Montag, 11. Mai 2015

Veränderung im Reviewer Team für Österreich

Nachdem in den letzten Tagen sehr viele emails eingetrudelt sind, die sich auf irgendwelche Gerüchte beziehen dass es zu einer Veränderung im Reviewer-Team für Österreich kommt, hier ein paar Klarstellungen um weiteren Gerüchten den Wind aus den Segeln zu nehmen und über Tatsachen zu sprechen:

Unser Reviewerkollege Qualiflyer hat sich aus beruflichen Gründen dazu entschlossen seine Reviewertätigkeit ein zu stellen. Offiziell endet seine Tätigkeit mit Ende Mai. Er wird jedoch ab sofort nicht mehr für Anfragen oder neue Cachelistings zur Verfügung stehen.
In diesem Zusammenhang danken wir Qualiflyer für seine kompetente und ausdauernde Arbeit für die Community in den letzten Jahren. Er hat durch seine Fachkompetenz einen wesentlichen Beitrag zur Anhebung der Qualität der Geocaches in Österreich geleistet. Mit viel Hingabe und Geduld hat er zukünfitgen Ownern auf dem Weg zu Ihrem ersten/neuen Geocache geholfen und niemals seine Unterstützung verweigert.

Vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz für die Community!




Es hat natürlich nicht lange geduaert bis uns die ersten "Motivationsschreiben" erreicht haben, in denen deren Absender nicht müde wurden ihre eigenen Vorzüge als Reviewer hervor zu streichen und um Aufnahme ins Reviewer Team als Ersatz für Qualiflyer zu ersuchen. Nebenbei bemerkt entsteht bei der Vielzahl an "Bewerbungen" der Eindruck, dass "Reviewer sein" viel erstrebenswerter zu sein scheint als in manchen Teilbereichen der Community bei diversen Reviwer-Bashings immer behauptet wird. 

Bezüglich dieser "Motivationsschrieben" möchten wir hier festhalten, dass wir derzeit nicht auf der Suche nach einem Ersatz für Qualiflyer sind. Dies begründet sich unter Anderem dadurch, dass wir - die langjährigen Geocacher unter euch werden sich vielleicht noch erinnern - vor vielen vielen Jahren einen halben Reviewer nach Ungarn verliehen haben. Die Community dort war damals noch klein und überschaubar. Doch auch in Ungarn hat sich Vieles in der Community verändert und so hat Ungarn nun einen neuen Reviewer dazu bekommen womit unserer halber Reviewer nun auch wieder mehr Zeit für Österreich hat. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge müssten wir also mit unseren derzeitgien Kapazitäten das Auslangen finden.

Natürlich werden wir die Situation genau im Auge behalten, denn Diese kann sich schneller ändern als einem lieb ist. Und sobald wir Anzeichen bemerken, die erahnen lassen, dass unsere Kapazitäten nicht ausreichen, werden wir wieder aktiv nach "Nachwuchs" suchen. 

Bis dahin ersuchen wir alle Interessierten von weiteren Motivationsschrieben abzusehen. Wir ersuchen auch um Verständnis, dass wir nicht jedes Motivationsschrteiben direkt beantworten können. Die Anzahl ist einfach zu groß!

Trotzdem freut es uns zu sehen, dass großes Interesse an dem Reviewer-job besteht und danken allen die den Mut gefasst haben sich zu bewerben. Sollte sich an der derzeitigen Situation etwas ändern, lassen wir es euch wissen.

In diesem Sinne weiterhin "Happy hunting!"

Dienstag, 21. April 2015

Challenge-Caches - Endlich reagiert Groundspeak

Auch in Österreich hat es schon seit Entstehung der sogenannten "Challenge-Caches" Diskussionen darüber gegeben wie sinnvoll oder un-sinnvoll diese oder jene Challenge sei.

Es liegt natürlich wie bei der Schönheit auch hier immer im Auge des Betrachters, was eine tolle Challenge ist und was eher dem Reich der Unsinnigkeit oder Unnötigkeit angehört. Unter Anderem liegt das auch daran, dass die Richtlinien für derartige Geocaches hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzung massive Mängel aufweisen. Der freien Interpretation ist ja nicht gerade wenig Raum geschenkt. Letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack was des einen Freud und somit Herausforderung und was des andern Frust und manchmal sogar Neid oder Leid ist. Und das lässt sich nun schwer schnell mal in Richtlinien pressen.

