Montag, 1. Juli 2013

Neuvorstellung: Garmin Monterra

Garmin stellt sein erstes WLAN-fähiges Outdoor-Navi vor, welches leistungsfähige Positions- und Kartenfähigkeiten mit der Vielseitigkeit des AndroidTM Betriebssystems verbindet. Von nun an können Benützer einfach in den Google Play StoreTM gehen, Apps über eine zur Verfügung stehende WLAN-Verbindung direkt auf ihr Garmin Gerät laden und so völlig neue Outdoor-Erlebnisse schaffen. Die allererste Präsentation des Garmin Monterra wird auf der Outdoor-Messe in Friedrichshaften (DE) vom 11.-14. Juli 2013 stattfinden.

„Monterra erlaubt Outdoor-Profis und -Enthusiasten die ultimative Anpassungsfähigkeit ihres GPS-Gerätes an ihre persönlichen und professionellen Bedürfnisse“, sagt Martin Resch, Garmin EMEA Produkt Manager Outdoor. „Mit seinem brillanten 4"-Multigesten-Farbdisplay und der Möglichkeit, immer neue Apps auszuprobieren, bringt das Monterra Outdoor-GPS auf eine völlig neue Ebene, und Benutzer können diese starken Eigenschaften überall nützen, egal wie unwirtlich das Gelände auch sein mag.“

VOLLSTE FLEXIBILITÄT DURCH ANDROID. Das Android Betriebssystem ermöglicht Anwendern, ihre Lieblings-Apps für Outdoor-Anwendungen über den Google Play Store direkt auf ihrem Gerät zu verwenden. Dies betrifft sogar professionelle Anwendungen für Landwirtschaft und Datenaufzeichnung, um ihre tägliche Effizienz bei der Feldarbeit zu erhöhen. Eine der populärsten Outdoor-Freizeit-Apps in Europa, PeakFinder, ist bereits auf dem Monterra vorinstalliert und nennt einem Name und Gipfelhöhe von Bergspitzen in der Umgebung, quer durch den gesamten Alpenraum. Der Monterra besitzt auch ein eingebautes UKW-Radio, und Musik kann entweder über Kopfhörer oder den integrierten Lautsprecher abgespielt werden.

RICHTUNGSWEISEND. Der Monterra verwendet führende Sensortechnologie, und dank leistungsstarker Dualbandempfänger (für GPS und GLONASS) findet der Monterra seine Position sehr schnell und behält das Signal auch unter starker Abschattung oder in tiefen Schluchten. Um die Positionsfindung noch weiter zu unterstützen, enthält das Gerät einen 3-Achsen-Kompass mit Beschleunigungs- und Neigungssensor, um die Richtung auch bei Stillstand oder nicht waagrechter Haltung verlässlich anzuzeigen. Sein barometrischer Höhensensor erkennt kleinste Druckunterschiede, um präzise Höhenangaben zu machen, und kann durch die graphische Darstellung des Luftdruckverlaufs auch zur Wetterbeobachtung- und vorhersage eingesetzt werden. Mit dem eingebauten UV-Sensor kann der Benützer sogar die Intensität des Sonnenlichts messen und entsprechend darauf reagieren.

ROBUST UND EFFIZIENT. Der Monterra besitzt eine outdooroptimierte, hoch widerstandsfähige Mineralglas-Anzeige. Sein kapazitives, transreflektives Display nützt die Kraft der Sonne, um beste Ablesbarkeit selbst bei hellster Sonneneinstrahlung zu gewährleisten. Auf diese Weise wird untertags Strom gespart, da die LED-Hintergrundbeleuchtung nur bei schlechten Lichtverhältnissen aktiviert werden muss. Der Monterra ist voll ummantelt und wasserdicht nach IPX7. Um maximale Unabhängigkeit während aller Outdoor-Abenteuer zu gewährleisten, verwendet er ein duales Batteriesystem, das dem Benützer die Wahl lässt zwischen einem wiederaufladbaren LiIon-Wechselakku (mitgeliefert) oder traditionellen AA-Batterien. Er ist außerdem kompatibel mit allen Halterungen für das Garmin Montana, sodass der Monterra überall sicher montiert und mitgenommen werden kann.

