wieder Geocacher gibt, die meinen, es handle sich nur um ein Kavaliersdelikt und man dürfe da nicht so streng sein (wodurch deren Geocaches gleich um einiges interessanter werden, was die nächste Kontrolltour betrifft). Denen sei gesagt, dass es sich zwar nur um ein Spiel handelt, welches aber nur funktionieren kann, wenn sich ALLE an die Regelungen halten. Wahrheitsgetreue Angaben sind für den geneigten Cacheowner dabei das um und auf und sollten abgesehen davon eine zwischenmenschliche Selbstverständlichkeit sein.

Damit kann zwar nicht verhindert werden, dass die besonders schlauen Owner trotzdem versuchen Ihr Listing, dass so nicht durch den Reviewprozess laufen würde, zu manipulieren. Aber es kann zur Meinungsbildung beitragen um jenen auch bewusst zu machen, dass man so etwas einfach nicht tut. Wohlgemerkt reden wir nicht über einige wenige Meter sondern von Distanzen, die mehr als ungewöhnlich sind und wo man mit der Abweichung der GPS-Genauigkeit argumentativ nicht mehr das Auslangen findet.

Ein gewisser Lerneffekt ist jedenfalls dank dieser Kontrolltour fest zu stellen. Manche Owner sehen ihren Fehler ein und in der Wahrnehmung der Community ist auch eine Läuterung bereits fest zu stellen. Letztendlich steigt dadurch nicht nur die Datenqualität der Datenbank, sondern auch die Chance einen Geocache in einer freien Gegend doch verstecken zu können ohne vom Reviewer überrascht werden zu müssen weil da was im Weg liegt was eigentlich ganz wo anders hingehört.

Und erstaunlicherweise sind in den letzten Tagen in manchen Gegenden deutlich mehr Änderungen von finalen Wegpunkten fest zu stellen als sonst.........


Donnerstag, 13. September 2012

Umfrage der Universität für Bodenkultur Wien

Offensichtlich ist Geocaching wieder Gegendstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Die Österreichische Geocaching Commmunity wurde neben Anderen eingeladen an einer Umfrage im Rahmen eines wissenschaftlichen Projektes teilzunehmen:

Sehr geehrte Geocacherinnen und Geocacher!
Im Rahmen einer Studie der Universität für Bodenkultur Wien führen wir diese Umfrage zum Thema "Geocaching" durch. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie daran teilnehmen.

Für die Beantwortung der Fragen werden Sie ca. 10 bis 15 Minuten benötigen. Wir bitten Sie, die Fragen sorgfältig zu lesen und zu beantworten.

Ihre Angaben unterliegen dem Datenschutz und sind selbstverständlich streng vertraulich. Alle Informationen werden anonym behandelt, wir erfassen weder Name noch Adresse.

Link zur Umfrage: http://geocaching.boku.ac.at/limesurvey/index.php?sid=94297&lang=de

Wir bedanken uns bereits im Voraus für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Geocachen!

Bei der Umfrage handelt es sich vor allem um Fragen des Cacheverhaltens. Wie verhalte ich mich in der Natur. In welchen Gebieten betreibe ich vorwiegend dieses Hobby. Welche Aspekte von Geocaching stehen im persönlichen Vordergrund und vieles mehr.
Je mehr GeocacherInnen daran teilnehmen um so eher ist das Resultat der Umfrage repräsentativ für unsere Community. Eingeladen sind ALLE GeocacherInnen aus allen deutschsprachigen Ländern.

Montag, 9. Juli 2012

Neue Wege beschreiten – Topo Österreich Active Routing von Garmin

Mit der Topo Österreich Active Routing v3 bringt GPS-Spezialist Garmin die erste aktivitätsbezogene GPS-Karte auf den Markt. Über 48.000 Kilometer vorinstallierter Routen für unterschiedliche Freizeitaktivitäten warten darauf befahren, beklettert oder bewandert zu werden. Inkludiert in diese Vektorkarte sind unter anderem das gesamte offizielle Wiener Radwegenetz sowie Detailinformationen zum Neusiedlersee.

