Dienstag, 8. November 2011

geocaching.com update 8.11.2011

Nun ist es wieder mal soweit. geocaching.com wurde mit einer neuen Release versehen und es tut sich wieder einiges. Für jene, denen Englisch zu mühsam ist, hier nur die wichtigsten Änderungen:
  • Neues feature um Koordinaten von gelösten Multi-Stage-Caches und Mysteries für den persönlichen Gebrauch zu korrigieren. Die korrigierten Koordinaten sind im individuellen GPX-file downloadbar. Diese Funktionalität wird erst zu einem späteren Zeitpunkt auch in Pcoket Queries zur Verfügung stehen.
  • Möglichkeit für Cacheowner spoilende Fotos aus Logs zu löschen ohne das Log löschen zu müssen.
  • GSAK, Sachsencacher.de, GeoGret und Cachebox wurden der Liste der Partner Programme hinzugefügt.
  • Challenge Statistiken haben nun einen eigenen Reiter auf der Profilseite. Es wird angezeigt wieviele Challenges abgeschlossen und erstellt wurden sowie wieviele angenommen wurden.
  • Avatare werden nun von 75x75 auch 48x48 Pixel verkleinert.
  • Wir begrüßen die rumänischen Geocacher, die von nun an geocaching.com in ihrer Landessprache genießen können.
  • In den eigenen Bookmarklists werden gefundene Geocaches gesondert erkennbar gemacht.
  • Logs des Typs "Updated coordinates" werden nun in der Druckversion des Cachelistings inklusive der neuen Koordinaten angezeigt
  • Entfernung einiger Kartenbugs.
... und noch einiges mehr. Nun ein paar nette Features sind dieses mal wirklich dabei, die einem den Dosensuch-Alltag ein wenig erleichtern. Nichts desto trotz gibt es in Seattle noch viel zu tun.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

reviewer.at ist wieder online

Es hat sehr lange gedauert, weil es nicht einfach war den Inhalt von reviewer.at wiederherzustellen, aber es ist nun endlich gelungen. Das offizielle Informationsportal der Österreischischen Reviewer ist wieder online. Bei der Gelegenheit wurde der Site auch ein passenderes Outfit verpasst. Aber seht selbst.....

Dort finden sich sämtliche Informationen im Zusammenhang mit guidelines und deren Anwendung in Österreich. Nachdem es sch um eine dynamische Website handelt, sind natürlich noch lange nicht alle Informationen dort zu finden. Wann immer es also fragen allgemeiner Natur gibt, die uns Reviewer erreichen, vesuchen wir, bei entsprechend großer Nachfrage diese Inforamtionen der (Nach)welt dauerhaft auf reviewer.at zu erhalten.

Es ist daher immer ratsam, bevor man einen Reviewer per mail etwas fragen möchte, zuerst in der Knowledge Base von Groundspeak Nachschau zu halten und/oder auf reviewer.at die Suchfunktion zu bemühen. Est wenn der Informationsbedarf dann noch immer nicht abgedeckt ist, ist es Zeit für ein mail an den oder die Reviewer.

Thematischer Input aus der Community ist - nebenbei erwähnt - ausdrücklich erwünscht und am besten hier als Kommentar zu hinterlassen. Vielen Dank im Voraus!

Montag, 3. Oktober 2011

Jäger und Förster in Oberösterreich - Nachlese

Vorgestern war es wieder soweit, dass die Reihe von Veranstaltungen rund um das internationale Jahr des Waldes und die Berührungspunkte zwischen Jäger und Förster auf der einen Seite und uns Geocachern auf der Anderen, fortgeführt wurde.

Die Podiumsdiskutanten waren sich in einigen Punkten im Großen und Ganzen einig.

  • Der Wald ist eine für uns alle wichtige Naturzone und deswegen darf diese nicht nur benutzt sondern muss auch entsprechend geschützt werden. Gut, dass ein Aspekt von Geocaching der Naturschutz ist. Dem geneigten Geocacher wird wohl völlig klar sien, dass ein richtiges Verhalten im Wald wichtig ist. Problematischer wird es, wenn das Wissen um dieses Verhalten nicht vorhanden ist. Doch dazu weiter unten mehr.
  • Der Wald ist zwar für jedermann frei betretbar und zu Erholungszwecken nutzbar. Trotzdem gehört er jemandem. Gerade in diesem Zusammenhang ist es wichtig die Rechte des Eigentümers nicht nur zu kennen sondern auch zu respektieren. Wie auch in den guidelines nachzulesen ist, ist vorgesehen, dass beim Verstecken von Geocaches das Einvernehmen mit dem Grundbesitzer herzustellen ist. Unabhängig von dieser Verpflichtung versteht es sich von selbst, dass man weit weniger Probleme verursacht, wenn man das Gespräch sucht.