Erst unlängst hat ein Challenge-Cache in Wien für Diskussionen unterschiedlichster Qualität gesorgt und es wurde schnell klar, dass Challenge-Caches so wie sie jetzt geregelt sind per se das Spiel nicht wirklich bereichern. Dies steht allerdings 180° Grad im Gegensatz zur Intention des Erfinders. Ich habe diesbezüglich eine Diskussion bei Groundspeak angeregt und Selbige hat zu folgenden Moratorium für Challenge-Caches geführt zu dem sich Groundspeak sinnvollerweise veranlasst sieht.

Der Originaltext lautet.

Challenge Cache Submissions Moratorium
Beginning April 21, 2015, a one-year moratorium is in effect on all new “challenge cache” submissions. The moratorium does not apply to challenge caches that are currently under review, nor does it impact previously published challenge cache listings. 
Why is a moratorium needed?
Challenge caches encourage cachers to set and achieve fun goals. They run the gamut from finding caches on every day of the calendar year to finding one for every Difficult/Terrain combination.
However, there are many aspects of challenge caches that can make them frustrating for the community. They are neither a separate cache type nor do they have a specific attribute, so the logging requirements are easily misunderstood. Challenge caches can also be very difficult to publish due to the large amount of subjectivity involved relative to other geocaches. While they account for only ~1% of all geocache submissions, challenge caches comprise the bulk of appeals made to Geocaching HQ.
In order to properly evaluate and fully focus on the challenge cache system, it is necessary to have a period of time that is free of new submissions. 
What happens during the moratorium?
HQ will work with the community and Community Volunteer Reviewers to address shortcomings in the current system, with the goal of adding clarity and retaining what makes challenge caches so much fun for players.
The process starts with you. Visit the User Insights forum to tell us what you like and don’t like about challenge caches currently. We’ll use your feedback to create a survey that will be available later this spring. Once we’ve gathered data from the community, we’ll get to work on building a better framework for challenge caches.
In the meantime, the thousands of challenge caches that already exist will still be out there, waiting for you to find them!

Dies bedeutet vorerst nichts Anderes als dass neue Challenge-Caches generell nicht veröffentlicht werden sofern sie nicht vor dem 21.04.2015 erstmalig zum review aktiviert wurden. Alle also die dies lesen und ihr in Arbeit befindliches Challenge-Cache-Listing noch nicht aktiviert haben, sind zu spät dran. Bereits bestehende, oder vor diesem Tag zum review aktivierten Challenge Caches werden so behandelt wie bisher. Nach meinem Wissensstand sind das in Österreich derzeit genau 0 Listings aber ich kann mich natürlich irren. Vielleicht gibt es ja das Eine oder Andere.

Grundsätzlich soll diese Pause dazu dienen zusätzliches feedback aus der globalen Community zu erhalten um die Sichtweise der Community betreffend dieses imaginären Cache-Typs genauer kenne zu lernen.

Worin das endet ist völlig offen. Man wird sehen ...

Sonntag, 24. August 2014

International Mountain Summit - Geocaching Event


Auszug aus einem nennenswerten Event-Cache-Listing:

Der Kiku. International Mountain Summit - IMS vereint Naturliebhaber aus aller Welt.

In Brixen, dem Tor zu den Südtiroler Dolomiten, entsteht ein Netzwerk der Generationen. Leidenschaft und Begeisterung für den Berg verbinden die Gastgeber, die Besucher und die Mitwirkenden.

Zum ersten Mal öffnet am 18. Oktober 2014 die geheimnisvolle Festung von Franzensfeste die Tore für Geocacher beim IMS Geocaching. Die Festung wurde von tausenden Soldaten, Handwerkern und Hilfskräften, aus unzähligen Ziegelsteinen und Granitblöcken errichtet. Erzählungen von einer „unendlich-unterirdischen“ Treppe im Berg bis zu einem von Geheimnissen umwobenen „Goldstollen“ in purem Granit prägen bis heute die Geschichte der Festung. Sie ist ein riesiges Labyrinth aus Räumen, Gängen und Treppen, die die Jagd nach dem brandneuen Cache, versteckt vom Kingfisherteam, zu einem Abenteuer werden lässt. Es braucht Neugier, Freude an Bewegung, Kreativität und natürlich ein funktionierendes GPS-Gerät oder Handy mit entsprechender App.