BESTENS DOKUMENTIERT. Der Monterra hat eine eingebaute 8-MP-Kamera, welche lebendige und geokodierte Photos macht (zur einfachen Rückkehrnavigation), sowie eine 1080p-HD-Videokamera mit LED-Blitz. Benützer können Photos und Videos einfach auf ihren Computer übertragen und zur Arbeitsdokumentation oder zum Austausch über Garmin Adventures nützen. Der Monterra besitzt 8 GB internen Speicher und einen Mikro-SD-Einschub zur Speichererweiterung.

Auch Funk-Datenaustausch ist einfach mit dem Monterra. Er unterstützt WLAN, ANT+, Bluetooth 3.0 , um Daten, Karten, Wegpunkte, Tracks, Routen und Geocaches mit anderen funkfähigen Geräten auszutauschen. Er ist außerdem kompatibel mit BaseCampTM, einer frei verfügbaren SW zur Darstellung und Organisation von Karten, Wegpunkten, Routen und Tracks.

MEHR SPASS BEIM SUCHEN. Der Monterra ist ein Geocaching-Gerät, das unzählige Geocaches speichern kann. Damit können Caches beliebig von opencaching.com oder über eine Android App geladen werden, ohne dass der Speicherplatz ausgeht. Sämtliche papierbasierten Angaben wie Beschreibungen, Tipps und Aufzeichnungen sind für jeden einzelnen Cache verfügbar. Cache-Sucher können auch Fotos ansehen, Chirp-basierte Caches suchen, und  Caches nach Größe, Gelände, Schwierigkeit oder Art filtern.

Der neue Garmin Monterra wird im dritten Quartal 2013 mit vorinstallierter Europa Freizeitkarte zum empfohlenen Verkaufspreis von EUR 669,- verfügbar sein.
Mit Monterra können Benützer mobil im Freien arbeiten und sämtliche vertrauten Android Apps verwenden, jedoch mit der Sicherheit eines armierten und wasserdichten Gerätes mit längerer Batterielaufzeit, einem leicht ablesbaren Display und einer Vielzahl von Befestigungsmöglichkeiten.


Soweit das was GARMIN dazu derzeit sagt. Was das neue Gerät für Geocacher wirklich bringt, kann erst nach einem ausführlichen Test gesagt werden. Möglicherweise relativiert sich dann auch der Preis..... Wichtigste Frage wird auch sein ob Caches nur von der garmin-eigenen Plattform herunterladbar sein werden oder ob auch andere Plattformen unterstüzt werden. Vor allem davon wird der Erfolg dieses Gerätes abhängen.

Dienstag, 30. April 2013

Souvenir für Österreich - Nun isses da!

Viele Jahre warten die Österreicher nun schon auf ihr eigenes Souvenir. Seit rund zwei Monaten kursiert das Souvenir nun schon auf geocaching.com herum. Nunmehr hat es auch jeder Geocacher in seiner Statistik - so er einen Geocache in Österreich gefunden  hat ;)


Hallstätter See

Mit Hallstatt und den dahinter liegenden Alpen ist nun eines der ältesten Siedlungsgebiete in unserem Land auch Botschafter für die geocachende Welt .

Auch die textliche Erklärung ist gut getroffen. Da lässt sich kaum daran rütteln wenn es heißt
From Mozart and Schubert to Kafka and Schrödinger, Austria’s contributions to the art, science, philosophy, and music are nearly unmatched. This cultural hub of Europe is also home to the majestic Alps, which make Austria a prime place for winter sports, mountaineering and, of course, geocaching.
In diesem Sinn weiterhin Happy hunting in Austria!

Mittwoch, 17. April 2013

Wenn es dann doch mal in die Berufung geht ...

... bedeutet das ja noch lange nicht, dass die eigene Cacheidee dem Untergang geweiht ist.

Diejenigen, die fleißig Geocaches verstecken, kennen die Situation recht gut: Man reicht ein Lising zur Veröffentliuchung ein und dann meint der zuständige Reviewer dass das Listing nicht den Richtlinien entspricht, weil ...... (hier sollte zumindest ein Grund angeführt sein; manchmal sind auch mehrere)

Dabei entsteht vereinzelt oft der Eindruck; wenn der Reviewer nein sagt, dann ist das eine in Stein gemeißelte Entscheidung deren Restauration unmöglich erscheint. Andere glauben wiederum, man könne die Entscheidung des Reviewers wegdiskutieren indem man ihm eine Fülle von Argumenten liefert, die untermauern sollen, dass die Entscheidung des Reviewers falsch sei. In diesen Diskussionsprozess wird mitunter sehr viel Energie investiert. Oft mehr als in den Geocache selbst.