    In meiner praktichen Erfahrung war es bislang auch immer so, dass man im Gespräch mit einem Grundbesitzer oder Verwalter, sei es ein Jäger, Förster oder sonst jemand, oft nicht nur das Einvernehmen herstellen kann sondern auch Unterstützung bekommt. Niemand kennt einen Wald so gut wie ein dort tätiger Jäger oder Förster. Auch Grundbesitzer selbst können mit Rat un Tat zur Seite stehen. Vor allem wenn es um die Störung es Wildes im Wald oder den Schutz der Bäume geht, kann eine derartiger Experte helfen Probleme schon im Keim zu ersticken. Ist ein Versteck nicht ideal, weil jagdliche oder forstliche Umstände dagegen sprechen, so lassen sich so leichter Alternativen finden, so dass dem Geocacher genauso gedient ist wie dem Jäger und Förster und letztendlich auch dem Wald.
  • Ist ein Waldgebiet als Sperrgebiet entsprechend gekennzeichnet, dann darf es auch nicht betreten werden. Ausser dass man sich selbst nur unnötig in Gefahr bringen kann, denn Sperrgebiete haben immer Ihren Grund.
  • Auch Das Thema Nachtcache wurde ausführlich behandelt. Wurde einerseits festgestellt, dass die bei uns berühmte aber sonst eher unbekannte "Feuernadel" einen Baum solange nicht schaden kann, solange die Borke entsprechend dick ist, wurde auch klargestellt, dass die Stirnlampe des Geocachers nicht das wirkliche Problem des Wildes ist. Natürlich darf die Verhältensmäßigkeit nicht aus dem Auge verloren werden. Denn eine Gruppe von 2-3 Geocachern sind vielleicht nicht problematisch. Größere Gruppen können es schon sein. Vor allem dann, wenn der Lärmpegel zu hoch ist.
  • Erfreulich war auch die generelle Haltung der Jäger und Förster hinsichtlich unseres Spieles/Sportes. Auch wenn Geocacher mit Klischees behaftet sind, ist die Wunsch diese aus dem Weg zu räumen und diese Information auch in der Jäger- und Försterschaft zu verbreiten, bestärkt worden.
  • Auf der anderen Seite steht auch die zumindest moralische Verpflichtung im Raum, dass wir Geocacher entsprechend reagieren, wenn wir sehen, dass ein Geocache die Anforderungen des Naturschutzes nicht erfüllt. Möglichkeiten gibt es dfür mehrere. In jedem Fall ist eine Kontaktaufnahme mit dem Owner sicherlich kein Fehler. Wenn alle Stricke reißen und der Owner kein Einsehen hat, was im Einzelfall schon mal vorkommen kann, dann bleibt immer noch der Weg offen, ein NA-log zu posten. Glücklicherweise funtkioniert das bisher ganz gut. Hoffen wir, dass das auch so bleibt.

Als Resümee kann man zusammenfassen, dass es möglich ist, dass Jäger, Förster und Geocacher im Wald nicht nur ganz gut nebeneinander sondern auch miteinander auskommen können. Wenn von beiden Seiten die Regeln eingehalten werden, gibt es nur wenige Reibungspunkte. Sicherlich weit weniger als mit Schwammerlsucher oder Mountainbiker.

Hier gehts zu den Logs des Eventcaches die einen guten Überblick über die Stimmung und die Erkenntnisse des Abends bieten.

Samstag, 10. September 2011

Jäger und Förster Teil 2

Eigentlich erfüllt es mich mit großer Freude, dass nach der erfolgreichen Diskussionsveranstaltung in Wien letzten Juni betreffend des Zusammenwirkens von Geocaching und Jagd- sowie Forstwirtschaft, nun der Dialog in Oberösterreich weitergefürht werden soll.

Schon im Juni war der Eindruck nicht von der Hand zu weisen, dass es eine Vielzahl an Mißverständnissen gibt, die die eine Gruppe betreffend der jeweils anderen Gruppe hat. Nachdem es in der Vergangenheit auch im alltäglichen Leben eines Geocachers immer wieder zu Begegnungen mit Jägern und Förstern kommt, deren Reaktion nicht unterschiedlicher sein kann (Ja, es gibt auch verständlisvolle Jäger und Förster!), ist es sicherlich nun an der Zeit den bereits begonnen Dialog mit allen Interessensgruppen, die sich mit Geocaching konfrontiert sehen, nicht nur weiter zu führen sondern auch zu intensivieren.