Das Event „Catch it if you can“ gipfelt am Sonntag, dem 19. Oktober 2014, beim IMS Walk Day by Gore-Tex® auf der Plose. Neben zahlreichen Caches wird noch ein einmaliges Rahmenprogramm auf den Hausberg Brixens geboten.

Ob groß oder klein, alt oder jung…es ist für alle was dabei.

Mehr Infos gibts hier.
 Viel Spaß dort!

Donnerstag, 21. August 2014

In the Ghetto - warum liegt mein Geocache genau dort?

Dieses Video ist wohl ein Aufruf an alle Geocache-owner und viel mehr an jene die es noch werden wollen, sich genau zu überlegen was sie denn eigentlich tun - und vor allem wo ...


Montag, 1. Juli 2013

Neuvorstellung: Garmin Monterra

Garmin stellt sein erstes WLAN-fähiges Outdoor-Navi vor, welches leistungsfähige Positions- und Kartenfähigkeiten mit der Vielseitigkeit des AndroidTM Betriebssystems verbindet. Von nun an können Benützer einfach in den Google Play StoreTM gehen, Apps über eine zur Verfügung stehende WLAN-Verbindung direkt auf ihr Garmin Gerät laden und so völlig neue Outdoor-Erlebnisse schaffen. Die allererste Präsentation des Garmin Monterra wird auf der Outdoor-Messe in Friedrichshaften (DE) vom 11.-14. Juli 2013 stattfinden.

„Monterra erlaubt Outdoor-Profis und -Enthusiasten die ultimative Anpassungsfähigkeit ihres GPS-Gerätes an ihre persönlichen und professionellen Bedürfnisse“, sagt Martin Resch, Garmin EMEA Produkt Manager Outdoor. „Mit seinem brillanten 4"-Multigesten-Farbdisplay und der Möglichkeit, immer neue Apps auszuprobieren, bringt das Monterra Outdoor-GPS auf eine völlig neue Ebene, und Benutzer können diese starken Eigenschaften überall nützen, egal wie unwirtlich das Gelände auch sein mag.“

VOLLSTE FLEXIBILITÄT DURCH ANDROID. Das Android Betriebssystem ermöglicht Anwendern, ihre Lieblings-Apps für Outdoor-Anwendungen über den Google Play Store direkt auf ihrem Gerät zu verwenden. Dies betrifft sogar professionelle Anwendungen für Landwirtschaft und Datenaufzeichnung, um ihre tägliche Effizienz bei der Feldarbeit zu erhöhen. Eine der populärsten Outdoor-Freizeit-Apps in Europa, PeakFinder, ist bereits auf dem Monterra vorinstalliert und nennt einem Name und Gipfelhöhe von Bergspitzen in der Umgebung, quer durch den gesamten Alpenraum. Der Monterra besitzt auch ein eingebautes UKW-Radio, und Musik kann entweder über Kopfhörer oder den integrierten Lautsprecher abgespielt werden.

RICHTUNGSWEISEND. Der Monterra verwendet führende Sensortechnologie, und dank leistungsstarker Dualbandempfänger (für GPS und GLONASS) findet der Monterra seine Position sehr schnell und behält das Signal auch unter starker Abschattung oder in tiefen Schluchten. Um die Positionsfindung noch weiter zu unterstützen, enthält das Gerät einen 3-Achsen-Kompass mit Beschleunigungs- und Neigungssensor, um die Richtung auch bei Stillstand oder nicht waagrechter Haltung verlässlich anzuzeigen. Sein barometrischer Höhensensor erkennt kleinste Druckunterschiede, um präzise Höhenangaben zu machen, und kann durch die graphische Darstellung des Luftdruckverlaufs auch zur Wetterbeobachtung- und vorhersage eingesetzt werden. Mit dem eingebauten UV-Sensor kann der Benützer sogar die Intensität des Sonnenlichts messen und entsprechend darauf reagieren.