Active Routing (AR) heißt das Zauberwort – je nach gewählter Aktivität schlägt die Topo Österreich AR individuelle Routen vor. Dabei zeigt sich die Karte – je nach Einstellung – in unterschiedlichem Gewand und hebt die jeweiligen Möglichkeiten für die gewählte Aktivität farblich hervor. Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountainbiker, Tourenradfahrer, Rennradfahrer – sie alle finden in der Topo Österreich AR Routen die auf ihre Bedürf¬nisse zugeschnitten sind.

Für Radfahrer besonders interessant, ist die flächendeckende Einbindung des offiziellen Radwegenetzes der Stadt Wien - die ideale Grundlage für eine Erkundung der Stadt per Fahrrad. Für Segler und andere Wassersportler interessant sind die detailreichen Informationen zum Neusiedlersee.

Ausgesprochen individuell: Die Karte im Maßstab von bis zu 1:25.000 eignet sich für Touren¬planungen direkt am Gerät aber auch bequem zuhause auf PC oder Mac. Bei Active Routing wählt der Anwen¬der nicht nur das Ziel sonder auch wie er zum Ziel gelangen will. Dazu lässt sich noch die Intensität bzw. der Schwierigkeitsgrad der Tour vordefinieren. Schließlich gibt es ja unterschiedliche Wünsche und Anforderungen. Wo der eine noch Spaß hat, schüttelt der andere nur mehr schweißgebadet den Kopf. Auf Basis all dieser Informationen erstellt die Topo Österreich AR die Route und führt den Anwender direkt zum Ziel. Gemeinsam mit dem kostenlosen Programm BaseCamp™ (http://www.garmin.com/at/support/basecamp/) bietet die Topo Österreich AR v3 ein mächtiges Werkzeug für schnelle und einfache, aber auch für komplexe Touren¬planungen.

Großer Funktionsumfang: Die Topo Österreich AR hat 11.000 Kilometer Radwege vorinstalliert darunter etwa flächendeckend das gesamte Wiener Radwegenetz. Integrierte Straßeninformationen sorgen für ein sicheres Routing im Straßenverkehr. Dazu kommen 13.000 Kilometer Mountainbike-Touren der unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen sowie 24.000 Kilometer Berg- u. Wanderwege, Klettersteige etc.. Ein neues, digitales Höhenmodell mit Höhenschichtlinien im 20 Meter Abstand sorgt zudem für exakte Höhenangaben.

Eine Vielzahl an POIs (Points of Interest) sorgt außerdem für eine bequeme Suche nach touristischen Zielen und für zusätzliche Sicherheit, da ebenso Schutzhütten sowie Notquartiere im alpinen Bereich angeführt sind. Selbstverständlich sind auch geografische Informationen wie Berggipfel, Gewässer, Orte usw. gegeben.

Trotz dieses Detailreichtums und der Vielzahl an Informationen die auch zur Planung genutzt werden können, verfügt diese vektorbasierte Karte über die visuelle Anmutung einer Papierkarte und erleichtert so die Nutzung der Karte um ein Vielfaches.
Die Karte wird es als Kombination DVD/microSD-Karte im Handel sowie als Download auf der Garmin Website ab Mitte Juli geben.

Kompatible Geräte: Eine vollständige Active Routing-Funktionalität ist nur bei folgenden Geräten garantiert: Montana, GPSMAP 62, Oregon x50 Serie.

Grundfunktionen und Kartendarstellung sind bei allen kartenfähigen Farbgeräten mit microSD-Kartenschacht, sowie einem internen Speicher von mindestens 24 MB gegeben.

Bleibt nur mehr der Preis, der sich mit stolzen EUR 169,- zu Buche schlagen wird.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Ein Aufschrei gegen die Nörgler-Fraktion

Es stimmt schon, dass einem Reviewer so manches unter das manchmal auch schmerzende Auge kommt, dass man lieber nicht gesehen hätte. Erschwert wird dies unter anderem auch dadurch, dass Reviewer doch immerhin mit keiner kleinen Gruppe von Menschen umgehen muss und jede/r in dieser Gruppe hat seine Eigenheiten.