Daraus resultieren dann auch oft öffentliche Diskussionen in diversen Foren und Blogs wo Reviewer dann gebrandmarkt werden; wo ihnen Willkür vorgeworfen wird und wo daraus resultierend eine sachliche Diskussion mit dem Owner meist nicht mehr möglich ist. Hiebei handelt es sich um ein normales menschliches Verhalten; denn der Owner identifiziert sich mit seinem Werk sehr stark und jede Art von Kritik oder Widerspruch möchte man dann am Besten im Keim ersticken oder zumindest bestmöglich vermeiden. Da ist eine Ablehnung durch einen Reviewer natürlich extrem kontraproduktiv - auch wenn sie noch so sachlich begründet ist.

Genau weil es sehr oft zu emotionalen Diskussioenen kommt, hat Groundspeak bereits vor Jahren einen Prozess eingerichtet, der verhindern soll, dass die Diskussion mit dem Reviewer zu emotional wird und eine Lösung des Problems dadurch immer schwieriger. Dies erreicht man indem man den Gesprächspartner wechselt. Soll heißen, wenn ein Reviewer ein Listing ablehnt und dies entpsrechend begründet, hat man die Möglichkeit sich an eine dritte "unabhängige" Stelle zu wenden, um von dritter Seite eine Entscheidung zu erhalten. Somit hat der Cacheowner die Möglichkeit sich aus den vermeindlichen Fängen des gemeinen Reviewers zu lösen und seiner sogenannten reviewerlichen Willkür zu entkommen.

Deswegen ist der Hinweis eines Reviewers auf die Berufungsstelle bei Groundpseak kein Todesurteil für den Geocache; auch wenn viele es als Solches empfinden. Nein, es ist der natürliche nächste Schritt wenn zwei Meinungen aufeinander treffen, die nicht vereinbar zu sein scheinen. Kommt es zu dieser Situation erkennt man das daran, dass der Reviewer dem Owner anbietet sich an appeals@geocaching.com zu wenden. Dadurch wird erreicht, dass in der Sache von Groundspeak entschieden wird und man erspart sich viel Nerven und Zeit wenn man auf die Diskussion mit dem Reviewer verzichtet.

Damit man den entsprechenden Support von Groundspeak auch in entsprechend kurzer Zeit bekommt, ist es wichtig die folgende Angaben im mail an Groundspeak zu machen:
  1. Dein Geocaching Nickname
  2. GC-Code des betreffenden Listings
  3. Name des Geocaches
  4. Land in dem der Geocache versteckt wurde
  5. Name des Reviewers der mit dem Review befasst war
  6. Welche Richtlinie wurde lt. Aussage des Reviewers nicht eingehalten?
  7. Kurze Erläuterung warum du glaubst, dass das Listing trotzdem in der gegenständlichen Form veröffentlicht werden soll.


Kleiner Exkurs in eigener Sache: Groundspeak bearbeitet nur appeals, wenn das betreffende Listing archiviert ist. Die Archivierung des Listings durch den Reviewer ist daher zwingende Voraussetzung damit man überhaupt berufen kann und ist keine Unfreundlichkeit des Reviewers. Keine Sorge, wenn Groundspeak will, kann die Archivierung auch wieder aufgehoben werden - sie ist nicht unbedingt endgültig!


Es können daraufhin zwei Dinge passieren. Entweder Groundspeak folgt der Argumentation des Owners und erlaubt den Geocache; was nicht bedeutet, dass es einen Cacheowner als Sieger und einen Reviewer als Verlierer gibt. Denn Groundspeak entscheidet mitunter auch ohne die eigenen guidelines zu berücksichtigen wenn die Cacheidee wirklich als so toll angesehen wird, dass es eine Bereicherung für die Community darstellt.