ROBUST UND EFFIZIENT. Der Monterra besitzt eine outdooroptimierte, hoch widerstandsfähige Mineralglas-Anzeige. Sein kapazitives, transreflektives Display nützt die Kraft der Sonne, um beste Ablesbarkeit selbst bei hellster Sonneneinstrahlung zu gewährleisten. Auf diese Weise wird untertags Strom gespart, da die LED-Hintergrundbeleuchtung nur bei schlechten Lichtverhältnissen aktiviert werden muss. Der Monterra ist voll ummantelt und wasserdicht nach IPX7. Um maximale Unabhängigkeit während aller Outdoor-Abenteuer zu gewährleisten, verwendet er ein duales Batteriesystem, das dem Benützer die Wahl lässt zwischen einem wiederaufladbaren LiIon-Wechselakku (mitgeliefert) oder traditionellen AA-Batterien. Er ist außerdem kompatibel mit allen Halterungen für das Garmin Montana, sodass der Monterra überall sicher montiert und mitgenommen werden kann.

BESTENS DOKUMENTIERT. Der Monterra hat eine eingebaute 8-MP-Kamera, welche lebendige und geokodierte Photos macht (zur einfachen Rückkehrnavigation), sowie eine 1080p-HD-Videokamera mit LED-Blitz. Benützer können Photos und Videos einfach auf ihren Computer übertragen und zur Arbeitsdokumentation oder zum Austausch über Garmin Adventures nützen. Der Monterra besitzt 8 GB internen Speicher und einen Mikro-SD-Einschub zur Speichererweiterung.

Auch Funk-Datenaustausch ist einfach mit dem Monterra. Er unterstützt WLAN, ANT+, Bluetooth 3.0 , um Daten, Karten, Wegpunkte, Tracks, Routen und Geocaches mit anderen funkfähigen Geräten auszutauschen. Er ist außerdem kompatibel mit BaseCampTM, einer frei verfügbaren SW zur Darstellung und Organisation von Karten, Wegpunkten, Routen und Tracks.

MEHR SPASS BEIM SUCHEN. Der Monterra ist ein Geocaching-Gerät, das unzählige Geocaches speichern kann. Damit können Caches beliebig von opencaching.com oder über eine Android App geladen werden, ohne dass der Speicherplatz ausgeht. Sämtliche papierbasierten Angaben wie Beschreibungen, Tipps und Aufzeichnungen sind für jeden einzelnen Cache verfügbar. Cache-Sucher können auch Fotos ansehen, Chirp-basierte Caches suchen, und  Caches nach Größe, Gelände, Schwierigkeit oder Art filtern.

Der neue Garmin Monterra wird im dritten Quartal 2013 mit vorinstallierter Europa Freizeitkarte zum empfohlenen Verkaufspreis von EUR 669,- verfügbar sein.
Mit Monterra können Benützer mobil im Freien arbeiten und sämtliche vertrauten Android Apps verwenden, jedoch mit der Sicherheit eines armierten und wasserdichten Gerätes mit längerer Batterielaufzeit, einem leicht ablesbaren Display und einer Vielzahl von Befestigungsmöglichkeiten.


Soweit das was GARMIN dazu derzeit sagt. Was das neue Gerät für Geocacher wirklich bringt, kann erst nach einem ausführlichen Test gesagt werden. Möglicherweise relativiert sich dann auch der Preis..... Wichtigste Frage wird auch sein ob Caches nur von der garmin-eigenen Plattform herunterladbar sein werden oder ob auch andere Plattformen unterstüzt werden. Vor allem davon wird der Erfolg dieses Gerätes abhängen.

Dienstag, 30. April 2013

Souvenir für Österreich - Nun isses da!

Viele Jahre warten die Österreicher nun schon auf ihr eigenes Souvenir. Seit rund zwei Monaten kursiert das Souvenir nun schon auf geocaching.com herum. Nunmehr hat es auch jeder Geocacher in seiner Statistik - so er einen Geocache in Österreich gefunden  hat ;)


Hallstätter See

Mit Hallstatt und den dahinter liegenden Alpen ist nun eines der ältesten Siedlungsgebiete in unserem Land auch Botschafter für die geocachende Welt .