Viel schwerer haben es aber sicherlich die Cacheowner. Sie sind jene, die manchmal sogar sehr viel Zeit und Arbeit in ihre Cache-Ideen stecken, teilweise keine Kosten um Mühen scheuen um der Community ihren Spaß zu geben, nachdem sie verlangt - und trotzdem bekommt sie nur allzu oft blöde Logs mit teils übertriebenen teils unerklärlichen Beschwerden. Natürlich wissen wir, dass es viele Menschen gibt, die ein Hobby nur deswegen betreiben um sich ab reagieren und herum nörgeln zu können. Aber immer wieder trifft man auch auf Geocacher, die das Spiel um des Spaßes Willen teilweise auch sehr ernsthaft betreiben. All jenen wurde jetzt ein Cache gewidmet.

Die Beschreibung liest sich recht angenehm und eigentlich wird jedem gleich die Chance geboten für sich selbst zu entscheiden, ob der Cache für einen selbst geeignet ist oder nicht. Denn es gilt: Wer in der Beschreibung Teile von eigenen Logs wieder findet, der braucht gleich gar nicht hingehen. Ob die Beschreibung hält was sie verspricht, muss allerdings jemand beurteilen, der vor Ort war. Bin schon auf die Logs gespannt.

Vielleicht geht der Geocache ja irgendwann mal als erfolgreiche erzieherische Maßnahme durch - wir werden sehen ob die Nörgler weniger werden.

Donnerstag, 26. April 2012

Warum die Behältergröße so wichtig ist ....

... ist eine derart wesentliche Frage, dass wir sie im Reviewer Portal erörtert haben anstatt hier.

Viel Spaß beim Lesen!

Donnerstag, 29. März 2012

OSM Karten für Garmin Geräte

Jeder der schon einige Erfahrungen mit unserem Spiel gemacht hat weiß, wie angnehm es ist mit einer möglichst genauen Karte unterwegs zu sein. Nicht im urbanen Gebiet, sondern in der freien Natur ist man schnell dankbar, wenn man sich dank gutem Kartenmaterial den einen oder anderen Umweg erspart oder einen "Abschneider" findet.

Wer schon einige Zeit Geocaching betreibt, der weiß auch, dass OSM mittlerweile recht gutes und vor Allem kostenfreies Kartenmaterial liefert. Dank der ständigen Erweiterung der OSM- Karten durch die Benutzer selbst, zählt sie mittlerweile zu einer der beliebtesten Karten unter Geocachern. Mittlerweile gehen die OSM- Angebote schon sogar soweit, dass dieses Kartenmaterial problemlos auf ein Garmin-Gerät gespeichert werden kann. Hier fndet sich eine Freizeitkarte (routingfähige, topografische Karte) für Österreich und Deutschland. Ersten Nutzerberichten zufolge läuft die Karte, schnell, problemlos und liefert einen ungeahnten Detaillierungsgrad - gerade recht für Geocaching. Vielleicht ist gerade deswegen der Server gerade (Zeitpunkt der Beitragserstellung) nicht erreichbar. ;)

Viel Spaß mit den Karten.