Oder Groundspeak folgt der Argumentation des Reviewers und weist den Owner darauf hin, warum die Einhaltung der betreffednen Richtlinie gerade in diesem konkreten Fall so wichtig ist. Auch hier gibt es keinen Owner als Verlierer oder Reviewer als Gewinner. Denn eines darf man nie vergessen: Der Reviewprozess ist kein "Kriegspiel" und solange Reviewer und Owner sich an gewisse Grundregeln der Kommunikation halten, sollte ein appeal in den meisten Fällen gar nicht notwendig sein.

Und wenn die Berufung doch unvermeidlich erscheint, kann man sie als Owner und Reviewer auch mit der notwendigen Sachlichkeit betreiben ....ist halt eine Frage der eigenen Kultur ...

Mittwoch, 10. April 2013

11. Internationales CITO Weekend

Am Wochenende 20. und 21. April dieses Jahres ist es wieder soweit das Internationale CITO-Weekend findet mittlerweile zum 11ten mal statt. Neben den rund 140 CITO events die weltweit an diesem Wochende geplant sind (wovon alleine 8 in Österreich stattfinden werden) ist diese "Bewegung" - wie es Groundspeak nennt - eine nicht Unbeachtliche. Immerhin sollte man sich auch einmal durch den Kopf gehen lassen wieviel Müll da zusammengetragen werden kann, wenn an zwei Tagen 140 solcher Events stattfinden.

Auch wenn Geocacher nicht bei allen in der Öffentlichkeit immer beliebt sind, so zeigt sich doch gerade an solchen Aktionen, welchen wichtigen Beitrag Geocacher für unsere Umwelt und somit auch für unsere Gesellschaft leisten. Und da spreche ich nicht nur vom weggeräumten Müll sondern auch von den vielen sozialen Aspekten die mit einem CITO-Event verbunden sind. Beispielsweise sind CITO-Events auch ein Vorbild für Muggles, die es nicht gewohnt sind Müll aus der Natur mitzunehmen und richtig zu entsorgen.

Insofern kann CITO auch ein wesentlicher Beitrag für ein geändertes Bewußtsein für unsere Umwelt sein. Vielleicht führt das ja früher oder später auch zu einer veränderten Wahrnehmung der Umwelt in unserer Gesellschaft und das Mitnehmen von Müll der achtlos in der Natur deponiert wurde, wird vielleicht sogar auch irgend wann einmal zu gewohnter Kultur für Alle. Und wenn wir schom beim Träumen sind, irgend wann einmal wird es vielleicht auch Kultur sein Müll nicht mehr in der Natur zu "hinterlegen".

Dass dieser wichtige Beitrag bei einem CITO auch mit viel Spaß und einem Gemeinschaftserlebnis verbunden ist, ist für Geocacher mittlerweile schon typisch. Denn wenn schon arbeiten, dann soll es wenigstens Spaß machen!

In diesem Sinne: Happy cleaning und ein großes Danke an alle, die sich die Teilnahme an einem CITO antun und somit für eine saubere Natur und ein positiveres Bild der Community in der öffentlichen Wahrnehmung sorgen!

Freitag, 5. April 2013

Was ein Event-Cache nicht ist ...

... steht eigentlich seit jeher in den guidelines. Trotzdem sind so manche Event-Cache-Organisatoren in letzter Zeit recht kreativ.....

Doch schön der Reihe nach: Natürlich kommt es immer wieder vor, dass sich im Laufe der Zeit Gewohnheiten ändern und Dinge wichtiger oder unwichtiger werden. So ist es auch mit Ideen für Event-Caches. Je länger man darüber nachdenkt, was man nicht alles mit einem Event verbinden kann umso mehr fallen einem Möglichkeiten für derartige Veranstaltungen ein. Klarerweise gibt es auch Überschneidungen denn nur wenige GeocacherInnen haben nur das eine Hobby. Und so finden sich mitunter auch Gruppen zusammen, die nicht nur geocachen, sondern ihre Freizeit auch mit anderen Beschäftigungen gemeinsam füllen.

Ein gutes Beispiel dafür, sind diverse Kletter-Events, Wander-Events,  andere Sportliche Events u.v.m.