Aus Sicht des Geocachers sind die Erwartungen recht klar. Die ungestörte Nutzung des Waldes, im Sinne des österr. Forstgesetztes zu unserer Art der Erholung ist es, die wir in Anspruch nehmen wollen. Diesen Anspruch habe ich schon des öfteren aus des Geocachers Mund vernommen. Wiewohl mir im Zusammenhang mit solchen Äußerungen auch oft abgeht, dass die mit diesem Anrecht auf Nutzung des Waldes verbundene Verantwortung hinsichtlich des Naturschutzes genauso ein Recht ist, das es zu wahren gilt und es somit unsere Pflicht als Geocacher ist diese Verantwortung zumindest nicht abzustreiten.

Um eine Bewußtseinsbildung auf beiden Seiten zu fördern um damit ein gemeinsames Nebeneinander in der freien Natur zu ermöglichen, sind Veranstaltungen die dr 28. OÖ Geocaching Stammtisch ein willkommener Anlass über unsere Verantwortung als Geocacher und (Be)nutzer der Natur nachzudenken und wenn nötig auch gegenüber Dritten hervorzustreichen. Wir sind keine Wilden, die Wälder niedertrampeln um zu unserem Punkt zu kommen - zumindest nicht in der Mehrheit. Veranstaltungen wie der erwähnte Event sollen auch zeigen, dass wir uns der uns umgebenden Natur bewußt sind und uns deren Schutz nicht nur am Herzen liegt.

Vielmehr ist das gleichzeitige Achten auf die Natur ein Additivum, dass unseren Spaß am Spiel mit einer guten Portion Zufriedenheit - etwas FÜR die Natur getan zu haben - verstärken soll.

In diesem Sinne freue ich mich darauf beim OÖ Stammtisch nicht nur mit Jägern und Förstern in ein interessantes Gespräch einzutauchen, sondern auch die OÖ Community wieder einmal persönlich erleben zu dürfen. Ich freue mich auch auf viele neue und die sehr vielen alten Gesichter aus OÖ, die ich bei diesem Event anzutreffen hoffe.

Montag, 20. Juni 2011

2. Geocaching-Gedankenaustausch im MIC am 29.06.2011

Es ist wieder soweit. Das Microsoft Innovation Center in Wien lädt wieder zu einem Geocaching-Gedankenaustausch ein. Nachdem die erste Veranstaltung aus dieser Reihe sehr positiven Anklang gefunden hat, hat sich auch schon damals gezeigt, dass es noch viele Themen gibt, die rund um Geocaching auch anderen Gruppen in der Öffentlichkeit betreffen unter den Nägeln brennen.

Voriges mal ist der Kommerz im Zusammenhang mit unserem Spiel im Vordergrund gestanden. Diesmal sollen es sie Konfliktpotenziale zwischen Geocachern, Jägern, Förstern und sonstigen Teilen der Mugglewelt sein. Die Geocaching-Community in Österreich wächst weiterhin stetig und eine Reihe von Presseberichten - die zwar meistens schlecht recherchiert sind - lassen nicht immer nur ein gutes Haar am Geocacher. Der dadurch ausgelöste Meinungsbildungsprozess in der Öffentlichkeit ist nicht zu unterschätzen. Denn schon im Vorfeld hat sioch gezeigt, dass es nicht so einfach ist einen Vertreter der Jägerschhaft zu finden, der zu einem Dialog bereit ist. Um diesen Meinungsbildungsprozess nicht auf Stereotypen fußen zu lassen, soll auch einmal darüber in der Öffentlichkeit gesprochen werden, was Geocaching mit Naturschutz und nachhaltiger Nutzung des Waldes zu Erholungszwecken zu tun hat.

Die Einladung gilt natürlich für alle, die an diesem Gedankenaustausch interessiert sind. Anmeldungen bitte direkt per mail an anna.jung@cip.at senden.

Vielen Dank!

Samstag, 21. Mai 2011

Virtuals are back - but later

Wie Jeremy gestern nachmittag veröffentlicht hat, wurde das Projekt rund um die neuen Virtual Caches bereits gestartet. Wie zu erwarten war, wird der Termin Ende Mai natürlich nicht zu halten sein. Macht nix, denn Groundspeak hat sich eine eigene Deadline gesetzt mit Ende August und an der kommen sie offensichtlich nicht vorbei.....