Dienstag, 8. November 2011

geocaching.com update 8.11.2011

Nun ist es wieder mal soweit. geocaching.com wurde mit einer neuen Release versehen und es tut sich wieder einiges. Für jene, denen Englisch zu mühsam ist, hier nur die wichtigsten Änderungen:
  • Neues feature um Koordinaten von gelösten Multi-Stage-Caches und Mysteries für den persönlichen Gebrauch zu korrigieren. Die korrigierten Koordinaten sind im individuellen GPX-file downloadbar. Diese Funktionalität wird erst zu einem späteren Zeitpunkt auch in Pcoket Queries zur Verfügung stehen.
  • Möglichkeit für Cacheowner spoilende Fotos aus Logs zu löschen ohne das Log löschen zu müssen.
  • GSAK, Sachsencacher.de, GeoGret und Cachebox wurden der Liste der Partner Programme hinzugefügt.
  • Challenge Statistiken haben nun einen eigenen Reiter auf der Profilseite. Es wird angezeigt wieviele Challenges abgeschlossen und erstellt wurden sowie wieviele angenommen wurden.
  • Avatare werden nun von 75x75 auch 48x48 Pixel verkleinert.
  • Wir begrüßen die rumänischen Geocacher, die von nun an geocaching.com in ihrer Landessprache genießen können.
  • In den eigenen Bookmarklists werden gefundene Geocaches gesondert erkennbar gemacht.
  • Logs des Typs "Updated coordinates" werden nun in der Druckversion des Cachelistings inklusive der neuen Koordinaten angezeigt
  • Entfernung einiger Kartenbugs.
... und noch einiges mehr. Nun ein paar nette Features sind dieses mal wirklich dabei, die einem den Dosensuch-Alltag ein wenig erleichtern. Nichts desto trotz gibt es in Seattle noch viel zu tun.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

reviewer.at ist wieder online

Es hat sehr lange gedauert, weil es nicht einfach war den Inhalt von reviewer.at wiederherzustellen, aber es ist nun endlich gelungen. Das offizielle Informationsportal der Österreischischen Reviewer ist wieder online. Bei der Gelegenheit wurde der Site auch ein passenderes Outfit verpasst. Aber seht selbst.....

Dort finden sich sämtliche Informationen im Zusammenhang mit guidelines und deren Anwendung in Österreich. Nachdem es sch um eine dynamische Website handelt, sind natürlich noch lange nicht alle Informationen dort zu finden. Wann immer es also fragen allgemeiner Natur gibt, die uns Reviewer erreichen, vesuchen wir, bei entsprechend großer Nachfrage diese Inforamtionen der (Nach)welt dauerhaft auf reviewer.at zu erhalten.

Es ist daher immer ratsam, bevor man einen Reviewer per mail etwas fragen möchte, zuerst in der Knowledge Base von Groundspeak Nachschau zu halten und/oder auf reviewer.at die Suchfunktion zu bemühen. Est wenn der Informationsbedarf dann noch immer nicht abgedeckt ist, ist es Zeit für ein mail an den oder die Reviewer.

Thematischer Input aus der Community ist - nebenbei erwähnt - ausdrücklich erwünscht und am besten hier als Kommentar zu hinterlassen. Vielen Dank im Voraus!

Montag, 3. Oktober 2011

Jäger und Förster in Oberösterreich - Nachlese

Vorgestern war es wieder soweit, dass die Reihe von Veranstaltungen rund um das internationale Jahr des Waldes und die Berührungspunkte zwischen Jäger und Förster auf der einen Seite und uns Geocachern auf der Anderen, fortgeführt wurde.

Die Podiumsdiskutanten waren sich in einigen Punkten im Großen und Ganzen einig.

  • Der Wald ist eine für uns alle wichtige Naturzone und deswegen darf diese nicht nur benutzt sondern muss auch entsprechend geschützt werden. Gut, dass ein Aspekt von Geocaching der Naturschutz ist. Dem geneigten Geocacher wird wohl völlig klar sien, dass ein richtiges Verhalten im Wald wichtig ist. Problematischer wird es, wenn das Wissen um dieses Verhalten nicht vorhanden ist. Doch dazu weiter unten mehr.
  • Der Wald ist zwar für jedermann frei betretbar und zu Erholungszwecken nutzbar. Trotzdem gehört er jemandem. Gerade in diesem Zusammenhang ist es wichtig die Rechte des Eigentümers nicht nur zu kennen sondern auch zu respektieren. Wie auch in den guidelines nachzulesen ist, ist vorgesehen, dass beim Verstecken von Geocaches das Einvernehmen mit dem Grundbesitzer herzustellen ist. Unabhängig von dieser Verpflichtung versteht es sich von selbst, dass man weit weniger Probleme verursacht, wenn man das Gespräch sucht.