Nachdem in letzter Zeit immer öfters Anfragen gestellt werden ob man diese oder jene Veranstaltung als Event-Cache listen könne, hier ein paar grundsätzliche Gedanken zum Thema:

Seit jeher ist und war der Event-Cache etwas Besonderes. Immerhin ist Geocaching ein Spiel, dass man ganz gut alleine oder mit Freunden spielen kann. Man ist aber mit sehr vielen Menschen virtuell verbunden bzw. konfrontiert. Viele kennt man nicht persönlich und trotzdem beschäftigt man sich mit deren Geocaches, die auch etwas sehr Persönliches sein können. Der Wunsch diese Personen auch einmal im echten Leben zu treffen ist daher verständlicherweise meist groß.

Wenn sich Menschen, die eine Gemeinsamkeit haben treffen, dann liegt es auf der Hand, dass der Erfahrungsaustausch (in welcher Form auch immer - andere nennen es Rätsellösungen tauschen o.ä.) sehr großes Interesse weckt. Nicht nur, dass man etwas für das Spiel dazu lernt sondern dass man dadurch auch die anderen Geocacher besser kennen lernt, Ideen mit nimmt und letztendlich durch die Anderen auch wieder motiviert wird. Mit anderen Worten Geocaching steht dabei im Mittelpunkt!

Ein Event-Cache soll nun genau diese Punkte abdecken. Es geht dabei nicht vorrangig um die Art und Weise des Events sondern um die tatsächlichen Inhalte und somit Vorteile für die Teilnehmer. Der Organisator eines Event-Caches sollte sich daher vorab überlegen, warum er einen Event-Cache organisieren möchte. Ist der einzige Grund, weil er eine andere Veranstaltung machen (bewerben) möchte und dazu Teilnehmer haben will oder ist es nur wegen dem Punkt in der Statistik, dann sollte der geneigte Owner zurück in sein Kämmerlein gehen und darüber nachdenken ob in seinem Konzept nicht der Mittelpunkt - wie oben beschrieben - fehlt. Komischerwiese schreien da aber nur wenige nach mehr Qualität. Der Community scheint es also ohnehin gleich zu sein. Ich bin jedenfalls schon gespannt ob in naher Zukunft qualitätsvollere Events organisiert werden. Wenn ja, werde ich hierüber hier berichten ....

In jedem Fall haben Kletter- und sonstige Sportveranstaltungen und schon gar kein Flash Mob auch nur irgend etwas mit Geocaching zu tun .... auch wenn's noch so lustig ist. (jm2c)

Freitag, 29. März 2013

W24 Spezial "Wien - Zu Fuß"

Am 27.03.2013 wurde die Sendung erstmals ausgestrahlt und ist seither auch online verfügbar und kann daher auch von allen, die den Sender W24 nicht empfangen können angesehen werden. Hier gehts zum eineinhalbstündigen Video.

Zusammenfassend gesagt, war die Gesprächsrunde recht interssant. Aus Sicht von Geocaching vor Allem deshalb, weil in vielen Bereichen das Themenwandern eine neue Entdeckung zu sein scheint obwohl es für Geocacher nichts Neues ist. In der Cachemap wimmelt es nur so von Wandermultis und Geocaches, die einem zu (mehr) Bewegung im Freien motiviert bzw. animiert.

Wir wissen schon lange, dass es einfacher ist z.B. Kinder zur Bewegung zu motivieren, wenn man nicht nur sagt, man gehe jetzt wandern oder spazieren sondern man begebe sich nun auf eine Schatzsuche. Viele von uns bewegen sich mehr seitdem sie Geocachen.

Auch das Auffinden von unbekannten und trotzdem sehenswerten Plätzen ist etwas, das Geocaching schon seit jeher begleitet. Kaum andernorts gibt es eine derart große Anzahl an Lost Places zu finden wie in diversen Geocaching Datenbanken.

Nichts desto trotz waren die Beiträge aller Gesprächspartner interessant. Es zeigte sich zwar, dass man heutzutage offensichtlich nur mit einer zusätzlichen Motivation Bewegung einer breiteren Masse schmackhaft machen kann. Die dabei vorhandenen Möglichkeiten sind allerdings äußerst vielfältig.