Auch die textliche Erklärung ist gut getroffen. Da lässt sich kaum daran rütteln wenn es heißt
From Mozart and Schubert to Kafka and Schrödinger, Austria’s contributions to the art, science, philosophy, and music are nearly unmatched. This cultural hub of Europe is also home to the majestic Alps, which make Austria a prime place for winter sports, mountaineering and, of course, geocaching.
In diesem Sinn weiterhin Happy hunting in Austria!

Mittwoch, 17. April 2013

Wenn es dann doch mal in die Berufung geht ...

... bedeutet das ja noch lange nicht, dass die eigene Cacheidee dem Untergang geweiht ist.

Diejenigen, die fleißig Geocaches verstecken, kennen die Situation recht gut: Man reicht ein Lising zur Veröffentliuchung ein und dann meint der zuständige Reviewer dass das Listing nicht den Richtlinien entspricht, weil ...... (hier sollte zumindest ein Grund angeführt sein; manchmal sind auch mehrere)

Dabei entsteht vereinzelt oft der Eindruck; wenn der Reviewer nein sagt, dann ist das eine in Stein gemeißelte Entscheidung deren Restauration unmöglich erscheint. Andere glauben wiederum, man könne die Entscheidung des Reviewers wegdiskutieren indem man ihm eine Fülle von Argumenten liefert, die untermauern sollen, dass die Entscheidung des Reviewers falsch sei. In diesen Diskussionsprozess wird mitunter sehr viel Energie investiert. Oft mehr als in den Geocache selbst.

Daraus resultieren dann auch oft öffentliche Diskussionen in diversen Foren und Blogs wo Reviewer dann gebrandmarkt werden; wo ihnen Willkür vorgeworfen wird und wo daraus resultierend eine sachliche Diskussion mit dem Owner meist nicht mehr möglich ist. Hiebei handelt es sich um ein normales menschliches Verhalten; denn der Owner identifiziert sich mit seinem Werk sehr stark und jede Art von Kritik oder Widerspruch möchte man dann am Besten im Keim ersticken oder zumindest bestmöglich vermeiden. Da ist eine Ablehnung durch einen Reviewer natürlich extrem kontraproduktiv - auch wenn sie noch so sachlich begründet ist.

Genau weil es sehr oft zu emotionalen Diskussioenen kommt, hat Groundspeak bereits vor Jahren einen Prozess eingerichtet, der verhindern soll, dass die Diskussion mit dem Reviewer zu emotional wird und eine Lösung des Problems dadurch immer schwieriger. Dies erreicht man indem man den Gesprächspartner wechselt. Soll heißen, wenn ein Reviewer ein Listing ablehnt und dies entpsrechend begründet, hat man die Möglichkeit sich an eine dritte "unabhängige" Stelle zu wenden, um von dritter Seite eine Entscheidung zu erhalten. Somit hat der Cacheowner die Möglichkeit sich aus den vermeindlichen Fängen des gemeinen Reviewers zu lösen und seiner sogenannten reviewerlichen Willkür zu entkommen.

Deswegen ist der Hinweis eines Reviewers auf die Berufungsstelle bei Groundpseak kein Todesurteil für den Geocache; auch wenn viele es als Solches empfinden. Nein, es ist der natürliche nächste Schritt wenn zwei Meinungen aufeinander treffen, die nicht vereinbar zu sein scheinen. Kommt es zu dieser Situation erkennt man das daran, dass der Reviewer dem Owner anbietet sich an appeals@geocaching.com zu wenden. Dadurch wird erreicht, dass in der Sache von Groundspeak entschieden wird und man erspart sich viel Nerven und Zeit wenn man auf die Diskussion mit dem Reviewer verzichtet.

Damit man den entsprechenden Support von Groundspeak auch in entsprechend kurzer Zeit bekommt, ist es wichtig die folgende Angaben im mail an Groundspeak zu machen:
  1. Dein Geocaching Nickname
  2. GC-Code des betreffenden Listings
  3. Name des Geocaches
  4. Land in dem der Geocache versteckt wurde
  5. Name des Reviewers der mit dem Review befasst war
  6. Welche Richtlinie wurde lt. Aussage des Reviewers nicht eingehalten?
  7. Kurze Erläuterung warum du glaubst, dass das Listing trotzdem in der gegenständlichen Form veröffentlicht werden soll.