    In meiner praktichen Erfahrung war es bislang auch immer so, dass man im Gespräch mit einem Grundbesitzer oder Verwalter, sei es ein Jäger, Förster oder sonst jemand, oft nicht nur das Einvernehmen herstellen kann sondern auch Unterstützung bekommt. Niemand kennt einen Wald so gut wie ein dort tätiger Jäger oder Förster. Auch Grundbesitzer selbst können mit Rat un Tat zur Seite stehen. Vor allem wenn es um die Störung es Wildes im Wald oder den Schutz der Bäume geht, kann eine derartiger Experte helfen Probleme schon im Keim zu ersticken. Ist ein Versteck nicht ideal, weil jagdliche oder forstliche Umstände dagegen sprechen, so lassen sich so leichter Alternativen finden, so dass dem Geocacher genauso gedient ist wie dem Jäger und Förster und letztendlich auch dem Wald.
  • Ist ein Waldgebiet als Sperrgebiet entsprechend gekennzeichnet, dann darf es auch nicht betreten werden. Ausser dass man sich selbst nur unnötig in Gefahr bringen kann, denn Sperrgebiete haben immer Ihren Grund.
  • Auch Das Thema Nachtcache wurde ausführlich behandelt. Wurde einerseits festgestellt, dass die bei uns berühmte aber sonst eher unbekannte "Feuernadel" einen Baum solange nicht schaden kann, solange die Borke entsprechend dick ist, wurde auch klargestellt, dass die Stirnlampe des Geocachers nicht das wirkliche Problem des Wildes ist. Natürlich darf die Verhältensmäßigkeit nicht aus dem Auge verloren werden. Denn eine Gruppe von 2-3 Geocachern sind vielleicht nicht problematisch. Größere Gruppen können es schon sein. Vor allem dann, wenn der Lärmpegel zu hoch ist.
  • Erfreulich war auch die generelle Haltung der Jäger und Förster hinsichtlich unseres Spieles/Sportes. Auch wenn Geocacher mit Klischees behaftet sind, ist die Wunsch diese aus dem Weg zu räumen und diese Information auch in der Jäger- und Försterschaft zu verbreiten, bestärkt worden.
  • Auf der anderen Seite steht auch die zumindest moralische Verpflichtung im Raum, dass wir Geocacher entsprechend reagieren, wenn wir sehen, dass ein Geocache die Anforderungen des Naturschutzes nicht erfüllt. Möglichkeiten gibt es dfür mehrere. In jedem Fall ist eine Kontaktaufnahme mit dem Owner sicherlich kein Fehler. Wenn alle Stricke reißen und der Owner kein Einsehen hat, was im Einzelfall schon mal vorkommen kann, dann bleibt immer noch der Weg offen, ein NA-log zu posten. Glücklicherweise funtkioniert das bisher ganz gut. Hoffen wir, dass das auch so bleibt.

Als Resümee kann man zusammenfassen, dass es möglich ist, dass Jäger, Förster und Geocacher im Wald nicht nur ganz gut nebeneinander sondern auch miteinander auskommen können. Wenn von beiden Seiten die Regeln eingehalten werden, gibt es nur wenige Reibungspunkte. Sicherlich weit weniger als mit Schwammerlsucher oder Mountainbiker.

Hier gehts zu den Logs des Eventcaches die einen guten Überblick über die Stimmung und die Erkenntnisse des Abends bieten.

Samstag, 10. September 2011

Jäger und Förster Teil 2

Eigentlich erfüllt es mich mit großer Freude, dass nach der erfolgreichen Diskussionsveranstaltung in Wien letzten Juni betreffend des Zusammenwirkens von Geocaching und Jagd- sowie Forstwirtschaft, nun der Dialog in Oberösterreich weitergefürht werden soll.

Schon im Juni war der Eindruck nicht von der Hand zu weisen, dass es eine Vielzahl an Mißverständnissen gibt, die die eine Gruppe betreffend der jeweils anderen Gruppe hat. Nachdem es in der Vergangenheit auch im alltäglichen Leben eines Geocachers immer wieder zu Begegnungen mit Jägern und Förstern kommt, deren Reaktion nicht unterschiedlicher sein kann (Ja, es gibt auch verständlisvolle Jäger und Förster!), ist es sicherlich nun an der Zeit den bereits begonnen Dialog mit allen Interessensgruppen, die sich mit Geocaching konfrontiert sehen, nicht nur weiter zu führen sondern auch zu intensivieren.