Weitere Möglichkeiten mit einigen Infos, die auch für Wiener Geocacher neu sein können, findet man in diversen Publikationen wovon zwei hier besonders hervorgehoben werden sollen:

Mit "Wien geht" erfährt man Einiges über Spazier- und Wandermöglichkeiten in der und um die Stadt, die auch einmal einen etwas anderen Blick auf die Stadt ermöglichen. Für Hundebesitzer gibt es eine "Sonderedition" namens "Wien geht Gassi" mit Spaziertouren für Hundebesitzer die für Hund und Herrl etwas mehr Abwechlsung in den täglichen Alltag bringen sollen. Geocaches gibt es auf den vorgheschlagenen Routen natürlich mehr als genug. Einer Cachetour der etwas anderen Art durch die Stadt steht also nichts im Weg ...

In diesem Sinne: Frohe Ostern an Alle!

Sonntag, 10. Februar 2013

2 Millionen Geocaches weltweit ...

Noch ist es nicht soweit. Aber lange wird es nicht mehr dauern. Haben wir erst vor einer überschaubar kurzen Zeit den Millionsten Geocache auf geocaching.com begrüßen dürfen, so sind es in dieser kurzen Zeit gleich doppelt so viel geworden.

2 Millionen sind eine Menge Plastik das in der Welt so herum liegt. In erster Linie ist im Anblick dieser Anzahl an Geocaches all den Cacheownern zu danken die ihre Kreativität, Zeit und Arbeit in ihre Geocaches investieren. Selbstredend sind nicht alle der 2 Millionen Geocaches ein Juwel. Das erfährt man auch (manchmal schmerzhaft) im Geocacheralltag immer wieder. Deswegen hat Groundpseak diesen denkwürdigen Zeitpunkt ausgewählt uns Reviewer darum zu ersuchen nur mehr Qualitätscaches zu veröffentlichen, vorausgesetzt sie halten die guidleines ein. Diese Aufforderung kann natürlich nicht ernst genommen werden und würde eher zur Faschingszeit passend in eine Fassnachtsrede passen. Nichts desto trotz, ist es das erste mal, dass Groundspeak das Wort Qualität im Zusammenhang mit Geocaches in den Mund genommen haben. Auch wenn es nicht ernst gemeint war (denn Qualität ist ohne Referenz nicht objektiv meßbar) so ist es für einen globalen Platzhirschen doch ein beachtlicher Schritt der Veränderung indem auch einmal an die Qualität gedacht wird.

Ob sich die Qualität der kommenden 2 Millionene Geocaches massiv von der ersten Tranche abheben wird, bleibt abzuwarten und hängt in erster Linie davon ab; ob wir uns die uns nachfolgenden Geocacher entsprechen "erziehen".

Na Hauptsache es gibt ein eigenes Banner:



Freitag, 1. Februar 2013

Wald und Geocacher können sich auch vertragen

Wie in diesem Artikel zu lesen ist, geht es auch anders.

Schön ist, dass auch bei unseren deutschen Nachbarn offensichtlich der Dialog nun geschätzt wird und es kaum zu Problemen zwischen Wald- und Grundbesitzern auf der einen Seite und Geocachern auf der anderen Seite gibt zumindest in Thüringen. Wie wir auch schon in Österreich versucht haben den Dialog mit der Mugglewelt nicht nur zu pflegen sondern auch aktiv zu suchen, zeigt auch dieses Beispiel, dass unser beliebtes Hobby durchwegs positiv in der Mugglewelt aufgenommen wird.

Letztendlich geht es auch darum all jenen, die schon einmal mit Geocaching als Grundbesitzer in Kontakt gekommen sind, näher zu bringen was Geocaching wirklich ist und wie Geocaching auch einen Vorteil für Mensch und Natur haben kann. Wie immer an dieser Stelle der Hinweis auf ein paar einfache Punkte, bei deren Einhaltung man sich relativ sicher sein kann, dass es zu keinen Problemen kommen wird.

Sollten alle Stricke reißen und ein Grundbesitzer gar nicht kooperieren wollen, dann muss man das ohnehin zur Kenntnis nehmen. Nichts desto trotz kann ein wenig Überzeugungsarbeit auch im Einzelfall nie schaden. Wie der oben verlinkte Artikel zeigt, ist im Falle des Dialoges Vieles möglich und man spart sich jede Menge Nerven = Energie, die man dann wieder ins Spiel stecken kann.

Eine klassische Win-Win-Win-Situation ... ;)