Also was immer da kommen mag, es wird schnell entwickelt werden. Was das bedeutet, ist dem geneigten Geocacher ja kein Geheimnis ....

Freitag, 20. Mai 2011

Ungarn wird jetzt MEGA

Wer auf die Überschrift klickt wird derzeit zwar nur ein normales Event Cache Lising vorfinden. Das Ziel ist jedoch das erste Ungarische Mega-Event daraus werden zu lassen. Die Ungarische Geocaching Community wurde in den letzten Jahren oft nur milde belächelt. Aber da steckt sehr viel Potenzial hinter dieser Community. Eine Schar an motivierten Helfern wird dafür sorgen, dass das Mega-Event auch ein voller Erfolg wird.

Man höre und staune:

Im Zuge des Mega-Events werden 400 (in Worten vierhundert) neue Caches veröffentlicht werden. Somit handelt es sich auch hier um eine Premiere. Es gab noch nie die Chance auf 400 FTF an einem Tag - zumindest nicht in Europa. Die Arbeit die da dahinter steckt ist nicht ohne und neben einigen Sideevents wie Nachtbaden, und einigen informativen Vorträgen/Präsentationen, die lt. Listing sogar professionell sein sollen - warten sicherlich noch einige Überraschungen auf den geneigten Besucher.

Geocachingtechnisch ist Budapest aber in jedem Fall eine Reise wert. In den letzten zwei Jahren hat sich vor eine große Community gebildet, die immer wieder großes vollbringt. Abgesehen davon bietet die Stadt innerhalb ihrer Grenzen eine Fülle an Locations, die man in einer Stadt gar nicht vermuten würde. Höhlencaches mitten in der Stadt oder Klettersteige, die sich aus dem dicht bebauten Gebiet erheben sind genau so Teil des Geocaching-Alltags in Budapest wie die beliebten Drive-In-Caches in großer Zahl oder dem kniffligen Mysterycache. Sogar Wandermultis gibt es in Budapest! Es ist einfach für jeden Geschmack etwas vorhanden.

Also nix wie hin..........

Donnerstag, 5. Mai 2011

Code release bei gc.com

Wie im Preview schon zu sehen war, hat sich die geocaching.com Website zumindest optisch um einiges verändert.

Es dauert wohl einige Zeit, bis man sich an das neue Layout gewöhnt hat. Doch die Logik der Seite ist im Wesentlichen gleich geblieben nur, dass das gewohnt links angesiedelte Menü nun oberhalb des contents positioniert ist. Die Seite wirkt jetzt nicht mehr ganz so grün wie vorher und insgesamt erscheint die Seite doch eher moderner als vorher.

Manche Teile der Seite scheinen unverändert, vor allem hat sich leider hinsichtlich Suchfunktion nichts getan - zugegebenermaßen nur auf den ersten Blick, denn genau testen konnte ich das Teil noch nicht. Ich erwarte mir da aber eher weniger positive Überraschungen. Die aufmerksamen Besucher von geocaching.com wissen bereits, dass das Suchfeld auf der Startseite ein universelles ist. Es kann also laut Groundspeak nach allem möglichen darin gesucht werden. Ein tolles feature was die Useability betrifft. Die Ergebnisse der Cachesuche nach Namen hat aber bei einem ersten Versuch gezeigt, dass das Finden von Geocaches wo man sich hinsichtlich der Schreibweise nicht ganz sicher ist, über google doch noch einfacher ist als über die Suchfunktion der eigenen Website. Schade eigentlich. Vielleicht sollte groundspeak mal über eine "Findefunktion" nachdenken, denn wie man sucht wissen wir ja bereits zu genüge ... ;)

Nicht unerwähnt darf bleiben, dass eine Legion an Bugs gefixt wurden. Wer die Aufzählung im Groundspeak Forum gelesen hat, weiß nun auch, dass eine Unmenge an Fehlern repariert wurden, die einem selbst nie aufgefallen sind.

Fazit: Optisch hat sich eingies getan und die Antwortzeiten sind um einiges geschrumpft (Was vor allem den oft-diese Seite-aufrufenden-reviewer-eures-vertrauens freut!!!) an der Funktionalität hat sich nur wenig verändert. Ob die "neue" Website der große Wurf ist, liegt wohl - wie so oft - im Auge des geneigten Betrachters ...