Aus Sicht des Geocachers sind die Erwartungen recht klar. Die ungestörte Nutzung des Waldes, im Sinne des österr. Forstgesetztes zu unserer Art der Erholung ist es, die wir in Anspruch nehmen wollen. Diesen Anspruch habe ich schon des öfteren aus des Geocachers Mund vernommen. Wiewohl mir im Zusammenhang mit solchen Äußerungen auch oft abgeht, dass die mit diesem Anrecht auf Nutzung des Waldes verbundene Verantwortung hinsichtlich des Naturschutzes genauso ein Recht ist, das es zu wahren gilt und es somit unsere Pflicht als Geocacher ist diese Verantwortung zumindest nicht abzustreiten.

Um eine Bewußtseinsbildung auf beiden Seiten zu fördern um damit ein gemeinsames Nebeneinander in der freien Natur zu ermöglichen, sind Veranstaltungen die dr 28. OÖ Geocaching Stammtisch ein willkommener Anlass über unsere Verantwortung als Geocacher und (Be)nutzer der Natur nachzudenken und wenn nötig auch gegenüber Dritten hervorzustreichen. Wir sind keine Wilden, die Wälder niedertrampeln um zu unserem Punkt zu kommen - zumindest nicht in der Mehrheit. Veranstaltungen wie der erwähnte Event sollen auch zeigen, dass wir uns der uns umgebenden Natur bewußt sind und uns deren Schutz nicht nur am Herzen liegt.

Vielmehr ist das gleichzeitige Achten auf die Natur ein Additivum, dass unseren Spaß am Spiel mit einer guten Portion Zufriedenheit - etwas FÜR die Natur getan zu haben - verstärken soll.

In diesem Sinne freue ich mich darauf beim OÖ Stammtisch nicht nur mit Jägern und Förstern in ein interessantes Gespräch einzutauchen, sondern auch die OÖ Community wieder einmal persönlich erleben zu dürfen. Ich freue mich auch auf viele neue und die sehr vielen alten Gesichter aus OÖ, die ich bei diesem Event anzutreffen hoffe.

Montag, 20. Juni 2011

2. Geocaching-Gedankenaustausch im MIC am 29.06.2011

Es ist wieder soweit. Das Microsoft Innovation Center in Wien lädt wieder zu einem Geocaching-Gedankenaustausch ein. Nachdem die erste Veranstaltung aus dieser Reihe sehr positiven Anklang gefunden hat, hat sich auch schon damals gezeigt, dass es noch viele Themen gibt, die rund um Geocaching auch anderen Gruppen in der Öffentlichkeit betreffen unter den Nägeln brennen.

Voriges mal ist der Kommerz im Zusammenhang mit unserem Spiel im Vordergrund gestanden. Diesmal sollen es sie Konfliktpotenziale zwischen Geocachern, Jägern, Förstern und sonstigen Teilen der Mugglewelt sein. Die Geocaching-Community in Österreich wächst weiterhin stetig und eine Reihe von Presseberichten - die zwar meistens schlecht recherchiert sind - lassen nicht immer nur ein gutes Haar am Geocacher. Der dadurch ausgelöste Meinungsbildungsprozess in der Öffentlichkeit ist nicht zu unterschätzen. Denn schon im Vorfeld hat sioch gezeigt, dass es nicht so einfach ist einen Vertreter der Jägerschhaft zu finden, der zu einem Dialog bereit ist. Um diesen Meinungsbildungsprozess nicht auf Stereotypen fußen zu lassen, soll auch einmal darüber in der Öffentlichkeit gesprochen werden, was Geocaching mit Naturschutz und nachhaltiger Nutzung des Waldes zu Erholungszwecken zu tun hat.

Die Einladung gilt natürlich für alle, die an diesem Gedankenaustausch interessiert sind. Anmeldungen bitte direkt per mail an anna.jung@cip.at senden.

Vielen Dank!