Kleiner Exkurs in eigener Sache: Groundspeak bearbeitet nur appeals, wenn das betreffende Listing archiviert ist. Die Archivierung des Listings durch den Reviewer ist daher zwingende Voraussetzung damit man überhaupt berufen kann und ist keine Unfreundlichkeit des Reviewers. Keine Sorge, wenn Groundspeak will, kann die Archivierung auch wieder aufgehoben werden - sie ist nicht unbedingt endgültig!


Es können daraufhin zwei Dinge passieren. Entweder Groundspeak folgt der Argumentation des Owners und erlaubt den Geocache; was nicht bedeutet, dass es einen Cacheowner als Sieger und einen Reviewer als Verlierer gibt. Denn Groundspeak entscheidet mitunter auch ohne die eigenen guidelines zu berücksichtigen wenn die Cacheidee wirklich als so toll angesehen wird, dass es eine Bereicherung für die Community darstellt.

Oder Groundspeak folgt der Argumentation des Reviewers und weist den Owner darauf hin, warum die Einhaltung der betreffednen Richtlinie gerade in diesem konkreten Fall so wichtig ist. Auch hier gibt es keinen Owner als Verlierer oder Reviewer als Gewinner. Denn eines darf man nie vergessen: Der Reviewprozess ist kein "Kriegspiel" und solange Reviewer und Owner sich an gewisse Grundregeln der Kommunikation halten, sollte ein appeal in den meisten Fällen gar nicht notwendig sein.

Und wenn die Berufung doch unvermeidlich erscheint, kann man sie als Owner und Reviewer auch mit der notwendigen Sachlichkeit betreiben ....ist halt eine Frage der eigenen Kultur ...

Mittwoch, 10. April 2013

11. Internationales CITO Weekend

Am Wochenende 20. und 21. April dieses Jahres ist es wieder soweit das Internationale CITO-Weekend findet mittlerweile zum 11ten mal statt. Neben den rund 140 CITO events die weltweit an diesem Wochende geplant sind (wovon alleine 8 in Österreich stattfinden werden) ist diese "Bewegung" - wie es Groundspeak nennt - eine nicht Unbeachtliche. Immerhin sollte man sich auch einmal durch den Kopf gehen lassen wieviel Müll da zusammengetragen werden kann, wenn an zwei Tagen 140 solcher Events stattfinden.

Auch wenn Geocacher nicht bei allen in der Öffentlichkeit immer beliebt sind, so zeigt sich doch gerade an solchen Aktionen, welchen wichtigen Beitrag Geocacher für unsere Umwelt und somit auch für unsere Gesellschaft leisten. Und da spreche ich nicht nur vom weggeräumten Müll sondern auch von den vielen sozialen Aspekten die mit einem CITO-Event verbunden sind. Beispielsweise sind CITO-Events auch ein Vorbild für Muggles, die es nicht gewohnt sind Müll aus der Natur mitzunehmen und richtig zu entsorgen.

Insofern kann CITO auch ein wesentlicher Beitrag für ein geändertes Bewußtsein für unsere Umwelt sein. Vielleicht führt das ja früher oder später auch zu einer veränderten Wahrnehmung der Umwelt in unserer Gesellschaft und das Mitnehmen von Müll der achtlos in der Natur deponiert wurde, wird vielleicht sogar auch irgend wann einmal zu gewohnter Kultur für Alle. Und wenn wir schom beim Träumen sind, irgend wann einmal wird es vielleicht auch Kultur sein Müll nicht mehr in der Natur zu "hinterlegen".

Dass dieser wichtige Beitrag bei einem CITO auch mit viel Spaß und einem Gemeinschaftserlebnis verbunden ist, ist für Geocacher mittlerweile schon typisch. Denn wenn schon arbeiten, dann soll es wenigstens Spaß machen!

In diesem Sinne: Happy cleaning und ein großes Danke an alle, die sich die Teilnahme an einem CITO antun und somit für eine saubere Natur und ein positiveres Bild der Community in der öffentlichen Wahrnehmung sorgen!